Grußwort des Bürgermeisters

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Neues aus dem Rathaus

Bracht VierteGrenzwanderung 25

Direkt an unsere Stadtteile Bracht und Albshausen grenzt der Burgwald mit wunderschönen, abwechslungsreichen Wanderwegen. Weitere Informationen dazu finden Sie unter: TOURISMUS

 

Veranstaltungskalender

Aufgrund der derzeitigen Situation haben wir den Veranstaltungskalender auf unserer Website vorübergehend deaktiviert.

Sobald die Situation es zulässt, werden wir aktualisierte Veranstaltungsinformationen veröffentlichen.

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Auf dem Weg durch den Leerstand

 

Der Arbeitskreis „Aktiv gegen Leerstand“ lud die  Landtagsabgeordnete Handan Özgüven auf einen Stadtrundgang durch Rauschenberg ein. Auch Bürgermeister Michael Emmerich, Erster Stadtrat Manfred Günther und Kreistagsabgeordnete Brigitte Klingelhöfer nahmen die Gelegenheit wahr und begleiteten die Initiatoren durch das malerische Rauschenberg.

Vielen Häusern sieht man es von außen nicht an, dass sie schon seit langem ohne Leben sind, bei anderen staunt man, dass dort noch Menschen leben. Die historische Altstadt von Rauschenberg ist, wie so viele andere Städte und Gemeinden des Landkreises auch, vom schleichenden Gift „Leerstand“ bedroht. Dieses wachsende Problem lässt sich oft im Erscheinungsbild der Straßen nicht mehr kaschieren. Die Renovierung und Sanierung dieser Häuser zum baulichen Erhalt und zur Anpassung an aktuelle Wohnbedürfnisse ist für die Eigentümer alleine finanziell nicht möglich. Der Umgang mit dieser Situation ist die große Herausforderung für Bürger und Stadtverwaltung in den kommenden Jahren.

Vor allem die mittelalterliche Kernstadt, ein einmaliges städtebauliches Fachwerkambiente mit Rathaus und Kirche unter dem Schloßberg, leidet zunehmend. Es gibt aktuell mehr als zwei Dutzend leerstehende Fachwerkhäuser und mehr als ein Dutzend weitere davon bedrohte Gebäude. Viele Häuser sind sanierungsbedürftig und könnten aufgrund ihrer räumlichen Nähe eine strukturelle Gefahr für den gesamten Ortskern werden.

Neben alten Bekannten, wie dem demographischen Wandel und der Abwanderung in die größeren Städte, wäre es ein Einfaches, das Kernproblem nur auf die fehlende Rentabilität zu reduzieren. Die Aufgabenstellungen liegen hier wesentlich vielschichtiger. Instandsetzungen in einem sperrigen denkmalgeschützten Umfeld sind kompliziert und teuer. Kaum ein Hausbesitzer kann hier eine ökologisch / ökonomisch sinnvolle Renovierung alleine stemmen.

Planerische und wirtschaftliche Sicherheit ist nur zu erreichen, darin stimmten die Teilnehmer an dem Spaziergang durch die Rauschenberger Altstadt überein, wenn öffentliche Einrichtungen gemeinsam mit den Hausbesitzern frische Nutzungskonzepte entwickeln. Fördergelder müssen freigestellt und allzu enge Vorschriften der Denkmalpflege überdacht werden. Auch das Schaffen von Grünflächen durch Rückbau von Anbauten in einem städtebaulichen Gesamtkonzept darf hierbei nicht unberücksichtigt bleiben. Erste Chancen sieht der AK „Aktiv gegen Leerstand“ in dem Koalitionsvertrag des Landkreises von 2014 und in der Hoffnung, die „Agentur zur Vermittlung leerstehender Häuser im Landkreis“, die zwischenzeitlich auch umfassender als „Zukunftsagentur“ diskutiert wird, hier in Rauschenberg zu integrieren.

