Rauschenberg natürlich!

Blühende Wiese zu Text 01Unter dieser Überschrift werden wir Sie in den nächsten Wochen informieren, wie wir uns die Verwirklichung lebenswerter Räume für Bienen, Schmetterlinge und Feuersalamander auf öffentlichen Flächen in Rauschenberg vorstellen. Viele Insekten sind auf bestimmte Pflanzen angewiesen, die ihnen Nektar als Nahrung bieten, die aber auch zur Entwicklung ihrer Larven wichtig sind. Diese Pflanzen wachsen auf Wiesen und an Wegrändern. Wird alle paar Wochen gemäht, haben diese Pflanzen keine Möglichkeit zu blühen und Samen zu bilden. Gleichzeitig nimmt man den Insekten ihre Lebensgrundlage. Die Zahl der Insekten ist in Deutschland um ca. 75% zurückgegangen. Vögel und Kleintiere finden durch diesen dramatischen Rückgang immer weniger zu fressen. Wir können diese Situation verbessern, indem wir ausgewählte Rasenflächen im öffentlichen Raum nur noch zweimal im Jahr mähen. Dann könnten Pflanzen wie die wilde Möhre oder das Wiesenschaumkraut sich bis zur Samenreife entwickeln. Damit es „ordentlich aussieht“, könnten die Ränder der ausgesuchten Flächen kurz gemäht werden.

Unser Ziel ist es, Entwicklungs- und Rückzugsflächen für bedrohte Insekten und Tiere zu schaffen und das nicht nur im eigenen Garten. Mit den vorhandenen Mitteln ökologisch wirtschaften und somit eine Akzeptanz bei ihnen zu erreichen. Wir, das sind Martha Henkel und Elke Pienkny. Wir, das könnten auch gerne auch Sie sein. Im Ortsbeirat am 16.09. haben wir unser Projekt vorgestellt und möchten es über die Website der Stadt Rauschenberg und den Rauschenberger Nachrichten auch ihnen vorstellen.

M.Henkel, E.Pienkny