Grußwort des Bürgermeisters

Bürgermeister Michael Emmerich

 

Liebe Internetnutzer, ich heiße Sie herzlich Willkommen auf den Seiten der Stadt Rauschenberg, der Familienstadt mit Herz. Weiter

Neues aus dem Rathaus

Schlüsselbund im Freibad gefunden:
In der vergangenen Woche wurde ein Schlüsselbund im Rauschenberger Freibad gefunden und an der Kasse abgegeben. Der/Die Eigentümer/in kann sich den Schlüsselbund zu den regulären Öffnungszeiten gern an der Kasse des Freibads abholen.


 

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Lesezeit in Rauschenberg

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Seit nunmehr fast zwei Jahrzehnten wird die Lesezeit vom Rauschenberger Büchereiteam angeboten, somit kann man schon von einer langen Tradition sprechen. Über 60 Kinder an 4 Tagen haben nicht nur Zeit zum Lesen gefunden, sie wurden selbst aktiv. Ob am Anfang als kleine Detektive in „Emil und die Detektive-manier“ oder aber auch beim gemeinsamen Rätseln und Lösen von manch kniffligem Fall beim Vorlesen. Auch das Töpfern wird von Anbeginn gerne angenommen. Diesmal wurden die Kinder aber auch selber zu kleinen Schriftstellern. Anhand von Bildern oder Worten konnten sie sich kleine Geschichten ausdenken. Jedes Kind in einer Gruppe zog ein Wort oder Bild und musste damit die Geschichte weiter erzählen. Aber ein richtiger Schriftsteller ist nur der, der auch veröffentlicht, also hier die Geschichten:

Fine lauscht.

Ein leises Quietschen ist zu hören. Sie springt aus dem Bett, läuft zum Fenster und öffnet es. Im Garten sieht sie das Licht an einem Fahrrad, auch hört sie Stimmen von draußen. Fine sieht außerdem eine Kiste, war es die Kiste die gequietscht hat, weil sie nicht geölt war? Sie sieht wie ein Mann vorbeigeht, vielleicht will er die Kiste ölen, denkt sie sich. Von ihrem Fenster kann sie ein Leuchten von einem Handy in der Kiste erkennen. Jetzt geht sie raus, dabei sieht sie eine orangefarbene Katze am Fenster sitzen. Fine läuft zur Kiste und findet Diamanten, die hinter der Kiste versteckt sind. Fine entdeckt eine Spur und läuft weiter. Sie folgt der Spur, die zu einem alten Haus führt. Ist das vielleicht ein Räuber Versteck in dem die Diamanten versteckt werden sollten? Fine läuft schnell nach Hause und ruft bei der Polizei an. Die kann, dank Fines Hilfe, die Räuber fassen und verhaften.

Gruppe 1: Haik, Paul, Tobias, Felix, Mika, Lea, Tim, Emma

Fine lauscht.

Ein leises Quietschen ist zu hören. Sie springt aus dem Bett, läuft zum Fenster und öffnet es. Sie hat unten einen Mann gesehen. Dann guckt sie nach rechts und sieht eine Frau die Holz hackt. Sie schaut wieder geradeaus, weil sie Stimmen gehört hat. Die Stimmen kommen  von weiter weg, hinter dem Hoftor. Ihre Eltern kommen ins Zimmer rein. Draußen sieht Fine einen Schatten vorbeihuschen und sie entdeckt eine Spur. Da sie sie den Mann nochmal. Außerdem beobachtet sie einen Vogel, der auf einer Blume sitzt. Auf dem Boden sieht sie eine Schachtel Streichhölzer. Jetzt beschließt sie endlich aus dem Haus zu gehen, draußen  bemerkt sie einen Igel vorbeihuschen. Plötzlich sieht sie den Mann der auf das Schloss zu rennt. Wieder hört sie dieses Quietschen, doch sie bemerkt, dass es eigentlich das Klingeln eines Handys ist. Fine beobachtet wie der Mann eine Kiste mit Giftpilzen im Schloss versteckt. Schnell fährt sie mit dem Fahrrad dem Mann hinterher. Nebenbei bemerkt sie noch einen Hasen, der sich schnell im Gebüsch versteckt hat. Deshalb hat sie nicht den Igel gesehen über den sie fährt, sodass der Reifen platzt, weil ein Stachel im Reifen stecken bleibt. Zum Glück trifft Fine noch ein anderes Kind, das Detektiv ist und Fine hilft. Der Mann verliert sein Handy. Da kommt Fines Katze Minka, die etwas im Maul hat. Fine schaut genauer hin, die Katze hat das Handy im Maul. Inzwischen hat der Mann das Tor vom Schloss zugeknallt, er hat die Stimmen von Fine und dem anderen Kind gehört und ist schnell weggerannt. Da sieht der Mann die Kinder, schnappt sich die Mistgabel vom Bauern und rennt auf die Kinder zu. Aber die Eltern von Fine haben schon die Polizei gerufen, die den Mann ins Gefängnis stecken. Die Polizei stellt die Kiste mit den Giftpilzen sicher.

