Grußwort des Bürgermeisters

Bürgermeister Michael Emmerich

 

Liebe Internetnutzer, ich heiße Sie herzlich Willkommen auf den Seiten der Stadt Rauschenberg, der Familienstadt mit Herz. Weiter

Neues aus dem Rathaus

Sprechstunden der Stadtverwaltung:
Die Stadtverwaltung Rauschenberg hat während der Schulferien (25. Juni - 3. August 2018) geänderte Öffnungszeiten. Die Sprechstunde am Mittwochvormittag entfällt. Wir bitten freundlich um Beachtung.

Ortsgericht Rauschenberg:
Der Ortsgerichtsvorsteher, Herr Klaus-Dieter Mattheis ist vom 18. – 29. Juli 2018 im Urlaub. In dringenden Fällen wenden Sie sich bitte an seinen Vertreter, Herrn Gerhard Happel, Tel.: 06425 80200.

Trinkwasser Bracht:
Die Untersuchungen des Trinkwassers im Stadtteil Bracht haben ergeben, dass das Trinkwasser wieder einwandfrei und keine Verkeimung mehr festzustellen ist. Die Chlorung wurde aus diesem Grund eingestellt

Veranstaltungskalender

20Jul
20.07.2018 14:30 - 17:00
Café "VergissMeinNicht"
Martin Luther Haus Bracht
20Jul
20.07.2018 18:00
Vernissage mit C. Barth
29Jul
29.07.2018 10:00 - 17:00
Erntetag im Brachter Feld
Bracht
30Jul
30.07.2018 17:00
Aufbau Heidelbeertanz
4Aug
04.08.2018 - 05.08.2018
Heidelbeertanz Rauschenberg
6Aug
06.08.2018 10:00
Abbau Heidelbeertanz
10Aug
10.08.2018 - 11.08.2018
Rocktoberfest Rauschenberg

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Wie lehrt man Fischen Treppensteigen?

Manchmal erscheinen die Ideen aus dem Europäischen Parlament beim ersten Hinhören schon ein wenig kurios. Da soll den Fischen das Treppensteigen gelehrt werden. Und da Europa bekanntlich überall ist, gilt diese EU-Richtlinie auch für Rauschenberg.

Aber nun von vorne. Die Familie Schleiter, Besitzer der Schmaleicher Mühle, betreibt nun seit geraumer Zeit eine Wasserkraftanlage um aus der Wasserkraft regenerativen Strom zu erzeugen. Um diesen Strom auch vermarkten zu können, muss der Tier- und Pflanzenschutz gewährleistet sein. Aus diesem Grund müssen u.a. Fischab- uns aufstiegshilfen, sogenannte Fischtreppen, vorhanden sein. Eine Fischtreppe besteht aus mehreren ineinanderfließenden Wasserbecken, eines immer ein kleines Stück tiefer als das vorherige. So können die Fische, immer der Hauptströmung folgend, Wehre und Wasserkraftanlagen um schwimmen. Für den Weg nach unten besteht diese Hilfestellung in Form einer Fischrutsche, nun geht es an die Planung und Durchführung  der Aufstiegshilfe. Dies ist, da die oberhalb gelegene Wehranlage Eigentum der Stadt Rauschenberg ist, Aufgabe der Stadt. Auch die Kosten, immerhin 250.000€, wären von ihr zu erbringen. Glücklicher Weise befindet sich aber genau diese Wehranlage in einem sogenannten FFH Gebiet. Ein FFH Gebiet hat nichts mit dem Radiosender zu tun, sondern ist die Bezeichnung für Flora Fauna Habitat und bedeutet übersetzt Lebensraum für Pflanzen und Tiere. Somit ist zwar die Stadt Rauschenberg Bauherr dieser Treppe, aber die Kosten werden zu 100% aus Mitteln des Landes Hessens bestritten.

