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Grußwort des Bürgermeisters

Bürgermeister Michael Emmerich

 

Liebe Internetnutzer, ich heiße Sie herzlich Willkommen auf den Seiten der Stadt Rauschenberg, der Familienstadt mit Herz. Weiter

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Kranke Eschen gefährden Verkehrssicherheit an Straßen


Hessen Mobil veranlasst Fällung geschädigter Gehölze im Lahn-Dill-Kreis, im Landkreis Marburg-Biedenkopf und im Landkreis Limburg-Weilburg

In diesem Herbst und Winter ist Hessen Mobil aus Verkehrssicherheitsgründen leider gezwungen, Baumfällarbeiten durchzuführen. Mit der Fällung von rund 2.000 am sogenannten "Eschentriebsterben" erkrankter Gehölze entlang von Bundes-, Landes- und Kreisstraßen im Lahn-Dill-Kreis, rund 900 Eschen im Landkreis Marburg-Biedenkopf sowie rund 700 Eschen im Landkreis Limburg-Weilburg trifft Hessen Mobil Vorsorge für die Sicherheit der Verkehrsteilnehmerinnen und Verkehrsteilnehmer.

Das Eschentriebsterben ist eine auf asiatischen Eschen eingeschleppte Pilzerkrankung. Diese Erkrankung kommt aus dem nordosteuropäischen Bereich.

Die Häufigkeit der Symptome an den Eschen tritt lokal verschieden in der Region auf. So gibt es Bereiche, die zurzeit keinerlei Symptome zeigen, während in anderen Bereichen, wie in den oben genannten drei Landkreisen, nahezu alle Eschen betroffen sind.

Die heimische Esche kommt mit diesem Pilz offenbar nicht zurecht. Die Infektion durch den Pilz im Frühsommer/Sommer verursacht in der Regel eine lokale Welke und häufig ein Absterben der Triebspitze (daher Eschen-Trieb-Sterben). Durch die wiederholten Infektionen in den kommenden Jahren kommt es zu einer starken Totholzbildung, was den Verkehr gefährdet. Als Nebenfolge kommt es zu pilzlichen Erkrankungen der Wurzeln und des Stammes, die mit einer Gefährdung der Standsicherheit und Bruchsicherheit einhergehen können. Der Stammbereich wird in der Folge des Eschentriebsterbens auch häufig durch Insekten befallen. Alle diese Faktoren führen zu einem relativ zügigen Absterben des betroffenen Baumes.

Aktuell sind aus der Forschung keine Maßnahmen bekannt, die eine vorbeugende Bekämpfung ermöglichen. Auch kostenintensive Schnittmaßnahmen verzögern die Entfernung der Esche nur um ca. ein bis fünf Jahre.

Wissenschaftliche Untersuchungen weisen darauf hin, dass damit zu rechnen ist, dass nahezu 100 Prozent der Eschen so schwer geschädigt werden, dass ein Entfernen der betroffenen Bäume unumgänglich ist. Aus Gründen der Verkehrssicherheit ist das rechtzeitige Fällen insbesondere im Straßenbereich erforderlich.

Hessen Mobil wird die aktuell schwerer betroffenen Eschen fällen, die Naturschutzbehörden sind dabei immer informiert und eingebunden. Soweit es am jeweiligen Standort notwendig und möglich ist, wird Hessen Mobil in Absprache mit den Behörden bei den Landkreisen entsprechende Ersatzpflanzungen mit anderen Baumarten vornehmen.

Während der Arbeiten erfolgt die Verkehrsführung auf den betroffenen Streckenabschnitten unter halbseitiger, teilweise unter beidseitiger Fahrbahnsperrung. Der Verkehr wird durch Ampeln geregelt. Zur Durchführung der Fällarbeiten kann es notwendig werden, den Verkehr kurzzeitig auch anzuhalten indem beide Ampeln auf "rot" geschaltet werden.

Mehr Informationen zu Hessen Mobil unter www.mobil.hessen.de

Veranstaltungskalender 2016

Veranstaltungskalender 2016In eigener Sache!