Gruppe:  Amelie, Ben, Mia, Emelie, Luis, Chris, Pauline, Lars, Lara

Wo ist Poldi ?

Es geschah an einem Donnerstag im August. Mona und Paula fuhren auf ihren Fahrrädern durch den Park. Monas Dackel Poldi lief neben ihnen her. Plötzlich rannte Poldi los und war auch schon in einem Gebüsch verschwunden.

Aus dem Gebüsch kam ein Bellen. Auf einmal hörten sie ein Jaulen. Auf der Straße fuhr ein Auto vorbei. Mona rief: „Wir suchen Poldi!“ Sie pfiff nach ihm, aber er kam nicht. Sie sah einen Igel, der aus dem Gebüsch kam. Paula sagte: „Vielleicht hat sich Poldi an den Stacheln des Igels wehgetan.“ Mona meinte: „Vielleicht hat es etwas mit dem Auto zu tun?“ Sie gingen über eine Wiese, die am Ende des Parks lag. Es raschelte im Gebüsch, aber es war eine Katze. Sie roch an einem Gummistiefel. „Vielleicht hat ein Dieb den Hund mitgenommen“, rief Paula. Ein Motor heulte auf. Im gleichen Moment entdeckten die Mädchen den Hund im Kofferraum des Autos. Sie spürten Angst. Plötzlich hielt das Auto an. Der Tank war leer. Die beiden Mädchen rannten zum Auto. Der Dieb nahm den Hund unter den Arm und rannte weg. Aber die beiden Mädchen holten ihre Fahrräder und fuhren schnell hinterher. Zufällig kam eine Polizeistreife vorbei. Mona und Paula machten den Polizisten ein Zeichen. Die Polizisten rannten aus ihrem Auto und hielten den Dieb fest. Poldi nutzte die Gelegenheit, sprang herunter und rannte zu den Mädchen. Mona nahm ihn erleichtert in den Arm.

Gruppe 3: Henrik, Sina, Philip, Linus, Paula, Pauline, Tyler, Lara

All diese Geschichten entstanden während der Lesezeit am Donnerstag, den 17.11.2016 und zeigen, dass unsere Kinder trotz Computer, Smartphone und Co. noch viel Fantasie besitzen. Allen Beteiligten, ob klein oder groß, hat es super gefallen und freuen sich schon aufs nächste Jahr. Einen großen Dank sei aber an dieser Stelle dem Büchereiteam ausgesprochen für diese fantastische Woche voller Geheimnisse rund ums Lesen. 

Neubau eines Trinkwasserhochbehälters in Josbach

Trinkwasserbehaeler Josbach

Im Mai 2015 wurde festgestellt, dass in eine der beiden Wasserkammern des Hochbehälters Feuchtigkeit von außen eindringt. Die Wasserkammer wurde daraufhin stillgelegt. Um zu klären, ob eine Sanierung des Hochbehälters aus dem Jahr 1952 sinnvoll ist, wurde im Sommer des letzten Jahres ein Gutachten in Auftrag gegeben. Das Gutachten kam zu dem Ergebnis, dass eine Sanierung möglich ist, bei voraussichtlichen Kosten von rund 250.000 Euro.

