Grußwort des Bürgermeisters

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Neues aus dem Rathaus

Bracht VierteGrenzwanderung 25

Direkt an unsere Stadtteile Bracht und Albshausen grenzt der Burgwald mit wunderschönen, abwechslungsreichen Wanderwegen. Weitere Informationen dazu finden Sie unter: TOURISMUS

 

Veranstaltungskalender

Aufgrund der derzeitigen Situation haben wir den Veranstaltungskalender auf unserer Website vorübergehend deaktiviert.

Sobald die Situation es zulässt, werden wir aktualisierte Veranstaltungsinformationen veröffentlichen.

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750 Jahre Stadtrechte - Da war noch was – Die Dritte

Sparkasse750 2016

750 Euro für das Fest

Im Rahmen des Festkommers auf dem Marktplatz am Donnerstag zum Auftakt des Altstadtfestes übergab Herr Schönleber im Namen der Sparkasse Rauschenberg im Beisein von Bürgermeister Michael Emmerich einen Scheck in Höhe von 750,- Euro zugunsten der 750 Jahre Stadtrechtfeier an den Vorstand des Festausschusses Gerhard Friedrich.

Herr Friedrich bedankte sich in einer kurzen Rede für die große Spende.

750 Jahre Stadtrechte - Da war noch was – Die Zweite

Das Gauklerlied

Manche Dinge sind zu schön um nur am Rande erwähnt zu werden, dazu gehört auch „Das Gauklerlied“, das vom Ensemble des „Theaters vom Bau“ während der  750 Jahre Stadtrechtfeier in einer einmaligen Inszenierung in der Kratz’schen Scheune aufgeführt wurde.

Schon nach der Generalprobe war klar, das Ding rockt. Die Schauspieler zogen den geneigten Zuschauer  in das Jahr 1566. 300 Jahre sind seit der Verleihung der Stadtrechte vergangen und damals wie heute wurde dieser Anlass zum Feiern genutzt. Zur damaligen Zeit war es Brauch, dass Gaukler zum Tanz aufspielten und manch zwielichtiges Spiel mit der Bevölkerung gegen Bezahlung spielte. Besonders in Liebesdingen wurden diese gern zu Rate gezogen.

Vor 450 Jahren verhielten sich die Dinge noch anders. Frauen wurden gut Verheiratet und der Stand war noch was Wert. Diese Erfahrung mussten auch die beiden Liebenden, die Hauptakteure Peter, der arme Gerbersohn und Marie, die Tochter einer reichen Kaufmannswitwe  in der knapp zwei Stunden munteren Treiben auf der Bühne erfahren. Dachte man noch vor der Pause, dass sich alles zum „Guten“ entwickelt, die Liebe wie so oft in einem Happy End mündet und die Klassenunterschiede überwunden werden, so wurde man nach der Pause eines Besseren belehrt. Leider verliert Peter nicht nur seine Marie sondern auch sein Zuhause und geht zusammen mit seinem Freund Karl und den Gauklern in eine ungewisse Zukunft. Der alkoholkranke Vater und die liebende Mutter von Peter bleiben einsam in Rauschenberg zurück. Marie wird Friedrich, dem Sohn des Renntmeisters, versprochen und ergibt sich in diese Verbindung.

Mit viel Liebe zum Detail, angefangen bei einem wunderschönen Bühnenbild, einem stark spielenden Fidelio, dem Gauklerboss mit unlauteren Absichten und den musikalischen Untermalungen ist dieses Theaterstück der Geheimtipp der Rauschenberger Festwoche gewesen. Dies zeigte sich nicht nur bei der Generalprobe vor vollem Haus sondern auch in den beiden geplanten und der Zusatzvorstellung vor mehr als „ausverkauften“ Haus. 

750 Jahre Stadtrechte - Da war noch was - Die Erste

20 Jahre Frauenchor

20-jähriges Jubiläum des Kirchen- und Frauenchores Rauschenberg

Manchmal ist ein Neubeginn zur rechten Zeit genau das Richtige. Der Kirchen- und Frauenchor Rauschenberg wagte vor 20 Jahren diesen Schritt. Was sollte man auch anderes tun, wenn in einem gemischten Chor sich die Anzahl der Männer immer mehr verringert. Es gab nur zwei Möglichkeiten: aufhören oder was Neues beginnen. Frauen gab es ja genug, ein Chorleiter wurde auch gefunden und so begann eine neue Ära in Rauschenberg. Ab sofort gab es Frauenchorgesang in der Kirche und nicht nur dort, sondern auch im Sängerkreis Wohratal. Seit dieser Zeit versucht der Chor ständig an sich zu arbeiten. Besucht Stimmbildungsseminare, fährt zu Probenwochenenden, lässt dem Chorleiter (der inzwischen einmal gewechselt hat) freie Hand bei der Chorliedauswahl, macht die verrücktesten Proben mit und findet, dass Geselligkeit auf jeden Fall die Leistung steigert.