 

Liebe Vereine, Kirchengemeinden, Arbeitgruppen, Initiativen und Interessengemeinschaften, 

sicherlich sitzen Sie schon in den Startlöchern für den Veranstaltungskalender 2016. Ich hatte im vergangenen Jahr die Schwierigkeit alle Termine, auch der Ortsteile "unter eine Hut" zu bekommen, da jeder ein anderes System hat und ich die Daten im Internet veröffentlichen darf. Ich würde mich freuen, wenn wir dieses System vereinheitlichen könnten. Ich habe mir erlaubt, eine Exceltabelle zu entwerfen, die allen Beteiligten gerecht wird. Ferner würde ich mich freuen, wenn die Vereine und anderen Gruppen einige Zusatzinformationen  geben könnten (ein paar Werbezeilen oder auch, wenn vorhanden, ein Bild).

Bild und Werbezeilen werden im Onlinekalender hinterlegt aber nicht in den Rauschenberger Nachrichten veröffentlicht.

Bitte geben Sie mir Ihre Termine zeitnah bekannt, damit diese in Veransatltungskalender 2016 berücksichtigt werden können. Termine, die noch nicht feststehen, könne auch im Laufe des Jahres nachgereicht werden. 

Hier finden Sie die Exceltabelle

 

Die ausgefüllte Exceltabelle bitte zurück an Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!.

 

Vielen Dank für Ihre Unterstützung.

 

85 Jahre – ein Grund zum Feiern

DRK Gruppe

1930 wurde die erste Sanitätstruppe in Rauschenberg gegründet. In  den Anfängen waren die Ersthelfer hauptsächlich mit Krankentransporten und Sanitätsdiensten vor Ort befasst. Hinzu kam die Schulung in Erste-Hilfe-Maßnahmen, die ein Schwerpunkt der Vereinstätigkeit gewesen war und heute noch ist.

Wenn man nun die heutigen Tätigkeitsfelder mit denen von damals vergleicht, haben sich diese im Lauf der Zeit stark gewandelt. Mittlerweile gehört der Katastrophenschutz mit zu den Aufgaben des Vereins. Eine enge Zusammenarbeit mit anderen Einsatzkräften wie Feuerwehr oder THW ist heute schon „Tagesgeschäft“. Sei es wie zuletzt in Stadtallendorf, wo gemeinsam mit der Feuerwehr Zelte und Infrastruktur für Flüchtlinge aufgebaut wurden oder vor einigen Jahren an der Elbe, wo Menschen, die durch das Hochwasser in Lebensgefahr gerieten, geholfen werden konnte.

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P1030992Einen kleinen Einblick in diese Arbeit und den verschiedenen Aufgabenfelder konnten die Besucher der 85 Jahrfeier in Rauschenberg erhaschen. Zahlreiche Rotkreuzler, auch aus dem gesamten Kreisgebiet, standen mit Rat und Tat den Fragenden zur Verfügung. Ob Hundestaffel, Fahrzeugtechnik von der Gulaschkanone bis hin zum Hightech Fahrzeug oder Infostände zu den Themen Hausnotruf und Essen auf Rädern, für jeden war etwas dabei. Kleine Filmbeiträge und eine Dia-Show zeigten die Arbeit des Roten Kreuzes bzw. der Bereitschaft Rauschenberg früher und heute und hielten die die Erinnerung wach an manchen Weggefährten.

Mit zu den Aufgaben des Vereins gehörten heute weiter auch die Kleidersammlungen, die Blutspende-Termine, die jährlich in der Kratz’schen Scheune stattfinden, Brandschutzeinsätze und der Sanitätsdienst bei Veranstaltungen. Ein wichtiger Stützpfeiler des Ortsvereins ist zudem die Jugend. Die Bereitschaft rekrutiert sich üblicher Weise aus bis zu 80 Prozent ehemaligen Mitgliedern des Jugend-Rot Kreuz, deshalb soll eine Jugend-Rot Kreuz Gruppe 2016 in Rauschenberg neu gegründet werden.

Für das leibliche Wohl war auch gesorgt, neben Schweinenackensteaks, Brat- und Currywurst  mit Pommes war ein großes Kuchenbuffet aufgebaut, dass von den Gästen gut nachgefragt wurde.