Da eine Sanierung immer gewisse finanzielle Unwägbarkeiten mit sich bringt, wurden seitens des Magistrates und des Bauausschusses zunächst noch mehrere Neubauvarianten angesehen. Zunächst ein Edelstahlbehälter in Rauischholzhausen und dann ein Polyethylenbehälter (PE) in Butzbach. Die Neubaukosten eines Edelstahlhochbehälters belaufen sich auf rund 460.000 Euro, die des Hochbehälters in PE auf ca. 260.000 Euro. Da der Kostenunterschied zwischen Neubau in PE und einer Sanierung nur gering bzw. gar nicht vorhanden war, entschied sich die Stadtverordnetenversammlung zu einem Neubau in PE-Bauweise.

Der neue Hochbehälter wird, dank des Einverständnisses der Waldinteressenten Josbach die Eigentümer der Fläche sind, direkt über dem alten Hochbehälter gebaut. Die Aufträge zum Neubau sind weitestgehend vergeben. Im Sommer 2017 soll der neue Hochbehälter in Betrieb gehen.

Rote Wasser Weg – dank der Paten in einem Topzustand

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Die Wegepaten des Rote Wasser Weges haben in den vergangenen Monaten viel geleistet. Gemeinsam mit Gerd Daubert – der stellvertretende Vorstand der Region Burgwald – wurde die Streckenführung überarbeitet,  neue Wege gefunden und einige Sitzgelegenheiten  geschaffen. Dazu waren im Vorfeld einige Abstimmungsgespräche mit dem Forst, Naturschutz und dem Regionalberater erforderlich. Den Forst, insbesondere unserem Förster Armin Wack, ein besonderer Dank für die innovativen Sitzgelegenheiten. Für die   Ruherollen haben sich die Paten etwas Besonderes einfallen lassen: Sie sind jeweils mit einem Schild versehen und laden mit einem Spruch zum Verweilen ein.

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IMG 0317Für das ehrenamtliche Engagement bedanken wir uns  ganz herzlich bei den Wegepaten Hermann Hammer, Karin Lippert, Karl Merlau, Werner und Helmut Schilhabl, Werner Schneider und Wiegand Schütz.

Jüdische Gäste in Josbach und Rauschenberg

 juedische Familie auf Spurensuche

Um seine Geschichte verstehen zu können, muss man manchmal in der Geschichte seiner Eltern, Großeltern oder Ur-Großeltern forschen. Manchmal erfährt man dort Dinge, die es einem einfacher machen, seine eigene Herkunft, seine Geschichte, kurz, sich, sich selbst zu erklären. Manchmal gibt es traurige, manchmal aber auch überraschende und zuweilen auch fröhliche Dinge zu erfahren auf einer Reise zu seinen Wurzeln. Eine kleine Gruppe aus Israel und England macht gerade diese Erfahrung auf Ihrer Reise durch Deutschland. Allesamt sind es Nachfahren der Familien Katten und Steinfeld. Und was liegt da näher, als sich die Geburtsorte der eigenen Stammväter und -mütter anzusehen. Zu sehen wie und wo die eigenen Vorfahren gelebt und von was sie gelebt haben. Mit Menschen zu sprechen, die die Geschichte aufarbeiten und ein echtes Interesse an der jüdischen Geschichte in Rauschenberg haben. Was kann jemanden Glücklicher machen, als zu erfahren, dass die Geschichte der eigenen Vorfahren noch lebendig ist. Das Stolpersteine an diese Menschen erinnern aber auch Bilder und Zeugnisse des jüdischen Lebens in Rauschenberg und Josbach in Ehren gehalten werden. Die Gruppe war sehr glücklich und zutiefst Beeindruckt über Ihren Stopp in Josbach und Rauschenberg. Sie werden wohl noch lange an dieses eindrucksvolle Zwischenziel auf ihrer Reise zu den eigenen Wurzeln zurück denken.

Das neue Feuerwehrgebäude wurde bezogen

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Es wird noch etwas dauern, bis das neue Feuerwehrgeräthaus in Rauschenberg fertiggestellt ist. Nachdem der Bauhof Rauschenberg den Kanal und den Unterbau für den Hof vorbereitet hat, wurde dieser durch die Feuerwehr in Eigenleistung gepflastert. Somit waren die die Vorbereitungsarbeiten abgeschlossen.

