Einfahrt zum Auftanken

 

044Einfahrt zum Auftanken,

so hieß der Titel des Kooperationsraumgottesdienst, der am 18.Oktober 2020 stattfand.

Da wir aufgrund der Coronapandemie keinen Gottesdienst in bekannter Weise feiern konnten, hatten sich die Organisatoren viele Gedanken gemacht, trotz allem einen solchen Gottesdienst stattfinden zu lassen.

Die Idee, den Gottesdienst als Autogottesdienst zu feiern, war sehr gut und die Vorbereitungen dazu liefen an. Das Feld in Bracht bot sich gut dafür an und viele helfende Hände waren da, um alles herzurichten. Und so konnte man bei herrlichstem Sonnenschein nach Bracht fahren. Und viele kamen.

011Von den Freiwilligen der Feuerwehr Bracht wurde man auf seine Parkposition eingewiesen und man erhielt einen Briefumschlag mit Liedblatt und Teilnahmebescheinigung. Den Briefumschlag konnte man am Schluss des Gottesdienstes nutzen, um seine Kollekte darein zu legen. Diese warf man dann bei der Ausfahrt in die bereitstehenden Behälter.

Auf dem Liedblatt standen auch Hinweise, wie die Teilnehmer des Auto-Gottesdienstes sich während des Gottesdienstes bemerkbar machen konnten. Einmal Hupen für das Amen, Lichthupe für das Halleluja, der Warnblinker bei den einzelnen Fürbitten und wer applaudieren wollte, konnte den Scheibenwischer einschalten.

Außerdem gab es noch die Möglichkeit, über eine Handynummer ein eigenes Gebetsanliegen für die Fürbitten zu senden.

022Vier Pfarrer feierten mit uns diesen etwas anderen Gottesdienst. Es waren Pfarrer Müller aus Schwabendorf-Bracht, Pfarrer Rocher aus Halsorf- Albshausen, Pfarrerin Lange aus Josbach-Hatzbach-Wolferode-Burgholz und Pfarrer Noll aus Rauschenberg-Ernsthausen.

Die Dialogpredigt ging über verschiedene biblische Erzählungen über Begegnungen von Menschen mit Jesus. Einem Film gleich, mit verschiedenen Szenen. Auch wir können mit unserem Leben diesen Film mit weiteren Szenen weiterdrehen.

Musikalisch begleitet wurde der Gottesdienst vom Posaunenchor aus Bracht, der wunderschöne Lieder spielte und die alle in ihren Autos mitsingen konnten.

Die Idee, nach dem Gottesdienst noch zu bleiben, um bei Kuchen, den man am Bäckerauto der Firma Bubenheim kaufen konnte, wurde gerne angenommen. Im Anschluss daran spielten dann die „Dekohirsche“ aus Rauschenberg, die auch die Technik für den Gottesdienst bereitgestellt hatten.

033Es bleibt noch Danke zu sagen an Familie Althainz, die die Wiese und den Wagen, auf dem die Pfarrer saßen, zur Verfügung gestellt haben, der freiwilligen Feuerwehr Bracht, dem Posaunenchor Bracht, den Dekohirschen, der Bäckerei Bubenheim, auch für ihre Spende und allen anderen, die durch Aufbau und Bereitstellung von Materialien zum Gelingen des Gottesdienstes beigetragen haben.

Aber auch ein Dankeschön an alle, die zum Autogottesdienst nach Bracht gekommen sind und an die, die sich Gedanken gemacht haben, einen Kooperationsraumgottesdienst in diesen Zeiten möglich zu machen.

Eva-Maria Klingelhöfer, Rauschenberg