Grußwort des Bürgermeisters

Bürgermeister Michael Emmerich

 

Liebe Internetnutzer, ich heiße Sie herzlich Willkommen auf den Seiten der Stadt Rauschenberg, der Familienstadt mit Herz. Weiter

Neues aus dem Rathaus

Stadtbücherei und Verkehrsbüro geschlossen:
Die Stadtbücherei Rauschenberg und das Verkehrsbüro bleiben am Freitag, den 21. September 2018 geschlossen. Wir bitten um Ihr Verständnis.

Herzliche Einladung zur Krimilesung in Rauschenberg:
Am 28. September 2018 liest die Krimiautorin Gaby Kaden aus ihrem Buch "Küstengötter". Los geht's um 19 Uhr in der "Galerie im Glashaus". Karten erhalten Sie an der Abendkasse sowie im Vorverkauf:
- Stadtverwaltung Rauschenberg, Stadtkasse
- "Schatzkiste", Rauschenberg
- Stadtbücherei Rauschenberg
- Stadtteilbücherei Bracht
- Stadtteilbücherei Josbach
- Lenis Buchladen, Kirchhain
- vinartealba, Kirchhain

Veranstaltungskalender

27Sep
27.09.2018 14:30 - 16:30
Tanzcafé
3Okt
03.10.2018 11:00
Oktoberfest
Bracht
3Okt
03.10.2018 14:00
Dorf-Café
Martin Luther Haus Bracht
7Okt

Wahlen 2018

Button Wahlschein

button bauenwohnen
button cafbracht
button carsharing
button freibad
button ferienprogramm
button freiwilligefeuerwehr
button jugendfeuerwehren
button maerchenstrasse
button wahlen

DRK-Blutspende am 6. September in Rauschenberg

DRK Blutspende September2018

Dein Blut. Mein Überleben.

DRK bittet um eine Blutspende
Ohne menschliches Blut sind viele Therapien und Operationen nicht möglich. Trotz medizinischem Fortschritt gibt es bisher keine künstliche Alternative zur Blutspende. Daher braucht es in ganz Deutschland täglich 15.000 Menschen, die mit ihrer Blutspende ihr Herzblut für andere geben und so Leben retten.

Die nächste Möglichkeit dazu ist bei der Blutspendeaktion
- am Donnerstag, dem 06. September 2018
- von 17.00 bis 20.30 Uhr
- in Rauschenberg, Kratz’sche Scheune, Bahnhofstraße 10a

Jede einzelne Blutspende hilft, die lebenswichtige Versorgung mit Blutkonserven im medizinischen Notfall sicherzustellen. So wie bei Tomek Kaczmarek. Der 31 Jährige hat schon vier Herzoperationen überstanden, gerade die letzte OP war sehr lebensgefährlich. Dank 30 Blutkonserven hat er überlebt. Unter dem Motto "Dein Blut. Mein Überleben." startet Tomek einen Aufruf an alle, die noch nie Blut gespendet haben, damit auch andere die Chance auf Leben haben. Alle Informationen rund um die erste Blutspende gibt es im Internet unter www.blutspende.de/erstspender.

Blut spenden kann jeder Gesunde von 18 bis zum 73. Geburtstag, Erstspender dürfen jedoch nicht älter als 64 Jahre sein. Damit die Blutspende gut vertragen wird, erfolgt vor der Entnahme eine ärztliche Untersuchung. Die eigentliche Blutspende dauert nur wenige Minuten. Mit Anmeldung, Untersuchung und anschließendem Imbiss sollten Spender eine gute Stunde Zeit einplanen. Eine Stunde, die ein ganzes Leben retten kann. Bitte zur Blutspende den Personalausweis mitbringen.

Alternative Blutspendetermine und weitere Informationen zur Blutspende sind unter der gebührenfreien Hotline 0800-1194911 und im Internet unter www.blutspende.de erhältlich.

Text und Grafik: Deutsches Rotes Kreuz

Gruppenausstellung in der "Galerie im Glashaus"

Glashaus LOGO 2018 02 25Gruppenausstelling in der "Galerie im Glashaus"
Die seit Januar 2017 von dem Designer Horst Barthel ins Leben gerufene „Galerie im Glashaus“ in Rauschenberg, Bahnhof Straße 32a, zeigt noch bis zum 30. September 2018 eine Gruppenausstellung von 15 Ausstellern aus den Bereichen Handwerk – Kunst – Design.