Fischtreppe Schmaleicher Muehle Planung

Um diese Fischtreppe zeitnah bauen zu können, fand ein Ortstermin mit Vertreter der Stadt Rauschenberg, des RP-Gießen, des Landkreises Marburg-Biedenkopf, des Planungsbüros und der Familie Schleiter statt. Ziel war es mit allen Beteiligten ein Verlauf der insgesamt 65 m langen Fischtreppe festzulegen, etwaige Schwierigkeiten vor Ort zu klären und die Fragestellungen vor dem Bauantrag auszudiskutieren. Es wurden drei unterschiedliche, in Schleifen verlaufende Fischtreppenalternativen besprochen. Einwände der Fischereibehörde und der Naturschutzbehörde aufgegriffen und ganz praktische Fragen geklärt, wie z.B. der Sand zukünftig aus dem Mühlgraben gebaggert werden soll. Zwei Zugangswege zur Pflege der Anlage und ein Geländer wurden beschlossen und müssen noch in die Planung mit eingearbeitet werden. Die Gesamtanlage wird an der breitesten Stelle ca. 6m breit und von Ein bis Auslass eine Länge von ca. 40m haben.

Das ganze Projekt hat das Ziel, die ökologische Vielfalt der Wohra zu erhalten und in Teilbereichen zu verbessern. Der Beginn der Baumaßnahme ist für Frühjahr 2017 geplant.

Bänke für den Fitnessparcours

Baenke fuer den Fitnessparcours

Bisher war es immer schwer nach absolvierten Übungseinheiten auf unserem schönen Bewegungsparcours an der Kratz’schen Scheune sich kurz mal hin zu setzten und sich aus zu ruhen. Dies gehört aber seit kurzem der Vergangenheit an, die Firma Elektro Lins und die Landfrauen aus Rauschenberg schenkten der Stadt zwei stabile Holzbänke. Frau Rosemarie Lins von Elektro Lins sowie Frau Gerhild Lohrey und Frau Anita Braun übergaben stellvertretend diese an Herrn Bürgermeister Michael Emmerich, der sich mit einem Glas alkoholfreien Sekt mit viel Orangensaft bedankte. Die Bänke laden nicht nur die Sporttreibende Bevölkerung zum Verweilen ein sondern sind auch ein lohnenswerter Rastpunkt bei einem der nächsten Spaziergänge durch Rauschenberg.

Frühstück bei Tiffany?

Fruehstueck bei Tiffany

Was für die Einen Frühstück bei Tiffany ist, ist für die Anderen Frühstück im Lindenhof. Über 40 Seniorinnen und Senioren aus dem Stadtteil Bracht und Bracht-Siedlung  sind  der gemeinsamen Einladung der Stadt Rauschenberg und dem Hotel  - Restaurant Lindenhof zu einem gemeinsamen Frühstück gefolgt. Bürger die das 75. Lebensjahr erreicht hatten, wurden von den Betreibern des Hotel-Restaurant Lindenhof  im Beisein von Herrn Bürgermeister Michael Emmerich verköstigt. Dies ist schon die zweite Aktion in diesem Jahr. Im September werden dann die Senioren ab  75 Jahre aus der Kernstadt schriftlich eingeladen werden. Alle Beteiligte hatten großen Spaß und Freude an den Leckereien des kalt/warmen Büfett in netter Atmosphäre bei guten Gesprächen.

Ehrungen, Ehrungen, Ehrungen und Ernennungen

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Im Rahmen der letzten Stadtverordnetenversammlung wurde eine große Anzahl von ehemaligen Würdenträgern durch Herrn Bürgermeister Michael Emmerich und Herrn Stadtverordnetenvorsteher Norbert Ruhl für Ihre jahrelange ehrenamtliche Tätigkeit geehrt. So wurden Volkhard Kuche für 3 Jahre, Frau Gisela Linne für 5 Jahre und Herr Armin Fourier für 7 Jahre ehrenamtliches Engagement im Ortsbeirat (OB) geehrt. 3  Jahre  ehrenamtliche Tätigkeit für die Stadtverordnetenversammlung (STVV) konnte  Frau Claudia Vaupel  vorweisen. Herr Gerhard Friedrich hatte 8 Jahre STVV und 10 Jahre Magistrat, Herr Frank Riedig 5 Jahre STVV und 15 Jahre OB, Herr Herbert Busch 10 Jahre STVV uns 19 Jahre OB, Herr Reinhard Dersch, 16 Jahre STVV und 8 Jahre OB, Herr  Alfred Hahn  22 Jahre STVV und 4 Jahre OB, Herr Hans-Joachim Jünger, 4 Jahre STVV und 39 Jahre OB sowie Herr Johannes Diebel, 7 Jahre STVV und 44 Jahre  OB wurden für Ihre außerordentliche ehrenamtliche Tätigkeit gelobt.