Höhepunkt der Veranstaltung ist eine gemeinsame Rettungsübung mit der Freiwilligen Feuerwehr Rauschenberg. 15 Einsatzkräfte der Feuerwehr kämpften Seite an Seite mit den 30 Frauen und Männer des Rotkreuzteams. In einem Betriebsgebäude ist ein Feuer ausgebrochen, mehrere Verletzte, teilweise lebensbedrohlich, sind im Haus. Die Verletzten, bestehend aus gut geschminkten Mitgliedern der Jugendfeuerwehr Rauschenberg, müssen geborgen und anschließend den Einsatzkräften des Roten Kreuzes übergeben werden. Hier erfolgen die Kategorisierung der Verletzungen und eine Erstversorgung. Teilweise werden die Verletzten gleich mittels Krankenwagen in die Kliniken gebracht oder in einem Zelt versorgt. Natürlich klappte nicht alles auf Anhieb, aber im Großen und Ganzen ist es für den Betrachter schon verblüffend, mit welcher Professionalität hier gearbeitet wird. Der Ortsverein des Roten Kreuzes ist gut aufgestellt, so das Fazit des Tages.         

 

P1030885Wenn Sie jetzt auch an einer ehrenamtlichen Arbeit im Ortsverein Rauschenberg der Roten Kreuzes Interesse gefunden haben, oder einfach mal „hineinschnuppern“ möchten, nehmen Sie einfach Kontakt auf. Ansprechpartnerin ist Frau Rosemarie Richter Tel.: 06425 1277 oder via E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!  .

Busse fahren für die Senioren

Kreisseniorennachmittag am Samstag in der Stadthalle Stadtallendorf

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Am Samstag, 24. Oktober, findet der Kreisseniorennachmittag in der Stadthalle Stadtallendorf statt. Für die Teilnehmer aus Rauschenberg wurde ein Bustransfer eingerichtet.

Die Busse sind größtenteils ausgebucht, teilt die Volkshochschule (vhs) mit. Soweit vorhanden bekommen interessierte Teilnehmer/innen auf Nachfrage bei der vhs unter Tel.: (06421) 4056712 oder 4056719 noch einen freien Platz. Selbstverständlich besteht aber auch die Möglichkeit mit dem eigenen PKW zur Stadthalle zu kommen. Parkmöglichkeiten im Umfeld der Halle gibt es genügend und auch Sitzplätze sind ausreichend vorhanden. Das vielversprechende Programm beginnt um 14:00 Uhr und endet gegen 17:00 Uhr. „Wir freuen uns auf dieses „musikalische Feuerwerk“ und einen unterhaltsamen Nachmittag.“

Die Busse fahren zu folgenden Zeiten in den jeweiligen Orten ab:

12:55 Uhr Bracht, Hst. Sand; 13:00 Uhr Bracht-Siedlung Bushaltestelle; 13:05 Uhr Albshausen Bushaltestelle; 13:10 Uhr Schwabendorf; 13:15 Uhr Rauschenberg, Am Markt; 13:20 Uhr Ernsthausen Bushaltestelle;

Ein kulinarischer Hochgenuss für den guten Zweck

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Schon zum vierten Mal lud der Förderverein Ev. Stadtkirche Rauschenberg e. V., und die Rauschenberger kamen zu Hauf. Das nun schon traditionelle Suppenessen für den guten Zweck im „Haus der Begegnung“ ist ohne die fleißigen Helferinnen und Helfer nicht denkbar und ihnen sei auch auf diesem Wege besonderen Dank ausgesprochen.

In den Räumen, die liebevoll geschmückt waren, wurden 12 verschiedene Suppen angeboten. Die kulinarischen Schmankerl reichten von Pilzcremesuppe, über Kartoffelsuppe mit Pilzen, Pizza Suppe, vegetarische Rosenkohlsuppe, Kürbissuppe, Hexen Suppe, Hühnersuppe, Chili con Carne, Neuseeländische Röstsüßkartoffelsuppe, Möhrensuppe mit Ingwer bis hin zur Käsesuppe. Allein der Gedanke in Verbindung mit dem Duft der frisch zubereiteten Suppen machte Appetit. Daher war es nicht verwunderlich, dass einige Besucher den Ablauf für diesen Tag genau geplant hatten.