Am 23.Mai konnte man sich eine Kostprobe holen. In der bis auf den letzten Platz gefüllten Kirche hörten die Gäste frei nach dem Motto: 20 Jahre jung, live und in Farbe, was der Chor alles zu bieten hat. Mit einem festlichen Chorgesang begann das Konzert und endete mit einer Nonsensdarbietung. Dazwischen gab es Chormusik aus allen Genres und in verschiedenen Sprachen. Philipp Imhof, der seit 11 Jahren dem Chor vorsteht, hatte ein Programm ausgewählt, dass eigentlich keine Wünsche offenließ. Es ging einmal quer durch Europa. Volkslieder reihten sich an Zeitgenössisches, ebenso wie ruhige sanfte Lieder. All dies ließ er in das Programm einfließen. Das Thema Stille bot unter anderem den Abendsegen aus der Märchenoper Hänsel und Gretel. Mit Frische verband man die Titelmusik aus dem Film „Die Eiskönigin“ und Freude war dem Chor anzumerken bei Liedern I‘m walking, Sweet Dreams und Viva la Vida. Dass die Sängerinnen Spaß dabei hatten sah man Ihnen an. Philipp Imhof versetzte mit seiner umwerfenden Baritonstimme die Gäste zurück in die Zeit der Beatles und Christoph Hohl der nicht nur Imhof am Klavier begleitete, gelang mit seinen beiden Orgelstücken auch ein Glanzpunkt im Konzert zu setzen. Beide kann man regelmäßig in den Konzerten des Frauenchores hören. Mit einem überwältigenden Applaus bedachten die etwa 250 Gäste den Chor und die Solisten.

Anschließend lud der Chor zu einem Kommers in die Kratz’sche Scheune. Der Chor hatte seine Mitglieder, ehemaligen Mitglieder und Ehrengäste dazu eingeladen. Nach einem Sektbüffet gab es einige Grußworte. Im Hintergrund lief eine Fotoserie der letzten 20 Jahre mit wunderschönen und überraschenden Fotos, bei dem sich herausstellte, dass Leistung und Geselligkeit in einem Chor durchaus zusammenpassen. 

Viva la Vida

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Nach dem Fest ist vor dem Fest… so etwa könnte man den Umstand beschreiben, dass Rauschenberg nun am 12.Juni erneut eine Festivität ins Haus steht. Das Erdbeerfest des Frauenchores Rauschenberg, wird auch in diesem Jahr wieder in der Kratz’schen Scheune gefeiert. „Viva la vida“ ist das Motto des diesjährigen Erdbeerfestes. Lebe das Leben, genieße das Leben…. Freue Dich auf das Leben! Die Hauptpersonen an diesem Tag sind natürlich wieder die 39 Erdbeerkuchen, aber selbstverständlich begrüßt der Verein auch wieder zwei Chöre. Freuen sie sich aufden Frauenchor aus Cölbe und der Gemischten Chor aus Zella. Beginnen werden wir allerdings mit einem Gottesdienst, in dem auch die neuen Konfirmanden vorgestellt werden.

Der Frauenchor Rauschenberg feierte während der Festwoche sein 20-Jähriges Jubiläum mit einem Konzert und anschließendem kleinen Kommers in der Scheune. Zum Konzert war die Kirche bis auf den letzten Platz belegt und der Chor zeigte was er übers Jahr hin eingeübt hatte. Und so sind meistens die Hälfte der im Konzert gesungenen Lieder, neue Chorstücke. Hinzu kamen die Chorstücke die der Chor im Keller Junker am Stadtfest vorgetragen hat. Die Sängerinnen, die natürlich nicht alle in den Keller passten, hatten sich in vier Gruppen aufgeteilt und sangen dort insgesamt 32 Chorstücke.

Das diesjährige Erdbeerfest ist ein Event im Jubiläumsjahr. Hinzu kommt im Spätherbst ein weiteres Konzert, dies bildet dann den Abschluss in diesem Jahr. 

Frühschoppen – Der neunte Tag

Alles hat ein Ende…

Viele nutzen noch einmal die Gelegenheit während des Frühschoppens bei Musik und guter Laune die Festtage Revue passieren zu lassen. Vieles wurde geboten, manch Nachdenkenwertes bleibt in den Köpfen. Neben den tollen Erinnerungen und Bildern hatten wir ein friedliches, verletzungsarmes Fest.

