Grußwort des Bürgermeisters

Bürgermeister Michael Emmerich


Liebe Internetnutzer,

ich heiße Sie herzlich Willkommen auf den Seiten der Stadt Rauschenberg, der Familienstadt mit Herz.

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Neues aus dem Rathaus

Ortsvorsteher Bracht: Urlaubsvertretung
Brachts Ortsvorsteher Herr Koch ist vom 15.11. – 3.12.2018 im Urlaub. Herr Andreas Weichsel, Tel: 06427 9259254 übernimmt in dieser Zeit die Urlaubsvertretung.

Wir wünschen Ihnen eine gute Woche!
Blick Rathausturm Rauschenberg

Veranstaltungskalender

17Nov
17.11.2018 - 18.11.2018
Lesezeit Stadtbücherei
17Nov
Bracht
18Nov
18.11.2018 14:00 - 17:00
Schwabendorfer Museum
24Nov
24.11.2018 09:30
Aktionstag in Albshausen
24Nov
24.11.2018 20:00
Harfen-Konzert BIRD HOUSE

Öffentliche Sitzungen

Haupt- und Finanzausschuss
27. November 2018, 20 Uhr, Sitzungszimmer Rathaus (Schloßstr, 1) [Einladung]

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VR Bank HessenLand eG spendet 500€ an Rauschenberger Museumskümmerer

Web Spendenuebergabe VRBank AGMuseumVR Bank HessenLand eG spendet 500€ an Rauschenberger Museumskümmerer

Da freute sich das Team der AG Museum, das sich ehrenamtlich um die Neukonzeptionierung des Rauschenberger Museums kümmert: die VR Bank HessenLand eG überreichte den „Museumskümmerern“ am vergangenen Freitag einen Scheck über 500 Euro. Einen konkreten Verwendungszweck für die Geldspende gibt es bereits: „Wir lassen in den nächsten Tagen UV-Schutzfolien an allen Fenstern anbringen. Diese dient als Sonnenschutz für künftig ausgestellte Objekte im Museum“, erklärte Ulrike Möschet den nächsten Schritt, der mit dieser Spende gesichert ist. Dass eine finanzielle Unterstützung ehrenamtlicher Projekte enorm wichtig ist, weiß auch Bernd Reitz, Marktbereichsleiter der VR Bank HessenLand eG, der gemeinsam mit Privatkundenberaterin Beate Ludwig den Scheck überreichte und versprach: „Wir unterstützen solch ein außerordentliches Engagement sehr gerne. Auch im kommenden Jahr, falls notwendig.“
Dem tollen Einsatz von Simone Klingelhöfer, Ulrike Möschet und Hannelore Klein dankten auch KVR-Vorsitzender Frank Riedig und Rauschenbergs Bürgermeister Michael Emmerich ganz herzlich: „Ohne dieses ehrenamtliche Engagement und die finanzielle Unterstützung kämen solche Projekte nicht zustande“, waren sich Beide einig. Enorm wichtig findet Emmerich auch die Öffentlichkeitsarbeit, die von den „Museumskümmerern“ vorbildlich betrieben wird und sagte weiter: „Die ersten Schritte sind gegangen und Sie haben ein Konzept erarbeitet, das Sie kontinuierlich verfolgen. Dafür danken wir Ihnen ganz herzlich!“

Text und Foto: Miriam Prüßner / Stadt Rauschenberg
Foto (v.l.n.r.): Beate Ludwig (Privatkundenberaterin VR Bank HessenLand eG), Michael Emmerich (Rauschenbergs Bürgermeister), Ulrike Möschet (AG Museum), Frank Riedig (Vorsitzender des KVR), Simone Klingelhöfer (AG Museum), Bernd Reitz (Marktbereichsleiter VR Bank HessenLand eG), Hannelore Klein (AG Museum).

95-jähriges Jubiläum des Sängerkreises Wohratal

Plakat Franzi Weigand.pdf95-jähriges Jubiläum des Sängerkreises Wohratal

Konzert „Mannsbilder & Frauenzimmer“ am 29. September 2018 um 17 Uhr in der Mehrzweckhalle in Bracht. Eintritt: frei!

