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Regierungspräsident Dr. Christoph Ullrich informiert sich in Rauschenberg über Handel, Gewerbe und das Solardorf Bracht
Regierungspräsident Dr. Christoph Ullrich (Vierter von links) mit Vertretern der kommunalen Gremien.
Bei seinem Besuch in Rauschenberg suchte Regierungspräsident Dr. Christoph Ulrich das Gespräch mit den kommunalen Gremien und Vertretern des örtlichen Gewerbes. Ebenfalls auf der Agenda stand ein Besuch in der Heizzentrale der Solarwärme Bracht e.G. deren Nahwärme-Projekt weit über die Stadtgrenze hinaus Bekanntheit und Anerkennung erlangt hat.
Helgo Schütze, Vorstand der Solarwärme Bracht erläuterte in einem umfassenden Vortrag sowie einer anschließenden Führung die Entstehungsgeschichte, die technischen Besonderheiten und die Perspektiven des mittlerweile weithin bekannten „Solardorfs Bracht“. So wurde deutlich, dass das außergewöhnliche bürgerschaftliche Engagement bis heute die tragende Säule des Projekts bildet. Unzählige Stunden ehrenamtlicher Arbeit, intensive Überzeugungsarbeit in der Dorfgemeinschaft und ein bemerkenswerter Zusammenhalt haben dazu beigetragen, dass aus einer Vision Realität werden konnte.
Bei den Gesprächen mit den Mitgliedern der städtischen Gremien und den örtlichen Gewerbetreibenden standen die Themen Bürokratieabbau bzw. Überregulierung sowie die für Unternehmen und Kommunen wichtige Ausweisung von Gewerbeflächen im Mittelpunkt. In diesem Zusammenhang wies Dr. Ullrich auch auf die Notwendigkeit einer vorausschauenden Planung hin, da die Prüf- und Genehmigungsverfahren bis zur Ausweisung einer Gewerbefläche erfahrungsgemäß zwischen sieben und neun Jahren dauern können.