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Die Frauen und Männer der Feuerwehr haben sich am Samstag ein letztes Mal im Notbehelf umgezogen und in Einsatzmontur wurde daraufhin die Spinde in den 7,5to LKW geladen. Die neue Halle der Feuerwehr ist nun mit den Fahrzeugen und Spinten bestückt. Die alten Spinde sind nur übergangsweise aufgestellt worden bis neue, die den rechtlichen Verordnungen genügen, kommen. Auch die Sozialräume sind noch nicht fertig, sollen aber bis Weihnachten bezugsfertig sein. Die Arbeiten am Feuerwehrgerätehaus liegen voll im Zeitplan und sollen dieses Jahr aller Voraussicht nach abgeschlossen werden.

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Der Film zu Fest – gelungene Weltpremiere

 Übergabe des Headsets an die Stadt

Die junge Kratzsche Scheune hat bereits viele Veranstaltungen erleben dürfen, jedoch war die Verwandlung in einen Kinosaal dann doch etwas ganz ungewöhnlich Neues für das Rauschenberger Gemeinschaftshaus. Gemeinsam mit der Produktionsfirma splendid-spots präsentierte der Festausschuss „750Jahre Stadtrechte Rauschenberg“ den Film zu Fest. Am Samstag um 19Uhr begrüßten die beiden Vorsitzenden Gerhard Friedrich und Stefan Schleiter die Gäste im vollbesetzten „Kinosaal“ und überreichten Bürgermeister Emmerich die erste Investition aus dem Erlös des Festes. Der Festausschuss hat zwei Headsetmikrofonsysteme angeschafft, die nun der Allgemeinheit bei Vorträgen, Diskussionsveranstaltungen, u.ä.  in der Kratzschen Scheune zur Verfügung stehen. Das Stadtoberhaupt bedankte sich für diese Spende und  rief erneut seinen Dank den vielen Helfern des Festes zu. Er lobte die engagierte Arbeit und machte deutlich, dass die Festwoche neue Maßstäbe in der Kunst des Feierns gesetzt habe. Darauf folgte zur Einstimmung auf den eigentlichen Film, eine mit Musik untermalte Fotopräsentation von Hans-Jörg Hellwig und Armin Köhler, die bereits für erste lachende Gesichter und sogar für Zwischenapplaus sorgte. So eingestimmt begrüßte das Publikum den kreativen Kopf des splendid-spots Teams, Herrn Steffen Schmidt, der im Gespräch mit Andreas Pigulla in die Produktionsgeschichte des Films einführte. So erfuhren die Gäste bspw., dass das Team den Film während des Schneidevorgangs bereits ca. 300 Mal geschaut habe und dieser aus 30 Stunden Rohmaterial zusammengestellt wurde.

Zuschauer in Massen

Auf das Signal „Film ab“ sollte es dann losgehen und was in der Generalprobe am Freitag noch wunderbar funktionierte, ging nun nicht mehr. Der Film ließ sich nicht starten. Die Computerpanne wurde spontan überbrückt, sodass nach einigen Minuten der herbei gesehnte Film endlich starten konnte. Insbesondere das komplett angereiste Produktionsteam von splendid-spots verfolgte aufgeregt die Reaktionen des Publikums während des Filmes und zeigte sich durch den lang anhaltenden Applaus nach dem Abspann sehr erleichtert. Dem Publikum hatte es sehr gefallen, was in den anschließenden Rückmeldungen deutlich wurde. Nach einem Dank an Wolfgang Dietz, Clemenz Korn, Barbara Faber und Steffen Schmidt von splendid-spots, die sich vorbehaltlos in das Experiment Rauschenberg gestürzt hatten,  ging man in den gemütlichen Teil des Abends über. Bei Getränken sowie einem Snack genossen die Zuschauer zwei weitere Präsentationen von Armin Köhler mit den Titeln „Festzug“ und  „Im Festzelt“, bevor sich viele Gespräche um das Fest, den Film sowie die Fotopräsentationen entwickelten.

Am Sonntagnachmittag durfte der Festausschuss dann die vielen Rauschenberger Familien begrüßen, die insb. die Aufnahmen zum Familien-, Kinder- und Jugendaktionstag mit Spannung erwarteten. Und auch zur Abendvorstellung kamen wieder viele Interessierte, sodass der Festausschuss auf ein erfolgreiches „Kinowochenende“ zurück blicken darf. Wir bedanken uns bei den über 360 Besuchern für ihr Interesse und für die direkten Rückmeldungen zum Film sowie bei Erik Schauberer vom Veranstaltungsservice S&S für die technische Unterstützung.

