Neueste Rauschenberger Nachrichten

Bauplätze in Rauschenberg

.

Ferienprogramm 2018

.

Bauplätze in Rauschenberg

Deutsche Märchenstraße

Bu bauen und wohnen
Bu ferienspiele
Bu Feuerwehr
Bu Jugendfeuerwehr
Bu Carsharing
777Bracht Logo
vergissmeinnichtlogo2

Grußwort des Bürgermeisters

Bürgermeister Michael Emmerich

 

Liebe Internetnutzer, ich heiße Sie herzlich Willkommen auf den Seiten der Stadt Rauschenberg, der Familienstadt mit Herz. Weiter

Nächste Veranstaltungen

21Jun
22Jun
22.06.2018 - 24.06.2018
Theateraufführungen
Kratz'sche Scheune
25Jun
25.06.2018 - 29.06.2018
Ferienspiele Bracht

youngagement2018 2

freibad 3

  

hierKlickenFerienprogramm2018 

Ernsthausen – Die Baustelle mal drei

Bau1x3 06 2016

Die Ernsthäuser sehen die Baustellen mit einem lachenden und einem weinenden Auge. Kaum wurde an einer Stelle der Gehweg und die Straße neu gemacht, wurde an anderer Stelle wieder aufgerissen. So wurde am Montag die letzte Bitumenschicht auf die Fahrbahn Wolferoder Straße aufgetragen.

Bau2x3 06 2016

Auch die Arbeiten an der Straße „Am Sportplatz“ zur Verbindung Storchennest nehmen langsam Gestalt an, sodass auch hier mit einem planmäßigen Ende zu rechnen ist.

Bau3x3 06 2016

Gut lassen sich die Arbeiten „Am Eichfeld“ an. Hier wurde mit den Vorarbeiten für den Gehweg begonnen. Auch hier wird im Anschluss die Straßendecke erneuert. Alle drei Baustellen bewegen sich bisher im Kosten- und Zeitrahmen. 

 

750 Jahre Stadtrechte - Da war noch was – Die Dritte

Sparkasse750 2016

750 Euro für das Fest

Im Rahmen des Festkommers auf dem Marktplatz am Donnerstag zum Auftakt des Altstadtfestes übergab Herr Schönleber im Namen der Sparkasse Rauschenberg im Beisein von Bürgermeister Michael Emmerich einen Scheck in Höhe von 750,- Euro zugunsten der 750 Jahre Stadtrechtfeier an den Vorstand des Festausschusses Gerhard Friedrich.

Herr Friedrich bedankte sich in einer kurzen Rede für die große Spende.

750 Jahre Stadtrechte - Da war noch was – Die Zweite

Das Gauklerlied

Manche Dinge sind zu schön um nur am Rande erwähnt zu werden, dazu gehört auch „Das Gauklerlied“, das vom Ensemble des „Theaters vom Bau“ während der  750 Jahre Stadtrechtfeier in einer einmaligen Inszenierung in der Kratz’schen Scheune aufgeführt wurde.

Schon nach der Generalprobe war klar, das Ding rockt. Die Schauspieler zogen den geneigten Zuschauer  in das Jahr 1566. 300 Jahre sind seit der Verleihung der Stadtrechte vergangen und damals wie heute wurde dieser Anlass zum Feiern genutzt. Zur damaligen Zeit war es Brauch, dass Gaukler zum Tanz aufspielten und manch zwielichtiges Spiel mit der Bevölkerung gegen Bezahlung spielte. Besonders in Liebesdingen wurden diese gern zu Rate gezogen.

Vor 450 Jahren verhielten sich die Dinge noch anders. Frauen wurden gut Verheiratet und der Stand war noch was Wert. Diese Erfahrung mussten auch die beiden Liebenden, die Hauptakteure Peter, der arme Gerbersohn und Marie, die Tochter einer reichen Kaufmannswitwe  in der knapp zwei Stunden munteren Treiben auf der Bühne erfahren. Dachte man noch vor der Pause, dass sich alles zum „Guten“ entwickelt, die Liebe wie so oft in einem Happy End mündet und die Klassenunterschiede überwunden werden, so wurde man nach der Pause eines Besseren belehrt. Leider verliert Peter nicht nur seine Marie sondern auch sein Zuhause und geht zusammen mit seinem Freund Karl und den Gauklern in eine ungewisse Zukunft. Der alkoholkranke Vater und die liebende Mutter von Peter bleiben einsam in Rauschenberg zurück. Marie wird Friedrich, dem Sohn des Renntmeisters, versprochen und ergibt sich in diese Verbindung.

