Grußwort des Bürgermeisters

Bürgermeister Michael Emmerich

 

Liebe Internetnutzer, ich heiße Sie herzlich Willkommen auf den Seiten der Stadt Rauschenberg, der Familienstadt mit Herz. Weiter

Neues aus dem Rathaus

Sprechstunden der Stadtverwaltung:
Die Stadtverwaltung Rauschenberg hat während der Schulferien (25. Juni - 3. August 2018) geänderte Öffnungszeiten. Die Sprechstunde am Mittwochvormittag entfällt. Wir bitten freundlich um Beachtung.

Ortsgericht Rauschenberg:
Der Ortsgerichtsvorsteher, Herr Klaus-Dieter Mattheis ist vom 18. – 29. Juli 2018 im Urlaub. In dringenden Fällen wenden Sie sich bitte an seinen Vertreter, Herrn Gerhard Happel, Tel.: 06425 80200.

Trinkwasser Bracht:
Die Untersuchungen des Trinkwassers im Stadtteil Bracht haben ergeben, dass das Trinkwasser wieder einwandfrei und keine Verkeimung mehr festzustellen ist. Die Chlorung wurde aus diesem Grund eingestellt

Veranstaltungskalender

29Jul
29.07.2018 10:00 - 17:00
Erntetag im Brachter Feld
Bracht
30Jul
30.07.2018 17:00
Aufbau Heidelbeertanz
4Aug
04.08.2018 - 05.08.2018
Heidelbeertanz Rauschenberg
6Aug
06.08.2018 10:00
Abbau Heidelbeertanz
10Aug
10.08.2018 - 11.08.2018
Rocktoberfest Rauschenberg
16Aug
17Aug
17.08.2018 14:30 - 17:00
Café VergissMeinNicht
Martin Luther Haus Bracht

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Alle Jahre wieder – und doch immer anders

