Grußwort des Bürgermeisters

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"Liebe Internetnutzer, ich heiße Sie herzlich Willkommen auf den Seiten der Stadt Rauschenberg, der Familienstadt mit Herz." >> weiterlesen

Neues aus dem Rathaus

Bracht VierteGrenzwanderung 25

Direkt an unsere Stadtteile Bracht und Albshausen grenzt der Burgwald mit wunderschönen, abwechslungsreichen Wanderwegen. Weitere Informationen dazu finden Sie unter: TOURISMUS

Veranstaltungskalender

Kunst Weihnachts Markt
Datum 08.12.2019 11:00 - 16:00

Offenes Atelier Rauschenale
Im Sand 14 (alte Sägerei Konrad Meise)

Adventskaffee mit Krippenspiel
Datum 08.12.2019 15:00

Verein: Kirchengemeinde

Ort: Martin Luther Haus

Adventskonzert
Datum 08.12.2019 18:00

Verein: Ev. Kirchengemeinde / Josbacher Musiker

Ort: Kirche Josbach

Sprechstunde Ortsgericht
Datum 13.12.2019 16:00 - 18:00

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Wo: im Rathaus, 2. Obergeschoss, Zimmer 1. Das 2. Obergeschoss ist über den Turmeingang des Rathauses zu erreichen.

Herr Ortsgerichtsvorsteher Mattheis ist während der Sprechstunde telefonisch unter der Tel.-Nr. 06425/9239-31 zu erreichen.

Außerhalb dieser Sprechzeiten ist Herr Mattheis täglich ab 18:00 Uhr unter der Tel.-Nr. 06425/2420 oder 0172/6022998 zur Terminvereinbarung zu erreichen.

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Rauschenberger Geschichte lebendig erlebt

Auftakt

Die Stadt Rauschenberg hatte in enger Kooperation mit der IG Schloßberg zur  Einführungsveranstaltung des 750jährigen Jubiläumsfestes in die Kratzsche Scheune geladen. Über 100 interessierte Mitbürger wollten sich die hochkarätigen Fachvorträge der Experten nicht entgehen lassen und wurden nicht enttäuscht. Schließlich galt es den Hintergrund des eigentlichen Festanlasses näher zu beleuchten. Nach der Begrüßung durch Ludwig Pigulla, der durch das Programme führte, wurde Herr Dr. Bernd Fehrenbach vorgestellt. Als ausgewiesener Spätmittelalterforscher und Buchautor referierte er detail- und kenntnisreich über die „Politische Situation in Oberhessen zur Zeit der Stadtgründung Rauschenbergs“. Der immer wiederkehrende Bezug zum Schloss Rauschenberg in Wechselbeziehung zu der ab 1266 städtischen Bevölkerung gab dem Vortrag den nötigen Lokalbezug.

Nach einer kurzen Pause, in der sich die Besucher wahlweise am Buffet stärken oder an der Ausstellung der IG Schloßberg informieren konnten, wurde zum nächsten Fachvortrag übergeleitet. Herr Harald Rosmanitz, ausgewiesener Ofenkachelexperte und Initiator des Archäologischen Spessartprojektes, (foto-)dokumentiert seit 2013 die Kachelfunde aus dem Rauschenberger Schloss. Mit seinem überragend hohen authentischen Fachwissen, überraschenden Effekten in seiner PowerPoint Präsentation sowie geschickt eingeflochtenen historischen Anekdoten zu den Kachelmotiven, gelang es ihm auf einzigartige und unterhaltsame Art und Weise, das Publikum in seinen Bann zu ziehen. Alle Besucher waren sich nach dem Vortrag darüber einig, dass man ihm auch noch weitere zwei oder mehr Stunden hätte zuhören können, obwohl der ein oder andere bisher kein gesteigertes Interesse am Referatsobjekt hatte. Beispielsweise stieg Herr Rosmanitz mit einer von einem Satelliten aufgenommenen Topografiekarte des Schlossberges ein, auf der der „Rauschenberger Westwall“ ebenso sichtbar war, wie die „Weinanbauterrassen“ in den Gärten der Schloßstraße und zudem gut ersichtlich wurde, dass die bisherigen Karten des Schlosses wohl von einem zu geringen Ausmaß des ursprünglichen Bauwerkes ausgehen.

Das den Abend abschließende Referat übernahm Gerhard Friedrich aus dem Vorstand des Festausschusses zur 750 Jubiläumsfeier. Er erläuterte die Entstehung der von Ursula Riedig initiierten Festschrift zu den letzten 25 Jahren Stadtgeschichte sowie deren Aufbau. So finden sich darin wertvolle und unterhaltsame Informationen und Geschichten zur Stadt im Zeitraum 1991-2016. Im Einzelnen ging er auf die Entwicklung der Rauschenberger Wirtschaft und Institutionen ein, wozu natürlich auch die einzelnen Vereine gehören.  Aha-Effekte kamen bei der schlagwortartigen Präsentation der letzten 25 Jahre auf. Zu guter Letzt ermutigte Gerhard Friedrich seine Mitbürger sich ehrenamtlich einzubringen und die Stadt weiterhin so lebhaft zu gestalten. Es lohne sich für einen selber, jedoch auch für ein lebenswertes Rauschenberg.

In seinen Abschlussbemerkungen zeigte Ludwig Pigulla einen aktuellen Oberflächenfund aus dem Schlossberg. Eine behauene Steinkugel, die vermutlich als Geschoss gedient haben könnte und forderte alle Nutzer des Schlossberges dazu auf, solche und andere Fundstücke der IG Schloßberg zur Verfügung zu stellen, die sie dann mithilfe von Experten historisch verwerten und der Öffentlichkeit zugänglich machen kann. Am Ende des Abends stimmten alle Besucher darin überein, dass ein solcher Abend noch einmal durchgeführt werden solle. Man darf sich darauf freuen! 

 

Andreas Pigulla