Propfe Haus in der Kraftgasse

Rückseitige Ansicht des sog. Propfe-Hauses in der Kraftgasse

 

Der Rauschenberger AK "Aktiv gegen Leerstand" engagiert sich seit einigen Jahren und setzt sich für den Erhalt kulturhistorischer Gebäude ein. Hierbei spielt die Zusammenarbeit mit dem Landesprogramm KIRAS eine wichtige Rolle. In dessen Rahmen werden neue Nutzungskonzepte für vom Verfall bedrohte oder bereits unbewohnte Häuser entwickelt. Insbesondere die Stadtverwaltung Rauschenberg unterstützt die Anstrengungen des Arbeitskreises mit Rat und Tat. Bürger der Stadt haben bereits mehrere Erhaltungsprojekte erfolgreich umgesetzt, einige davon wurden sogar mit dem Denkmalschutzpreis des Landkreises ausgezeichnet.

In Rauschenberg kennen wir die speziellen Problemzonen des demographischen Wandels mit seinen wirtschaftlichen, sozialen und kulturellen Folgen aus eigener Not bereits gut und agieren hier kompetent. Wir haben reichhaltige Erfahrungen in der Kommunikation mit Ämtern und Behörden. Architekten, Handwerksbetriebe sowie fach- und sachkundige Personen arbeiten Hand in Hand, um tragfähige und zielführende Lösungsansätze zu formulieren.

Im Brennpunkt der Kernstadt, mit zunehmenden baulichen Mängeln, entstand der feste Wille, diesen Zustand zu ändern: Erhaltung der historischen Fachwerk-Infrastruktur als wichtigen Standortfaktor, aber keinen musealen Denkmalschutz, sondern: Baudenkmale als inspirierenden Lebensraum zu begreifen.

Rauschenberger Bürger möchten ein Zeichen setzen und dazu beitragen, die immer länger werdende Verfallskette im ländlichen Raum aufzuhalten.

Die gesamte Stadt Rauschenberg ist heute schon Vorreiter bei den Themen Nahwärme und Bioenergie und ist gerade auf dem Sprung in die Elektromobilität auf dem Lande. Als lebenswerte und nachhaltige Zukunftsstadt ist Rauschenberg damit führend im Landkreis und richtungweisend in Hessen.

Am Ende des Stadtrundgangs sicherte Frau Özgüven den Teilnehmern zu, sich im Hessischen Landtag für die Rauschenberger Belange einzusetzen. Nach der parlamentarischen Sommerpause hoffen wir auf eine Antwort aus Wiesbaden.

AK „Aktiv gegen den Leerstand“, Ulli Stein

 

 

 

Der Fuchs in Bracht

Dem Fuchs auf der Spur - oder viele Frösche im Köcher

135 Kinder aus Bracht und Umgebung sind im Brachter Wald auf Spurensuche. Das bewährte Team um Anne Schmidt bieten wieder einmal ein interessantes Thema für die ganz Kleinen und die Großen an. Der Fuchs steht im diesjährigen Ferienspielprogramm auf der Titelseite. Es werden Fuchsmasken gebastelt, Kinder haben Fuchsplüschtiere zum Spielen dabei oder die Eltern haben kleine Füchse auf die Kleidung genäht. Es werden aber auch umweltpädagogische Fragen geklärt, was so ein Fuchs frisst, wo er wohnt, also wie sein Lebensraum aussieht und ein kleiner Höhepunkt, wie so ein Fuchsbau, eine sogenannte Fuchsburg, aussieht. Auch Stadtjugendpfleger Stefan Ulrich unterstützt Tatkräftig die Brachter Ferienspiele unter anderem  in Form von Seilbahnen und Kletterseilen, die in einem Teil des Waldes aufgespannt sind.

Ein Kletterparadies für Kinder

Aber auch Raum zum Zurückziehen und Ausruhen ist gegeben. Manch kleiner Nachwuchsbiologe untersucht Flora und Fauna im nahen Tümpel,  und entdeckt neben Kaulquappen und Köcherfliegenlarven auch manch Frosch oder Molch. Fahrradtouren, Spaziergänge mit dem Förster oder aber auch das wirklich gute Mittagessenbleiben noch lange, bei manchen sogar bis ins hohe Alter, in guter Erinnerung. Die lachenden  Kinderaugen, die Freude bei Groß und Klein und das Engagement der Helfer und Eltern, ohne die es eine solche Woche nicht geben würde, ist jedes Jahr die treibende Kraft. Wir wünschen den Kindern und Erwachsenen auch im kommenden Jahr ein glückliches Händchen bei der Themenwahl, gutes Wetter und viel Spaß und Freude.

