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Veranstaltungskalender

Juli 2017
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Grußwort des Bürgermeisters

Bürgermeister Michael Emmerich

 

Liebe Internetnutzer, ich heiße Sie herzlich Willkommen auf den Seiten der Stadt Rauschenberg, der Familienstadt mit Herz. Weiter

Die Eiche von Zettrichshausen

Eiche von Zettrichhausen

Jeder der von Sindersfeld nach Rauschenberg oder umgekehrt kam, kannte Sie. Sie war der markante Punkt, das Kleinod auf dem beschwerlichen Weg von unten nach oben, an dem man gerne rastete oder den Punkt, an dem die Menschen, die von oben nach unten fuhren, immer freiwillig bremsten. Sie war eine Schönheit, ein kleines Biotop das Insekten, Tieren und Vögeln eine Heimat bot. Jeder der Sie sah, dachte gleich daran, was Sie alles schon gesehen haben muss. Vielleicht stand Sie schon als Rauschenberg vor 750 Jahren gegründet wurde aber sicherlich hatte Sie den Riemenschneider schon erlebt. Weit gefehlt – unsere Eiche war noch nicht so alt. 1895 im Herbst haben sich die Rauschenberger angeschickt, drei Eicheln an just jener Stelle zu säen, an der alle Fuhrwerke langsam sein mussten, egal ob von oben oder unten kommend, nach Rauschenberg fahrend oder Rauschenberg verlassend. Auch jeder Wanderer nutzte gern die Gabelung, um sich auszuruhen. Drei Eicheln übrigens, weil die pfiffigen Rauschenberger wussten, der Sinnspruch fürs Eiche-Säen heißt: "Eine für's Haus, eine frisst die Maus und eine kommt raus!".

Die örtliche Zeitung vom Mittwoch, 27.November 1895 schreibt dazu:

„Rauschenberg, 22.November. Am Mittwochabend wurde ein Mann von hier auf dem Wege von Sindersfeld nach Rauschenberg angegriffen. Da er sich mit seinem Stock kräftig wehrte, nahmen die Buschen alsbald Reißaus, ohne ihm irgendwie einen Schaden zugefügt zu haben. Wie man nun nachträglich erfährt, soll der Überfall einem Dienstknecht des Hofes Zettrichshausen gegolten haben. Eine exemplarische Strafe wäre hier am Platz.“

 

Es ist nicht auszuschließen, dass diese Eiche als Sühneeiche dort gepflanzt wurde.

Aufgrund des hohen Nährstoffgehaltes im Boden und das der Baum alleine stand, konnte er die enorme Dicke von 170 cm erreichen. Wer es nicht glaubt, der Stumpf steht nun vor der Kratz‘schen Scheune und auf ihr thront der Schattenriss des Rauschenberger Schlosses.

Das Kunstwerk ist noch nicht abgeschlossen. Eine Tafel mit wichtigen historischen Ereignissen und eine kleine Beschreibung des Kunstwerkes werden im Frühjahr angebracht werden. Leider ist dieses Kunstwerk vergänglich, die Eiche von innen hohl. Experten rechnen damit, dass in ca. 25 Jahren die Eiche so stark geschädigt ist, dass diese ersetzt werden müsste. Eine Konservierung ist leider nicht möglich, auch ein Dach über das Kunstwerk ist aus Kosten- und ästhetischen Gründen nicht durchführbar. Die Eiche bietet aber dadurch weiterhin Insekten ein Zuhause und ist gleichzeitig ein Zeichen für die Vergänglichkeit. Sollte dann die Eiche nicht mehr sein, soll diese dann durch einen Sandstein ersetzt werden, auf dem dann das Schloss wie seit ewiger Zeit auch in Wirklichkeit thront.

Finanziert wurde das Kunstwerk durch den Kultur und Verschönerungsverein Rauschenberg, der Geschichtswerkstatt / Wir alle in Rauschenberg und der IG Schlossberg / Historischer Arbeitskreis. Die Idee hierzu entstand durch die gute Zusammenarbeit von Herrn Ludwig Pigulla und Jörg Näther. Bei der Umsetzung half Matthias Krause maßgeblich mit. Einen besonderen Dank geht an den Bauhof der Stadt Rauschenberg und dessen Mitarbeitern, die manch Mittagspause für dieses Projekt geopfert haben. Auch alle anderen, die das Projekt unterstützt haben sei hier ein großer Dank ausgesprochen.

