Grußwort des Bürgermeisters

Bürgermeister Michael Emmerich


Liebe Internetnutzer,

ich heiße Sie herzlich Willkommen auf den Seiten der Stadt Rauschenberg, der Familienstadt mit Herz.

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Neues aus dem Rathaus

Ortsvorsteher Bracht: Urlaubsvertretung
Brachts Ortsvorsteher Herr Koch ist vom 15.11. – 3.12.2018 im Urlaub. Herr Andreas Weichsel, Tel: 06427 9259254 übernimmt in dieser Zeit die Urlaubsvertretung.

Wir wünschen Ihnen eine gute Woche!
Blick Rathausturm Rauschenberg

Veranstaltungskalender

17Nov
17.11.2018 - 18.11.2018
Lesezeit Stadtbücherei
17Nov
Bracht
18Nov
18.11.2018 14:00 - 17:00
Schwabendorfer Museum
24Nov
24.11.2018 09:30
Aktionstag in Albshausen
24Nov
24.11.2018 20:00
Harfen-Konzert BIRD HOUSE

Öffentliche Sitzungen

Haupt- und Finanzausschuss
27. November 2018, 20 Uhr, Sitzungszimmer Rathaus (Schloßstr, 1) [Einladung]

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Rauschenberger Herbstferienspiele 2018

Aktuelles Ferienspiele2018 01

Rauschenberger Herbstferienspiele 2018

Dichter Nebel liegt am Morgen über Ernsthausen. Fröhliche Kinderstimmen sind aus allen Ecken zu hören, die dazugehörigen Kinder aufgrund des Nebels erst auf die Nähe zu entdecken. Der Herbst ist da, passend zum Beginn der Herbstferienspiele.
Rauschenbergs Stadtjugendpflege Stefan Ullrich und sein Team haben alle Hände voll zu tun: Rund 55 Kinder im Alter von 6 bis 13 Jahren wollen beschäftigt werden. Zum Start der Ferienspiele haben Ullrich und seine Teamer zehn verschiedene Stationen in und um das Dorfgemeinschaftshaus „Storchennest“ in Ernsthausen aufgebaut. In kleinen Gruppen wandern die Ferienkinder mit jeweils einem Teamer von Station zu Station und versuchen, so viele Punkte wie möglich zu erspielen. Denn nur wenn am Ende genügend Punkte gesammelt wurden, steht den Kindern für die anschließende Kinderdisco genügend Partyzubehör zur Verfügung. Das wissen die Kleinen und legen sich für Knabbersachen, Musikwünsche, Essens- und Getränke-Gutscheine ordentlich ins Zeug: Da werden eifrig Zuckerwürfel auf kleinen Holzstäbchen, die mit dem Mund balanciert werden, gestapelt. Wer lacht, verliert das Holzstäbchen, die Zuckerwürfel fallen herunter und es muss wieder von vorne begonnen werden. Ein selbstgebasteltes, überdimensionales „Jenga“-Spiel, ein Turm aus gestapelten Hölzern, sorgt für Jubelrufe, wenn es gelungen ist, ein Holzstück aus der Turmmitte zu entfernen und wieder oben drauf zu legen. Nebenan kegelt eine andere Gruppe. An der „Frosch-Station“ fliegen Marburger Froschkönige und ein kleiner Wal im hohen Bogen durch die Luft. Ziel ist es, mit einem selbstgebauten Katapult und den Froschfiguren in blaue und grüne Eimer zu treffen. Landet schließlich auch noch der Wal in einem der Eimer, werden die bisher erspielten Stationspunkte verdoppelt. Reihum darf jedes Kind einmal das Katapult bedienen. „Bei all unseren Spielstationen handelt es sich um Gruppenspiele. Es geht hier explizit darum, dass diese Stationen gemeinsam als Gruppe gemeistert werden“, erklärt Stadtjugendpfleger Stefan Ullrich die Idee hinter den Spielen. Wie gut alle Gruppen ihre Aufgaben gemeistert haben, zeigt sich mittags, als die Kinderdisco beginnt. Ausgelassen tanzen alle gemeinsam zu den Musikwünschen. Während die bunten Lichtstrahler zum aktuellen Radiohit „Cordula Grün“ durch den abgedunkelten Raum kreisen, singen die Ferienspiel-Kinder textsicher und lautstark mit. Zwischendurch gibt es Crêpe, belegte Brote und „KiBa“ (Kirsch-Bananen-Saft) als Stärkung. Strahlende Kinderaugen und artistische Tanzeinlagen zeigen: der Auftakt der Rauschenberger Herbstferienspiele ist wieder ein voller Erfolg und die Vorfreude auf die kommenden Tage groß.
Ein ganz besonderer Dank geht an Erik Schauberer (Lichttechnik) und Gunnar Damm (Musikanlage & DJ), die ihr Equipment für die Kinderdisco nicht nur kostenfrei zur Verfügung gestellt, sondern auch den Auf- und Abbau der Technik übernommen haben. „Ohne die großartige Unterstützung von so vielen Helfern wäre so manche Idee nicht realisierbar“, ist Stadtjugendpfleger Ullrich dankbar.

