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Grußwort des Bürgermeisters

Bürgermeister Michael Emmerich

 

Liebe Internetnutzer, ich heiße Sie herzlich Willkommen auf den Seiten der Stadt Rauschenberg, der Familienstadt mit Herz. Weiter

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Über 400 Menschen kamen zur größten Einweihungsparty des Jahres

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Aus allen Stadtteilen folgten die Kinder nebst Eltern, Großeltern, Tanten und Onkel der Einladung des Stadtjugendpflegers Stefan Ullrich zur großen Einweihungsparty der Jugendräume in der Kratz’schen Scheune. So etwas hat Rauschenberg schon lang nicht mehr gesehen. jahrmarktähnliche Zustände in und rund um die Kratz’sche Scheune, eine Heerschar freiwilliger Helfer, lachende Kinder, spielende Erwachsene und eine Menge zufriedener Gesichter hatten sich während der drei stündigen Veranstaltung an den verschiedenen Bastel- und Spielstätten eingefunden. Gut nur, dass auch das Außen Gelände für die Veranstaltung mit einbezogen wurde. Während dieser Zeit konnten die Besucher einen kleinen Einblick in die Arbeit des Stadtjugendpflegers und dessen Teams gewinnen. So konnte zum Beispiel schon einmal, jahreszeitlich bedingt, an einem großen Tisch, mit Bastelarbeiten für Weihnachten begonnen oder mit dem Kicker eine Fußballmatch ausgetragen sowie seine Treffgenauigkeit an einer Torwand unter Beweis gestellt werden. Im oberen Bereich der Kratz’schen Scheune konnten die neuen Räumlichkeiten der Stadtjugendpflege in Augenschein genommen werden.

Bei der Gestaltung der Jugendräume wurde darauf geachtet, dass eine gemütliche, familiäre Atmosphäre geschaffen wurde, in denen nicht nur gespielt und gebastelt werden soll, sondern auch Rückzugsmöglichkeiten zum Lesen, Chillen oder auch das eine oder andere Gespräch bieten soll. Das Raumkonzept soll schon im Vorfeld einladend und konfliktvermeidend wirken. Warme Farben, klare Strukturen in einer modernen Wohnwelt helfen den Kindern sich unter Freunden wohl zu fühlen.

In den Räumen finden, bis auf die Ferienzeit, täglich Angebote statt. Die Angebote reichen vom offenen Treffs, über medienpädagogische Einheiten, Spiel- und Bastelangenbote bis hin zur geschlechterspezifischen Arbeit, was derzeit sowohl die Mädchengruppe am Freitag als auch die Koch AG für Jungs am Mittwoch beinhaltet.

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Am Ende der Veranstaltung war der Stadtjugendpfleger hoch erfreut über die große Akzeptanz in der Bevölkerung. Dies spiegelt den großen Stellenwert der Jugendarbeit in Rauschenberg wider. Bedanken möchten wir uns bei den zahlreichen Unterstützern, die mit Sach- und Geldspenden. Auch bei den zahlreichen, ehrenamtliche Helfer, die für Auf- und Abbau, Anfertigung von Spielgeräten, Betreuung des Kuchen und Getränkestandes, Aufsicht der bei den Bastel- und Spielstationen und den anderen unzähligen Arbeiten für den reibungslosen Ablauf einer solche Veranstaltung nicht möglich wären möchte wir uns noch einmal bedanken.