Öffnungszeiten:
dienstags von 18.00 – 20.00 Uhr
sonntags von 15.00 – 18.00 Uhr.

Tag des offenen Denkmals: Historischer Dorfrundgang in Schwabendorf

DSC 8087Historischer Dorfrundgang in Schwabendorf am 9. September
Zum hessenweiten "Tag des offenen Denkmals" am kommenden Sonntag (9. September) veranstaltet der Arbeitskreis für Hugenotten- und Waldensergeschichte in Schwabendorf einen historischen Rundgang durch den 1687 von protestantisch-reformierten Glaubensflüchtlingen aus Frankreich und Italien gegründeten Ort. Gerhard Badouin, für seine langjährigen Forschungen zur Hugenotten- und Waldensergeschichte vor einiger Zeit mit dem hessischen Verdienstorden ausgezeichnet, wird die heute noch sichtbaren Spuren dieser besonderen und bewegten Dorfgeschichte zusammen mit anderen Akteuren lebendig werden lassen. Schwabendorf gehört zu den rund 30 Ortschaften, die vor etwa 300 Jahren allein in Hessen von Hugenotten und Waldensern neu gegründet worden sind. Als eine der ältesten Ansiedlungen aus dieser Zeit zeigt der Ort noch deutlich die besonderen Merkmale einer französisch-reformierten Dorfanlage.
Der Rundgang beginnt um 14 Uhr; Treffpunkt ist das Dorfmuseum Daniel-Martin-Haus in der Winterseite, das an diesem Tag zugleich von 14 bis 17 Uhr geöffnet ist. Die Veranstaltung findet im Rahmen des Europäischen Kulturerbejahres 2018 "Sharing Heritage" statt und wird unterstützt durch die Beauftragte des Bundes für Kultur und Medien. Der Eintritt ist frei.

Text: Bernhard Böttge

Wochenendtipp: Reitturnier des RuF Rauschenberg am 2. September

APlakat Reitturnier 2018usflug am morgigen Sonntag, den 02. September für die ganze Familie

Leckere Kuchen, Würstchen, Getränke und spannende Wettbewerbe:
Der Reit- und Fahrverein Rauschenberg lädt ganz herzlich zum diesjährigen Dressur-, Springen-, Gelände- und Geschicklichkeits-Wettbewerb am Sonntag, den 02. September ein.

Der Eintritt ist frei.

Adresse:
Reit und Fahrverein Rauschenberg e.V.
Albshäusertorstr.
35282 Rauschenberg
(von Schwabendorf kommend auf der linken Seite am Ortseingang von Rauschenberg)

Freibad Rauschenberg: 20 000. Besucher

Web Freibad 20000Besucher

20 000 Besucher in Rauschenberger Freibad!

Dank des fantastischen und lange anhaltenden Sommerwetters konnte das Rauschenberger Freibad in diesem Jahr den 20 000. Besucher beglückwünschen. Der Gewinner einer Jahreskarte für die kommende Badesaison 2019 ist Mario Fritsch aus Rauschenberg. Herzlichen Glückwunsch und viel Spaß damit!

Text: Miriam Prüßner
Foto: Marlon Barth

VIELEN DANK für eine wunderbare 777-Jahrfeier in Bracht!

Web Bracht DankeVIELEN DANK für eine wunderbare 777-Jahrfeier in Bracht!

Die 777-Jahrfeier in Bracht fand am vergangenen Wochenende seinen Höhepunkt mit zahlreichen, tollen Programmpunkten, musikalischen Highlights, einmaligen Shows, kulinarischen Köstlichkeiten, bester Stimmung, unzähligen Besuchern und einem Wetter, das besser nicht hätte sein können.
An GANZ HERZLICHES DANKESCHÖN geht an dieser Stelle an den Festausschuss, alle freiwilligen Helferinnen und Helfer sowie alle Beteiligten, die unzählige Stunden ehrenamtlich mit den Vorbereitungen, der Organisation und Durchführung dieser rundum gelungenen 777-Jahrfeier beschäftigt waren. All die Mühen wurden mit einer wunderschönen Jubiläumsfeier belohnt, die sicherlich jedem einzelnen noch viele, viele Jahre im Gedächtnis bleiben wird. DANKE!