Den Organisatoren sei hier noch einmal ein großes Lob und Dank ausgesprochen, ohne diese wäre ein solches Fest nicht ansatzweise durchzuführen gewesen. Die Stadt Rauschenberg bedankt sich auch bei allen Gästen und Besuchern aus Nah und Ferm. Wir hoffen Sie bei einer  der nächsten Veranstaltungen in Rauschenberg wieder begrüßen zu dürfen. Auch den Bürgerinnen und Bürgern der Stadt und der Stadtteile muss ein Dank ausgesprochen werden. Dass dieses Fest so gut angenommen wurde, zeigt, dass Rauschenberg feiern kann.

Festumzug – Der achte Tag

Vom bösen Wolf, Frau Holle und Rotkäppchen und was das mit der Feuerwehr zu tun hat.

Der achte Tag stand ganz im Zeichen des Märchen- und Sagenhaften Festumzuges. Über 1000 Akteure, Zwei und Vierbeiner, vom Baby bis zur Seniorin, liefen in einem prächtigen Umzug durch Rauschenberg.  Insgesamt 52 gemeldete Motivgruppen, Musikgruppen und Motivwagen wurden von Rauschenberger Vereinen und Gruppierungen, den Nachbargemeinden und dem Namensvetter Rauschenberg-Dachsbach gestellt. Aber auch die Stadtteile wie Albshausen, Wolfskaute, Ernsthausen, Bracht, Schwabendorf und  Josbach zeigten Ihre Ideen zum Thema.

Untermalt wurde der Festzug durch das musikalische Können des Spielmannszugs Rauschenberg, dem Musikverein Rauschenberg,  dem Posaunenchor Bracht, dem Spielmannszug Fronhausen, dem Posaunenchor Schwabendorf, dem Spielmannzug 1985 Buchenau e.V., dem Blasorchester Marburg und der Gruppierun The First Guards of St. Killian e.V..

Neben den Grimms Märchen wie Der Froschkönig, Frau Holle, Die goldene Gans, Hänsel und Gretel, Die Bremer Stadtmusikanten, Rapunzel, Aschenputtel, Schneewittchen, Doktor Eisenbarth und die sieben Zwerge, Hase und Igel, Tischlein deck Dich sowie Das tapfere Schneiderlein gab es auch moderne Märchen wie Jim Knopf und die wilde 18 zu sehen. Auch die Rauschenberger Sagen wurden aufgegriffen, so konnte man Die Sage vom Riemenschneiders Tod oder aber auch die Sage vom Riesen Siddel und Rausch sehen.

Beindruckend waren auch Die 12 Jäger des Reit und Fahrvereins Rauschenberg in Ihren historischen Kostümen, die Bürgergarde Neustadt  oder aber die Gaugler des Theater vom Bau Rauschenberg.

Unzählige Gäste hatten  die Gelegenheit das eineinhalbstündige abwechslungsreiche Treiben vom Rewe Parkplatz bis zum Festzelt zu betrachten. Hier fanden sich auch nach der Veranstaltung alle Akteure und Gäste ein, um den Tag ausklingen zu lassen.

Dritter Grenzgangabschnitt – Der siebte Tag

Gruppenfoto Heilige Eiche 1024px

Durch anklcken öffnet sich das Foto in einem neuen Fenster in einer Auflösung von 3000px x 1684px (5,98MB).

 

Wenn in Rauschenberg die Leut‘ vor den Hähnen aufstehen, muss Grenzgang sein.