Unsere Kirche, das Kleinod

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Spenden werden gesammelt, Suppe verkauft – fleißig ist der Förderverein, der sich um die Restaurierung der Stadtkirche kümmert. Und es lohnt sich. Nachdem nun der älteste Teil der Kirche von Gerüsten befreit ist, kann man sich nicht satt sehen an der harmonischen Arbeit. Große, schwere Sandbruchsteine bilden den Rahmen für die kleinen Steine, die mit naturfarben eingelassenem Rauputz überdeckt sind. Man kann sich schon heute lebhaft vorstellen, wie die Kirche nach der Renovierung aussehen mag. Spannend wird auch der Umgang mit den Einlassungen an der Frontseite, wo eine Sonnenuhr, die Wappen Ziegenhains und Waldecks sowie der Helmschmuck zu sehen ist. Auch der Umgang mit den historischen Einritzungen an der Pforte, an denen sich der Legende nach die Ritter Ihre Klingen abgestumpft haben, wird Reizvoll werden. Die Damen und Herren des Fördervereins, Frau Pfarrerin Wittich-Jung, der Kirchenvorstand, die Gemeindemitglieder, die Besucher, die Sponsoren und nicht zuletzt die Restaurateurinnen und Restauratoren können jetzt schon Stolz auf die geleistet Arbeit sein. Wir wünschen weiter gutes Gelingen für die nächsten Bauphasen. 

Zu Gast bei Freunden

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Der Bürgermeister aus Wanfried, der östlichsten Stadt Hessens und von drei Seiten von Thüringen umgeben, Herr Wilhelm Gebhard, folgte einer gemeinsamen Einladung von Stadtverordnetenvorsteher Norbert Ruhl und Bürgermeister Michael Emmerich im Rahmen der Bürgerverssammlung, um über das Thema: "Wege zum Haushaltsausgleich", zu referieren.

Obwohl beide Gemeinden sehr viele Gemeinsamkeiten aufweisen, wurde schnell klar, Rauschenberg ist nicht Wanfried. Wo einst zur Zeiten der Zonenrandförderung die Steuereinnahmen nur so flossen, plätscherten diese nach der Wiedervereinigung nur noch vor sich hin. Industrie zog nach Thüringen ab und siedelte sich nur wenige Kilometer hinter der einstigen Grenze neu an. Grund hierfür waren die Fördertöpfe der EU und des Bundes. Wanfried wurde dies aber erst 10 Jahre später wirklich bewusst. In dieser Zeit hatten sich schon Schuldensummen angehäuft, die nicht mehr ohne starke Einschnitte in alle Lebensbereiche der Stadt und den Bürgern möglich war. Dies war auch der ausschlaggebende Grund unter den Rettungsschirm des Landes Hessen zu schlüpfen. Unter den 83 Maßnahmen zur Konsolidierung des städtischen Haushaltes waren viele, die dem Bürgermeister und den Stadtverordneten manch schlaflose Nacht bereitet hatten. So wurde zuletzt die Grundsteuer A und Grundsteuer B auf 770 Punkte und die Gewerbesteuer auf 450 Punkte erhöht. Die Stadtjugendpflege wurde abgeschafft, Einschnitte bei Vereinsförderung, die auf ein Minimum zurückgeführt wurde, Verkleinerung der städtischen Gremien und Abschaffung von Büchereien gehörten zu diesen Einschnitten, um nur einige zu nennen.

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Viele der angesprochenen Themen werden in Rauschenberg schon verfolgt, wobei es sich immer um eine Gradwanderung handelt. Niemand kann sagen, wann eine Stadt sich tot spart und natürlich gibt es auch noch in Rauschenberg die eine oder andere Stellschraube, aber anders wie in Wanfried hat Rauschenberg etwas mehr Zeit die schwarze Null zu erreichen, sodass die Sparmaßnahmen moderat verlaufen.

Wie Herr Ruhl zum Schluss richtig feststellte: „An der Geräuschkulisse konnte man die Faszination des Vortrages erkennen, es war 40 Minuten so ruhig, man hätte eine Stecknadel fallen hören.“  Wir bedanken uns bei Herrn Bürgermeister Wilhelm Gebhard für diesen kurzweiligen, spannenden und informativen Abend.

 

 

Im Anschluss fand noch eine kleine Fragestunde statt, in der das Thema Baustelle Nahwärme kurz angerissen wurde. Bis zum Wochenende sollen die Baumaßnahmen in der Bahnhofstraße und in den nächsten 3 Wochen die jetzigen Baumaßnahmen, wie z.B. an der Kratz’schen Scheune abgeschlossen sein, sodass dann die Rohrleitungen gespült und  anschließend mit entmineralisierten Wasser gefüllt werden können. Anschließend werden die ersten Häuser mit Nahwärme versorgt. Die übrigen Baumaßnahmen werden witterungsabhängig zeitnah ausgeführt.