Zum Schluss noch ein paar Zahlen. Der Stumpf ist an der breitesten Stelle ca. 170cm Breit, hat einen Umfang von ca. 5 Metern. Die Eiche ist bis zu ihrer Fällung im Jahre 2015 etwa 120 Jahre alt geworden. Der Stumpf wiegt etwa 4 Tonnen. 

Müllkalender 2017

Muellkalender2017

Der Müllkalender für das kommende Jahr liegt der nächsten Ausgabe der Rauschenberger Nachrichten bei. Weitere Exemplare erhalten Sie bei der Stadtverwaltung zu den bekannten Öffnungszeiten. Zeitgleich ist der Müllkalender ist hier abrufbar: Müllkalender 2017.

CHIARA, EINE JUNGE SPORTLERIN AUF IHREN WEG NACH OLYMPIA

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Chiara Klein aus Schwabendorf träumt ihren Traum von Olympia. Die bald 13jährige lässt die Herzen ihrer Trainer höher schlagen. Da schwimmt die nächste Franziska van Almsik hört man hinter vorgehaltener Hand die Fachwelt tuscheln.  

Chiara hat mit 5 Jahren in Kirchhain schwimmen gelernt und ist im Sommer  2011 zum TSV Kirchhain gekommen. Seit Oktober 2012 schwimmt sie Wettkämpfe. Im Juli 2014 durfte sie an ihren ersten Hessischen Jahrgangsmeisterschaften teilnehmen. Seit dieser Zeit wurde sie 51 mal Hessenmeisterin, wurde 3. bei den Süddeutschen Meisterschaften und im Juni 2016 bei ihren ersten Deutschen Meisterschaften in Berlin belegte sie Platz 7 im Rücken Mehrkampf.  Seit drei Jahren schwimmt sie in der Hessenauswahl Länderkämpfe mit großem Erfolg. Sie wird zu allen Trainingsmaßnahmen des Hessischen Schwimmverbandes eingeladen und als einzige Schwimmerin im Jahrgang 2004 ist sie im D - Förderkader des Landes Hessen. Sie ist eine der wenigen Schwimmerinnen in Deutschland im Jahrgang 2004 die alle vier Schwimmstile auf absolutem Topniveau schwimmt (Freistil, Brust, Rücken und Schmetterling). Deshalb ist Chiara auch eine der besten Lagenschwimmerinnen im Nachwuchsbereich.  Dieses Jahr im Februar wechselte sie zum TV 1843 Dillenburg. Ihr Weg nach oben fordert schon heute einen absoluten Willen. Chiara trainiert 6 Tage die Woche bei ihrem Trainer Ralf Hermann in Dillenburg. Des Weiteren hat sie mehrere Athletikeinheiten und zusätzliche Schwimmeinheiten täglich in Kirchhain. Dort besucht Chiara die 7 Klasse des Gymnasiums der Alfred - Wegener - Schule. Diese Schule bietet ihr ein Umfeld, welches ihr ermöglicht, ihren Sport auf absolut höchstem Niveau auszuüben. Ihre Lehrer unterstützen Chiara wo sie nur können. 

Am Wochenende vom 03.bis 04.12.2016  fanden in Wiesbaden die Hessischen Meisterschaften 2016 statt. Chiara  wurde erneut 8 - fache Hessenmeisterin. Sie ist damit  wieder erfolgreichste  Sportlerin der Veranstaltung. Sie gewann über 200m Frei, 100m Brust, 100m Lagen, 200m Lagen, 400m Freistil, 100 Freistil, 200 Brust und 400 Lagen. Aus jugendschutzrechtlichen Gründen dürfen die Schwimmer/innen nur 8mal starten, sonst hätte Chiara noch weitere Titel holen können. Mit dem  Titel über 200m Brust in einer Zeit von 2:45,4  feierte Chiara ihren 50. Jubiläumssieg. Chiaras größtes Ziel ist die Teilnahme an den Olympischen Spielen. Diesem Ziel ordnet die 12 jährige alles unter, denn sie weiß, dass dieses Ziel nur durch absolute Leistungsbereitschaft und jeden Tag hartes Training zu erreichen ist. Sie liebt und lebt ihren Schwimmsport.

Wir gratulieren Chiara zu ihren einmaligen Leistungen und wünschen ihr, dass sie ihr Ziel erreicht, nicht zuletzt weil wir dann alle 2020 vor dem Fernseher sitzen und unsere Athletin in Tokio anfeuern werden.

JESBERG HAT ES, SCHÖNSTADT HAT ES, LAHNTAL HAT ES UND RAUSCHENBERG VIELLEICHT AUCH

Elektromobil

In  den letzten Jahren greift ein Phänomen um sich. Elektromobilität und Carsharing, Elektrofahrräder, Bürgerbusse und Ladestationen sind immer öfters in den Stadtbildern der umliegenden Gemeinden zu sehen.