Den Anfang machten die Teilnehmer des Kindergottesdienstes, Suppe essen und dann in die Stadtkirche gehen, zum Erntedankgottesdienst, der dieses Jahr um 14 Uhr stattfand. Diese Veranstaltungen, so meinten zahlreiche Gäste, gehören zusammen.

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Die angebotenen Köstlichkeiten trafen den Geschmack der Besucher, die schön dekorierten Tische ließen eine angenehme, freundliche Atmosphäre entstehen. Gegen 14 Uhr war dann die Veranstaltung beendet. Die Suppentöpfe waren leer. Die Besucher äußerten den Wunsch, diese Veranstaltung auch im kommenden Jahr wieder stattfinden zu lassen.

Die Suppen werden kostenlos angeboten. Der Verein bat um eine Spende. Der Erlös aus den Spenden soll der Sanierung der Stadtkirche dienen. Dies ist umso wichtiger, da inzwischen mit dem ersten Sanierungsabschnitt beginnen wurde und der Förderverein sich an dieser Maßnahme mit einem namhaften Betrag beteiligen will. Auch wer dieses Jahr nicht zum Suppe essen kommen konnte, Spenden für die Restaurierung unserer Kirche sind immer willkommen.

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image2Am Samstag, den 10. Oktober fand das „1. Rauschenberger Oktoberfest“ in der Kratz’schen Scheune statt.

Diese Veranstaltung kann man nur als vollen Erfolg bezeichnen. So waren doch sehr viele Gäste aus nah und fern angereist, um zur Musik des Musikvereins Löhlbach bis in die Morgenstunden zu feiern und sich die bayrischen Spezialitäten schmecken zu lassen.

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Zwischendurch wurde ein Gaudiwettbewerb durchgeführt, bei dem das „1. Rauschenberger Scheunenmadel“ gekürt wurde. Dieses kam sogar aus Rauschenberg, allerdings aus Rauschenberg/Dachsbach in Mittelfranken. Die hessischen Blauröcke pflegen seit längerer Zeit die Kameradschaft zu den „anderen Rauschenbergern“.

Der Großteil der Gäste kam in Lederhosen und Dirndl, sodass richtige Oktoberfeststimmung aufkam.

Da die Feuerwehr Rauschenberg sehr viel Lob über diese Veranstaltung erhalten hat, kann man davon ausgehen, dass das Oktoberfest der Feuerwehr ein fester Bestandteil des Rauschenberger Veranstaltungsjahres wird.image4

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Jugendfeuerwehren Josbach und Bracht beim Hessischen Landesentscheid

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Am Sonntag, den 13.09.2015 nahm eine gemeinsame Staffel bestehend aus Mitgliedern der beiden Jugendfeuerwehren Josbach und Bracht beim Hessischen Landesentscheid in Lorsch teil. Der Tag begann eigentlich schon mitten in der Nacht, da bereits um 3.45 Uhr Abfahrt in Josbach war. In Lorsch angekommen trat man gegen insgesamt 62 Jugendfeuerwehr-Mannschaften, davon 40 Gruppen (bestehen aus neun Jugendfeuerwehrleuten) und 22 Staffeln (bestehen aus 6 Jugendfeuerwehrleuten) zum Leistungsvergleich an. Die maximal erreichbare Gesamtpunktzahl der Übung belief sich auf 1.400. Aufgrund erreichter sehr guter 1.377 Punkte, landete die gemeinsame Mannschaft der Jugendfeuerwehren Josbach und Bracht, nach einem anstrengenden Tag, auf einem respektablen 12. Platz. Hieran ist deutlich zu erkennen wie hoch die Leistungsdichte der Teilnehmer war.