Mit viel Liebe zum Detail, angefangen bei einem wunderschönen Bühnenbild, einem stark spielenden Fidelio, dem Gauklerboss mit unlauteren Absichten und den musikalischen Untermalungen ist dieses Theaterstück der Geheimtipp der Rauschenberger Festwoche gewesen. Dies zeigte sich nicht nur bei der Generalprobe vor vollem Haus sondern auch in den beiden geplanten und der Zusatzvorstellung vor mehr als „ausverkauften“ Haus. 

750 Jahre Stadtrechte - Da war noch was - Die Erste

20 Jahre Frauenchor

20-jähriges Jubiläum des Kirchen- und Frauenchores Rauschenberg

Manchmal ist ein Neubeginn zur rechten Zeit genau das Richtige. Der Kirchen- und Frauenchor Rauschenberg wagte vor 20 Jahren diesen Schritt. Was sollte man auch anderes tun, wenn in einem gemischten Chor sich die Anzahl der Männer immer mehr verringert. Es gab nur zwei Möglichkeiten: aufhören oder was Neues beginnen. Frauen gab es ja genug, ein Chorleiter wurde auch gefunden und so begann eine neue Ära in Rauschenberg. Ab sofort gab es Frauenchorgesang in der Kirche und nicht nur dort, sondern auch im Sängerkreis Wohratal. Seit dieser Zeit versucht der Chor ständig an sich zu arbeiten. Besucht Stimmbildungsseminare, fährt zu Probenwochenenden, lässt dem Chorleiter (der inzwischen einmal gewechselt hat) freie Hand bei der Chorliedauswahl, macht die verrücktesten Proben mit und findet, dass Geselligkeit auf jeden Fall die Leistung steigert.

Am 23.Mai konnte man sich eine Kostprobe holen. In der bis auf den letzten Platz gefüllten Kirche hörten die Gäste frei nach dem Motto: 20 Jahre jung, live und in Farbe, was der Chor alles zu bieten hat. Mit einem festlichen Chorgesang begann das Konzert und endete mit einer Nonsensdarbietung. Dazwischen gab es Chormusik aus allen Genres und in verschiedenen Sprachen. Philipp Imhof, der seit 11 Jahren dem Chor vorsteht, hatte ein Programm ausgewählt, dass eigentlich keine Wünsche offenließ. Es ging einmal quer durch Europa. Volkslieder reihten sich an Zeitgenössisches, ebenso wie ruhige sanfte Lieder. All dies ließ er in das Programm einfließen. Das Thema Stille bot unter anderem den Abendsegen aus der Märchenoper Hänsel und Gretel. Mit Frische verband man die Titelmusik aus dem Film „Die Eiskönigin“ und Freude war dem Chor anzumerken bei Liedern I‘m walking, Sweet Dreams und Viva la Vida. Dass die Sängerinnen Spaß dabei hatten sah man Ihnen an. Philipp Imhof versetzte mit seiner umwerfenden Baritonstimme die Gäste zurück in die Zeit der Beatles und Christoph Hohl der nicht nur Imhof am Klavier begleitete, gelang mit seinen beiden Orgelstücken auch ein Glanzpunkt im Konzert zu setzen. Beide kann man regelmäßig in den Konzerten des Frauenchores hören. Mit einem überwältigenden Applaus bedachten die etwa 250 Gäste den Chor und die Solisten.

Anschließend lud der Chor zu einem Kommers in die Kratz’sche Scheune. Der Chor hatte seine Mitglieder, ehemaligen Mitglieder und Ehrengäste dazu eingeladen. Nach einem Sektbüffet gab es einige Grußworte. Im Hintergrund lief eine Fotoserie der letzten 20 Jahre mit wunderschönen und überraschenden Fotos, bei dem sich herausstellte, dass Leistung und Geselligkeit in einem Chor durchaus zusammenpassen. 

