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Dritter Grenzgangabschnitt – Der siebte Tag

Gruppenfoto Heilige Eiche 1024px

Durch anklcken öffnet sich das Foto in einem neuen Fenster in einer Auflösung von 3000px x 1684px (5,98MB).

 

Wenn in Rauschenberg die Leut‘ vor den Hähnen aufstehen, muss Grenzgang sein.

Und wieder waren viele gekommen, obwohl es gerade 7 Uhr geschlagen hatte. Der letzte und längste Grenzgang begann offiziell erst auf dem Alten Feld, aber da musste man ja erst einmal hinkommen. So setzte sich eine Karawane aus 350 Menschen, die sich auf dem Marktplatz getroffen hatten in Gang. Am Friedhof, Waldspielplatz und Märchenwald vorbei, die K9 auf halben Wege, etwas unterhalb vom Riemenschneiders Loch, zwischen Rauschenberg und Zettrichshausen querend, durch mystischen Nebel, Richtung Alten Feld. Es ist schon eine besondere Atmosphäre, der Wald und das Alte Feld im Nebelschleier liegend, zu durchwandern. Nach einer kurzen Pause wurde auch schon der erste Grenzstein versteigert. Weiter ging die Wanderung, immer mal wieder durchbrochen von den Versteigerungen Richtung Schwarzenborn. An dessen Grenzen wurden die Wanderer, die mittlerweile auf über 400 Menschen angewachsen war, von der Ritterschaft vom Uhlenhorst zu Betzichendorph  beim Grenzübertritt gestellt. Den Rauschenbergen wurde vorgeworfen, dass diese die Grenzsteine verschoben hätten. Nach einem kleinen Wortgefecht und der Einnahme von Brandwein konnte dies aber geklärt werden. Kurze Zeit später wurden die Grenzgänger durch eine Abordnung Schwarzenborner in Empfang genommen. Weiter ging es Richtung Schwabendorf, dem ersten Ziel mit Frühstücksplatz auf dieser Etappe. Aber auch die Schwabendörfer hatten sich eine kleine Überraschung  einfallen lassen. So spielte der Posaunenchor Schwabendorf auf, Hugenottinnen und Hugenotten säumten den Weg. Nach Austausch von Gastgeschenken wurde die Wanderung bis zum Sportplatz musikalisch begleitet.

Nach einer Pause, in der ein Gedenkstein, gestiftet von der Ritterschaft vom Uhlenhorst zu Betzichendorph für ein soziales Projekt versteigert und für 320 € den Besitzer wechselte, ging es weiter Richtung Wolfskaute. Auch hier wurden die Wanderer herzlich von der Dorfgemeinschaft empfangen. 

Der Zwischenstopp an der Heiligen Eiche wurde für ein Gruppenfoto genutzt, um anschließend die Wanderung in der Fiddemühle zu beenden.

Viele schafften den Weg sogar bis in das Festzelt um dort den Tag mit der Gruppe Softeis ausklingen zu lassen und bis in die frühen Morgenstunden zu feiern.

Sporttag – Der sechste Tag

Viel los war in und um die Turnhalle, Gewusel in und um das Freibad.

Auch am Sporttag war viel Betrieb, obwohl es am Morgen eher nach einem Regentag aussah. Wieder einmal hatten sich die Metrologen getäuscht und Rauschenberg bekam sein schönstes Badewetter.

Der Sporttag richtete sich an Kinder und Jugendliche, doch auch manch Erwachsener versuchte sich noch in der einen oder anderen Übung. Nach einer Registrierung bekam jedes Kind einen sogenannten Laufzettel, auf denen alle Stationen eingezeichnet waren und auf dem man nach erfolgreichen Abschluss der Übung einen Stempel bekam. War der Zettel voll, so konnte man durch vorzeigen eine Urkunde erhalten. Ganz sportliche konnten auch an diesem Tag Ihr Sportabzeichen ablegen.

Nun hatte man die Qual der Wahl. Sollte man gleich mit den Leichtathletikübungen wie Laufen, Springen oder Werfen beginnen oder sich erst einmal den Ballspielen wie Fußball oder Tennis zuwenden. Auch Bogenschießen, Voltigieren oder das Tanzen übte seinen Reiz aus. Viele trieb es zuerst in die Halle. Hier war ein Hindernisparcours aufgebaut, bei dem es neben Kraft und Ausdauer auch auf Geschicklichkeit ankam. Auch hier wurde Tanzen angeboten.

