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Grußwort des Bürgermeisters

Bürgermeister Michael Emmerich

 

Liebe Internetnutzer, ich heiße Sie herzlich Willkommen auf den Seiten der Stadt Rauschenberg, der Familienstadt mit Herz. Weiter

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Ehrung für Willi Röder

25 Jahre Willi Röder

25 Jahre als Ortsgerichtsschöffe tätig

Am 25. Januar 1993 wurde Willi Röder aus Rauschenberg erstmals als Ortsgerichtsschöffe vereidigt. Seitdem ist er ununterbrochen in dem Amt tätig. Die Direktorin des Amtsgerichts Kirchhain, Frau Andrea Hülshorst, dankte Herrn Röder für die lange Zeit der ehrenamtlichen Tätigkeit. Dies sei in der heutigen Zeit nicht mehr selbstverständlich und daher umso höher anzusehen. Bürgermeister Michael Emmerich schloss sich dem Dank an. Auch er betonte, dass es in allen Bereichen schwieriger werde ehrenamtlich Tätige zu finden und dass Herr Röder durch sein langes Wirken Vorbildcharakter habe. Ortsgerichtsvorsteher Klaus-Dieter Mattheis bedankte sich für die sehr gute Zusammenarbeit im Team und sagte, dass auf Herrn Röder Verlass sei. Herr Röder erklärte, dass ihm die Arbeit als Ortsgerichtsschöffe immer Spaß gemacht und er diese nie als Belastung empfunden habe. Er arbeite gerne in dem Team mit Ortsgerichtsvorsteher und Schöffen. Allerdings sei er mittlerweile 82 Jahre alt und wolle nach Ablauf der Amtszeit nicht erneut kandidieren. Er möchte die Arbeit gerne in jüngere Hände legen.

Das Marburger Lesefest zu Gast in Bracht

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Und wieder einmal war es ein Lesefest, und was für eines. Die Autorin und Illustratorin Meike Haberstock aus Hannover besuchte die den Verein Bracht aktiv, im städtischen Kindergarten in Bracht, las und zeichnete aus Ihrem Buch „Anton hat Zeit, weiß aber nicht warum“.

Anton ist sechs Jahre alt, geht in die erste Klasse und hat Zeit. Wohnt alleine mit seiner Mama im 4. Stock eines Hauses mit 84 Treppenstufen. Einzelne Stufen Quicken und andere hören sich an, wie Geister oder Gespenster. Anton hat eine tolle Phantasie und viel Zeit. Seine Zeit nutzt er um z.B. seine Kuscheltiere mit der Lieblingscreme seiner Mama einzucremen. 3 Stunden ist exakt die Zeit, die man braucht, um diese Kuscheltiere mithilfe von Waschmaschine und Trockner wieder zu säubern.  Weil Anton viel Zeit hat, nagt er aus einer Toastscheibe einen Hasen, malt darauf mit Marmelade Augen, Ohren und ein Puschel-Schwänzchen um diesen dann genüsslich zu essen. Anton hat Zeit und diese schafft er immer wieder sinnvoll und gewinnbringend einzusetzen.

Ganz anders als seine Mama, die meist drei Dinge gleichzeitig tut. Wieso haben Erwachsene eigentlich nie Zeit und Kinder immer? Und warum kann man Zeit nicht zusammenzählen wie Murmeln?

Seine Mutter findet das alles nicht notwendig und signalisiert ihm mit Sätzen wie „Himmel, wo ist nur die Zeit geblieben!“ oder „hast Du mal auf die Uhr gesehen?“, dass es mal wieder allerhöchste Eisenbahn wird. Dabei, hat Anton herausgefunden, gibt es genau zwei Alarmstufen. Alarmstufe 1 – die er ebenso wenig auslösen möchte wie Alarmstufe 2 – geht ja noch. Und an manchen Morgen, wenn sie gut in der Zeit liegen, dann gehen sie die vielen Stockwerke von ihrer Wohnung plaudernd und lachend hinunter; wenn es ganz arg kommt, schweigen sie, erstmal. Doch dann ist da plötzlich Alarmstufe 3 und an diesem einen Morgen schimpft Antons Mama die ganze Zeit so doll mit Anton, dass er wieder den Kugelfisch im Bauch bekommt, der sich immer mehr aufbläht und ihn ganz furchtbar mit seinen Stacheln piekst. Mama, spuckt so viele kleine Bläschen aus dem Mund, dass man diese gar nicht zählen kann, und Anton fragt sich, wo diese wohl auf ihrem langen Weg das Treppenhaus hinab, landen werden.

