Grußwort des Bürgermeisters

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Neues aus dem Rathaus

Bracht VierteGrenzwanderung 25

Direkt an unsere Stadtteile Bracht und Albshausen grenzt der Burgwald mit wunderschönen, abwechslungsreichen Wanderwegen. Weitere Informationen dazu finden Sie unter: TOURISMUS

 

Veranstaltungskalender

Aufgrund der derzeitigen Situation haben wir den Veranstaltungskalender auf unserer Website vorübergehend deaktiviert.

Sobald die Situation es zulässt, werden wir aktualisierte Veranstaltungsinformationen veröffentlichen.

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Haltestelle Wambach

 

Eiserne Achsen mit Rädern bereichern
die ehemalige Haltestelle Ernsthausen-Wambach

wambach 1Die im Jahre 1914 erbaute Wohratalbahn zwischen Zimmersrode und Kirchhain transportierte von den Bahnhöfen bzw. Haltestellen Gemünden, Wohra, Halsdorf, Ernsthausen-Wambach, Rauschenberg, Hardtmühle Güter und Menschen zu ihren Arbeitsplätzen und Schulen. Personenzüge fuhren ab 1972 nicht mehr. Der letzte Güterzug fuhr am 19. Dez. 1981.

Mitglieder des Bürgervereins „Aktive Ernsthäuser Störche“ renovierten ab 2009 in Eigenleistung zuerst das runtergekommene Bahnhaus an der damaligen Haltestelle Ernsthausen-Wambach, das Toilettenhaus, stellten einen Strommast auf und legten Schienen. Für diese Arbeiten erhielten die „Ernsthäuser Störche“ im Jahr 2013 den Denkmalschutzpreis des Landkreises.

Am 1. Mai 2014 wurde der 100. Geburtstag an der Haltestelle gebührend gefeiert. In diesem Jahr wieder am 1. Mai sollte das 10-jährige Einweihungsdatum des Bahnhauses gefeiert werden. Wegen der Corona Pandemie musste dieses ausfallen.

Konrad Weisheit, ein Motor der „Aktiven Ernsthäuser Störche“ entdeckte beim 30-jährigen Jubiläum der Eisenbahnfreunde Treysa im März des Jahres 2018 zwei Achsen mit eisernen Rädern, die auf Bahngleisen standen. Es entstand bei ihm die Idee, solche Achsen auch auf die Schienen bei der Ernsthäuser Haltestelle zu stellen und dieses wurde realisiert.

Recherchen zusammen mit dem Eisenbahnfreund Andreas Gerber aus Ernsthausen brachten eine Verbindung zu der Wetzlaer Fa. Emil Keilich Stahl u. NE-Metall-Recycling. Dort lagerten unter Schrottteilen zwei total verrostete Achsen mit „Eisenbahn Speicherradreifen“ (so ist der Fachausdruck). Konrad Weisheit bekam grünes Licht zum Kauf dieser Achsen durch einen Beschluss der Vorsitzenden der Ernsthäuser Vereine, so dass somit auch das Finanzielle für einen Kauf geregelt war. Die Ernsthäuser Fa. Hans-Heinrich Grebing transportierte die zwei Achsen mit einem Gesamtgewicht von 2,3 Tonnen auf einem LKW nach Ernsthausen. Dort wurden sie von den Malermeistern Hartmut und Walter Linne aus Ernsthausen sandgestrahlt.

Die gereinigten Achsen und Räder erhielten einen neuen Anstrich und Hartmut Linne stellte die Achsen mit einem Hublader auf die Schienen. Diese sind mit Rundeisen zu den Schienen verbunden und damit besonders gegen Diebstahl gesichert. Auf einer Achse ist das Zeichen „D.R.“ angebracht. Daher ist anzunehmen, dass die Achsen früher unter einem Wagen der Deutschen Reichsbahn angebracht waren. So wurde die Idee von Konrad Weisheit in die Tat umgesetzt und die vorbeifahrenden Radler können die Achsen bestaunen und auch im geöffneten Bahnhaus sich über die Geschichte der Wohratalbahn und der Haltestelle Ernsthausen-Wambach in Fotos und Schriften informieren.

Neuerdings ist dort ein Gästebuch ausgelegt, in dem die Besucher die Möglichkeit haben, ihre Erinnerungen an die Wohratalbahn mitzuteilen.

Herbert Schildwächter

Sendemast für Digitalfunk auf dem Sosenberg

Das Land Hessen errichtet derzeit auf dem Sosenberg in der Gemarkung Rauschenberg eine Basisstation mit Sendemast für Digitalfunk zur Alarmierung von Feuerwehren und Rettungskräften. Der Mast mit einer Höhe von knapp 60 Metern soll noch im dritten Quartal 2020 fertiggestellt werden  und einsatzbereit sein. Die Errichtung des Sendemastes ist notwendig, da in Rauschenberg und Umgebung bislang nur eine mangelhafte Netzabdeckung für Digitalfunk besteht und im Alarmfall jede Minute zählt. Bislang müssen die Feuerwehren noch zusätzlich über analoge Systeme alarmiert werden. Mit Inbetriebnahme des Sendemastes profitieren nicht nur die Feuerwehren in Rauschenberg und der Rettungsdienst in Ernsthausen von einem gut verfügbaren digitalen Funknetz, sondern auch Orte wie Wolferode und Himmelsberg. Für den Ausbau und die Finanzierung des digitalen Funknetzes für Rettungskräfte ist gemäß Brand- und Katastrophenschutzgesetz das Land Hessen zuständig, die Umsetzung der Projekte erfolgt unter der Federführung der Hessischen Polizei.