Der Gründungsgedanke
Am 17. Juni 1923 schlossen sich, auf Anregung des Männergesangvereins Wohra, einige Vereine zu einem Sängerbund zusammen. Der Gründungsgedanke, nämlich die Pflege und Veredelung des Deutschen Liedgutes, hat sich nicht grundlegend geändert und hat deshalb auch heute noch Gültigkeit. Die Vereine, die zu dem Zusammenschluss führten, stammten aus den Landkreisen Kirchhain, Frankenberg und Ziegenhain. Zum Vorsitzenden wurde Heinrich Staffel aus Halsdorf gewählt.

Zu den Gründungsvereinen gehörten:

  • Männergesangverein Ernsthausen
  • Männergesangverein Gemünden
  • Liedertafel Gemünden
  • Männergesangverein Haina
  • Männergesangverein Halsdorf
  • Männergesangverein Lischeid
  • Gesangverein Sängergruß Rauschenberg
  • Liederkranz Rosenthal
  • Männergesangverein Wohra

Mit einem Konzert in Gemünden präsentierten sich die Mitgliedsvereine des Wohratal Sängerbund der Öffentlichkeit. 

Heute
Foto fr Zeitung2018 - 95 Jahre später - sind von diesen Gründungsvereinen noch Ernsthausen und Halsdorf übriggeblieben – immerhin!

Die Anzahl der Vereine schwankte, bis zum Kriegsausbruch waren es insgesamt 21 Vereine und zwar nur Männergesangvereine. Das änderte sich 1950. Die ersten gemischten Chöre kamen dazu und es wurden im Laufe der Jahre immer mehr. 1976 kam der erste selbständige Frauenchor dazu. Und in 2000 wurden auch Kinder – und Jugendchöre aufgenommen.2018 verwaltet der Sängerkreis insgesamt 12 Vereine mit insgesamt 22 Chorgattungen. Nach wie vor ist er Mitglied im Mitteldeutschen Sängerbund.

In diesem Jahr feiert der Vereine nun sein 95-jähriges Bestehen, wieder mit einem Konzert und mit allen Mitgliedsvereinen. Diesmal nicht in Gemünden, sondern in der Mehrzweckhalle Bracht. Den Anfang machen um 17 Uhr die Kinder- und Jugendchöre. Es folgen kurze Grußworte und die Erwachsenenchöre. Das Konzert steht unter dem Motto: „Mannsbilder und Frauenzimmer“, die Musiktitel sind deshalb auch entsprechend gewählt. Die Liedauswahl ist vielseitig und aus den verschiedensten Epochen, womit wir alle musikbegeisterten und auch besonders Menschen, die nicht in unseren Vereinen Mitglied sind, ansprechen und einladen wollen. Damit jeder Kultur genießen kann, ist der Eintritt frei.

Bitte achten Sie auf unsere Plakatwerbung. Weiter Infos auf der Homepage www.sk-wohratal.de

Auf dem Foto sehen Sie die Gründungsvereine Halsdorf (oben) und Ernsthausen (unten).

Sitzung Ausschuss Kultur, Sport und Soziales am 25. September 2018

Stadtwappen

Amtliche Bekanntmachungen der Stadt Rauschenberg


Sitzung Ausschuss Kultur, Sport und Soziales

Zur nächsten öffentlichen Sitzung des Ausschusses für Kultur, Sport und Soziales

am Dienstag, den 25. September 2018, 20:00 Uhr

Kratz’sche Scheune, Bahnhofstraße 10a, Rauschenberg

werden Sie hiermit herzlich eingeladen.

Rauschenberg, den 12. September 2018
gez. Thorsten Bauer, Vorsitzender

Tagesordnung:

  1. Eröffnung und Begrüßung
  2. Niederschrift vom 29.05.2018
  3. Errichtung eines Familienzentrums
  4. Schwimmbad-Investitions- und Modernisierungsprogramm (SWIM)

Zur Sitzung eingeladen sind die Mitglieder aller Ortsbeiräte.


Die offizielle Einladung können Sie hier herunterladen.