Zum Abschluss noch einmal schnell ein Feuer gelöscht und dann über die roten Matten im Becken oder dem Sprungbrett ins kühle Nass ohne zu vergessen sich vorher noch einmal gründlich abgeduscht zu haben.

Schlussendlich konnte sich jeder bei Kaffee und Kuchen stärken oder mit den Leckereien im Kiosk stärken.

Auch dieser Tag war Dank der AG Sporttag und dem neuen und alten Bademeisterteam ein schöner und erfolgreicher Programmpunkt innerhalb der 750jahr Stadtrechtfeier.

Festkommers und Altstadtfest – Der fünfte Tag

Ein Lama findet nach Hause und gefühlte 7500 Menschen waren in Rauschenberg zu Gast

Der Erfolg des Stadtfestes der letzten vier Tage geht weiter. Der Höhepunkt des 8tägigen Festes fand bei strahlenden Sonnenschein statt. 75 Attraktionen, von einer Oldtimerschau über Kellerveranstaltungen bis hin zu den Musikbühnen wurde in Rauschenberg aufgefahren was Rang und Namen hat.

Schon bei dem Festkommers war neben der Politprominenz aus den Nachbargemeinden Stadtallendorf, Neustadt, Wohratal und Cölbe Herr Zachow als Vertreter des Landkreises und Herr Schäfer, seines Zeichen hessischer Finanzminister zu gegen. Grußworte wurden gesprochen, Geschenke überreicht und das in rekordverdächtigen 65 Minuten für acht Redner.

Die Zeit, die hier eingespart wurde, kam dem Fest zugute und doch reichte diese nicht aus um alles aufnehmen zu können. Die mit viel Liebe hergereichten Keller mit Krimi- und Märchenlesungen, Geister- und Gruselatmosphäre, Bilder und Cocktails oder kulturellen und musikalischen Darbietungen von Poetry Slam über Chormusik und Irish Folk bis hin zum Jazz. Das was unter der Erde zu sehen war fand seine Entsprechung auf den Bühnen darüber. In jedem Quatier der Altstadt war Musik der unterschiedlichsten Art und Stilrichtung zu hören. Ein Weindorf gab es für die, die nicht dem Biere zugetan waren. Wer auf diesem Fest nichts für sich finden konnte, der war nicht überall gewesen. Auch die beiden Spielstraßen waren gut besucht. Und auch diesmal war die Rollenbahn das Highlight.

Neben Kuchen, Speisen und Getränkestände nutzen viele Vereine und Organisationen das Fest um auf sich Aufmerksam zu machen. Ein breites Feld nahmen auch historische Fahrzeuge ein. Neben alten Autos, Mofas und Motorrädern waren eine Traktorenschau und eine Schau historischer Löschfahrzeuge zu sehen. Historisch war auch die alte Säge oder der Webstuhl.

Es gab so viel zu sehen und zu hören, sodas es nicht verwundert, dass die Rauschenberger bis in die späten Nachtstunden ihr Fest feierten.

Schon in den vergangenen Tagen konnten die Organisatoren nicht genügend gelobt werden, aber hier übertrafen Sie sich ein weiteres Mal.

Zweiter Grenzgangabschnitt – Der vierte Tag

Ein Lama bleibt verschwunden und ab jetzt werden die Hänge flacher

Nachdem am ersten Tag das Lama in Himmelsberg ausbüxte, dieses, obwohl in den Tagen danach intensiv gesucht wurde, noch nicht wieder in Rauschenberg bei seinen Lamakollegen steht, sind bei der zweiten Wanderung keine tierischen Verluste zu verzeichnen.

Wie beim ersten Mal begann die Reise am Reweparkplatz, diesmal ohne Andacht, dafür mit einem zünftigen Halali aus den Blechblasinstrumenten der Jägerschaft. 436 Menschen, setzen sich am Mittwochnachmittag in Bewegung um die Burgholzer Wand zu erklimmen. Nachdem die L3071 gequert wurde, wurden die steilen Hänge von jung und alt  in einer solchen Leichtigkeit genommen, dass das sportliche Ziel von 3 Std. für die Wanderung erreicht werden konnte. Leider stand diesem Bestreben ein Bierpilz im Wege, der am Ende des steilsten Anstieges zur Rast einlud.