Sollten Sie die Filmpremiere verpasst haben und Interesse an der DVD für den Eigenbedarf haben oder noch ein Weihnachtsgeschenk suchen, so können sie den Film in Form einer DVD selbstverständlich in den üblichen Verkaufsstellen erwerben.  Der Preis dafür beträgt 10€. Zudem werden wir den Film auch am Rauschenberger Weihnachtsmarkt anbieten. 

Fahrt zur Partnerschaftsstadt Middelkerke (Belgien)

 45 Jahre Staedtepartnerschaft

DIE FAHRT IST AUSGEBUCHT!

 

2017 besteht die Partnerschaft zwischen Rauschenberg und Middelkerke an der belgischen Nordseeküste 45 Jahre.

Nachdem durch die 750-Jahr-Feier in diesem Jahr wieder Kontakt aufgenommen wurde, wollen wir die Partnerschaft durch eine Fahrt nach Middelkerke stärken. Middelkerke hat uns dazu eine Einladung für das Wochenende vom 26. bis 29. Mai 2017 zukommen lassen. An diesem Wochenende findet ein großes Fest in Middelkerke statt, bei dem die Partnerstädte Middelkerkes eines der Themen sind.

Momentan ist Folgendes geplant:

Freitag 26.05.2017

-    Abfahrt gegen 9:00 Uhr in Rauschenberg

-    Ankunft gegen 17:00 Uhr- Einzug ins Hotel

-    19:00 Uhr Empfang durch das Partnerschaftscommitee und gemeinsames Abendessen

Samstag 27.05.2017

-    Tag kann frei gestaltet werden

-    18:00 Uhr offizieller Empfang

-    Abendessen und gemütliches Zusammensein

Sonntag 28.05.2017

-    Programm noch offen (z.B. Wanderungen am Meer, in die Dünen, Fahrradtour, Hinterbackenkarre ...)

-    Parkfest ab 11:00 bis 17:00 Uhr

-    Möglichkeit zur Teilnahme am katholischen Gottesdienst

Montag, 29.05.2018

-    Rückreise gegen 9:00 Uhr

-    Ankunft in Rauschenberg gegen 17:00 Uhr

An diesem Wochenende wird nicht nur das 45.Städtepartnerschaftsjubileum mit Rauschenberg gefeiert, sondern auch 25 Jahre Städtepartnerschaft mit den Partnerstädten Clevedon (Engeland) und Vresse (Belgien).

Wir würden seitens der Stadt gerne mit einer größeren Gruppe nach Middelkerke fahren. Die Stadt Rauschenberg trägt bei der Fahrt die Buskosten. Für Unterkünfte wird gesorgt. Die Kosten für Unterkunft und Verpflegung müssen allerdings von den Mitfahrenden selbst übernommen werden. Das Doppelzimmer kostet voraussichtlich ab 70,-€. Weitere Kosten können wir Ihnen zum jetzigen Zeitpunkt allerdings noch nicht mitteilen.

Da die Teilnehmerzahl beschränkt ist, bitten wir Sie sich zeitnah anzumelden. Anmeldeschluss ist der 18.Januar 2017. Nutzen sie die Gelegenheit die Nordseeküste Belgiens und unsere Partnerstadt kennenzulernen.

Anmeldungen nimmt Frau Ulrike Huth, Tel. 06425/9239-12, Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! gerne entgegen.

 