Die Lesung wurde mit Bildern aus dem Buch immer wieder untermalt. Die über hundert Illustrationen zeichnete Meike Haberstock alle alleine, so dauerte ihr Erstlingswerk ungefähr ein Jahr, das genau die Zeit ist, in der man Geburtstag hat, Weihnachten ist, Ostern kommt, noch ein paar weitere Feste und dann wieder der Geburtstag kommt.

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Meike Haberstock schreibt über sich auf Ihrer Homepage:

„Mit einem Stift kann man schreiben, zeichnen oder sich auch mal gut am Rücken kratzen. Und da ich all das gerne mache, habe ich meistens einen Stift in der Hand.
Das Schreiben und Zeichnen mache ich aus beruflichen Gründen, das Kratzen nur als Hobby. Geboren wurde ich 1976 im westfälischen Münster, meine Studiengänge habe ich in Kiel und Berlin abgebrochen und Kinderbücher schreibe und illustriere ich nun in Hannover, wo ich seit ein paar Jahren mit meinem Mann und meinen drei Kindern lebe. Die vielen Jahre dazwischen arbeitete ich als „Creative Director“ in der Werbung in ganz Deutschland. Mittlerweile arbeite ich ausschließlich als Autorin und Illustratorin. Und das bedeutet, dass ich mir den lieben, langen Tag herrlichen Unfug ausdenken darf. Gut, das tun eine Menge Leute, aber die würden das im Gegensatz zu mir nie zugeben. Ich hingegen erzähle recht gern lustig-verrückte Geschichten – ob in Büchern, mit Bildern oder bei Lesungen vor Publikum. Hauptsache, ich vergesse meinen Stift nicht!“

Das Buch „Anton hat Zeit, weiß aber nicht warum“ ist nicht nur für kleine Leser geeignet sondern hält auch für manch Erwachsenen noch die eine oder andere Überraschung bereit.

Es war ein besonders kurzweiliger Lesenachmittag in Bracht und obgleich die Autorin krank war konnte sie den Kindern noch zeigen, wie schnell so ein Anton gezeichnet werden kann. Auch den wissbegierigen Kindern stand Sie Rede und Antwort. Bracht aktiv, ist auch diesmal wieder ein Lese - High Light gelungen. Der Verein übernahm wie in jeden Jahr die Finanzierung und hat so über 30 Kinder und Erwachsene ein unvergessliches Erlebnis beschert.

Erneuerbare in der Kommune clever ausbauen: Hessisches Rauschenberg ist Energie-Kommune

EnergieKommuneBanner Rauschenberg

Berlin, 30. Januar 2018 – Die Agentur für Erneuerbare Energien (AEE) zeichnet heute Rauschenberg als Energie-Kommune des Monats aus. „Die Stadt verfolgt kontinuierlich die Förderung von Erneuerbaren Energien und nutzt clever die ihr zur Verfügung stehenden kommunalen Handlungsmöglichkeiten“, sagt Nils Boenigk, stellvertretender Geschäftsführer der AEE.

Gegenwärtig sind in Rauschenberg rund 300 Haushalte und Firmen an drei genossenschaftlich organisierten Nahwärmenetzen angeschlossen, die mit der Wärme aus Biogasanlagen versorgt werden. Um eine problemlose Finanzierung sicherzustellen, übernimmt die Stadt Bürgschaften für die Nahwärmenetze. „Rauschenberg kann in vielen Fällen nur Impulse, also den Anstoß für Projekte geben, umgesetzt werden müssen diese durch die Bürgerschaft und vor Ort ansässiger Firmen“, so der Rauschenberger Bürgermeister Michael Emmerich. Laut Emmerich ist derzeit davon auszugehen, „dass durch den Betrieb der Nahwärmenetze im Stadtgebiet rund 650.000 Liter Heizöl eingespart werden“.

Für das Dorf Bracht, welches zur Gemeinde Rauschenberg gehört, ist ein weiteres Nahwärmenetz geplant. Es soll allerdings mit Solarthermie betrieben werden. Die Verantwortlichen sprechen von einem Prestigeprojekt für das Land Hessen, so gebe es deutschlandweit kein Dorf, welches ausschließlich mit Solarthermie beheizt wird. Die Verteilung in das Nahwärmenetz soll über Wasserspeicher erfolgen, die es ermöglichen, die im Sommer gewonnene Sonnenenergie im Winter abzugeben.