Weiter ging es an den Hängen der Burgholzer Waldes entlang durch manch märchenhafte Stelle. Kein Wunder, das sich gerade um diesen Abschnitt viele Rauschenberger Sagen und Legenden ranken. Vorbei an einer mit Moos bewachsenen Brücke, die über kleines Bächlein führte, traumhaft bewachsene Waldwege und kleinen Fichtenschonungen wurden die Grenzgänger  auf einer Lichtung von einer Abordnung Burgholzer herzlich in Empfang genommen. Burgholz läd ein. Im nächsten Jahr wird 700 Jahre Burgholzer Ersterwähnung gefeiert. Am 2. Maiwochenende beginnt es mit dem Grenzgang, das 2. Juliwochenende wird mit der Kirschkirmes am ehemaligen Tanzplatz begangen und am 1. Wochenende im September ist der stehende Festzug und dem großen Festwochenende an der Reihe. Nachdem die Grenzgänger ihren obligatorischen Schnaps getrunken hatten ging es weiter. Im nächsten Taleinschitt wartete schon die Ernsthäuser Abordnung in zünftiger Hessentracht. Nach altem Brauch und damit niemand den Grenzverlauf je vergessen möge, wurde ein Jeder mit den Ruten geschlagen. Von hier aus war der Weg zur Fiddemühle frei.

Die Löhlbächer sorgten mit ihrer musikalischen Untermalung für den Ausklang dieser Veranstaltung. Bei Speis und Trank wurde noch lange gefeiert. Auch diesmal war die Organisation des Tages dank der Arbeitsgruppe Grenzgang optimal und lässt nur Gutes für den dritten und letzten Grenzgang am Samstag ab 7:00 Uhr auf dem alten Feld erwarten. 

Kinder-, Jugend- und Familienaktionstag – Der 3. Tag

Es regnet, es regnet die Erde wird nass.

Am dritten Tag meinte es der Wettergott anfänglich nicht gut mit dem Rauschenberger Tag für die junge Generation. Es regnete Bindfäden, aber das störte die Kindergartenkinder aus der Kernstadt und Bracht nicht. Ob Murmelbahn oder Wasserspielplatz, ob Kinderschminken oder Ketten-Karussell überall war was los. Wenig später kamen die 5. und 7. Klassen aus Halsdorf, die als Ziel Ihres Wandertages Rauschenberg ausgesucht hatten.

Gegen Mittag wurde das Wetter besser, der Regen hörte bis auf kleine Schauer auf und die Menschen stürmten aus allen Richtungen herbei. Die Hüpfburgen wurden aufgepumpt und auch das Kistenstapeln konnte beginnen. Auf der Hauptbühne wurde es musikalisch, BeatFlitz, ein Beatboxer begeisterte durch seine, einzig durch mit dem Mund, der Nase und dem Rachen imitierte  Schlagzeug- und andere Perkussionsrhythmen. Das Rauscheberger Lied wurde durch Rauschenberger Kinder vorgetragen und Missing Page and Friends lud Groß und Klein zum Mitsingen ein.

Das Bieneninstitut gab Auskunft über ihre Arbeit, man konnte Bienenhotels und eine Brummbiene bauen und sich einige lebende Wildbienen anschauen. Wie man am besten ein Fahrrad repariert konnte man am Stand der Fahrradwerkstatt herausfinden und Buttons als Erinnerungsstücke gleich nebenan herstellen. Im Rennthof wurde es spannend. Bei der sagenhaften Stadtrally musste man manch knifflige Aufgabe lösen. Und Schwups war man auch schon im Kindergarten. Bei Kaffee und Kuchen oder auch bei einem Teller Spaghetti stärkend, ein Stockbrot im offenen Feuern backen, als Maler mithelfen Kunstwerke für das Schwimmbad herzustellen, die neue Kletterwand ausprobieren oder an verschiedenen Spielstationen sich auszuprobieren, hier war für jeden etwas dabei.