Einladung zur Informationsveranstaltung "Offener Haushalt"

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Sehr geehrte Damen und Herren,

Wer ihn nicht kennt: der Haushaltsplan ist ein mehrere hundert Seiten dickes Buch – und für Laien schwer verständlich. Dieses Jahr erscheinen erstmals zusätzliche Materialien zum Haushaltsplan und mit einer öffentlichen Veranstaltung möchten wir auch die Gelegenheit zum direkten Austausch mit Ihnen nutzen. Die Fachleute aus dem Finanz- und Kassenmanagement und wir, die Verantwortlichen, geben dazu Antwort auf Ihre Fragen.

Für diejenigen, die der Haushalt betrifft, also Sie, Bürgerinnen und Bürger im Landkreis, wollen wir den Haushaltsplan verständlich erläutern. In der „tagesaktuellen Berichterstattung“ kommen die Zusammenhänge oft zu kurz und es ist schwer erkennbar, welche Schwerpunkte die/der Verantwortliche eigentlich setzen möchte. Nur über den Haushaltsplan sind diese Zusammenhänge zu verstehen. Wer den Haushaltsplan und das Ergebnis am Ende des Jahres aufmerksam liest, kann sich politisch ganz anders einbringen.

Für uns ist Wissen der erste Schritt zu mehr Beteiligung und daher laden wir Sie herzlich ein:

Informationsveranstaltung Offener Haushalt

Am Dienstag, 24.11.2015 um 19 Uhr im Sitzungssaal, Kreisverwaltung Marburg-Biedenkopf

Im Lichtenholz 60, 35043 Marburg

Wenn Sie jetzt schon Fragen haben, können Sie diese bei der Anmeldung gerne einreichen:

Anmeldungen: http://marburg-biedenkopf.de/finanzen/offener-haushalt/informationsveranstaltung/

Wir freuen uns auf Ihr Interesse und Ihre Fragen!

Hintergrund: Das Angebot zum Haushalt steht in einer Reihe mit anderen Angeboten für mehr Bürgerbeteiligung. Unser Ziel ist dabei, mehr Informationen und damit mehr Transparenz zu bieten. Wir möchten mehr auf den Bürger zugehen – auch mit dem Haushalt. Andere Angebote in diesem Zusammenhang sind unter anderem die Radverkehrskonferenz und die Bürgersprechstunden.

Bitte leiten Sie die Einladung an interessierte Bürgerinnen und Bürger weiter.

Mit freundlichen Grüßen

 