Viva la Vida

P1060531

Nach dem Fest ist vor dem Fest… so etwa könnte man den Umstand beschreiben, dass Rauschenberg nun am 12.Juni erneut eine Festivität ins Haus steht. Das Erdbeerfest des Frauenchores Rauschenberg, wird auch in diesem Jahr wieder in der Kratz’schen Scheune gefeiert. „Viva la vida“ ist das Motto des diesjährigen Erdbeerfestes. Lebe das Leben, genieße das Leben…. Freue Dich auf das Leben! Die Hauptpersonen an diesem Tag sind natürlich wieder die 39 Erdbeerkuchen, aber selbstverständlich begrüßt der Verein auch wieder zwei Chöre. Freuen sie sich aufden Frauenchor aus Cölbe und der Gemischten Chor aus Zella. Beginnen werden wir allerdings mit einem Gottesdienst, in dem auch die neuen Konfirmanden vorgestellt werden.

Der Frauenchor Rauschenberg feierte während der Festwoche sein 20-Jähriges Jubiläum mit einem Konzert und anschließendem kleinen Kommers in der Scheune. Zum Konzert war die Kirche bis auf den letzten Platz belegt und der Chor zeigte was er übers Jahr hin eingeübt hatte. Und so sind meistens die Hälfte der im Konzert gesungenen Lieder, neue Chorstücke. Hinzu kamen die Chorstücke die der Chor im Keller Junker am Stadtfest vorgetragen hat. Die Sängerinnen, die natürlich nicht alle in den Keller passten, hatten sich in vier Gruppen aufgeteilt und sangen dort insgesamt 32 Chorstücke.

Das diesjährige Erdbeerfest ist ein Event im Jubiläumsjahr. Hinzu kommt im Spätherbst ein weiteres Konzert, dies bildet dann den Abschluss in diesem Jahr. 

Frühschoppen – Der neunte Tag

Alles hat ein Ende…

Viele nutzen noch einmal die Gelegenheit während des Frühschoppens bei Musik und guter Laune die Festtage Revue passieren zu lassen. Vieles wurde geboten, manch Nachdenkenwertes bleibt in den Köpfen. Neben den tollen Erinnerungen und Bildern hatten wir ein friedliches, verletzungsarmes Fest.

Den Organisatoren sei hier noch einmal ein großes Lob und Dank ausgesprochen, ohne diese wäre ein solches Fest nicht ansatzweise durchzuführen gewesen. Die Stadt Rauschenberg bedankt sich auch bei allen Gästen und Besuchern aus Nah und Ferm. Wir hoffen Sie bei einer  der nächsten Veranstaltungen in Rauschenberg wieder begrüßen zu dürfen. Auch den Bürgerinnen und Bürgern der Stadt und der Stadtteile muss ein Dank ausgesprochen werden. Dass dieses Fest so gut angenommen wurde, zeigt, dass Rauschenberg feiern kann.

Festumzug – Der achte Tag

Vom bösen Wolf, Frau Holle und Rotkäppchen und was das mit der Feuerwehr zu tun hat.

Der achte Tag stand ganz im Zeichen des Märchen- und Sagenhaften Festumzuges. Über 1000 Akteure, Zwei und Vierbeiner, vom Baby bis zur Seniorin, liefen in einem prächtigen Umzug durch Rauschenberg.  Insgesamt 52 gemeldete Motivgruppen, Musikgruppen und Motivwagen wurden von Rauschenberger Vereinen und Gruppierungen, den Nachbargemeinden und dem Namensvetter Rauschenberg-Dachsbach gestellt. Aber auch die Stadtteile wie Albshausen, Wolfskaute, Ernsthausen, Bracht, Schwabendorf und  Josbach zeigten Ihre Ideen zum Thema.

Untermalt wurde der Festzug durch das musikalische Können des Spielmannszugs Rauschenberg, dem Musikverein Rauschenberg,  dem Posaunenchor Bracht, dem Spielmannszug Fronhausen, dem Posaunenchor Schwabendorf, dem Spielmannzug 1985 Buchenau e.V., dem Blasorchester Marburg und der Gruppierun The First Guards of St. Killian e.V..