Text und Fotos: Miriam Prüßner / Stadt Rauschenberg

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Die Herbstferienspiele aus der Sicht unseres Schülerpraktikanten Paul Mauß:

Web Ferienspiele2018 04"Als wir am Mittwoch, den 10.10.2018 die Herbstferienspiele besuchten, waren die Kinder  mitten in einem Stationenspiel. Sie hatten sich in fünf Gruppen mit je zehn Kindern aufgeteilt und sollten zehn Stationen - die unterschiedliche Punkte brachten - im Team zusammen bewältigen. „Der Sinn der Gruppenarbeit ist der“, erzählte uns Stefan, der Leiter der Ferienspiele, „dass es darum geht, dass die Kinder die Stationen in einer Gruppe bewältigen.“ Wir haben uns einige Spiele angeschaut, die die Helfer zuvor ausgedacht und aufgebaut hatten. Eines der Spiele war das bekannte Spiel „Jenga“, bei dem die Kinder nacheinander Holzklötze aus dem Turm ziehen mussten und die Holzklötze oben auf den Turm drauflegen mussten, ohne dass der Turm umfällt. Ein weiteres Spiel war die „Froschstation“ - ein ähnliches Spiel wie „Hau den Lukas“, das die Kinder mit einem selbstgebauten Katapult spielten. Sie versuchten mit einem Schonhammer auf ein Brett zu hauen, um einen Frosch in die davor stehenden Eimer zu werfen. Weitere Spiele waren Zuckerwürfelstapel, Schokofluss, Tannenzapfenweitwurf, Kegeln und noch viele weitere, tolle Spiele. Die Kinder hatten sehr viel Spaß an den Spielen. Jeder machte mit und war eifrig dabei die Stationen zu schaffen. Diese wurden je nach Alter angepasst: für die Älteren schwerer und für die Jüngeren leichter. Die Punkte, die die Kinder bei den Stationen erspielten, konnten sie bei der Disco, die am Mittag stattfand, gegen Essen, Trinken und Musikwünsche eintauschen.

Die Technik für die Kinderdisco wurde am Vormittag von zwei freiwilligen Helfern organisiert: die Musik machte Gunnar Damm, die Lichttechnik baute Erik Schauberer auf. Mit insgesamt zehn Helfern hatte die Stadtjugendpflege eine tolle Disco auf die Beine gestellt. Die Kinder haben getanzt und gesungen und der DJ hat ihre Musik gespielt. Für 55 Kinder gab es eine reiche Auswahl an Essen und Trinken, wie selbstgemachte Crêpes mit Nutella oder Zimt, selbstgeschmierte Brote mit Wurst oder Käse, Kirschsaft, Salzbretzeln und -stangen und Chips. Sitzmöglichkeiten gab es in Form einer Bank in der Mitte des Saals, eine kleine Liegeecke aus Decken diente als Ausruhmöglichkeit. Die Kinder waren aufgeregt und freuten sich schon auf das nächste Jahr."

Text: Paul Mauß
Foto (Miriam Prüßner / Stadt Rauschenberg): Praktikant Paul testet gemeinsam mit Stadtjugendpfleger Stefan Ullrich die "Frosch"-Station.

 

Einladung: Eröffnung der Näh- und Märchenstube

Herzliche Einladung zur Eröffnung der Näh- und Märchenstube in Rauschenberg am 26. Oktober 2018 ab 15 Uhr
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Nahwärme Rauschenberg: Buslinien und Zufahrt Kindergarten

Aktuell Nw R Netzbau 20181015

Busfahrtzeiten zum Kreisseniorennachmittag in Stadtallendorf

Kreisseniorennachmittag Busfahrzeiten Oktober2018

Anliegerinfo Nahwärme: Netzbau im Bereich Altstadt - Landestraße ab Rathaus bis Heizwerk

Nahwaerme Anliegerinfo Landesstrae

Oktoberfest der Feuerwehr Rauschenberg: Hilfe bei Auf- und Abbau

RN Oktoberfest FFW 2018 Aufbauzeiten

Schmuck für Rauschenberg

Schmuck für Rauschenberg

Zusammen mit einer Marburger Goldschmiedin kann Silberschmuck (Gold auf Anfrage) mit typischen Motiven von Rauschenberg gestaltet werden. Hier bietet sich das Rathaus, die Kirche, der Torbogen, die Ruine, die Heilige Eiche und evtl. der Marktbrunnen an. Es ist möglich, bei entsprechender Nachfrage, einen Ring mit den genannten Motiven und einen Anhänger mit diesen Motiven zu beauftragen. Allerdings wird der Schmuck nur gefertigt, wenn sich genügend Interessenten melden. Der Preis wird bei dem Ring bei ca. 160 Euro liegen und der Anhänger (ca. 4 cm Durchmesser, kann als Kette getragen werden, z.B. an einem Lederband) wird ca. 125 Euro kosten. Ein Vergleichsring kann bei K. Volland angeschaut werden.