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Gleichzeitig wurden aufgrund ihrer langjährigen kommunalpolitischer Tätigkeit Herr Hans-Joachim Jünger zum Ehrenortsvorsteher, Herr Helmut Badouin, Herr Alfred Hahn sowie Herr Reinhard Dersch zu Ehrenstadtverordnete ernannt.

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Auch Herr Markus Weckesser, mit dem die Ehrungen der Feuerwehr begannen, wurde für 25 Jahre Engagement als Wehrführer ausgezeichnet.

Frau Anke Detsch  und Herr Björn Fuhrmann wurden für 10 Jahre, Herr Markus Amrhein, Herr Jörg Henseling und Herr Timo Prediger für 20 Jahre, Herr Thomas Knöppel für 30 Jahre und Herr Günther Ailaud für 40 Jahre pflichttreuen aktiven Feuerwehrdienst geehrt.

Ernannt zum stellvertretenden Wehrführer Rauschenberg-Mitte wurde Jan Wittekindt. Für Albshausen wurde Herr  Markus Weigel als stellvertretender Wehrführer vereidigt. Für Schwabendorf treten Herr Stefan Badouin die Stelle des Wehrführers und Herr Florian Muhm  die seines Stellvertreters an.

Die Stadt Rauschenberg bedankt sich bei allen aktiven und ausgeschiedenen Ehrenamtlern für Ihre hervorragende Arbeit und wünscht Ihnen Gesundheit und Tatkraft für Ihre weitere Zukunft.

Ernsthausen – Die Baustelle mal drei

Bau1x3 06 2016

Die Ernsthäuser sehen die Baustellen mit einem lachenden und einem weinenden Auge. Kaum wurde an einer Stelle der Gehweg und die Straße neu gemacht, wurde an anderer Stelle wieder aufgerissen. So wurde am Montag die letzte Bitumenschicht auf die Fahrbahn Wolferoder Straße aufgetragen.

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Auch die Arbeiten an der Straße „Am Sportplatz“ zur Verbindung Storchennest nehmen langsam Gestalt an, sodass auch hier mit einem planmäßigen Ende zu rechnen ist.

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Gut lassen sich die Arbeiten „Am Eichfeld“ an. Hier wurde mit den Vorarbeiten für den Gehweg begonnen. Auch hier wird im Anschluss die Straßendecke erneuert. Alle drei Baustellen bewegen sich bisher im Kosten- und Zeitrahmen. 

 

750 Jahre Stadtrechte - Da war noch was – Die Dritte

Sparkasse750 2016

750 Euro für das Fest

Im Rahmen des Festkommers auf dem Marktplatz am Donnerstag zum Auftakt des Altstadtfestes übergab Herr Schönleber im Namen der Sparkasse Rauschenberg im Beisein von Bürgermeister Michael Emmerich einen Scheck in Höhe von 750,- Euro zugunsten der 750 Jahre Stadtrechtfeier an den Vorstand des Festausschusses Gerhard Friedrich.

Herr Friedrich bedankte sich in einer kurzen Rede für die große Spende.

750 Jahre Stadtrechte - Da war noch was – Die Zweite

Das Gauklerlied

Manche Dinge sind zu schön um nur am Rande erwähnt zu werden, dazu gehört auch „Das Gauklerlied“, das vom Ensemble des „Theaters vom Bau“ während der  750 Jahre Stadtrechtfeier in einer einmaligen Inszenierung in der Kratz’schen Scheune aufgeführt wurde.

Schon nach der Generalprobe war klar, das Ding rockt. Die Schauspieler zogen den geneigten Zuschauer  in das Jahr 1566. 300 Jahre sind seit der Verleihung der Stadtrechte vergangen und damals wie heute wurde dieser Anlass zum Feiern genutzt. Zur damaligen Zeit war es Brauch, dass Gaukler zum Tanz aufspielten und manch zwielichtiges Spiel mit der Bevölkerung gegen Bezahlung spielte. Besonders in Liebesdingen wurden diese gern zu Rate gezogen.