Kirsten Fründt

Landrätin

Erfolgreiche Dacheindeckung Gerätehalle Festplatz

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Nach dem vor wenigen Tagen in der OP erschienenen Bericht über die erfolgreiche Errichtung der Gerätehalle am Festplatz und das dazugehörende Richtfest, freuen sich nun alle zum harten Kern gehörenden Verantwortlichen und Helfer über den erfolgreichen Abschluss der Dacheindeckung bereits am Samstag, dem 10.Okt. d. J., wonach in der Zeit von 09.00 bis 16.00 Uhr nahezu 250 qm Dachfläche mit moosgrünem Trapezblech der Firma SIEGMTALL gedeckt und bezahlt waren. Eine große Erleichterung war bei allen Beteiligten zu verspüren, dass noch vor Wintereinbruch der gewünschte Bautenstand erreicht worden war. Es ist fast unglaublich, dass in der Zeit von April bis Anfang Oktober  fast ununterbrochen sich immer wieder eine Gruppe von mindestens fünf bis acht oder zehn Arbeitern zu verabredeten Zeiten auf der Baustelle eingefunden hat. Gelegentlich kamen andere Helfer dazu, wenn besondere Vorhaben angesagt waren oder die Zeit es erforderte. Alle wussten um die Situation, dass sie dies ohne Erwartung einer Gegenleistung und  damit im Sinne und zum Wohle der beteiligten Rauschenberger Vereine  und der Allgemeinheit  taten.  Nach einer kurzen zeitlichen Verschnaufpause, trafen sich einige wenige nochmals am Montag dem 26. Oktober auf der Baustelle zu kleinen Nach- und Aufräumungsarbeiten. Höhepunkt war dann die erstmalige Belegung der Halle mit Fahrzeugen. Ideengeber und verantwortlicher Bauleiter  des Vorhabens, Klaus Pilgrim, ließ die zwei SAN-Container der Interessengemeinschaft  Rauschenberg (IGR) heranfahren und Zugmaschinenführer Wilhelm Wittekind setzte beide Container gekonnt rückwärts in die vorgesehenen Boxen. Es war ein herrlicher Anblick zu sehen, wie maßgenau alles wirkte. Die Höhe, Breite und Länge wirkten so harmonisch, dass Klaus Pilgrim alles in einer Entfernung von ca. 30 Metern  vor der Halle in Augenschein nahm und verhalten jubilierte. Es war ganz schön emotional, was bei dem anhaltenden Stress während der gesamten Bauphase auch verständlich und in keinem  Fall überzogen war. Der Schweizer Anton Bruckner (1824-1896) hat einmal gesagt: „Wer hohe Türme bauen will, muß lange beim Fundament verweilen“. Wie wahr, rd. 25 CBM Beton und der nötige Baustahl mussten als Fundament eingebracht werden, nachdem es vorher einiger Tage bedurfte, bis die Gräben hierfür ausgehoben waren.  Großartige Hilfe waren in fast allen Bauphasen der Einsatz  von Personal und Geräten der Jagdgenossenschaft, ausschließlich und unermüdlich  betreut von Horst Seibert. Neben  der IGR, Burschenschaft und Trachtengruppe ist die Jagdgenossenschaft ebenfalls zukünftiger Nutzer der Halle im Sinne einer Betreibergesellschaft.

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Alle Vorgenannten haben sich finanziell anteilig an den Kosten beteiligt und dadurch neben Sponsorengeldern, in Höhe von einem knapp fünfstelligen Betrag, ihren Beitrag zum Gelingen des Bauvorhabens geleistet. Die Kosten für Baugenehmigung, sämtliches Baumaterial und Baunebenkosten wurden von den zukünftigen Betreibern getragen. Die Stadt Rauschenberg ist Eigentümer der Halle, hat die Kosten für Änderung des Flächennutzungsplanes getragen und  im Rahmen der Vereinsförderung den vorgenannten Kostenträgern bis dato  zum Schreiben der schwarzen Null verholfen. Die Stadt selbst wird spätestens im Frühjahr eine vollständig geschlossene Halle in Größe von 23,5 x 8,5  und knapp 6 Metern Firsthöhe besitzen und voraussichtlich durch eine geplante Vereinbarung die Betreibung den genannten Nutzern überlassen, was vielleicht auch beispielgebend für andere öffentlichen Einrichtung sein kann . Die Planungen für abschließende Arbeiten  „Schiebetore“ sind in vollem Gange und wer die beiden treibenden Kräfte Klaus Pilgrim und Karl Schein kennt, zweifelt in keinem Moment an deren Erfolg. Viel Glück ist dem großen Gelingen insofern  beizumessen, als während der gesamten Bautätigkeit keiner der ehrenamtlich Tätigen irgendeinen Schaden erlitten hat. Gehen wir davon aus, dass es bei den Restarbeiten hoffentlich dabei bleibt und wir alle unser Jubiläumsfest im kommenden Jahr bei voller Gesundheit erleben.