TSV Schwabendorf hat neue Geschäftsführerinnen berufen

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Unser Bild zeigt v.l.n.r.: Gerd Siebert, Claudia Müller, Sandra Fritsch, Birgit Klein, Gerhard Happel, Katja van Moll-Boucsein und Renate Wagner bei der Übergabe der Amtsgeschäfte


Seit dem 1. Juli sind Birgit Klein, Claudia Müller, Katja van Moll-Boucsein, Renate Wagner und Sandra Fritsch die neuen Geschäftsführerinnen des TSV Schwabendorf und lösten die bisherigen Geschäftsführer Gerhard Happel und Gerd Siebert ab.
Die beiden ausscheidenden Geschäftsführer dankten für die langjährige, vertrauensvolle Zusammenarbeit mit den Vereinsgremien und die zahlreiche Unterstützung durch das Präsidium, die Abteilungsleiter sowie durch die Mitglieder, Freunde und Förderer des Vereins. Im Namen des Vereins bedankte sich die neue Geschäftsführung bei Gerhard Happel und Gerd Siebert für ihre in den vergangenen 6 Jahren geleistete Arbeit.
Beide wurden mit je einem kleinen Präsent verabschiedet, bleiben aber dem Verein als Mitglieder und Ansprechpartner erhalten. Die fünf neuen Geschäftsführerinnen gehören dem Verein seit vielen Jahren an und haben zum Teil schon verantwortungsvolle Leitungspositionen im Verein begleitet. Sie führen den Verein gleichberechtigt und werden sich die Führungsaufgaben aufteilen. Ab sofort stehen sie als Ansprechpartner zur Verfügung und hoffen auf tatkräftige Unterstützung innerhalb und außerhalb des Vereins.

Wenn einer eine Reise tut…

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… dann kann er was erzählen. Und in diesem Falle waren es gleich 60 kleine und große Rauschenbergerinnen und Rauschenberger die gemeinsam in das idyllische Wetzlar besuchten.
Die Jugendfeuerwehr der Großgemeinde und die Stadtjugendpflege luden zu einem Erlebnis der besonderen Art ein. In Neudeutsch als Erlebnispädagogik  bekannt, ist es das klettern auf Bäumen für die Älteren mit dem Unterschied, dass in einem Kletterwald immer eine Aufsichtsperson in Ruf und Sichtweite die Kinder Hilfestellungen geben können und der TÜV alles abgenommen hat. Obwohl es kein ausgesprochenes Gruppenereignis ist, hat das Klettern eine wichtige Funktion bei der Entwicklung von Persönlichkeit. Kletter- und Abseilübungen, stärken das Selbstvertrauen, steigern das Selbstwertgefühl, erhöhen die Achtung vor sich selbst, schulen den Umgang mit Ängsten und Belastung und helfen eigene Grenzen kennen zu lernen, zu verschieben aber eben auch zu akzeptieren. Unter Anleitung und ständiger Betreuung durch die Sicherheitstrainer des Kletterwaldes wurden zusammen mit den Kindern aber auch beim Klettern Situationen arrangiert, die zum Gruppenerlebnis werden.  Outdooraktivitäten sind nicht nur etwas für sehr bewegungsfreudige Kinder. Auch Sportmuffeln bereiten erlebnispädagogische Abenteuer große Freude. Im Team wird der Ausflug in die Natur des Kletterwaldes und seiner Umgebung zum Erlebnis der ganz besonderen Art. Allen Beteiligten hat dieser Auftakt in die Ferienspielsaison 2016 große Freude bereitet.   

… mit etwas Frieden auf dem Gesicht!

 Ansprache Monika

Dies war nur einer von vielen Ratschlägen, die Jochen Stankewitz den Chören mit auf den Weg gab.

Am 9. Juli war das Beratungs- und Kritiksingen des Sängerkreis Wohratal in Ernsthausen. Das Programm versprach eine musikalische Zeitreise von etwa 300 Jahren. Ein Konzert der Sonderklasse.  Ein Konzert, dass noch zusätzlich den Vorteil hatte, dass man sich von einem Profi beraten lassen konnte. Acht Chöre waren angetreten um sich von Jochen Stankewitz Tipps, Ratschläge aber auch Noten geben zu lassen.  Und so ließ sich Stankewitz auch nicht lange bitten, sobald er alles niedergeschrieben hatte, setzte er das Geschriebene in Worte um.