Neben den Grimms Märchen wie Der Froschkönig, Frau Holle, Die goldene Gans, Hänsel und Gretel, Die Bremer Stadtmusikanten, Rapunzel, Aschenputtel, Schneewittchen, Doktor Eisenbarth und die sieben Zwerge, Hase und Igel, Tischlein deck Dich sowie Das tapfere Schneiderlein gab es auch moderne Märchen wie Jim Knopf und die wilde 18 zu sehen. Auch die Rauschenberger Sagen wurden aufgegriffen, so konnte man Die Sage vom Riemenschneiders Tod oder aber auch die Sage vom Riesen Siddel und Rausch sehen.

Beindruckend waren auch Die 12 Jäger des Reit und Fahrvereins Rauschenberg in Ihren historischen Kostümen, die Bürgergarde Neustadt  oder aber die Gaugler des Theater vom Bau Rauschenberg.

Unzählige Gäste hatten  die Gelegenheit das eineinhalbstündige abwechslungsreiche Treiben vom Rewe Parkplatz bis zum Festzelt zu betrachten. Hier fanden sich auch nach der Veranstaltung alle Akteure und Gäste ein, um den Tag ausklingen zu lassen.

Dritter Grenzgangabschnitt – Der siebte Tag

Gruppenfoto Heilige Eiche 1024px

Durch anklcken öffnet sich das Foto in einem neuen Fenster in einer Auflösung von 3000px x 1684px (5,98MB).

 

Wenn in Rauschenberg die Leut‘ vor den Hähnen aufstehen, muss Grenzgang sein.

Und wieder waren viele gekommen, obwohl es gerade 7 Uhr geschlagen hatte. Der letzte und längste Grenzgang begann offiziell erst auf dem Alten Feld, aber da musste man ja erst einmal hinkommen. So setzte sich eine Karawane aus 350 Menschen, die sich auf dem Marktplatz getroffen hatten in Gang. Am Friedhof, Waldspielplatz und Märchenwald vorbei, die K9 auf halben Wege, etwas unterhalb vom Riemenschneiders Loch, zwischen Rauschenberg und Zettrichshausen querend, durch mystischen Nebel, Richtung Alten Feld. Es ist schon eine besondere Atmosphäre, der Wald und das Alte Feld im Nebelschleier liegend, zu durchwandern. Nach einer kurzen Pause wurde auch schon der erste Grenzstein versteigert. Weiter ging die Wanderung, immer mal wieder durchbrochen von den Versteigerungen Richtung Schwarzenborn. An dessen Grenzen wurden die Wanderer, die mittlerweile auf über 400 Menschen angewachsen war, von der Ritterschaft vom Uhlenhorst zu Betzichendorph  beim Grenzübertritt gestellt. Den Rauschenbergen wurde vorgeworfen, dass diese die Grenzsteine verschoben hätten. Nach einem kleinen Wortgefecht und der Einnahme von Brandwein konnte dies aber geklärt werden. Kurze Zeit später wurden die Grenzgänger durch eine Abordnung Schwarzenborner in Empfang genommen. Weiter ging es Richtung Schwabendorf, dem ersten Ziel mit Frühstücksplatz auf dieser Etappe. Aber auch die Schwabendörfer hatten sich eine kleine Überraschung  einfallen lassen. So spielte der Posaunenchor Schwabendorf auf, Hugenottinnen und Hugenotten säumten den Weg. Nach Austausch von Gastgeschenken wurde die Wanderung bis zum Sportplatz musikalisch begleitet.

Nach einer Pause, in der ein Gedenkstein, gestiftet von der Ritterschaft vom Uhlenhorst zu Betzichendorph für ein soziales Projekt versteigert und für 320 € den Besitzer wechselte, ging es weiter Richtung Wolfskaute. Auch hier wurden die Wanderer herzlich von der Dorfgemeinschaft empfangen. 

Der Zwischenstopp an der Heiligen Eiche wurde für ein Gruppenfoto genutzt, um anschließend die Wanderung in der Fiddemühle zu beenden.

Viele schafften den Weg sogar bis in das Festzelt um dort den Tag mit der Gruppe Softeis ausklingen zu lassen und bis in die frühen Morgenstunden zu feiern.