Das Potenzial von Erneuerbaren Energien wurde in Rauschenberg bereits früh erkannt. So wurde vor 19 Jahren von der Stadt der Flächennutzungsplan geändert, um Windvorranggebiete ausweisen zu können. Gegenwärtig befinden sich auf städtischem Gebiet zwei Windparks. Die zehn Windenergieanlagen erzeugen jährlich 30 Millionen Kilowattstunden Strom, was dem Dreifachen des Verbrauchs Rauschenbergs entspricht. Laut des Bürgermeisters verhandelt die Stadt derzeit mit dem Betreiber über eine Beteiligung der Bürgerschaft am zweiten Windpark. Die Stadt selbst profitiert wiederum durch die Pachteinnahmen der Windenergieanlagen. Auch die Wasserkraft wird für die Stromerzeugung genutzt. Zwei alte Mühlen, die am Fluss Wohra stehen, wurden für den privaten Gebrauch modernisiert. Seit dem vergangenen Jahr stehen den Rauschenbergern zwei Elektroautos zur Verfügung. Diese können von jedem Bürger genutzt werden. Derzeit gibt es in der Stadt eine Ladesäule für Elektroautos, eine weitere ist im Bau, die von einem einheimischen Autohaus errichtet wird. Jenes sponsert auch die beiden E-Autos, die zu 100 Prozent mit Ökostrom fahren. „Für die Stadt ist dies eine sehr kostengünstige Möglichkeit, dieses Angebot den Rauschenbergern zur Verfügung zu stellen und sie mit der E-Mobilität vertraut zu machen “, so Jörg Näther, Verantwortlicher der Stadt für E-Mobilität.   

Ein ausführliches Portrait der Stadt Rauschenberg ist nachzulesen auf Kommunal Erneuerbar.

Pressevertreter können die Fotos zu dieser Pressemitteilung auf der Webseite der Agentur für Erneuerbare Energien in hochauflösender Qualität herunterladen.

Diese Pressemitteilung finden Sie auf der AEE-Webseite unendlich-viel-energie.de.

Auch in Rauschenberg hat der Sturm „Friederike“ Spuren hinterlassen

23.01.18 053Bereits Tage vor dem Sturm hatte es lange Zeit geregnet, so war der Boden sehr aufgeweicht, bevor der große Sturm eigentlich begonnen hatte. Aus diesem Grund konnten viele Bäume keinen Halt mehr im aufgeweichten Boden finden und somit auch dem Sturm nicht standhalten.

So auch in Rauschenberg. Der Grillplatz ist bekannt dafür von vielen großen Bäumen umringt zu sein, dass man sich vorkommt, als stünde man mitten im Wald. Eine der großen Tannen, die sich um den Grillplatz herum befinden, konnte den Sturm leider auch nicht heil überstehen. Die Tanne war links neben der kleineren, der beiden Schutzhütten, zu einer stattlichen Größe herangewachsen und ist während des Sturmes auf das Dach von besagter Hütte gefallen.

Nach dem Sturm blieb dies natürlich nicht unbemerkt.  Der Baum musste fortgebracht werden, da er eine Gefahr für Mensch und Tier darstellte. So wurden die Mitarbeiter des Bauhofes gerufen, um sich darum zu kümmern. Schnell kamen diese mit schweren Geräten und Fahrzeugen zum Grillplatz gefahren und verschafften sich einen Überblick über die Situation. Dann sägten sie die gewaltige Tanne in mehrere kleinere und größere Stücke, um diese fortschaffen zu können. Nachdem diese aufwändige Arbeit geschafft war, luden sie die zersägten Äste und Stücke des Stammes auf ihre Fahrzeuge und konnten diese Fachgerecht entsorgen. So konnte, dank der Mitarbeiter des Bauhofes, die Gefahr, durch die große umgefallene Tanne, beseitigt werden.

Trotzdem besteht auch nach dem Sturm, auf Grund der schlechten Witterung, weiterhin die Gefahr, dass lose Äste, die in den Bäumen hängen oder auch ganze Bäume unerwartet herunterfallen oder umfallen können. Deswegen rät ihnen die Stadt sowie Hessen Forst weiterhin vorsichtig beim Betreten des Waldes zu sein.