Mehrmals forderte er die Chöre auf ohne Noten zu singen, besonders die junge frische Chorliteratur lebt davon. Sie wirkt dadurch freier, frischer und authentischer. So ist es bei seinen Beratungen auch nicht unüblich, dass ein Chor dann den Refrain auch mal ohne Noten singen muss. Das Ergebnis ist verblüffend. Immer mal wieder hört man auch sakrale Lieder in den Beratungssingen, Lieder die natürlich viel besser in einer Kirche klingen, aber „mit etwas Frieden im Gesicht“ wird das Lied dann weicher. 

Gemischter Chor Ernsthausen

Stankewitz geizte nicht mit Beispielen wie etwas noch besser klingt: „Lächeln Sie, zeigen Sie wie bei Twilight ihre Eckzähne, lassen Sie ihr Zwerchfell tanzen oder polieren Sie ihren Heiligenschein. Singen Sie dorthin wo die Inderin den Punkt auf der Stirn hat“, und den Männern gab er den Rat: „Singen Sie mit mehr Körper, benutzen Sie den Bauch der hat viel Geld gekostet.“

Gemischter Chor Bracht

Wichtig war auch den Text zu interpretieren und darzustellen. „Singen Sie eine Dame oder einen Herrn im Publikum an. In den alten Volksliedern steckt so viel Erotik, das muss man spüren.

Es war interessant Stankewitz bei seinen Beratungen zu zuhören. Der Zuhörer war jedes Mal überrascht, auf was Stankewitz alles geachtet hatte, für ihn waren die Lieder einfach nur schön und das Programm abwechslungsreich. Die Chöre empfanden die Beratung als konstruktiv und wohlwollend. Der Abend der mit Mozart begann um über die Neuzeit wieder bei der Romantik zu enden, hätte mehr Publikum verdient gehabt. Der Sängerkreis Wohratal lädt alle zwei Jahre zu diesem Event ein, das nächste Mal dann in 2018 stattfindet.

Chemie ist wenn es knallt und stinkt

AKTU  Foto  VHS Senioren 29 06 2016

AKTU  Foto  VHS Senioren 29 06 2016 2Mit dieser Erwartung kamen 35 Menschen zum Seniorennachmittag nach Schwabendorf. Dabei donnert und knallt es in Physik oft viel lauter und in Biologie stinkt es noch heftiger, wenn man z.B. an den Kuhstall denkt. Dass die Chemie kein bisschen langweilig ist, bewies Dr. Karl-Heinz Muth vom Chemikum Marburg mit viel Humor und einer breiten Palette an chemischen Tricks. „Der tägliche Umgang mit Chemie, zwischen Wissenschaft und Zauberei“, war sein Thema. Morgens geht es schon los – beim Zähneputzen mit der Zahnpasta. Der Chemiker bewies, mit einer blutroten Eisen-thiocyanato-KomplexLösung, dass die Zahncreme Fluor enthält, da die Lösung durch zufügen eines Spatels Zahnpasta farblos wurde. Spannend war auch das Hütchen Spiel mit Wasser. Die Zuschauer mussten raten, in welchem der drei Becher sich das eingefüllte Wasser befand, dass dann auf magische Art und Weise verschwand – alle Becher waren scheinbar leer. Doch verblüffte Dr. Muth die Zuschauer, als zum guten Schluss das Wasser in einem Becher wieder auftauchte. In die Irre führte der Referent den Bürgermeister Michael Emmerich. Hatte er doch einen Kaufvertrag für eine Waschmaschine unterschrieben. Seine Unterschrift leistete er auf einem bunten Papier. Nachdem jedoch das Papier erwärmt wurde, war die bunte Farbe verschwunden und der Kaufvertrag aufgetaucht. Unterstützt wurde Muth von Annabell Badouin und Helena Vincon, die bereits bei den Vorbereitungen des Nachmittags ihren Omas mitgeholfen hatten und das Thema sehr spannend fanden. Dr. Muth klärte, mit unterhaltsamen Experimenten, das Rätsel vom Tintenkiller und auch von den Windeln auf. Er erläuterte das Geheimnis des Durchschreibens vom Überweisungsträger und stellt mit dem Brachter Alchemisten Adam Klein aus 5 Cent Stücken Gold her.  Viele der Teilnehmer hatten früher in der Schule keinen Chemieunterricht. Von daher hatten sie viel Spaß daran, in die bunte Welt der Chemie eingeführt zu werden. Der beste Lehrer ist eben doch das eigene Erleben und ausprobieren. „So macht der Erwerb von Wissen Spaß“,  schwärmt Roswita Vincon. „Wir waren mit den Enkelkindern schon im Chemikum in Marburg“.