Alle Projekte haben eines Gemeinsam, sie fußen auf dem Engagement der Bürger ihrer Gemeinden. Viele Ideen und Initiativen sind entstanden und werden ähnlich den Nahwärmegenossenschaften von Bürgern mit der Unterstützung der jeweiligen Gemeinde gemeinschaftlich  betrieben. Die Stadt Rauschenberg möchte ihnen die Gelegenheit geben, sich an der Idee „Rauschenberg Elektromobil“ zu beteiligen. Wir, die Stadt Rauschenberg, haben uns deshalb  bei dem Bundesprogramm Auto teilen – Gemeinsam Mobil beworben und sind aufgenommen worden. Dieses Programm unterstützt uns in der Anfangsphase mit Profis aus dem Bereich Elektromobilität, Bürgerbusse und Caresharing. Es soll ein Projekt entwickelt werden, dass zum einen die Ausweitung der Elektrotankstellen im Stadtgebiet zum Ziel hat, zum anderen die Möglichkeiten eines Car- oder E-Bikesharings beinhaltet. Nicht nur in der Kernstadt sondern auch in den Stadtteilen ist deshalb eine große Unterstützung für dieses Projekt nötig.

Am 12.01.2017, von 18 bis 21 Uhr findet dazu in der Kratz’schen Scheune ein Treffen zur Erarbeitung eines Konzepts für die Schaffung eines gemeinsamen Mobilitätsangebots in Rauschenberg und dessen Stadtteilen statt.

Wir laden Sie herzlich zu dieser Veranstaltung ein und freuen uns, Sie alle begrüßen zu dürfen.

In den nächsten Jahren wird es im Bereich Elektromobilität zu vielen Veränderungen kommen. Gesetze und Verordnungen für die Schaffung von Infrastruktur für die E-Mobilität wurden 2016 sowohl im Bund als auch auf Landes- und  Kreisebene verabschiedet. Marburg setzt schon heute auf Alternativen für den Verbrennungsmotor.  So sind schon heute über 50% der städtischen Fahrzeuge elektrisch betrieben. Aber auch Elektrobusse oder die Einführung der Umweltzone, die kostenlose Nutzung von Parkplätzen für Elektrofahrzeuge im Stadtgebiet tragen dazu bei, dass immer mehr Elektrofahrzeuge  in die Stadt Einzug halten. Deshalb ist es auch für Rauschenberg wichtig hier den Anschluss an die Region nicht zu verlieren.

Landrätin und Oberbürgermeister sagen Danke

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137 engagierte Menschen erhalten Ehrenamts-Card

Marburg-Biedenkopf / Marburg (). Am diesjährigen Internationalen Tag des Ehrenamtes (Montag, 5.12.2016) haben Landrätin Kirsten Fründt und der Oberbürgermeister der Universitätsstadt Marburg, Dr. Thomas Spies, die Ehrenamts-Card an 137 engagierte Menschen aus dem Landkreis Marburg-Biedenkopf verliehen.

„Ob in der Jugend- und Seniorenarbeit, im sozialen, kirchlichen und kulturellen Bereich, aktiv im Naturschutz, im Sport oder der lokalen Politik und in der Bildungsarbeit - ihre Beiträge in den unterschiedlichen Themenbereichen tragen direkt zum Gelingen unserer Gesellschaft bei“, würdigte Landrätin Fründt das Engagement der neuen Inhaber der Ehrenamts-Card.

Es sei „ein Dankeschön für Ihre vielen Stunden an Arbeit in Ihrem Verein, Ihrer Initiative, die Sie für andere geleistet haben“, ergänzte Marburgs Oberbürgermeister Spies. Stunden, die für die Universitätsstadt und die Region von „unschätzbarem Wert“ seien, so Spies weiter.

Während der 22. gemeinsamen Verleihung von Landkreis und Universitätsstadt wurden 115 Bürgerinnen und Bürger aus dem Landkreis sowie 22 weitere aus der Universitätsstadt mit der Auszeichnung bedacht. Als Moderator führte Sebastian Sack durch den Abend, der von Vorstellungen der „Alfs-Street-Company“ musikalisch und mit einem Stück der Theatergruppe der Alfred-Wegener-Schule umrahmt wurde.

