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Veranstaltungskalender

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Grußwort des Bürgermeisters

Bürgermeister Michael Emmerich

 

Liebe Internetnutzer, ich heiße Sie herzlich Willkommen auf den Seiten der Stadt Rauschenberg, der Familienstadt mit Herz. Weiter

35 Bürgerinnen und Bürger informieren sich Patientenverfügung und Betreuung - und diskutieren fleißig mit

35 Rauschenbergerinnen und Rauschenberger im Alter von 17 bis weit über 70 Jahre waren beim zweiten Themenabend der Veranstaltungsreihe „Unser Rauschenberg - unsere Themen“ des SPD-Ortsvereins dabei, als es in der Kratz‘schen Scheune unter anderem um Patientenverfügung und Betreuung ging.

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Der Abend mit  Dr. Anna Stach vom Marburger Verein für Selbstbestimmung und Betreuung (S.u.B), für den die Rauschenberger Rot-Kreuz-Frauen ihr turnusmäßiges Treffen des Themas wegen ins Gemeinschaftshaus verlegt hatten, war mehr als ein Vortragsabend. Denn ob Werner Linker, Klaus-Dieter Mattheis oder Altbürgermeister Manfred Barth - um nur einige zu nennen, ein Teil der Gäste engagiert sich bei der Betreuung von Mitmenschen oder zeigte sich bestens informiert, so dass sich Fachgespräche über Detailfragen entwickelten.

„Rechtliche Vorsorge und Betreuung ist kein Thema des Alters“, betonte Dr. Stach,  Geschäftsführerin des Marburger Vereins S.u.B, der Unterstützung in allen Belangen der rechtlichen Vertretung und bei der Gestaltung der persönlichen Vorsorge anbietet, während ihres Vortrags: „Im Leben eines jeden Menschen kann es durch Unfall, psychische Zwischenfälle oder Behinderung kurz- oder 

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langfristig dazu kommen, dass eine erwachsene Person sich rechtlich nicht vertreten kann.“ Das Gesetz schreibe vor, dass für einen volljährigen Menschen niemand automatisch rechtlich handeln darf. „Auch nahe Angehörige benötigen hierfür eine Legitimation - entweder über eine Vollmacht oder sie werden als rechtliche Betreuer vom Amtsgericht bestellt.“ Liege keine Vollmacht vor, setze der Weg über das Gericht ein. „In einer Patientenverfügung wird festgelegt, ob - und gegebenenfalls  wie lange -  lebensverlängernde Maßnahmen wie Apparatemedizin zum Einsatz kommen sollen.“

Wer mehr zum Thema Patientenverfügung und Betreuung wissen will, kann sich an den Verein für Selbstbestimmung und Betreuung in Marburg wenden. Zu erreichen im Beratungszentrum BiP in Marburg (Am Grün 16), montags bis freitags von 9 bis 12 Uhr sowie donnerstags von 16 bis 18 Uhr.

Informationen im Internet unter:

http://betreuungsverein-sub.marburg-biedenkopf.de/

Übrigens: Sprechstunden des Vereins für Selbstbestimmung und Betreuung finden in 14 Städten und Gemeinden statt, jeden ersten Dienstag im Monat in Rauschenberg: in Stadtbücherei am Markt 2, von 17 bis 18 Uhr.
Die Mitarbeiter/innen des Vereins für Selbstbestimmung und Betreuung informieren Bürgerinnen und Bürger über diese Instrumente der Vorsorge und beraten dabei im individuellen Gespräch.

Der Verein ist neben dem Vormundschaftsgericht und der Betreuungsbehörde seit Inkrafttreten des neuen Betreuungsrechts der Partner der ehrenamtlichen Betreuerinnen und Betreuer.

Manfred Günther