AKTU  Foto  VHS Senioren 29 06 2016 1

 

Nach einer angeregten Diskussion wurden die Gäste vom Schwabendorfer Landfrauen mit Kaffee und leckeren, selbst hergestellten Torten verköstigt.

Bracht aktiv wählt neue Vorsitzende

Bracht Aktiv

Am 11. Mai 2016 fand die Jahreshauptversammlung von Bracht aktiv statt. Die bisherige erste Vorsitzende Linda Heinz stellt sich nicht mehr zur Wahl. Bei den Neuwahlen des Vorstands wurde wie folgt gewählt:

  1. Vorsitzende              Ulrike Bauer
  2. Vorsitzende              Katja Herzog
  3. Schriftführerin          Hanne Vaupel
  4. Schriftführerin          Anne Schmidt

Kassiererin                  Heidi Becker

Beisitzerinnen              Anna-Lena Schütz, Astrid Aillaud,

                                  Jutta Schäfer und Renate Metke

Bracht Aktiv 2016

Wie immer, war die Jahreshauptversammlung für die anwesenden Mitglieder mit einer Rückschau auf die Aktivitäten der letzten Monate verbunden. Angefangen von der Durchführung von regelmäßigen Spieleabenden für Kinder und Jugendliche über die Durchführung von Kinderbasaren und einer einmal jährlich Ladys Night bis hin zum Seniorenfasching, hat Bracht aktiv ein breit aufgestelltes kulturelles Angebot für Bracht entwickelt. Der Verein ist gemeinnützig und darf somit auch Spendenquittungen ausstellen. Die ursprüngliche Zielsetzung Förderung der Jugendpflege hat sich in den letzten Jahren hin zu generationsübergreifenden Wirken entwickelt. In den Anfangsjahren setzte sich der Verein mit Erfolg für eine Betreute Grundschule in Bracht ein. Jetzt befasst sich der Verein, unter anderem, mit der Zukunftsfähigkeit von Bracht. So hat der 18 Jahre junge Verein einen beachtlichen Wandel in seinen Zielsetzungen erarbeitet, und bildet damit die aktuelle Lebenssituation der Menschen, die in Dörfern leben, ab.

Anne Schmidt

Manchmal sind Zäune auch bei netten Nachbarn nötig

Bracht Siedlung

Obwohl die Gemeinschaft in Bracht-Siedlung genauso gut harmoniert wie in den anderen Stadtteilen, sich der Durchgangsverkehr  in Grenzen hält, ist es manchmal ratsam, einen Zaun zu ziehen oder wie in unserem Falle zu erneuern.  Der Zaun um den Spielplatz war schon seit langen nicht mehr ansehnlich, die Kinder hätten sich beim Spielen verletzen können und so bewaffneten sich Werner Schillhabl, Hermann Hammer und Horst Zenker mit Werkzeug, Material und einer Menge an Zeit. Die Materialien wurden vom Bauhof der Stadt Rauschenberg zur Verfügung gestellt.  Fleißig und gut Gelaunt ging es ans Werk, alte Bretter wurden abgerissen und neue angebracht. Das Ergebnis kann sich sehen lassen. Die Stadt Rauschenberg sagt Danke diesen tollen, ehrenamtlichen Helfern für Ihr Engagement.