Ein Highlight für jede Altersgruppe war die Rollenbahn. Menschen jedes Alters nahmen sich einen Korb, warteten geduldig, bis sie an der Reihe waren und sausten mit einem breiten Grinsen die Pfaffengasse hinab. Bei einem Kinderzirkus konnte man Jonglieren lernen oder sich aus Luftballons schöne Tiere, Hüte, Säbel oder auch Blumen Knoten lassen. Eine Autorennbahn war aufgebaut und für größere Kinder gab es auch ferngesteuerte Autos. Auch eine Trettreckerstrecke war aufgebaut und in einem Hindernisparcours konnte man seine Kletterkünste unter Beweis stellen. Viele weitere große und kleine Attraktionen waren am Kinder-, Jugend- und Familienaktionstag zu bestaunen und luden zum Mitmachen ein.

Das Team der Stadtjugendpflege und des Kindergartens sei hier, neben den vielen anderen Helfern ein besonderes Lob ausgesprochen. Es war ein besonderer Tag, der noch lange in Erinnerung bleiben wird.

„Seniorentag nicht nur für Senioren und Seniorinnen“ – Der zweite Tag

Die Kratz‘sche Scheune brach aus allen Nähten

Der Satz des Tages wurde gegen 16 Uhr gesprochen und verrät alles über den gelungen Tag: „Bitte jeder erst einmal nur ein Stück Kuchen, mit so vielen Gäste haben wir nicht gerechnet.

Was sich schon nach dem ersten Tag abzeichnete wurde auch am zweiten Tag bestätigt. Der Zuspruch der Bevölkerung, und hier auch die der Stadtteile, ist sehr hoch. So fanden sich über den Tag verteilt etwa 350 Gäste zu einem bunten und abwechslungsreichen Programm in der Kratz’schen Scheune ein. Bekanntlich halten Essen und Trinken Leib und Seele zusammen, so begann der Tag mit einer kurzen Ansprache vor dem gemeinschaftlichen Frühstück.

In den oberen Räumen, war eine Ausstellung mit Gegenständen aus vergangener Zeit zu sehen. Spannend waren die Gegenstände, die auch bei der beliebten Fernsehsendung „Das Dings vom Dach“ gute Verwendung finden können. So war z.B. ein Bohnenschneider zu sehen, mit dem man im letzten Jahrhundert noch Bohnen ähnlich wie Sauerkraut für die Wintermonate kleingeschnitten und in große Töpfe mit viel Salz eingelegt hatte, um auch im Winter und Frühjahr vitaminreiche Nahrung zu haben.

Aber auch für die Fitness wurde viel getan. So konnte man am Bewegungsparcours einige Kalorien, die kurz vorher angefuttert wurden, gleich wieder abtrainieren. Wem es aber Draußen zu kalt war, konnte auch im Obergeschoss an der einen oder anderen kleinen Fitnessübung teilnehmen.

Ein Vortrag über Gedächtnistraining, musikalische Darbietungen zum Mitsingen, Informationen der Polizei oder von Essen auf Rädern rundete das abwechslungsreiche und informative Programm ab.

Auch das Mittagessen, bei dem man zwischen einer schmackhaften Kartoffelsuppe mit Wursteinlage und einer Gulaschsuppe wählen konnte und dem großen Kuchenbuffet am Nachmittag waren Garanten für diesen schönen Tag, der in einer Filmvorführung „Die 725 Jahrfeier in Rauschenberg“ seinen krönenden Abschluss fand.

Verantwortlich für diesen tollen Tag waren neben der KVHS auch der ev. Frauenchor und die Landfrauen, ohne deren bienenfleißigen Einsatz ein solcher Tag nicht durchführbar gewesen wäre. 

750 Jahre Rauschenberg – Der erste Tag

 

Grenzgang bei sommerlichen Temperaturen ist ein großer Erfolg

Schweißtreibend war der erste Grenzgang nach knapp 50 Jahren und manch einer beneidete die Hundemeute, die sich immer wieder im kühlen Nass am Wegesrand eine Abkühlung holen konnte.  Um 7:00 Uhr am Sonntagmorgen, also in aller herrgottsfrüh  begann die Rauschenberger Festwoche. Der musikalische Weckruf brachte nahezu 750 feierlustige Gäste aus nah und fern vom Marktplatz zum Rewe-Parkplatz um dort den Tag mit einer kurzen Andacht zu beginnen.