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Da die Jugendfeuerwehrwartin aus Bracht ihre Schützlinge wegen einer privaten Urlaubreise nicht begleichten konnte, wurde diese dank der bestehenden technischen Möglichkeiten (WhatsApp und co.) jederzeit über den Ablauf der Übung auf dem laufenden gehalten. Dieser Urlaubstag war somit wahrscheinlich im positiven Sinne nicht ganz so erholsam wie der Resturlaub.
Auf dem Rückweg wurde bei MC Donald´s in Butzbach eingekehrt um die Kraftreserven wieder aufzufüllen. Insgesamt zufrieden mit dem erreichten Ergebnis, ist man nach einem laaaangen Tag gegen 20.15 Uhr wieder zuhause eingetroffen. Da nach der Übung vor der Übung ist, beginnen nun bereits wieder die Vorbereitungen für die Qualifikation zur Teilnahme am Landesentscheid 2016. Die Jugendfeuerwehr möchte sich auf diesem Wege nochmals ausdrücklich bei der Stadt Rauschenberg bedanken, die die Kosten für den Bustransfer übernommen hat.

Josbach hat seine ersten „Stolpersteine“

 

Seit Montag „stolpert“ man in Josbach zwar nicht mit den Füßen, wohl aber mit den Augen. Denn die kleinen glänzenden Messingplatten fallen im Gehweg zwischen dem grauen Asphalt durchaus auf. Sie erinnern nun an Männer, Frauen und Kinder, die während der Nazidiktatur in Josbach lebten und unter ihr besonders zu leiden hatten, einige bis zum Tod. 13 „Stolpersteine“ mit ihren Namen, Geburtstag und ihrem Schicksal wurden von dem Kölner Künstler Gunter Demnig nun an vier Stationen verlegt; weitere werden folgen.

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Ein Arbeitskreis hatte die Verlegung über einen längeren Zeitraum vorbereitet und z.T. die Daten in Archiven recherchiert und sich über das Internet um Kontakte mit überlebenden Josbachern oder ihren Nachkommen in den USA oder in Argentinien bemüht. Hilfreich waren auch die Erinnerungen von älteren Dorfbewohnern. Von Anfang an unterstützte die Stadt Rauschenberg das Anliegen und stellte einen Förderantrag, so dass gemeinsam mit den Spenden aus dem Ort die Finanzierung des Gedenkprojekts sichergestellt werden konnte.

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Bürgermeister Michael Emmerich begrüßte die Anwesenden am Montagmorgen zur Verlegung der Gedenksteine. Die Gitarrengruppe begleitete die Veranstaltung musikalisch. Eigens für diesen Anlass hatte Regina Schade ein Lied geschrieben. „Stolpersteine sind zum Stolpern da, wir wollen nicht vergessen was geschah. Es darf nie mehr passieren, dass unsre Herzen einfrieren. Solpersteine sagen zum Leben „Ja“.So lautet eine der Liedzeilen – und so könnte man auch die Absicht derjenigen beschreiben, die sich für die Verlegung dieser besonderen Gedenksteine in Josbach eingesetzt haben. Zu jedem Menschen, für den Gunter Demnig einen Stein verlegte, wurden einige Angaben zum Lebenslauf verlesen, eine Kerze entzündet und – soweit vorhanden – auch ein Foto aufgestellt. So bekamen die Namen an diesem Tag auch ein Gesicht. Zwölf „Stolpersteine“ wurden für Mitglieder jüdischer Familien verlegt. Ein Stolperstein gilt der Erinnerung an eine Frau, die 1936 zwangssterilisiert wurde. Die meisten Stolpersteine befinden sich in der Alten Heerstraße und können mit einem kleinen Spaziergang bequem erlaufen werden.

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Die Verlegung der noch ausstehenden Steine ist für den Sommer 2016 geplant. Patenschaften für einzelne „Stolpersteine“ sind immer noch möglich.

Spenden (auf das Konto der Stadt Rauschenberg) sind weiterhin sehr willkommen und können steuerlich abgesetzt werden.

Bankverbindung: VR-Bank Hessenland eG, IBAN DE56 5309 3200 0006 4267 35, BIC GENODE51ALS oder Sparkasse Marburg-Biedenkopf, IBAN DE31 5335 0000 0072 0008 62, BIC HELADEF1MAR

Verwendungszweck: Stolpersteine Josbach