Und wieder waren viele gekommen, obwohl es gerade 7 Uhr geschlagen hatte. Der letzte und längste Grenzgang begann offiziell erst auf dem Alten Feld, aber da musste man ja erst einmal hinkommen. So setzte sich eine Karawane aus 350 Menschen, die sich auf dem Marktplatz getroffen hatten in Gang. Am Friedhof, Waldspielplatz und Märchenwald vorbei, die K9 auf halben Wege, etwas unterhalb vom Riemenschneiders Loch, zwischen Rauschenberg und Zettrichshausen querend, durch mystischen Nebel, Richtung Alten Feld. Es ist schon eine besondere Atmosphäre, der Wald und das Alte Feld im Nebelschleier liegend, zu durchwandern. Nach einer kurzen Pause wurde auch schon der erste Grenzstein versteigert. Weiter ging die Wanderung, immer mal wieder durchbrochen von den Versteigerungen Richtung Schwarzenborn. An dessen Grenzen wurden die Wanderer, die mittlerweile auf über 400 Menschen angewachsen war, von der Ritterschaft vom Uhlenhorst zu Betzichendorph  beim Grenzübertritt gestellt. Den Rauschenbergen wurde vorgeworfen, dass diese die Grenzsteine verschoben hätten. Nach einem kleinen Wortgefecht und der Einnahme von Brandwein konnte dies aber geklärt werden. Kurze Zeit später wurden die Grenzgänger durch eine Abordnung Schwarzenborner in Empfang genommen. Weiter ging es Richtung Schwabendorf, dem ersten Ziel mit Frühstücksplatz auf dieser Etappe. Aber auch die Schwabendörfer hatten sich eine kleine Überraschung  einfallen lassen. So spielte der Posaunenchor Schwabendorf auf, Hugenottinnen und Hugenotten säumten den Weg. Nach Austausch von Gastgeschenken wurde die Wanderung bis zum Sportplatz musikalisch begleitet.

Nach einer Pause, in der ein Gedenkstein, gestiftet von der Ritterschaft vom Uhlenhorst zu Betzichendorph für ein soziales Projekt versteigert und für 320 € den Besitzer wechselte, ging es weiter Richtung Wolfskaute. Auch hier wurden die Wanderer herzlich von der Dorfgemeinschaft empfangen. 

Der Zwischenstopp an der Heiligen Eiche wurde für ein Gruppenfoto genutzt, um anschließend die Wanderung in der Fiddemühle zu beenden.

Viele schafften den Weg sogar bis in das Festzelt um dort den Tag mit der Gruppe Softeis ausklingen zu lassen und bis in die frühen Morgenstunden zu feiern.

Sporttag – Der sechste Tag

Viel los war in und um die Turnhalle, Gewusel in und um das Freibad.

Auch am Sporttag war viel Betrieb, obwohl es am Morgen eher nach einem Regentag aussah. Wieder einmal hatten sich die Metrologen getäuscht und Rauschenberg bekam sein schönstes Badewetter.

Der Sporttag richtete sich an Kinder und Jugendliche, doch auch manch Erwachsener versuchte sich noch in der einen oder anderen Übung. Nach einer Registrierung bekam jedes Kind einen sogenannten Laufzettel, auf denen alle Stationen eingezeichnet waren und auf dem man nach erfolgreichen Abschluss der Übung einen Stempel bekam. War der Zettel voll, so konnte man durch vorzeigen eine Urkunde erhalten. Ganz sportliche konnten auch an diesem Tag Ihr Sportabzeichen ablegen.

Nun hatte man die Qual der Wahl. Sollte man gleich mit den Leichtathletikübungen wie Laufen, Springen oder Werfen beginnen oder sich erst einmal den Ballspielen wie Fußball oder Tennis zuwenden. Auch Bogenschießen, Voltigieren oder das Tanzen übte seinen Reiz aus. Viele trieb es zuerst in die Halle. Hier war ein Hindernisparcours aufgebaut, bei dem es neben Kraft und Ausdauer auch auf Geschicklichkeit ankam. Auch hier wurde Tanzen angeboten.

Zum Abschluss noch einmal schnell ein Feuer gelöscht und dann über die roten Matten im Becken oder dem Sprungbrett ins kühle Nass ohne zu vergessen sich vorher noch einmal gründlich abgeduscht zu haben.

Schlussendlich konnte sich jeder bei Kaffee und Kuchen stärken oder mit den Leckereien im Kiosk stärken.

Auch dieser Tag war Dank der AG Sporttag und dem neuen und alten Bademeisterteam ein schöner und erfolgreicher Programmpunkt innerhalb der 750jahr Stadtrechtfeier.

Festkommers und Altstadtfest – Der fünfte Tag

Ein Lama findet nach Hause und gefühlte 7500 Menschen waren in Rauschenberg zu Gast

Der Erfolg des Stadtfestes der letzten vier Tage geht weiter. Der Höhepunkt des 8tägigen Festes fand bei strahlenden Sonnenschein statt. 75 Attraktionen, von einer Oldtimerschau über Kellerveranstaltungen bis hin zu den Musikbühnen wurde in Rauschenberg aufgefahren was Rang und Namen hat.

Schon bei dem Festkommers war neben der Politprominenz aus den Nachbargemeinden Stadtallendorf, Neustadt, Wohratal und Cölbe Herr Zachow als Vertreter des Landkreises und Herr Schäfer, seines Zeichen hessischer Finanzminister zu gegen. Grußworte wurden gesprochen, Geschenke überreicht und das in rekordverdächtigen 65 Minuten für acht Redner.