Fahrrad-Codierung im September 2018

Web Fahrradcodierung StadtallendorfFahrrad-Codierung im September 2018 in Stadtallendorf

Am Dienstag, 25.09.2018, besteht zwischen 9 und 16 Uhr die Möglichkeit, auf dem Gelände der Polizeistation Stadtallendorf Fahrräder codieren zu lassen.

Dabei wird ein Buchstaben- und Zahlencode auf den Rahmen graviert, welcher individuell auf den Fahrradhalter angepasst wird.

Zur reibungslosen Durchführung wird um telefonische Anmeldung unter 06428/93050 gebeten.

Bitte bringen Sie Ihren Ausweis und einen Eigentumsnachweis über das Fahrrad mit.

Bis auf Carbonräder können alle Arten von Fahrrädern codiert werden.

Mit freundlichen Grüßen,
Ihre Polizei Stadtallendorf

Foto: Symbolbild

Nahwärme mal anders!

Nahwärme mal anders!

Web HistorischeWasserrhrenDer aufmerksame Vorarbeiter „Werner“ war es, der den Rauschenberger Bürgern einen „Schatz“, der 234 Jahre lang in der Erde mitten in der Stadt verborgen war, wieder ans Tageslicht verhalf.
Bei den Baggeraushubarbeiten in der unteren Marktstraße berührten die Zähne des Löffels plötzlich etwas seltsam Hölzernes, das sich in ca. 80 cm Tiefe längs des Straßenverlaufes erstreckte. Vorsichtig dirigierte „Werner“ den Baggerführer, bis sich ein ca. 190 cm langer Holzstamm zeigte, der einen mittleren Durchmesser von 27 cm auswies. An den Enden lief er konisch zu, an einem davon war er von einem eisernen Ring umfasst, den handgeschmiedete Nägel hielten.
Das Erstaunlichste aber war, dass der mit der Axt behauene Holzstamm der Länge nach mit einem durchgehenden Loch durchbohrt war und in einem weiteren Stamm durch sein konisches Ende steckte. Beide wurden geborgen und ergänzten sich in gleicher handwerklicher Arbeit durch zwei weitere Rohrfunde.
Arno Hebeler, als Nahwärmebeauftragter, der die Erdarbeiten täglich begleitet, verständigte die „Heimatforscher“ Ludwig Pigulla und Werner Hampel, die sich der geschichteerzählenden Objekte annahmen.

Im Jahr 2010 hatten sich Bürger der Stadt ja schon mit dem Thema: ,Eine Stadt und ihre Wasser‘ befasst und die Ergebnisse ihrer Nachforschungen in einer ,Rauschenberger Stadtschrift‘ veröffentlicht. Genau hier war auf Seite 2 nachzulesen: „1784 begann man mit dem Bau einer erweiterten Wasserleitung für die heutige Kernstadt. Im natürlichen Lauf sollen die Stadtteichquellen in hölzernen Röhren bis vor das „Neue Thor“ und weiter zum gemauerten ,Jakobs-Kump‘ geleitet worden sein. Für die hölzernen Röhren benutzte man ausgehölte Baumstämme, die durch Eisenringe zusammengehalten wurden. Von diesen Röhren dürften bis heute noch etliche Röhren in der Erde liegen…. (ff.)“.
Da waren sie also wieder ans Tageslicht gekommen, in einem Bestzustand, weil sie luftdicht vom Lehmboden ummantelt waren.
Und so sollen sie auch bleiben! Also war Eile geboten, da die starke Sonnenbestrahlung unbarmherzig mit der Austrocknung begann und damit der Verfall vorprogrammiert war.
Während Werner Hampel mit der Vermessung, Skizze der Fund und des  Fundortes begann, setzte sich Ludwig Pigulla mit dem ,Landesamt für Denkmalpflege in Hessen‘, Hr. Dr. Tiedmann in Verbindung, um zum Einen den Fund zu vermelden und andererseits Hinweise auf die Konservierung zu erhalten. Wichtigste Aussage der Behörde für die Rauschenberger aber war, dass wir die Fundobjekte in unserer Stadt behalten dürfen. Und wir sahen eine „hölzerne Wasserröhre“ schon vollständig und wetterfest konserviert, beispielgebend auf der Mauer des Philipps-Kump ausgestellt, wo sie zukünftig einen interessanten Impuls bei Stadtführungen geben würden.

