Grußwort des Bürgermeisters

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"Liebe Internetnutzer, ich heiße Sie herzlich Willkommen auf den Seiten der Stadt Rauschenberg, der Familienstadt mit Herz." >> weiterlesen

Neues aus dem Rathaus

Bracht VierteGrenzwanderung 25

Direkt an unsere Stadtteile Bracht und Albshausen grenzt der Burgwald mit wunderschönen, abwechslungsreichen Wanderwegen. Weitere Informationen dazu finden Sie unter: TOURISMUS

Veranstaltungskalender

Kunst Weihnachts Markt
Datum 08.12.2019 11:00 - 16:00

Offenes Atelier Rauschenale
Im Sand 14 (alte Sägerei Konrad Meise)

Adventskaffee mit Krippenspiel
Datum 08.12.2019 15:00

Verein: Kirchengemeinde

Ort: Martin Luther Haus

Adventskonzert
Datum 08.12.2019 18:00

Verein: Ev. Kirchengemeinde / Josbacher Musiker

Ort: Kirche Josbach

Sprechstunde Ortsgericht
Datum 13.12.2019 16:00 - 18:00

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Wo: im Rathaus, 2. Obergeschoss, Zimmer 1. Das 2. Obergeschoss ist über den Turmeingang des Rathauses zu erreichen.

Herr Ortsgerichtsvorsteher Mattheis ist während der Sprechstunde telefonisch unter der Tel.-Nr. 06425/9239-31 zu erreichen.

Außerhalb dieser Sprechzeiten ist Herr Mattheis täglich ab 18:00 Uhr unter der Tel.-Nr. 06425/2420 oder 0172/6022998 zur Terminvereinbarung zu erreichen.

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Regierungspräsident Dr. Christoph Ullrich zu Besuch in Rauschenberg

Web Besuch Regierungspraesident 02„Sie wissen am besten, was die Menschen hier vor Ort beschäftigt“

Reihe „Regierungspräsident unterwegs in…“: Dr. Christoph Ullrich besucht die Stadt Rauschenberg und informiert sich über aktuelle Themen

Gießen/Rauschenberg. Jeden Monat besucht Regierungspräsident Dr. Christoph Ullrich eine andere Gemeinde im RP-Bezirk zwischen Limburg und Schlitz, Münchhausen und Hungen. Diesmal führte ihn der Weg in die Stadt Rauschenberg, in der sich Ullrich durch seine Herkunft aus dem Westerwald „fast wie Zuhause“ fühlte. Während eines ausführlichen Dialogs mit Bürgermeister Michael Emmerich, den Fraktionsspitzen und der Gemeindevertretung ging es dem RP darum zu erfahren, welche Themen die Lokalpolitiker vor Ort beschäftigen.

In einem offenen Gespräch mit den Vertretern der Parlamentsfraktionen stand insbesondere das Thema Regionalplanung im Vordergrund. Die Neuaufstellung des Regionalplans war hier, wie auch bei vorherigen Gemeindebereisungen, ein Thema, das die Gemeinde beschäftigt. Der Regionalplan Mittelhessen legt die Ziele und Grundsätze der Raumordnung und Landesplanung fest. Die Städte und Gemeinden sind nun dazu aufgerufen, sich aktiv an den Planungen zu beteiligen.

Web Besuch Regierungspraesident 09

„Sie wissen am besten, was die Menschen hier vor Ort beschäftigt. Nur wenn Sie uns Ihre Interessen und Vorstellungen der Stadt Rauschenberg in der Zukunft mitteilen, können wir dies bei unseren Planungen berücksichtigen“, erklärte der RP. Im gleichen Zug wies er auch darauf hin, dass am Ende das Gesamtbild für die Region Mittelhessen im Vordergrund stehe und nicht alle Wünsche jeder Gemeinde aus dem Regierungsbezirk vollumfänglich erfüllt werden könnten.

Auf Nachfrage der Gemeindevertreter versicherte der Regierungspräsident, dass die Städte und Gemeinden in die Planungen eingebunden und über Ergebnisse informiert werden. „Im Laufe dieses langwierigen Verfahrens ist ein regelmäßiger Kontakt zwischen dem Regierungspräsidium Gießen und den Kommunen für uns von großer Bedeutung“, sagte Christoph Ullrich.

Im Rahmen der Regionalplanung ist es aus Sicht von Bürgermeister Emmerich notwendig, die Gesamtregion einerseits in einem ausgewogenen Maß zu berücksichtigen. Andererseits müssten aber auch die Möglichkeiten zu einer vielfältigen Weiterentwicklung der Städte und Gemeinden einbezogen werden. „Die Stadt Rauschenberg stellt sich gerade gut auf, um ein starker Partner in der Region Mittelhessen zu sein“, sagte der Bürgermeister. Am Rande des Termins konnten auch die Themen Digitalisierung sowie die interkommunale Zusammenarbeit thematisiert werden.

Im Anschluss stand noch ein Besuch der Nähwärmegenossenschaft Rauschenberg und die Vorstellung des Projektes „Nahwärmeversorgung“ auf dem Programm. Die Genossenschaft gewährleistet die regionale Wärmeversorgung für die Einwohner von Rauschenberg. Die Wärmeversorgung in der Kernstadt wird zum einen durch eine Biogasanlage und zum anderen durch ein neu erbautes Holzhackschnitzelheizwerk sichergestellt. Die Holzhackschnitzel eines regionalen Lieferanten werden angeliefert und vor Ort aufbewahrt. Förderschnecken im Inneren des Heizwerks transportieren die Holzhackschnitzel in zwei Brennkessel mit je 800 Kilowatt Leistung. Die Erweiterung um einen dritten Kessel ist für den nächsten Bauabschnitt geplant. Zwei wasserführende Wärmepufferspeicher mit einem Fassungsvermögen von je 120.000 Litern im Außenbereich speichern die erzeugte Wärme und geben diese bei Bedarf ab.
Web Besuch Regierungspraesident 15Die Fertigstellung des Holzhackschnitzelheizwerks Ende November kommt hinsichtlich der stark angestiegenen Ölpreise genau zum richtigen Zeitpunkt. „Der Schüttraummeter der Holzhackschnitzel ist um ein Vielfaches günstiger, als der momentane Heizölpreis“, erklärte Dieter Bartelmeß, Aufsichtsratsvorsitzender der Nahwärmegenossenschaft Rauschenberg.
Rauschenbergs Vorbildfunktion im Bereich der Erneuerbaren Energien zeigt auch die Auszeichnung zur Bioenergiestadt, die die Stadt kürzlich verliehen bekommen hat.

Christoph Ullrich dankte allen Beteiligten für ihr gesellschaftliches Engagement und wies darauf hin, dass insbesondere solche Projekte das Wir-Gefühl der Bürger und die Identifikation mit der Kommune stärken.

Text: Gemeinsame Pressemitteilung des RP Gießen und der Stadt Rauschenberg
Fotos: Miriam Prüßner / Stadt Rauschenberg