Mathilda Simolka

23.01.18 057

Einladung zur zwölften Sitzung des Ortsbeirates Rauschenberg

am
Mittwoch, 14.02.2018, 19 Uhr,
Sitzungszimmer Rathaus
vorgesehene Tagesordnung:
1. Eröffnung und Begrüßung
2. Protokoll der Sitzung vom 08.11.2017
3. Sitzung der Stadtverordnetenversammlung am 19.02.2018
4. Carsharing - Sachstand
5. Der Laden – was tun?
6. Aktuelles
7. Mitteilungen
8. Verschiedenes
Interessierte Bürgerinnen und Bürger sind wie immer sehr herzlich willkommen!
Mit freundlichen Grüßen
Michael Vaupel
-Ortsvorsteher-

Kinderfeuerwehr Schwabendorf startet ins neue Jahr

IMG 6940Dass einige Kinder auf die Einladung zum Weihnachtsbausammeln erscheinen, darauf hofften die Initiatoren der Kinderfeuerwehr. Was sich am 13ten im Dorf tat, glich dann aber fast einer Kinder-Völkerwanderung. Es spazierte eine muntere und gut gelaunte Schar von Kinder, Eltern, Jugendlichen und Erwachsenen durch die Straßen und holten an jedem Haus die ausgedienten Christbäume ab.
Am Sammelplatz warteten auf die fleißige Truppe heißer Tee, warme Würstchen und diverse Getränke. Der Höhepunkt war natürlich, als die Bäume mit hoch lodernden Flammen verbrannt wurden. Was war wohl größer, die Flammen oder die Augen der Kinder, die Erwachsenen sind sich da nicht so einig.

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Weit über 60 Personen nahmen an unserm Event teil, vielen Dank an Alle!
Eine ähnliche Resonanz erhoffen wir am 10.Februar um 10 Uhr. Treffpunkt ist das Feuerwehrhaus an der Sommerseite. Eingeladen sind alle Kinder ab 3 Jahren, selbstverständlich mit Ihren Eltern.
Und damit die Wartezeit nicht zu lange wird, hier eine Aufgabe für unsere jüngsten Brandschützer: wir suchen einen tollen Namen für Eure Kinderfeuerwehr. Der beste und schönste Name soll am 10igsten dann „aus der Taufe“ gehoben werden.
Wir freuen uns schon heute auf Euch! Es grüßt das Team der Kinderfeuerwehr Schwabendorf.

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Neue Hausmeisterin im Storchennest Ernsthausen

Hausmeisterin Januar 2018Nadine Vogt übernimmt die Aufgaben von Sabine Stiel

Bürgermeister Michael Emmerich hieß die neue Hausmeisterin für das Storchennest Ernsthausen, Nadine Vogt, herzlich willkommen. Frau Vogt hat am 01. Januar die Stelle angetreten. Bürgermeister Emmerich betonte die Wichtigkeit einer Ansprechpartnerin vor Ort, die zum einen die Stadtverwaltung von vielen Aufgaben entlaste und zum anderen durch den direkten Kontakt vor Ort, den Nutzern des Storchennestes kurze Wege ermögliche. Es habe sich bereits bei den ersten Gesprächen mit ihr gezeigt, dass sie viel Engagement mitbringe und daher genau die richtige Person für diese Stelle sei. Die Wichtigkeit einer Ansprechperson vor Ort sei gerade auch in der Zeit der Vakanz der Stelle klar geworden.

Die bisherige Hausmeisterin Sabine Stiel war von Mai 2013 bis September 2017 tätig. Frau Stiel hat die Aufgaben selbständig und sehr gewissenhaft durchgeführt und dadurch zu einer noch besseren Anerkennung und Steigerung der Bekanntheit des Storchennestes, auch über die Stadtgrenzen hinaus, beigetragen. Bürgermeister Michael Emmerich bedankte sich für die geleistete Arbeit und überreichte ihr ein Abschiedsgeschenk.

Bild:

von links: Nadine Vogt, Bürgermeister Michael Emmerich, Sabine Stiel

… einsatzticker

Sturmtief „Friederike“ war nicht nur im gesamten Bundesgebiet der Anlass für zahlreiche Feuerwehreinsätze, auch die Rauschenberger Kräfte mussten ran. In Erwartung eines kreisweiten hohen Einsatzaufkommen und zur Entlastung der Leitstelle wurde in der Mittagszeit der Meldekopf der Feuerwehr Rauschenberg, die sogenannte „Örtliche Technische Einsatzleitung“, in Dienst genommen. Gleichzeitig wurde am Gerätehaus der Kernstadt die Einsatzbereitschaft hergestellt. Vor, während und nach „Friederike“ rückten die Einheiten zu insgesamt sieben Einsätzen aus. Außer diverser umgestürzter Bäumen ist von keinen Schäden oder sogar Verletze zu berichten. Am Abend wurde die Einsatzbereitschaft und der Meldekopf aufgelöst. Die Gesamteinsatzleitung hatte Stadtbrandinspektor Günter Schmidt.
Matthias Pfaff (Pressesprecher FF Rauschenberg)
Bilder von den Einsatzstellen:
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