Grußwort des Bürgermeisters

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Neues aus dem Rathaus

Bracht VierteGrenzwanderung 25

Direkt an unsere Stadtteile Bracht und Albshausen grenzt der Burgwald mit wunderschönen, abwechslungsreichen Wanderwegen. Weitere Informationen dazu finden Sie unter: TOURISMUS

Veranstaltungskalender

Seniorentreffpunkt
Datum 07.12.2019 14:30

071219 4

Kunst Weihnachts Markt
Datum 08.12.2019 11:00 - 16:00

Offenes Atelier Rauschenale
Im Sand 14 (alte Sägerei Konrad Meise)

Adventskaffee mit Krippenspiel
Datum 08.12.2019 15:00

Verein: Kirchengemeinde

Ort: Martin Luther Haus

Adventskonzert
Datum 08.12.2019 18:00

Verein: Ev. Kirchengemeinde / Josbacher Musiker

Ort: Kirche Josbach

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Wenn einer eine Reise tut....

...dann kann er was erzählen.

Dies trifft ganz sicher auf die Teilnehmerinnen und Teilnehmer an der 1. Rauschenberger Gemeindefahrt nach Dresden zu:

Frauenkirche, Semperoper, Schlossmuseum, Sächsische Schweiz

um nur einige Orte zu nennen, die man besuchen wollte. Doch halt, der Reihe nach:

Bei bestem Reisewetter machte sich am Sonntag, den 19. Mai 2019 eine 49-köpfige Reisegruppe auf den Weg nach Dresden. Da reisen bekanntlich hungrig macht, wurde auf halber Strecke eine Pause eingelegt und der Bürgermeister spendierte einen kleinen herzhaften Imbiss. Gut gestärkt wurde dann auch die restliche Fahrtstrecke bewältigt.

NadR Reiseteilnehmer 1

In Dresden angekommen, warteten bereits zwei Stadtführerinnen auf die Gäste aus dem Hessenland. Beim Stadtrundgang berichteten sie, dass die historische Altstadt von Dresden in den letzten Wochen des 2. Weltkrieges durch britische und amerikanische Bombenangriffe fast völlig zerstört wurde. Mehrere Jahrzehnte intensiver Aufbauarbeit waren nötig, um z.B. Semperoper und Frauenkirche wieder im alten Glanz erstrahlen zu lassen. Die Jahrhundertfluten in den Jahren 2002 und 2013 richteten erneut schwere Schäden in Dresden an. Nach diesen ersten Eindrücken ging es zurück zum Hotel. Dort konnte man sich den kulinarischen Genüssen der sächsischen Küche widmen.

Am zweiten Tag der Gemeindefahrt stand eine Besichtigung des Schlossmuseums auf dem Programm. Das Dresdener Residenzschloss war einst Machtzentrum der sächsischen Kurfürsten und Könige. Im „Neuen Grünen Gewölbe“ konnte man eine umfangreiche Sammlung alter Kunstschätze bestaunen. Die filigranen Kostbarkeiten wurden von den damaligen Handwerksmeistern in oft jahrelanger Arbeit aus wertvollen Rohstoffen geschaffen.

NadR Innenansicht 1

Ein Traum aus Gold und Seide – so könnte man das osmanische Dreimastzelt bezeichnen, das in der „Türckischen Cammer“ ausgestellt war. In diesem Teil des Schlosses lassen ca. 600 weitere Kunstobjekte den damaligen Reichtum erahnen.

Eine Kostbarkeit ganz besonderer Art ist wohl die Semperoper. Aufwendige Stuckarbeiten, unzählige Gemälde und eine hervorragende Akustik machen die Semperoper zu einem der schönsten Opernhäuser der Welt.

Nach so viel „Fußarbeit“ konnte man sich anschließend bei einer Stadtrundfahrt mit dem Bus wieder etwas erholen. Mit vielen interessanten Informationen und kurzweiligen Anekdoten über Land und Leute brachte die Stadtführerin den Reisegästen ihre Heimat auf liebenswürdige Weise näher.

Ein weiterer Höhepunkt dieses Tages war die Orgelandacht mit anschließender Kirchenführung in der wieder aufgebauten Frauenkirche.

Tag 3 der Gemeindefahrt führte die Fahrteilnehmer in die Sächsische Schweiz. Mit einem Schaufelraddampfer ging es zunächst auf der Elbe bis Königstein. Dort angekommen, wurde die Festung Königstein mittels Bus und Aufzug „erobert“. Beim Festungsrundgang bot sich den Besuchern ein fantastischer Ausblick auf den Nationalpark Sächsische Schweiz und Dresden. Ebenfalls herrliche Ausblicke gab es beim Besuch der Bastei mit den berühmten Felsformationen aus Elbsandstein und der 76 m langen Basteibrücke. Zur Begehung dieser Brücke brauchte es schon etwas Mut und vor allem Schwindelfreiheit!

„Wer hat an der Uhr gedreht?“ fragten sich sicherlich viele Reiseteilnehmer, als es schon wieder galt Abschied von Dresden zu nehmen. Doch bevor man sich auf den Heimweg machte, wartete noch ein ganz besonderer Höhepunkt auf die Reisegruppe: Ein Besuch im „Panometer Dresden“! Die Bezeichnung „Panometer“ ist ein Fantasiewort aus den Wörtern „Panorama“ und „Gasometer“. Hier zeigt der Künstler Adegar Asisi im Innern des Bauwerks ein riesiges Rundbild der Stadt Dresden nach den verheerenden Luftangriffen im Februar 1945. Zahlreiche Effekte wie z.B. Tag- und Nachtwechsel, sowie die 15 m hohe Besucherplattform lassen die Bilder sehr real und lebendig erscheinen – Gänsehaut pur! Angesichts des großen Leids, der vielen Toten und Ruinen wurde auf eindrucksvolle und berührende Weise sichtbar gemacht wie menschenverachtend Kriege sind.

Noch ganz beeindruckt von dieser „Zeitreise“ ging es dann weiter in die Porzellanmanufaktur Meissen. Dort wartete bereits ein schmackhaftes Mittagessen, serviert auf echtem Meissener Porzellan. Beim anschließenden Rundgang durch die Schauwerkstatt der Porzellanmanufaktur konnte man hautnah erleben, wie das weltweit bekannte Porzellan hergestellt wird. Danach bestand die Möglichkeit den eigenen Geschirrbestand zu erweitern, was jedoch nichts für schmale Geldbeutel war.

Gutgelaunt und voller schöner Eindrücke begab man sich auf die Heimfahrt und an den Bürgermeister wurde die Bitte gerichtet doch im nächsten Jahr wieder eine Gemeindefahrt anzubieten...