oder

Nordisches Konzert in der Stadtkirche Rauschenberg

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Der Kirchen- und Frauenchor Rauschenberg verzauberte am Sonntag die Stadtkirche mit weihnachtlichen Liedern – direkt aus dem Norden. Schon am Kircheneingang wurden die Gäste von kleinen Elchen und Laternen begrüßt, die Kirche selbst und der Altar war mit passenden Kerzen ausgeleuchtet und mit Kugeln weihnachtlich geschmückt. In der vollbesetzten Kirche gab der Kirchen- und Frauenchor am 3. Advent unter der Leitung von Chorleiter Philipp Imhof ein Konzert. Die 35 Frauen boten den Zuhörern außergewöhnliche Lieder. Das Thema des diesjährigen Konzertes war ein ganz Einzigartiges. Die Sängerinnen haben über das ganze Jahr hin, nordische Lieder einstudiert und sangen neben deutschen Weihnachtsliedern auch Lieder aus Schweden, Norwegen und Dänemark. Dass in unseren Breitengraden nordische Lieder in den Chören nur sehr selten vorkommen, nicht zuletzt wegen der Aussprache der Liedtexte, unterstreicht die Exklusivität des Konzertes, das außerdem freien Eintritt bot. Der deutsche Programmteil unterstrich schon die Vielseitigkeit des Konzertes. Neben dem Klassiker wie „Maria durch ein Dornwald ging“, das die zarten Frauenstimmen sehr stimmig und in sich ruhend sangen, sang Philipp Imhof in Begleitung eines neunköpfigen Männerensembles vom MGV Langenstein „Die Könige“. Die Männerchorstimmen und die warme Baritonstimme von Philipp Imhof wurden zu einer Einheit. Schon diese beiden Lieder versetzten das Publikum in eine festliche Weihnachtsstimmung. Außer den Liedern des Chores lauschten die Besucher auch den Klängen von der Empore. Organist Christoph Hohl spielte weihnachtliche Lieder an der Orgel und im Altarbereich begleitete er den Frauenchor und die Solostücke von Philipp Imhof auf dem Klavier. Im nordischen Teil des Programmes, der aus sechs skandinavischen Liedern bestand, sang der Chor keine gewöhnlichen nordischen Stücke. Außergewöhnliche Arrangements von außergewöhnlichen Komponistinnen wie Tone Krohn und Winnie Brückner verliehen den dargebotenen Stücken einen ganz eigenen Charakter: Bodenständige Töne bieten der feinen Melodiestimme eine feste Basis. Doch auch leicht eingängige nordische Lieder wie „Jul, Jul stralande Jul“ und „Deilig er jorden“ waren zu hören. Monika Friedrich, Vorsitzende des Kirchen- und Frauenchor Rauschenberg, moderierte das Konzert und bot den Besuchern interessante Fakten und Informationen über die gesungenen Lieder. Die Noten für das norwegische Lied, betont Friedrich, habe Sie nirgendwo in Deutschland bekommen und so direkt bei einem norwegischen Musikverlag bestellen müssen. Ein Konzert vom Kirchen- und Frauenchor Rauschenberg heißt aber nicht nur still dasitzen und zuhören, sondern die Besucher dürfen auch selbst aktiv werden. „Jetzt kommt der Moment, auf den sie alle das ganze Konzert über gewartet haben, sie dürfen endlich mitsingen“ mit diesen Worten animierte Chorleiter Imhof die Besucher in der Stadtkirche Rauschenberg zum gemeinsamen Singen. Für das einwandfreie Textverständnis enthielten die, in der Kirche ausgeteilten Liedtexte, auch deutsche Übersetzungen der nordischen Lieder.
Das Ende des Konzertes war der Stille gewidmet. Das Männerensembles aus Langenstein sang unter der Leitung von Christoph Hohl „Whisper, Whisper“ und fügte sich so gut in das Konzert ein. Ein weiterer Höhepunkt war das Solo „Happy Xmas“ von Philipp Imhof, der von einigen Frauen aus dem Frauenchor begleitet wurde. Ebenso wie die Beteiligung des Männerensembles kam die Idee für Mitwirkung eines Frauenensembles bei Imhofs Solostücken erst während der letzten zwei Proben. Diese Spontanität zeigt wieviel Spaß die Sänger und Sängerinnen bei ihrem Hobby haben.

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Ein Klassiker unter den Weihnachtsliedern wurde in zwei verschiedenen Arrangements dargeboten. „Silent Night“ in einem sehr modernen Satz von Matthias Nagel von Christoph Hohl an der Orgel gespielt. Das in manchen Passagen gar nicht mal so „stille“ Lied bot auch jazzige Teile oder auch den Swing von Filmmusik. Die „Stille Nacht“, geschrieben für zwei dreistimmige Frauenchöre von Graham Buckland war der Kontrahent dazu. Der Chor teilte sich in sechs Stimmen auf, verteilt im vorderen Drittel des Kirchenschiffs, hatten die Gäste das Gefühl ein immer wiederklingendes Echo zu hören. Der Chor trug das Weihnachtslied sanft und mit viel Gefühl vor. Wer sich bis dahin noch nicht in Weihnachtsstimmung befand, ist es nach diesem Konzert allemal.
Gegen Ende des Konzertes bedankt sich Vorsitzende Friedrich bei allen anderen Beteiligten. Ein besonderer Dank ging an die Inhaberinnen von „SchwesterHerz“ in Kirchhain, die für die Dekoration vor und in der Kirche gesorgt haben.
Ein weiteres Dankeschön ging auch an die langjährige Unterstützung der Solisten Hohl und Imhof, die anstatt einer Flasche Wein oder Sekt dieses Mal mit schwedischen Haferkeksen überrascht wurden.
„Es ist der gute Umgang miteinander“ verdeutlicht die Vorsitzende „der solche Konzerte einzigartig macht“ und bedankt sich an dieser Stelle auch bei ihren zahlreichen Sängerinnen, die sich auf das nordische Musikerlebnis eingelassen haben.