Die Ehrenamts-Card wird an Personen vergeben, die sich in besonderem Maße, nämlich mindestens fünf Stunden in der Woche und mindestens seit fünf Jahren, engagieren. Den Inhabern werden eine Vielzahl an Vergünstigungen, unter anderem Ermäßigungen und freie Eintritte für Veranstaltungen und Einrichtungen verschiedener Art, in den Städten und Gemeinden des Landkreises gewährt.

Weitere Informationen gibt es im Internet unter www.marburg.de oder www.ehrenamt.marburg-biedenkopf.de jeweils unter dem Stichwort Ehrenamts-Card. Antragsberechtigt sind neben den ehrenamtlich Tätigen auch Vereine und Organisationen, die Ehrenamtlichen in ihren Reihen mit der Card ein kleines Dankeschön zukommen lassen wollen.

Die Ehrenamts-Card erhielten:

 Rauschenberg: Katrin Kliem, Dorothee Spiller. 

Dr. MarkusMorr  
Fachdienstleitung Presse- und Kulturarbeit

WEIHNACHTSMARKT IN RAUSCHENBERG

Weihnachtsmarkt1

Alle Jahre wieder kommt der Weihnachtsmarkt. Auch diesmal beteiligten sich viele Vereine und Gruppen am diesjährigen Weihnachtsmarkt. Es wurde Getrunken, Gegessen, Gesungen, Lose gekauft, Kaffee und Kuchen, Weihnachtsschmuck, Weihnachtsgebäck und Weihnachtsgeschenke angeboten, kurz alles was auch auf den großen Märkten wie in Nürnberg oder Dresden zu finden ist, gab es auch in Rauschenberg. Der Musikverein und der Spielmannszug spielten manch Weihnachtsstück, der Trachtenverein kam sehr Modern daher und auch die Sangeskraft der jungen und mittelalten Burschen war sehr gut ausgeprägt.

Weihnachtsmarkt2

In der Bücherei wurden Weihnachtsgeschichten und Gedichte von Astrid Lindgren in gemütlicher Atmosphäre vorgetragen und zeitweise ertönte auch mal das Weihnachtsglöckchen. Die Stadtjugendpflege bot wieder die beliebte Tombola an, die dieses Jahr ein Tab als Hauptpreis ausgelobt hatte.

Weihnachtsmarkt3

Der Weihnachtsmarkt war in diesem Jahr mehr als nur ein probieren des Glühweines sondern ein gelungenes Kleinod und ein besonderes Zeichen von bürgerlichen Engagement. 

Der Baum steht

Pünktlich zum Weihnachtsmarkt wurde auch dieses Jahr wieder ein stattlicher Baum durch die Mitarbeiter des städtischen Bauhofes aufgestellt. Die Tanne stand noch vor geraumer Zeit im Stadtwald und wurde dort fachgerecht entnommen. Auch die Spendenbereitschaft an Bäumen war dieses Jahr extrem hoch. Zum Teil wurden Bäume mit über 15 m angeboten, auch die eine oder andere Gefahrenfällung wäre dabei gewesen. Leider mussten diesen potentiellen Spendern eine Absage erteilt werden. Mittlerweile sind in jedem Stadtteil die Bäume aufgestellt, teils durch die aktive Dorfgemeinschaft, teils durch die städtischen Mitarbeiter des Bauhofes.

Der Baum steht

Auch beim Weihnachtsbaum auf dem Marktplatz sind natürliche Grenzen gesetzt. Mit dem diesjährigen Baum wurde die oberste Grenze mit etwa neun Metern erreicht. Hier muss beim Anbringen der Weihnachtsbeleuchtung schon ein Steiger eingesetzt werden. Wir sagen allen Spendern, Helfer und Tannenbaumkümmerern Danke für Ihren Einsatz. Der diesjährige Weihnachtsmarkt in Rauschberg findet am 03.12.2016 zwischen 14 und 22 Uhr statt. In der Zeit von 15 bis 17:30Uhr werden für die Kleinen und Kleingebliebenen in der Bücherei Weihnachtsgeschichten von Astrid Lindgren durch ausgebildete Schauspieler vorgelesen. Auch stimmen Trachtengruppe, Spielmannszug und Musikverein die Besucher in weihnachtliche Stimmung. Die Jugendpflege Rauschenberg veranstaltet wieder ihre traditionelle Tombola und verkauft manche Kleinigkeit für den Gabentisch. Auch die Schatzkiste in Rauschenberg ist wieder von der Partie und bietet Weihnachtschmuck und Kleidung an. Weitere Stände wie der beliebte Glühweinstand findet man dieses Jahr wieder. Wir freuen uns auf Ihren Besuch.