Die Zeit, die hier eingespart wurde, kam dem Fest zugute und doch reichte diese nicht aus um alles aufnehmen zu können. Die mit viel Liebe hergereichten Keller mit Krimi- und Märchenlesungen, Geister- und Gruselatmosphäre, Bilder und Cocktails oder kulturellen und musikalischen Darbietungen von Poetry Slam über Chormusik und Irish Folk bis hin zum Jazz. Das was unter der Erde zu sehen war fand seine Entsprechung auf den Bühnen darüber. In jedem Quatier der Altstadt war Musik der unterschiedlichsten Art und Stilrichtung zu hören. Ein Weindorf gab es für die, die nicht dem Biere zugetan waren. Wer auf diesem Fest nichts für sich finden konnte, der war nicht überall gewesen. Auch die beiden Spielstraßen waren gut besucht. Und auch diesmal war die Rollenbahn das Highlight.

Neben Kuchen, Speisen und Getränkestände nutzen viele Vereine und Organisationen das Fest um auf sich Aufmerksam zu machen. Ein breites Feld nahmen auch historische Fahrzeuge ein. Neben alten Autos, Mofas und Motorrädern waren eine Traktorenschau und eine Schau historischer Löschfahrzeuge zu sehen. Historisch war auch die alte Säge oder der Webstuhl.

Es gab so viel zu sehen und zu hören, sodas es nicht verwundert, dass die Rauschenberger bis in die späten Nachtstunden ihr Fest feierten.

Schon in den vergangenen Tagen konnten die Organisatoren nicht genügend gelobt werden, aber hier übertrafen Sie sich ein weiteres Mal.

Zweiter Grenzgangabschnitt – Der vierte Tag

Ein Lama bleibt verschwunden und ab jetzt werden die Hänge flacher

Nachdem am ersten Tag das Lama in Himmelsberg ausbüxte, dieses, obwohl in den Tagen danach intensiv gesucht wurde, noch nicht wieder in Rauschenberg bei seinen Lamakollegen steht, sind bei der zweiten Wanderung keine tierischen Verluste zu verzeichnen.

Wie beim ersten Mal begann die Reise am Reweparkplatz, diesmal ohne Andacht, dafür mit einem zünftigen Halali aus den Blechblasinstrumenten der Jägerschaft. 436 Menschen, setzen sich am Mittwochnachmittag in Bewegung um die Burgholzer Wand zu erklimmen. Nachdem die L3071 gequert wurde, wurden die steilen Hänge von jung und alt  in einer solchen Leichtigkeit genommen, dass das sportliche Ziel von 3 Std. für die Wanderung erreicht werden konnte. Leider stand diesem Bestreben ein Bierpilz im Wege, der am Ende des steilsten Anstieges zur Rast einlud.

Weiter ging es an den Hängen der Burgholzer Waldes entlang durch manch märchenhafte Stelle. Kein Wunder, das sich gerade um diesen Abschnitt viele Rauschenberger Sagen und Legenden ranken. Vorbei an einer mit Moos bewachsenen Brücke, die über kleines Bächlein führte, traumhaft bewachsene Waldwege und kleinen Fichtenschonungen wurden die Grenzgänger  auf einer Lichtung von einer Abordnung Burgholzer herzlich in Empfang genommen. Burgholz läd ein. Im nächsten Jahr wird 700 Jahre Burgholzer Ersterwähnung gefeiert. Am 2. Maiwochenende beginnt es mit dem Grenzgang, das 2. Juliwochenende wird mit der Kirschkirmes am ehemaligen Tanzplatz begangen und am 1. Wochenende im September ist der stehende Festzug und dem großen Festwochenende an der Reihe. Nachdem die Grenzgänger ihren obligatorischen Schnaps getrunken hatten ging es weiter. Im nächsten Taleinschitt wartete schon die Ernsthäuser Abordnung in zünftiger Hessentracht. Nach altem Brauch und damit niemand den Grenzverlauf je vergessen möge, wurde ein Jeder mit den Ruten geschlagen. Von hier aus war der Weg zur Fiddemühle frei.

Die Löhlbächer sorgten mit ihrer musikalischen Untermalung für den Ausklang dieser Veranstaltung. Bei Speis und Trank wurde noch lange gefeiert. Auch diesmal war die Organisation des Tages dank der Arbeitsgruppe Grenzgang optimal und lässt nur Gutes für den dritten und letzten Grenzgang am Samstag ab 7:00 Uhr auf dem alten Feld erwarten.