Lebendiges Atelier in Rauschenberg

Künstlerinnen und Künstlern bei der Arbeit über die Schulter schauen

Künstlern über die Schulter geschautZu einem „Lebendigen Atelier“ laden 11 Künstlerinnen und Künstler an zwei Wochenenden – 22./23.08 und 29./30.08.2020 – auf das Gelände des alten Sägewerks Meise, Im Sand 14 nach Rauschenberg ein. Dabei können Besucher und Interessierte den Künstlern „über die Schultern schauen“,  erfahren wie Bilder, Skulpturen, Plastiken, Mosaikarbeiten und vieles mehr entstehen und eine breite Auswahl an Werken betrachten und erwerben.

Das „Atelier Altes Sägewerk“ setzt unter der Leitung des Ehepaars Hoerder aus Rauschenberg damit seine Reihe kultureller Veranstaltungen fort. Mit dabei sind Peter Braun (Bronzen), Inge Eismann-Nolte (Malerei/Skulptur), Anne Hoerder (Skulptur), Harry Hecker (Holzskulpturen), Frank Hinrichs (Malerei), Ingrid Motosso (Olivenwurzelkunst), Elisabeth Sabo (Mosaiken), Dieter und Brigitte Schmidt (u.a. 3D Holzbretter), Christian Ströbel (Malerei) und Mirsada Vejselaj (Freie Malerei).

Die Teilnehmenden möchten allen Interessierten vertiefende Einblicke in künstlerische Produktionen und authentische Erlebnisse an der Quelle der Kunstproduktion ermöglichen. Die Kunstschaffenden beantworten gerne die Fragen der Besucher zu Impulsen und künstlerischen Vorgehensweisen. Jede Künstlerin und jeder Künstler hat ein eigenes Ausdrucksrepertoire und vielleicht möchte sich der ein oder andere Besucher auch mal selbst ausprobieren. Der Eintritt ist frei.

Buchbesprechung Stadtbücherei Rauschenberg:

„KasKastanienjahretanienjahre“ von Anja Baumheier

So heißt eines unserer neuen Bücher. Schauplatz des Geschehens ist ein kleines Dorf im Mecklenburgischen nahe der Lübecker Bucht. Wenige Jahre nach Ende des zweiten Weltkriegs versuchen die Dorfbewohner sich ein geordnetes Leben aufzubauen. Nicht alle sind mit den neuen Strukturen, die der Sozialismus mit sich bringt, einverstanden. Viele der Einwohner empfinden die Restriktionen als schleichendes Gift bis sie schließlich erkennen müssen, dass sie nicht nur im eigenen Land gefangen sind, sondern auch vieler anderer Freiheiten beraubt wurden. Nach der Wende schließlich verlieren die Verlockungen des Westens schnell an Bedeutung. Wem nutzen „echte Jeans“, wenn das Dorf verfällt und nur noch die Älteren bleiben? In „Kastanienjahre“ begegnen uns einfache, aber herzliche Menschen, deren Geschichten den Leser fast 60 Jahre nach dem Bau der Mauer und fast 30 Jahre nach dem Fall dieser Mauer sehr nachdenklich stimmen.

Anette Böhm-Kuczera

Vorerst Entspannung der Waldbrandgefahr in weiten Teilen Hessens

Umweltministerium hebt Alarmstufe auf

Die Waldbrandgefahrenlage in Hessens Wäldern hat sich etwas entspannt. Vor allem die landesweiten und meist ergiebigen Niederschläge in Verbindung mit einem leichten Temperaturrückgang führen in weiten Teilen Hessens zu einem spürbaren Rückgang der akuten Waldbrandgefahr.

Auch für die nächsten Tage ist nach der aktuellen Vorhersage des Deutschen Wetterdienstes nicht mit einer erneuten flächendeckenden und anhaltenden Zunahme der Waldbrandgefährdung auf kritische Werte zu rechnen. Das Hessische Ministerium für Umwelt, Klimaschutz, Landwirtschaft und Verbraucherschutz hebt daher die am 6. August 2020 in Kraft gesetzte Waldbrandalarmstufe A, die zweithöchste Stufe, mit sofortiger Wirkung auf.

Damit gilt aktuell keine Alarmstufe mehr.

Die Bevölkerung wird aber weiterhin um vorsichtiges Verhalten gebeten. Vertrocknete Vegetation und Blätter stellen trotz der ersten Regenfälle weiterhin eine potentielle Gefahr dar. Die lange Phase der Trockenheit ist bislang noch nicht überwunden. Für die im Einzelfall nach wie vor erforderliche Schließung von Grillstellen in besonders brandgefährdeten Waldgebieten bzw. Waldrandbereichen wird um Verständnis gebeten.