Vor 450 Jahren verhielten sich die Dinge noch anders. Frauen wurden gut Verheiratet und der Stand war noch was Wert. Diese Erfahrung mussten auch die beiden Liebenden, die Hauptakteure Peter, der arme Gerbersohn und Marie, die Tochter einer reichen Kaufmannswitwe  in der knapp zwei Stunden munteren Treiben auf der Bühne erfahren. Dachte man noch vor der Pause, dass sich alles zum „Guten“ entwickelt, die Liebe wie so oft in einem Happy End mündet und die Klassenunterschiede überwunden werden, so wurde man nach der Pause eines Besseren belehrt. Leider verliert Peter nicht nur seine Marie sondern auch sein Zuhause und geht zusammen mit seinem Freund Karl und den Gauklern in eine ungewisse Zukunft. Der alkoholkranke Vater und die liebende Mutter von Peter bleiben einsam in Rauschenberg zurück. Marie wird Friedrich, dem Sohn des Renntmeisters, versprochen und ergibt sich in diese Verbindung.

Mit viel Liebe zum Detail, angefangen bei einem wunderschönen Bühnenbild, einem stark spielenden Fidelio, dem Gauklerboss mit unlauteren Absichten und den musikalischen Untermalungen ist dieses Theaterstück der Geheimtipp der Rauschenberger Festwoche gewesen. Dies zeigte sich nicht nur bei der Generalprobe vor vollem Haus sondern auch in den beiden geplanten und der Zusatzvorstellung vor mehr als „ausverkauften“ Haus. 

750 Jahre Stadtrechte - Da war noch was - Die Erste

20 Jahre Frauenchor

20-jähriges Jubiläum des Kirchen- und Frauenchores Rauschenberg

Manchmal ist ein Neubeginn zur rechten Zeit genau das Richtige. Der Kirchen- und Frauenchor Rauschenberg wagte vor 20 Jahren diesen Schritt. Was sollte man auch anderes tun, wenn in einem gemischten Chor sich die Anzahl der Männer immer mehr verringert. Es gab nur zwei Möglichkeiten: aufhören oder was Neues beginnen. Frauen gab es ja genug, ein Chorleiter wurde auch gefunden und so begann eine neue Ära in Rauschenberg. Ab sofort gab es Frauenchorgesang in der Kirche und nicht nur dort, sondern auch im Sängerkreis Wohratal. Seit dieser Zeit versucht der Chor ständig an sich zu arbeiten. Besucht Stimmbildungsseminare, fährt zu Probenwochenenden, lässt dem Chorleiter (der inzwischen einmal gewechselt hat) freie Hand bei der Chorliedauswahl, macht die verrücktesten Proben mit und findet, dass Geselligkeit auf jeden Fall die Leistung steigert.

Am 23.Mai konnte man sich eine Kostprobe holen. In der bis auf den letzten Platz gefüllten Kirche hörten die Gäste frei nach dem Motto: 20 Jahre jung, live und in Farbe, was der Chor alles zu bieten hat. Mit einem festlichen Chorgesang begann das Konzert und endete mit einer Nonsensdarbietung. Dazwischen gab es Chormusik aus allen Genres und in verschiedenen Sprachen. Philipp Imhof, der seit 11 Jahren dem Chor vorsteht, hatte ein Programm ausgewählt, dass eigentlich keine Wünsche offenließ. Es ging einmal quer durch Europa. Volkslieder reihten sich an Zeitgenössisches, ebenso wie ruhige sanfte Lieder. All dies ließ er in das Programm einfließen. Das Thema Stille bot unter anderem den Abendsegen aus der Märchenoper Hänsel und Gretel. Mit Frische verband man die Titelmusik aus dem Film „Die Eiskönigin“ und Freude war dem Chor anzumerken bei Liedern I‘m walking, Sweet Dreams und Viva la Vida. Dass die Sängerinnen Spaß dabei hatten sah man Ihnen an. Philipp Imhof versetzte mit seiner umwerfenden Baritonstimme die Gäste zurück in die Zeit der Beatles und Christoph Hohl der nicht nur Imhof am Klavier begleitete, gelang mit seinen beiden Orgelstücken auch ein Glanzpunkt im Konzert zu setzen. Beide kann man regelmäßig in den Konzerten des Frauenchores hören. Mit einem überwältigenden Applaus bedachten die etwa 250 Gäste den Chor und die Solisten.

Anschließend lud der Chor zu einem Kommers in die Kratz’sche Scheune. Der Chor hatte seine Mitglieder, ehemaligen Mitglieder und Ehrengäste dazu eingeladen. Nach einem Sektbüffet gab es einige Grußworte. Im Hintergrund lief eine Fotoserie der letzten 20 Jahre mit wunderschönen und überraschenden Fotos, bei dem sich herausstellte, dass Leistung und Geselligkeit in einem Chor durchaus zusammenpassen.