Wenn ein Konzert mit „Gnädig und Barmherzig“ beginnt…

Frauenchor Okt 2016

... und mit „10 kleinen Jägermeistern“ endet,

dann steckt bestimmt der Kirchen- und Frauenchor Rauschenberg dahinter. Der Kirchen- und Frauenchor, der in diesem Jahr 20 Jahre jung geworden ist, gab am 6.November 2016 in der Stadtkirche ein Konzert. Es war sicherlich eines seiner Besten. Das Programm ganz klar in bestimmte Abschnitte aufgeteilt. Der Einstieg bewusst ruhig gehalten mit der Graduale „Gnädig und Barmherzig“, verriet nicht, dass mit den kommenden vier Stücken ein Feuerwerk von kirchlichen Liedern der verschiedensten Kontinente für Unterhaltung sorgen würde. Der Einstieg zeigte eher, welch eine musikalische Vielfalt in diesem Chor steckt. Bei „Eatnemen Vuelie“ die Titelmelodie aus dem Film „Die Schneekönigin“ die mit Ihrer Verschachtelung der Phrasen zeigte, zu welchen Leistungen der Chor fähig ist, denn keine Stimme glich der Anderen. Eine ziemliche Herausforderung für die 30 Sängerinnen. Schon im ersten Teil konnte man den Gesamtchor, das Ensemble „Zeitgenossen“ und den Solisten Christoph Hohl hören.  Das Ensemble „Zeitgenossen“ gehörte zu den Kellerensembles die an Fronleichnam beim Stadtfest im Keller Junker aufgetreten sind. Die anderen drei Kleingruppen traten im Laufe des Abends auf und sangen jeweils ein Stück aus ihrem Repertoire. Für eine Überraschung sorgte der Chor als er einer Sängerin ein Ständchen sang, was man zuvor nicht proben konnte, weil die Sängerin bei allen Proben dabei war. Diese hatte zwei Tage zuvor Geburtstag gehabt und selbst die Sängerinnen wussten bis einen Tag vor dem Konzert nicht, dass noch ein zusätzliches Lied dazu kam. Mit Liebesleid begann der Mittelteil des Konzertes und mit ihm auch die modernen Chorstücke „Sweet Dreams“ und „Viva la Vida“. Christoph begleitete den Chor bei Viva la Vida am Klavier. Einmal jährlich holt sich der Chor diesen Ausnahmeorganisten für ein Konzert, gleichzeitig kann man dann auch Philipp Imhof hören. Auch er gehört seit Jahren als Solist dazu. Immer neue Stücke proben sie miteinander ein und beeindrucken das Publikum mit einer großen Bandbreite von Musikstücken von der Romantik bis zur Moderne. In diesem Jahr sang Philipp Imhof „Rolling in the Deep“ von Adele, bei der man auch zum ersten Mal Christoph Hohl die Begleitstimme singen hörte. Der Bariton gab seiner Stimme den nötigen Slang um dieses Lied „rotzig“ zu singen. Im Mittelteil, durch und durch mit deutschen Liedern besetzt, sorgte zu Beginn für Unterhaltung mit dem etwas ironisch gemeinten Lied“ Männer muss man loben“. Es folgten zwei Volkslieder, eins davon wurde für zwei passive Mitglieder zum Geburtstag gesungen. Mit „Ich bin hier im Konzert“ folgte der Part, wo auch das Publikum mitmachen durfte. Aufstehen, Drehen und Singen und das im Kanon… ja und damit begann auch für den Chor der bewegte und für das Publikum der bewegendste Teil des Konzerts. Mit „Mach mich still“ und „Maria durch ein Dornwald ging“ sangen wieder kleine Ensembles, bevor der Chor mit „Der Mond ist aufgegangen“ wieder in seiner Gesamtheit zu hören war. Danach stellte er sich im Kreis um das Mittelschiff herum auf. Mit maximal zwei bis vier gleiche Stimmen nebeneinander, boten sie dem Publikum sozusagen ein Dolby Surround Gefühl, sehr passend zu den Liedern “ Abendsegen“ und „Oh du Stille Zeit“. Einen weiteren Höhepunkt bildeten noch einmal die beiden Solisten. Der Frühlingstraumaus Schuberts Winterreise, perfekt von Philipp Imhof interpretiert und Christoph Hohls Orgelstück „Berceuse“ fügten sich wunderbar in diese stille Phase des Programmes ein. Als letztes Stück von insgesamt neunzehn Liedern im Programm sang der Chor ein Glanzstück der Chormusik „The Rose“ in der Originalfassung von Amanda Mc Broom und leitete so über in die Schlussrede von Monika Friedrich. Dieser gelang es nun über verbale Umwege durch das Geburtsjahr des Chores, auf „10 kleine Jägermeister“ zu kommen, die die beiden Solisten schließlich als Präsent überreicht bekamen. Zwei Zugaben rundeten das Konzert ab und entließen die Zuhörer nach knapp 2 Stunden in den Sonntagabend.