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Großübung in der Rauschenberger Altstadt: Feuerwehr und Kita-Team meistern realistische Einsatzlage
(Bilder: Feuerwehr Rauschenberg)
Am Freitag, den 19. September um 16 Uhr, versammelten sich zahlreiche Einsatzfahrzeuge und Einsatzkräfte vor der Kita „Mäuseburg“ in der Rauschenberger Altstadt. Dichter Rauch drang aus den Fenstern und das Stichwort „F2 Y – Menschenleben in Gefahr“ ließ sofort erahnen, dass eine anspruchsvolle Einsatzlage bevorstand. Tatsächlich handelte es sich jedoch um eine groß angelegte Übung, bei der die besondere Lage der Kita mitten in der engen Altstadt für realistische Herausforderungen sorgte.
Möglich wurde die Übung durch den engen Austausch zwischen der Kita-Leitung und Stadtbrandinspektor Michael Stuhlmann, der den Kontakt herstellte und die Vorbereitungen maßgeblich unterstützte.
Im Mittelpunkt stand die Zusammenarbeit zwischen dem Kita-Personal und den Einsatzkräften sowie das Erproben taktischer Vorgehensweisen unter erschwerten Bedingungen. Gleichzeitig bot sich allen Beteiligten die Gelegenheit, weitere praktische Erfahrungen zu sammeln. Insgesamt zeigte sich, dass das Einsatzkonzept in der Praxis funktioniert. „Wir konnten sehen, dass unser Konzept aufgeht und hatten zugleich die Möglichkeit, an einzelnen Stellen noch nachzujustieren“, fasste Manfred Dreßler, Wehrführer der Kernstadtwehr, die Übung zufrieden zusammen.
Das Kita-Team führte die Kinder, die nicht im Gefahrenbereich waren, geordnet ins Freie, während die Drehleiter aus Kirchhain eingeschlossene Kinder aus dem ersten Obergeschoss rettete. Parallel dazu suchten mehrere Trupps im Innenangriff nach weiteren vermissten Personen. Für eine besonders realistische Darstellung sorgten die Mitglieder der Jugend- und Kinderfeuerwehr, die die Rolle der zu rettenden Personen übernahmen. Die Einsatzleitung übernahm Stadtbrandinspektor Michael Stuhlmann, der die einzelnen Maßnahmen koordinierte.
Zum Abschluss ließ sich nicht nur eine durchweg positive Bilanz der Übung ziehen, sondern auch die Kameradschaft pflegen. Bei einem gemeinsamen Grillabend bot sich Gelegenheit zum Austausch und zum gemütlichen Ausklang des ereignisreichen Tages. An dieser Stelle geht ein besonderer Dank an die Alters- und Ehrenabteilung, die mit ihrer Verpflegung für das leibliche Wohl aller Beteiligten sorgte.
Des Weiteren gebührt ein besonderer Dank dem engagierten Kita-Team, der Jugend- und Kinderfeuerwehr, allen Einsatzkräften der Städte Rauschenberg und Kirchhain, der Bürgermeisterin Frau Alexandra Klusmann, die ebenfalls anwesend war sowie dem Organisationsteam, das mit seiner sorgfältigen und engagierten Vorbereitung wesentlich zum Gelingen dieser Übung beigetragen hat.
Für die Einsatzabteilung:
Thorben Fourier