„Hessen packt’s an: Rauschenberg investieren mit Hilfe des Landes kräftig in den Alltag ihrer Bürgerinnen und Bürger“

Finanzminister Schäfer und Bürgermeister Emmerich
Finanzminister Dr. Schäfer übergibt Förderzusagen im Rahmen des Kommunalinvestitionsprogramms (KIP)
„Hessen packt’s an: 
Die Stadt Rauschenberg profitiert vom KIP und kann in das Bürgerhaus im Stadtteil Schwabendorf fortan mit Hilfe des Landes und des Bundes über 180.000 Euro investieren. Circa 60.500 Euro kommen vom Bund für die energetische Sanierung der Außenwände, der Kellerdecke und des Daches sowie für neue Fenster und Türen. „Das Bürgerhaus bekommt auch einen neuen Anbau, für den das Land rund 91.500 Euro bereitstellt. Die Menschen in Schwabendorf erhalten in ihrem Bürgerhaus neue Toiletten, ein Foyer und weitere Funktionsräume. Mit Unterstützung des Kommunalinvestitionsprogramms können im Bürgerhaus in Schwabendorf die ersten baulichen Veränderungen seit den 1970er Jahren durchgeführt werden. Damit wird genau das erreicht, was wir uns vom KIP versprechen: Dass die Kommunen in den Lebensalltag ihrer Bürgerinnen und Bürger investieren“, erklärte der Hessische Finanzminister, der Bürgermeister Michael Emmerich die beiden Förderzusagen überreichte. Mit einer dritten Förderzusage können 535 Beleuchtungsköpfe der Straßenbeleuchtung im gesamten Stadtgebiet ausgetauscht und auf energiesparende LED-Beleuchtung umgestellt werden. 280.400 Euro stehen hierfür an Fördermitteln bereit, von denen der Bund rund 252.300 übernimmt.
Der Bürgermeister der Stadt Rauschenberg, Michael Emmerich, betonte: „Die Fördergelder aus dem KIP sind eine gezielte Infrastrukturförderung vor Ort. Besser und schneller können Fördergelder nicht eingesetzt werden. Sie ermöglichen der Stadt Rauschenberg schon länger notwendige Projekte, wie die Sanierung des Bürgerhauses in Schwabendorf oder die Umstellung der Straßenbeleuchtung auf LED, zeitnah umzusetzen.“
Das Kommunalinvestitionsprogramm vereint Zahlungen des Landes, des Bundes und einen eigenen Anteil der Kommunen. Die Kommunen können entscheiden, was sie benötigen und durch das Programm finanzieren wollen. Möglich etwa sind Investitionen in den Bau bezahlbarer Wohnungen, beispielsweise für Studenten, kinderreiche Familien und Flüchtlinge. Unterstützt werden auch der Ausbau der Ganztagsbetreuung an Schulen, die weitere Modernisierung von Krankenhäusern, die Sanierung von Straßen- und Gehwegen und der Bau von Radwegen, Investitionen in schnelleres Internet oder die Elektromobilität. Das Hessische Kommunalinvestitionsprogramm ermöglicht den Kommunen Investitionen in Höhe von einer Milliarde Euro.
Ausführliche Informationen erhalten Sie unter:
www.partnerderkommunen.de

Die Stadt hat einen neuen Plan

Stadtplan Feierstunde

Die neue Auflage des Faltplans der Stadt Rauschenberg ist jetzt in der Bücherei, dem Rathaus und bei zahlreichen Partnern kostenlos erhältlich

Mehr Orientierung in Rauschenberg bietet der neue Stadtplan. Der taschentaugliche Faltplan bildet auf der Innenseite die gesamte Innenstadt und die Stadtteile ab. Auf der Außenseite wird für das „Freibad Rauschenberg – weil es Spaß macht“ geworben. Bereits berücksichtigt wurden die neuen Baugebiete in Bracht, Schwabendorf und Josbach. Des Weiteren wurden Fahrradwege und Wanderwege farblich kenntlich markiert.

Ermöglicht wurde der Druck durch 40 Firmen aus Rauschenberg und der Region, die Werbefläche käuflich erworben und somit die Kosten für diesen Faltplan getragen haben. Als Partner für die Herstellung sowie der Suche der unterstützenden Firmen konnte der Barfußverlag GmbH aus Walldorf gewonnen werden.

Im Rahmen einer kleinen Feierstunde in der Kratz’schen Scheune bedankte sich Herr Bürgermeister Michael Emmerich bei allen Beteiligten für ihre Bereitschaft sich an einem solchen Projekt zu beteiligen.