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Grußwort des Bürgermeisters

Bürgermeister Michael Emmerich

 

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750 Jahre Rauschenberg – Der erste Tag

 

Grenzgang bei sommerlichen Temperaturen ist ein großer Erfolg

Schweißtreibend war der erste Grenzgang nach knapp 50 Jahren und manch einer beneidete die Hundemeute, die sich immer wieder im kühlen Nass am Wegesrand eine Abkühlung holen konnte.  Um 7:00 Uhr am Sonntagmorgen, also in aller herrgottsfrüh  begann die Rauschenberger Festwoche. Der musikalische Weckruf brachte nahezu 750 feierlustige Gäste aus nah und fern vom Marktplatz zum Rewe-Parkplatz um dort den Tag mit einer kurzen Andacht zu beginnen.

Und der Lindwurm fing zu tanzen an. 750 Menschen ist eine Menge, die von weiten aussieht wie eine Kilometer lange Schlange. 750 Menschen in loser Formation ist eine Größe, die man sich schlecht vorstellen kann. 750 Menschen durch den Wald zu führen, ohne größere  Verletzung und anderer gravierender Zwischenfälle, einmal von einem sich auf der Flucht befindlichen Lama abgesehen, ist eine hervorragende Leistung, die nur der minutiösen Planung der Arbeitsgruppe Grenzgang zuzuschreiben ist. Dies ist der Lohn, denen sich die Organisatoren der 750 Jahrfeier auf die Fahne nähen kann.   

In monatelanger Planungs- und Vorarbeit wurden die Wege und Grenzsteine für diese Woche präpariert. Umgefallene Bäume und wuchernde Sträucher wurden entfernt, die Grenzsteine von Moos und Brennnesseln  befreit. Die Grenzsteine wurden auf der Wanderung versteigert,  Handan Özgüven, hessische Landtagsabgeordnete, ersteigerte die erste Patenschaft. Sie darf sich, wie viele andere, in den nächsten Jahren um ihre Steine in Rauschenberg kümmern, diese hegen und pflegen.  

Der Weg führte über den Radweg Richtung Kirchhain und vorbei an der Hardtmühle fast bis zur Gemarkung Badenhäuser Mühle, wo die Kirchhainer Bürgergarde die Rauschenberger am weiteren fortgehen hinderte. Nach kurzen Verhandlungen, der Übergabe von Urkunde und der Rauschenberger Stadtschrift wurden die Grenzgänger mit guten Wünschen, einigen Salutschüssen aus Musketen, Pistolen und einer Kanone der Weitergang durch Öffnung der Schranke ermöglicht..

Unter der alten Bahnbrücke, aufwärts durch den Wald ging es zum Frühstücksplatz auf einer Wiese nahe Himmelsberg. Kurz vorher wurden die Grenzgänger von einer kleinen Abordnung aus Himmelsberg in Empfang genommen. Nach einer zweistündigen Pause, bei der man sich bei etlichen Speisen und Getränken laben und Kraft für die letzte Etappe holen konnte und sich an der Musik des Posaunenchors Schwabendorf erfreuen durfte, ging es in die Ebersbacher Schlucht. Der steile Hirschgrund war für viele ein besonderes Erlebnis, da hier noch einmal alle Kraft abgerufen werden musste. Auch Sindersfeld begrüßte die Rauschenberger Grenzgänger und das „Theater am Bau“ nutze die Gelegenheit um auf ihr historisches Theaterstück am Dienstag und Freitag in der Kratz‘schen Scheune ab 20 Uhr hinzuweisen.

Auf dem „Alten Feld“ klang  der erste Grenzgang mit den Klängen des  Musikvereins Rauschenberg und der Band „Rauläbsch“ aus.