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Rauschenberger Weihnachtsmarkt an der Kratz’schen Scheune lockte viele Besucher an
Das nasskalte Wetter konnte viele Rauschenberger Bürgerinnen und Bürger am vergangenen Samstag nicht vom Besuch des Weihnachtsmarktes abhalten, der dieses Jahr zum ersten Mal an der Kratz’schen Scheune veranstaltet wurde. Bereits zur Eröffnung des Weihnachtsmarktes um 15:00 Uhr durch Bürgermeisterin Alexandra Klusmann hatten sich viele Besucher vor der Kratz’schen Scheune eingefunden.
Nahezu alle Rauschenberger Vereine die seit vielen Jahren mit ihren kulinarischen Angeboten, mit Musik, Gesang und Tanz zu einem der traditionellen Höhepunkte im Veranstaltungsjahr einladen, waren wieder dabei. Ebenfalls präsent war die Stadtjugendpflege die an ihrem Stand neben schöner Weihnachtsdekoration ihre Tombola-Lose anbot. Bereits nach 10 Minuten waren alle Lose vergriffen. Auch das Deutsche Rote Kreuz war vor Ort, versorgte die Besucher mit Erbsensuppe und stand als Helfer für den Fall kleiner oder größerer Notfälle bereit. Erfreulich auch die Teilnahme privater Anbieter die an ihren Ständen den Weihnachtsmarkt mit ihren Produkten bereichert haben.
Der Weihnachtsmarkt, der sonst auf dem historischen Marktplatz veranstaltet wird, musste für dieses Jahr den Standort wechseln, da die erforderlichen Sicherheitsvorkehrungen in der Altstadt bzw. auf der Landesstraße finanziell nicht tragbar gewesen wären. Die an der Organisation beteiligten Vereine entschieden sich daher für die Kratz’sche Scheune als alternativen Veranstaltungsort. Dazu musste allerdings ein neues umfangreiches Sicherheitskonzept erstellt und vom Landkreis genehmigt werden. Hinzu kam die Antragstellung für den Umzug des Nikolaus durch die Altstadt und über die Bahnhofstraße zum Weihnachtsmarkt.
Dass es gelungen ist, ein behördlich genehmigungsfähiges Sicherheitskonzept innerhalb kürzester Zeit zu erstellen, ist vor allem dem Einsatz der Burschenschaft und des TSV Rauschenberg in Person von Sebastian Köhler zu verdanken. Alexander Schein von der Trachtengruppe Rauschenberg steuerte hierzu einen professionellen Plan des Weihnachtsmarktes mit den genauen Standpositionen bei. Dank gebührt auch dem zuständigen Fachdienst des Landkreises Marburg-Biedenkopf und dem städtischen Ordnungsamt für die Beratung und Unterstützung beim Erarbeiten des Sicherheitskonzeptes, das nun auch als Vorlage für künftige Veranstaltungen dienen kann. Nicht zu vergessen der Dank an die vielen ehrenamtlichen Helfer – darunter Niklas Schein für die aufwändige Elektroinstallation - und an die Feuerwehr Rauschenberg sowie an die Polizei aus Stadtallendorf für die Absicherung des Nikolausumzuges.