Bereits der Juli war viel zu trocken, seit Anfang August kam es zu einer deutlichen Zunahme der Waldbrandgefahr. Allein in diesem Zeitraum gab es knapp 20 Waldbrände auf einer Gesamtfläche von rund 20 Hektar. Seit  Jahresbeginn kam es zu etwa 90 Waldbränden mit einer Schadfläche von rund 25 Hektar.

Noch größere Schäden konnten nur durch das rasche und geschulte Zusammenwirken vieler Kräfte bei der Waldbrandabwehr und Waldbrandbekämpfung verhindert werden. Hierzu zählen neben den vorsorgenden Maßnahmen der Forstverwaltung natürlich auch das gute Zusammenwirken von Feuerwehr und Forstleuten im Einsatzfall.

Besonderer Dank gilt den örtlichen Feuerwehren und vielen freiwilligen Helfern, die unter großem persönlichem Einsatz größere Schäden verhindert haben. Beispielhaft sei hier der mehrtätige, sehr intensive Einsatz von mehreren hundert Einsatzkräften zur Bewältigung eines großen Waldbrandes (rund 19 Hektar) im Landkreis Groß-Gerau genannt.

 

Verkehrseinschränkungen Burgwald Märchen Marathon am 30.08.2019

Am Sonntag, 30.08.2020, findet in Rauschenberg der 2.Burgwald Märchen Marathon statt. Dazu werden ca. 1000 Teilnehmer erwartet. Start und Ziel befinden sich, wie die Jahre davor, auf dem Parkplatz Freibad / Sporthalle. Aus diesem Grund ist der Parkplatz am Freibad von Freitag, 28.08.2020 ab 12:00 Uhr bis einschließlich Sonntag, 30.08.2020 für die Veranstaltung reserviert, so dass dort keine Parkmöglichkeit besteht. Das Freibad kann in diesem Zeitraum ausschließlich über die Breslauer Straße (Treppe) und den Fußweg entlang der Sporthalle betreten oder verlassen werden. Wir bitten die Besucher des Freibades um Verständnis.

Zur Sicherung der Laufstrecke bzw. der Läufer werden in den Straßeneinmündungen halbseitig Absperrungen aufgestellt, die Straßen sind daher weiterhin befahrbar. Betroffen sind die Straßen Am Schwimmbad, Siedlungsstraße, Jahnstraße, Blaue Pfütze, Dresdener Straße, Albert-Schweitzer-Straße, Westender Straße sowie die angrenzenden Bereiche. Hier kommt es durch Läufer und evtl. durch parkende Fahrzeuge zu Behinderungen. Wir bitten alle Bürgerinnen und Bürger um Verständnis sowie alle Verkehrsteilnehmer um Rücksichtnahme auf die Läufer.

Der Magistrat

 

Dorfgemeinschaftshäuser wieder geöffnet

Die Stadt Rauschenberg hat alle Dorfgemeinschafts- und Bürgerhäuser wieder zur Nutzung freigegeben. Ab sofort können wieder Veranstaltungen durchgeführt werden, wobei die Einhaltung der geltenden Hygiene-Vorschriften und Beschränkungen sichergestellt sein muss. Die Hygiene-Vorschriften sowie die Informationen zur maximalen Raumbelegung sind unter "Bürgerservice" oder hier als PDF-Datei verfügbar. Ansprechpartnerinnen für die Buchung eines DGH sind die jeweiligen Hausmeisterinnen.

Museumsöffnung in Schwabendorf

 

Nach der Corona-bedingten Zwangspause öffnet das Schwabendorfer Dorfmuseum am

Sonntag, 16.08.2020
von 14 bis 17 Uhr

wieder seine Türen.

Das Dorfmuseum dokumentiert neben der Geschichte der Hugenotten und Waldenser vor allem auch die Ortsgeschichte, Leben und Wohnen, die tägliche Arbeit in Land- und Hauswirtschaft aber auch Handwerk
und Gewerbe, das in einigen Phasen durch die maschinelle Strumpfmanufaktur besondere Bedeutung gewonnen hatte.

Der Raum „Literatur und Medien“ lädt zum Stöbern ein, gelesen werden kann im Freien, auf der Bank vor der Tür. Im Ausstellungsraum des Museums ist wieder die Schulstube aus dem 19. Jahrhundert zu sehen.

Mitglieder des Arbeitskreises für Hugenotten- und Waldensergeschichte stehen für Informationen und Gespräch zur Verfügung.

Der Eintritt ins Museum ist frei.

Es gelten die allgemeinen Regeln.

Schwabendorf ist bis heute ein eindrucksvolles Beispiel einer französisch-reformierten Dorfanlage des 17. Jahrhunderts. Dies lässt sich bei einem Spaziergang gut erkunden. Etliche Häuser sind mit Informationstafeln zur Hausgeschichte versehen.