Grußwort des Bürgermeisters

Web BuergermeisterEmmerich

"Liebe Internetnutzer, ich heiße Sie herzlich Willkommen auf den Seiten der Stadt Rauschenberg, der Familienstadt mit Herz." >> weiterlesen

Neues aus dem Rathaus

Verteilung der aktuellen Corona-Fälle auf die Kommunen des Landkreises

Der Landkreis Marburg-Biedenkopf informiert bezüglich der aktuellen Corona-Zahlen auch über die Verteilung der Fälle auf die Kommunen (u.a. Rauschenberg).

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Nutzung Bürgerhäuser und städtische Büchereien

Das Infektionsgeschehen der Corona-Pandemie macht es leider erforderlich, die Schließung der Bürgerhäuser für den Übungsbetrieb der Vereine bis zum 31. Januar 2021 zu verlängern. Für private Veranstaltungen war dieser Termin bereits festgelegt worden.

Die Schließung der städtischen Büchereien wird ebenfalls bis zum 31. Januar 2021 verlängert.

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Abwesenheit Ortsvorsteher Bracht

Das Büro des Ortsvorstehers in Bracht ist vom 04.01.2021 bis 01.02.2021 nicht besetzt und der Ortsvorsteher, Herr Koch nicht zu erreichen. In dringenden Fällen wenden Sie sich bitte an den stellv. Ortsvorsteher, Herrn Andreas Weichsel, Tel.: 06427 9259254 oder direkt an die Stadtverwaltung Rauschenberg, Tel.: 06425 9239-0.

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Umstellung von den gelben Säcken auf die gelben Tonnen ab 2021

Die Umstellung ist für den Zeitraum vom 01.01.2021 bis zum 28.02.2021 vorgesehen. Bis zum Abschluss der Tonnenverteilung stehen den Bürgern/Bürgerinnen weiterhin die gelben Säcke zur Verfügung. Nach Abschluss der Tonnenverteilung wird es keine zusätzlichen Säcke durch die Stadtverwaltung geben (mehr).

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Abbau Dosencontainer

Im Verlauf der Umstellung von „Gelben Säcken“ auf die „Gelbe Tonne“ werden auch die Dosencontainer nach und nach abgebaut und gänzlich aus dem Stadtbild verschwinden. Die Dosen sollen dann künftig mittels dem Gelben Sack bzw. der Gelben Tonne entsorgt werden (mehr).

 

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Bargeldlose Zahlung im Rathaus

Ab sofort können Bürgerinnen und Bürger bei der Stadtkasse sowie beim Einwohnermeldeamt auch bargeldlos bezahlen. Dazu stehen Kartenterminals zur Verfügung die bei kleineren Beträgen auch einen kontaktlosen Zahlungsvorgang ermöglichen. Unterstützt werden Girocard (ehemals EC-Karte), Mastercard, VISA, Maestro und VPay.

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Datenschutzhinweise im Zusammenhang mit Ihrer papierlosen Beantragung eines Wahl-/Abstimmungsscheins (mehr)

 


 

Veranstaltungskalender

Aufgrund der derzeitigen Situation haben wir den Veranstaltungskalender auf unserer Website vorübergehend deaktiviert.

Sobald die Situation es zulässt, werden wir aktualisierte Veranstaltungsinformationen veröffentlichen.

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Haltestelle Wambach

 

Eiserne Achsen mit Rädern bereichern
die ehemalige Haltestelle Ernsthausen-Wambach

wambach 1Die im Jahre 1914 erbaute Wohratalbahn zwischen Zimmersrode und Kirchhain transportierte von den Bahnhöfen bzw. Haltestellen Gemünden, Wohra, Halsdorf, Ernsthausen-Wambach, Rauschenberg, Hardtmühle Güter und Menschen zu ihren Arbeitsplätzen und Schulen. Personenzüge fuhren ab 1972 nicht mehr. Der letzte Güterzug fuhr am 19. Dez. 1981.

Mitglieder des Bürgervereins „Aktive Ernsthäuser Störche“ renovierten ab 2009 in Eigenleistung zuerst das runtergekommene Bahnhaus an der damaligen Haltestelle Ernsthausen-Wambach, das Toilettenhaus, stellten einen Strommast auf und legten Schienen. Für diese Arbeiten erhielten die „Ernsthäuser Störche“ im Jahr 2013 den Denkmalschutzpreis des Landkreises.

Am 1. Mai 2014 wurde der 100. Geburtstag an der Haltestelle gebührend gefeiert. In diesem Jahr wieder am 1. Mai sollte das 10-jährige Einweihungsdatum des Bahnhauses gefeiert werden. Wegen der Corona Pandemie musste dieses ausfallen.

Konrad Weisheit, ein Motor der „Aktiven Ernsthäuser Störche“ entdeckte beim 30-jährigen Jubiläum der Eisenbahnfreunde Treysa im März des Jahres 2018 zwei Achsen mit eisernen Rädern, die auf Bahngleisen standen. Es entstand bei ihm die Idee, solche Achsen auch auf die Schienen bei der Ernsthäuser Haltestelle zu stellen und dieses wurde realisiert.

Recherchen zusammen mit dem Eisenbahnfreund Andreas Gerber aus Ernsthausen brachten eine Verbindung zu der Wetzlaer Fa. Emil Keilich Stahl u. NE-Metall-Recycling. Dort lagerten unter Schrottteilen zwei total verrostete Achsen mit „Eisenbahn Speicherradreifen“ (so ist der Fachausdruck). Konrad Weisheit bekam grünes Licht zum Kauf dieser Achsen durch einen Beschluss der Vorsitzenden der Ernsthäuser Vereine, so dass somit auch das Finanzielle für einen Kauf geregelt war. Die Ernsthäuser Fa. Hans-Heinrich Grebing transportierte die zwei Achsen mit einem Gesamtgewicht von 2,3 Tonnen auf einem LKW nach Ernsthausen. Dort wurden sie von den Malermeistern Hartmut und Walter Linne aus Ernsthausen sandgestrahlt.

Die gereinigten Achsen und Räder erhielten einen neuen Anstrich und Hartmut Linne stellte die Achsen mit einem Hublader auf die Schienen. Diese sind mit Rundeisen zu den Schienen verbunden und damit besonders gegen Diebstahl gesichert. Auf einer Achse ist das Zeichen „D.R.“ angebracht. Daher ist anzunehmen, dass die Achsen früher unter einem Wagen der Deutschen Reichsbahn angebracht waren. So wurde die Idee von Konrad Weisheit in die Tat umgesetzt und die vorbeifahrenden Radler können die Achsen bestaunen und auch im geöffneten Bahnhaus sich über die Geschichte der Wohratalbahn und der Haltestelle Ernsthausen-Wambach in Fotos und Schriften informieren.

Neuerdings ist dort ein Gästebuch ausgelegt, in dem die Besucher die Möglichkeit haben, ihre Erinnerungen an die Wohratalbahn mitzuteilen.

Herbert Schildwächter