Text: Stadt Rauschenberg
Foto: Miriam Prüßner / Stadt Rauschenberg

Schulstunden-Aufführung lässt Senioren in Erinnerungen schwelgen

Schulstunden-Aufführung lässt Senioren in Erinnerungen schwelgen

Web 777Jahrfeier Bracht Schulstunde 01„Sind denn deine Finger auch sauber, Wilhelmine?“, „Leonardo, setz dich gerade hin!“, „Günter, dein Hemd ist dreckig!“ Mit strengem Blick kontrollierte die Klassenlehrerin Fräulein Lehmann Finger und Kleidung der Klasse, bevor sie sich hinter ihr Pult stellte und fragte, wer seine Hausaufgaben nicht gemacht habe. Drei Kinder meldeten sich, was die Lehrerin kopfschüttelnd zur Kenntnis nahm.

Im Rahmen der 777-Jahrfeier in Bracht spielten 13 Kinder im Alter von sechs bis zehn Jahren während des Seniorennachmittags eine Schulstunde nach, wie sie vor über 70 Jahren stattgefunden haben könnte. Die Mehrzweckhalle in Bracht war an diesem Freitagnachmittag sehr gut besucht. Gespannt schauten die Seniorinnen und Senioren zur Bühne, auf der die Grundschulkinder aus Rauschenberg und weiteren Stadtteilen unter der Leitung von Anne Schmidt ihr Schulstück aufführten. Im Vorfeld führten Schmidt und Katharina Göbeler, die als Schulrätin mitwirkte, zahlreiche Interviews mit Zeitzeugen, um Erinnerungen an die damalige Schulzeit zu sammeln. Auch Göbeler hat noch einige davon – fast ausschließlich gute Erinnerung, wie sie lächelnd sagte. „An die schlechten Dinge kann man sich irgendwann nicht mehr erinnern“, gestand die Albshäuserin. So blieb ihr eine Geschichte ganz besonders gut im Gedächtnis: „Wir hatten damals zuhause nur eine Uhr, die die richtige Uhrzeit anzeigte. Als sie kaputt ging, hatte meine Mutter alle Mühe, mich jeden Morgen rechtzeitig zur Schule zu schicken, da sie die Zeit nur noch schätzen konnte. Aus diesem Grund kam es durchaus vor, dass ich hin und wieder mal zu spät zum Unterricht kam. Mein damaliger Lehrer stammte aus Magdeburg und hatte für solche „ländlichen“ Probleme keinerlei Verständnis. Er fragte meine Mutter, ob wir zuhause denn kein Radio hätten? Das war ihr so unangenehm, dass es nicht lange dauerte bis sie eins kaufte. Von da an war ich dann auch wieder pünktlich in der Schule“, erzählte Göbeler lachend.

Web 777Jahrfeier Bracht Schulstunde 02Auf der Bühne begann mittlerweile der Matheunterricht. „Kinder, wenn ihr neun Schweine und sieben Kühe habt, wie viele Tiere habt ihr dann insgesamt?“ Maria meldete sich und wusste die richtige Antwort. Weiter ging es mit der 5er Reihe, die ein anderes Kind aufsagte. Auf den Matheunterricht folgte dann eine Deutschstunde, in der die Kinder das Gedicht „Die drei Spatzen“ lasen, bevor es an der Klassentür klopfte. Alle Augen richteten sich auf die neue Schulrätin, die sich der Klasse und Lehrerin vorstellte und einige Fragen hatte. Wie es denn mit der regelmäßigen Teilnahme am Unterricht aussah? Und ob die Kinder in der Schule Hochdeutsch lernen würden? Fräulein Lehmann bestätigte, dass die Kinder regelmäßig zum Schulunterricht kämen. Nur im Herbst, wenn die Kartoffelernte anstünde, dann würde doch der eine oder andere einmal fehlen, weil sie auf dem Feld mithelfen müssten. Und auch mit den Hausaufgaben sei es in der dunkleren Jahreszeit eher schwierig, hätten doch viele abends nicht genug Licht zuhause. Und selbstverständlich würden sie in der Schule ab der 1. Klasse Hochdeutsch reden, damit das Lesen und Schreiben lernen keine Probleme bereiten würde. Denn in der Familie sprächen die Kinder ausschließlich Platt.
Am Ende des Unterrichts wurde gemeinsam ein Gebet gesprochen, bevor die Schulkinder zur Pause den Klassenraum verlassen durften. Unter großem Applaus verabschiedeten sich die kleinen Hauptdarsteller auf der Bühne, während der eine oder andere Senior anschließend bei Kaffee und Kuchen noch in Erinnerungen an die eigene Schulzeit schwelgte.

Text und Fotos: Miriam Prüßner / Stadt Rauschenberg