Staupe-Erkrankungen bei Wildtieren

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Hundehalter sollten Impfschutz ihrer Hunde kontrollieren

Aktuell wurden zwei tote Waschbären im Bereich des Schlossberges in Rauschenberg aufgefunden, die Anzeichen einer Staupeerkrankung hatten.
Nach Auskunft des Veterinäramtes gibt es diese Erkrankung seit einigen Jahren im Landkreis. Sie tritt immer wieder schubweise auf. Befallen werden Hunde und andere Fleischfresser wie Fuchs, Wolf oder Waschbär. Hauskatzen können sich zwar infizieren, zeigen aber keine Wirkung. Für Menschen ist die Staupe ungefährlich.
Das Staupevirus wird durch Speichel, Nasen-, Augensekret, Kot oder Urin infizierter Tiere übertragen.
Besonders Jungtiere sind durch Alttiere, die zwar das Virus in sich tragen aber nicht erkrankt sind, gefährdet. Beim Hund verläuft eine Staupeerkrankung häufig sehr schwerwiegend, oft tödlich. Einen wirksamen Schutz kann der Hund nur durch vorbeugende Impfung erhalten. Deshalb sollte jeder Hundehalter den Impfschutz seines Hundes kontrollieren. Ebenso sollten die Hunde nur an der Leine geführt werden.


Michael Emmerich
Bürgermeister

Fotomontage: Miriam Prüßner / Stadt Rauschenberg