Und der Lindwurm fing zu tanzen an. 750 Menschen ist eine Menge, die von weiten aussieht wie eine Kilometer lange Schlange. 750 Menschen in loser Formation ist eine Größe, die man sich schlecht vorstellen kann. 750 Menschen durch den Wald zu führen, ohne größere  Verletzung und anderer gravierender Zwischenfälle, einmal von einem sich auf der Flucht befindlichen Lama abgesehen, ist eine hervorragende Leistung, die nur der minutiösen Planung der Arbeitsgruppe Grenzgang zuzuschreiben ist. Dies ist der Lohn, denen sich die Organisatoren der 750 Jahrfeier auf die Fahne nähen kann.   

In monatelanger Planungs- und Vorarbeit wurden die Wege und Grenzsteine für diese Woche präpariert. Umgefallene Bäume und wuchernde Sträucher wurden entfernt, die Grenzsteine von Moos und Brennnesseln  befreit. Die Grenzsteine wurden auf der Wanderung versteigert,  Handan Özgüven, hessische Landtagsabgeordnete, ersteigerte die erste Patenschaft. Sie darf sich, wie viele andere, in den nächsten Jahren um ihre Steine in Rauschenberg kümmern, diese hegen und pflegen.  

Der Weg führte über den Radweg Richtung Kirchhain und vorbei an der Hardtmühle fast bis zur Gemarkung Badenhäuser Mühle, wo die Kirchhainer Bürgergarde die Rauschenberger am weiteren fortgehen hinderte. Nach kurzen Verhandlungen, der Übergabe von Urkunde und der Rauschenberger Stadtschrift wurden die Grenzgänger mit guten Wünschen, einigen Salutschüssen aus Musketen, Pistolen und einer Kanone der Weitergang durch Öffnung der Schranke ermöglicht..

Unter der alten Bahnbrücke, aufwärts durch den Wald ging es zum Frühstücksplatz auf einer Wiese nahe Himmelsberg. Kurz vorher wurden die Grenzgänger von einer kleinen Abordnung aus Himmelsberg in Empfang genommen. Nach einer zweistündigen Pause, bei der man sich bei etlichen Speisen und Getränken laben und Kraft für die letzte Etappe holen konnte und sich an der Musik des Posaunenchors Schwabendorf erfreuen durfte, ging es in die Ebersbacher Schlucht. Der steile Hirschgrund war für viele ein besonderes Erlebnis, da hier noch einmal alle Kraft abgerufen werden musste. Auch Sindersfeld begrüßte die Rauschenberger Grenzgänger und das „Theater am Bau“ nutze die Gelegenheit um auf ihr historisches Theaterstück am Dienstag und Freitag in der Kratz‘schen Scheune ab 20 Uhr hinzuweisen.

Auf dem „Alten Feld“ klang  der erste Grenzgang mit den Klängen des  Musikvereins Rauschenberg und der Band „Rauläbsch“ aus.

Der Marktplatz wird gefegt

Maifegen2016

Wie jedes Jahr kommen die rüstigen älteren Rauschenberger Herren auf Ihre Kosten. Endlich dürfen sie wieder Harke, Rechen, Säge, Beil Schippe, Schaufel und Spaten auf dem Marktplatz schwingen. Rechtzeitig vor Beginn der Feierlichkeiten haben diese Ihren Arbeitseinsatz auf dem Marktplatz absolviert. In diesem Jahr, so konnte der genaue Beobachter feststellen, war ein Mehr an Manpower, ein Mehr an Maschinen und Werkzeugen zum Einsatz gebracht worden. Selbst ein Zahnarzttermin konnte hier den wieselflinken Herren nicht den Spaß an der Arbeit nehmen. Und weil ein Mehr an allem da war, konnte auch ein Mehr an Arbeit geschafft werden. Nicht nur der Marktplatz präsentiert sich in einen tadellosen Zustand, auch Beikräuter, Moos und Gras wurden rund um das Rathaus entfernt. So schnell wie der Arbeitseinsatz begonnen hatte, war er auch schon wieder beendet. Jetzt kann das Fest kommen. Danke an alle Beteiligten für Ihre hervorragende Arbeit.