Die handwerkliche Kunst unserer Vorfahren erlebt man direkt, wenn man sich intensiv mit einem solchen hölzernen Wasserrohr beschäftigt. Der heutige Rauschenberger Wassermeister Hr. Hartmann löste das Rätsel, wie man wohl durch einen Baumstamm dieser Länge ein im Querschnitt so großes Loch bohren konnte. Er berichtete von einem Parallelfund in Wetter, von dem erklärt wurde, dass diese Öffnung durch ein Ausbrennen mittels eines glühenden Eisens bewerkstelligt wurde. Durch diesen langwierigen Arbeitsprozess wurde gleichzeitig eine isolierende, keimfreie Schicht in der Röhre erarbeitet.
Bei der Holzart handelt es sich um Lärchenholz – nicht um Eiche, wie in o.g. Quelle ausgeführt –, das durch seine Langfaserigkeit, Harzhaltigkeit und weicheren Kern gute Voraussetzungen mitbrachte.
Die handbehauenen Stämme wurden von außen mit Teer/Pech versiegelt und steigerten so ihre Langlebigkeit. Da sie in feuchten Lehmboden eingelegt wurden, überdauerten sie nunmehr unbeschadet die Jahrhunderte und bezeugen die Fortschrittlichkeit unserer Stadt, die ja immer mit dem ,Abbrandtrauma‘ lebte, deshalb die Wasserreserven (Kump) anlegte.
So manche Überlegung und Ortsbesichtigung wurde nun angestellt, um einen geeigneten ,Zwischenlagerplatz‘ zu finden, der die notwendigen Voraussetzungen mitbrachte, den „Schatz“ bis zur Klärung der sach- und fachgerechten Konservierung zu deponieren. Er wurde zur Zufriedenheit aller Beteiligten gefunden und durch logistische Unterstützung ehrenamtlich von Rudi Herrmann durchgeführt.

Es bleibt zu hoffen, dass es genügend Unterstützer geben wird, die mit Rat, Tat und Geld dabei sein wollen, einer der historischen Holzwasserversorgungsrohre so zu konservieren, dass wir sie öffentlich präsentieren können.

Text und Foto: Ludwig Pigulla u. Werner Hampel

Barocke Musik in der Stadtkirche Rauschenberg

Aktuelles StadtkircheRauschenberg wr823171Stadtkirche Rauschenberg: Virtuoses aus Italien - Barocke Musik aus dem Süden

Eine lebendige musikalische Expedition nach Italien: Das verspricht der Thüringer Universitätsorganist Dr. Wieland Meinhold und so erklingt für eine Stunde am Donnerstag, dem 20. September 2018, um 19:30 Uhr in der Ev. Stadtkirche zu Rauschenberg virtuose Barockmusik von G. Frescobaldi, G. Tartini, G. Gentili, G. Torelli, D. Scarlatti, T. Albinoni und Domenico Zipoli mit den beneidenswerten italienischen Eigenschaften Kantabilität und Temperament. Das verwundert nicht, denn im 18. Jh. "tobte" eine wahre Italienbegeisterung, der man sich auch in Mitteleuropa nicht entziehen konnte. So wird ausschließlich leidenschaftliche und quicklebendige Musik aus dem Süden zu hören sein.
Mit einer zusätzlichen Orgelführung davor (bereits um 18:45 Uhr) und direkt an der Orgel wird mit "Klangmajestät - Besuch bei der Königin" noch eine Überraschung direkt am Instrument bereitgehalten: Für alle Orgelinteressierten erläutert der Weimarer Organist die "Königin der Instrumente" hautnah. Direkt neben dem Spieltisch der historischen Orgel hat man Gelegenheit zu erfahren, wie der höchste, wie der tiefste Ton klingt. Wieviel Pfeifen stehen in dem Instrument? Wie funktioniert die Übertragung zwischen Taste und Ventil? Wie schwer ist so eine Orgel ? ... usw.. Immer wieder fesseln diese unterhaltsamen Orgelführungen die Besucher.

Foto und Text: Wieland Meinhold