Nähere Auskunft ebenfalls bei K. Volland, Tel. 0163-6401203

Text: K. Volland

Sympathische Krimiautorin Gaby Kaden begeistert Rauschenberger Publikum

Web Krimilesung GabyKaden 02Krimiautorin Gaby Kaden begeistert Rauschenberger Publikum

Mit einem „Moin – wie man bei uns im Norden so schön sagt“, begrüßte die sympathische Krimiautorin Gaby Kaden am vergangenen Freitag ihr Publikum. Rund 80 Krimifans hatten ihren Weg in die Rauschenberger „Galerie im Glashaus“ gefunden, um der Autorin, die aus ihrem aktuellen Krimi „Küstengötter“ vorlas, zuzuhören. Die Lesung in Rauschenberg bildete den krönenden Abschluss des Marburger Krimifestivals, das jährlich stattfindet.
Die gebürtige Hessin, die es vor acht Jahren hoch an die Nordseeküste zog, wird im November dieses Jahres bereits ihren sechsten Ostfriesland-Krimi veröffentlichen. Zum Schreiben ist die 63-Jährige erst nach ihrem Umzug in den Norden gekommen. „Ich hatte schon lange einen spinnerten Traum“, erzählte die frühere Bürokauffrau und spätere Inhaberin einer Praxis für Heilende Energien lächelnd. „Aber erst in Carolinensiel habe ich mich getraut und diesen Traum umgesetzt. Dass beide Verlage, die ich auf gut Glück angeschrieben habe, sofort Gefallen an meinem Skript gefunden haben und es veröffentlichen wollten, das hätte ich nie für möglich gehalten.“ Dass ihre Bücher dort spielen, wo sie auch lebt, ist Kaden wichtig. „Einen Hessen-Krimi zu schreiben, obwohl ich in Ostfriesland wohne, kommt für mich nicht in Frage. Dafür lebe ich schon zu lange nicht mehr dort“, erklärte die sympathische Krimiautorin. „Aber hier und da einen Bezug zu meiner ehemaligen Heimat, den gibt es auf jeden Fall in meinen Büchern.“

Web Krimilesung GabyKaden 01Ihre bisher erschienen fünf Krimis gehören einer Reihe mit wiederkehrenden Charakteren an, sind in sich jedoch abgeschlossen. Im Mittelpunkt steht das Ermittlerduo Tomke Evers und Carsten Schmied, ein Hesse, den es nach Ostfriesland verschlagen hat. Es gibt sogar Charaktere, die basieren  auf realen Persönlichkeiten. So beispielsweise Spiekeroogs Polizeihauptkommissar André Basold, der mit seinem Namen und seiner Profession – ebenso wie sein Dackel „Hubert“ - eine wiederkehrende Figur in Kadens Krimis darstellt.
Nach einer Einführung in die wichtigsten Persönlichkeiten ihrer Bücher begann Kaden ihre Lesung mit geheimnisvoll-leiser Stimme: „‘Komm, komm zu mir‘, lockte er heiser, ‘Kommst du nicht, werde ich sterben …‘“ Anschließend fuhr die routinierte Autorin, die ihren Haupt-Leseort auf dem Raddampfer Concordia II in Carolinensiel hat, in veränderter Tonlage fort: „Die Liebesnacht am Strand wird für Sanna zur Hölle. Ihr Geliebter hängt aufgespießt an einem Strandwagen, ein langer Holzstiel ragt aus seiner Brust. Tage später wird der Anführer von ‚Thorgodins Kindern‘, einer sektenartigen Verbindung, tot aufgefunden. In seinem Kopf klafft ein riesiges Loch. Als kurz darauf in einem Windpark zwei der Ungetüme umfallen, ist Tomke und ihren Kollegen klar: Das war kein Unfall.“
Gekonnt baute die Krimiautorin mit ihrer Textpassagen-Auswahl einen Spannungsbogen auf, wechselte während des Lesens immer wieder ihre Lesegeschwindigkeit und Tonlagen und zog ihr gespannt lauschendes Publikum in ihren Bann, bevor sie schließlich verschmitzt lächelnd endete: „Und wie es weitergeht, verrate ich an dieser Stelle natürlich nicht. Vielen Dank für’s Zuhören!“


Text und Fotos: Miriam Prüßner / Stadt Rauschenberg