Bilder: Einparken der Container und Halle

Verfasser: H. Schimansky

Bilderbogen Rauschenberg und heimische Vogelwelt als Kalender

 

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Für die künstlerische Gestaltung haben Armin Köhler und Hans-Jörg Hellwig mal wieder tief in Ihre Fototrickkiste geblickt und insgesamt  24 Motive herausgesucht. Die Kalender stehen unter den Mottos heimische Vogelwelten und Bilderbogen Rauschenberg. Die 24 Fotografien zeigen einen frischen Blick auf Liebgewonnenes, aber auch ungewöhnliche Perspektiven. Die Kalender, in einfachem Design gehalten, bilden den optimalen Rahmen für die außergewöhnlichen Fotografien und unterstreichen das dezente Kalendarium. Die Fotografien werden sorgfältig ausgesucht und aufeinander abgestimmt. Dadurch ergibt sich ein harmonisches Bild, das die Vielfalt der heimischen Vogelwelt, Naturschönheiten und beeindruckende Einblicke in unserer Region dokumentiert. Die Kalender können im Rathaus, der Schatzkiste, der Bäckerei Bubenheim und der Bücherei bestellt werden. Nicht nur ein besonderes Weihnachtsgeschenk sondern auch ein besonderes Kunstwerk für Ihren Wohnbereich.

Uhu in Not

Rauschenberger Familie Kreyling rettet Uhu

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Am Freitagabend hatte ich überraschenden Besuch im Esszimmer. Gerade war ich beim Abendessen, da klingelte es an der Haustür. Meine Tochter Sophie öffnete und meine Nachbarn, die Familie Kreyling, kam herein und sagte, dass sie etwas für mich hätten. Mein Nachbar hatte etwas auf dem Arm, das er in Handtücher gelegt hatte. Zuerst dachte ich, dass er eine Katze oder ähnliches hat, aber bei genauem Hinsehen sah ich in die Augen eines Uhus. Reinhold und Doris Kreyling erzählten mir, dass sie zum Milch holen zu einem Landwirt wollten und entdeckten dabei den Uhu, der sich in einem Weidedraht dermaßen verfangen hatte, dass er sich alleine nicht mehr befreien konnte. Sie schnitten ihn aus dem Zaun heraus, was sich als sehr schwierig gestaltete, da sich der ängstliche Uhu kräftig gegen seine Retter wehrte. Nachdem er befreit war und sie nicht wussten wohin mit ihm, nahmen sie ihn mit zu mir, als erste Anlaufstelle, in der Annahme, dass ich eine Auffangstation kannte, wohin man ihn noch am heutigen Abend bringen konnte. Meine Nachbarin hatte zwischenzeitlich schon versucht mit einer Vogelklinik zu telefonieren, aber da es schon Freitagabend war, ohne Erfolg. Darauf rief ich meinen Foto-und Naturfreund Hans-Jörg Hellwig und einen weiteren, kompetenten bekannten Naturfreund an, die auch auf die Schnelle keine Auffangstation wussten. Wir beschlossen deshalb den Uhu in einen großen Karton zu tun, um ihn dann in Ruhe darin übernachten zu lassen. Am Samstagmittag, konnte er glücklicherweise, wieder unversehrt in die Freiheit entlassen werden. Er hatte die Nacht gut in dem dunklen Karton (Zur Beruhigung) verbracht. Nachdem er eingehend untersucht wurde und noch einmal von dem Vogelschutzbeauftragten der Stadt Amöneburg, Herrn Robert Cimiotti begutachtet wurde, waren wir uns schnell einig, den Uhu, der einen gesunden Eindruck machte, so schnell wie möglich wieder in die Freiheit zu entlassen. Das setzten wir dann auch nach kurzer Beratung um. Gemeinsam mit dem Vogelschutzbeauftragten, suchten wir in der Nähe des Fundortes eine geeignete Stelle für die Freilassung. Die war auch schnell auf einer Anhöhe gefunden. Der Uhu wurde auf Anraten des Vogelexperten samt Karton dorthin gebracht und schließlich sehr zur Freude aller Anwesenden freigelassen. Da man so etwas seltenes nicht alle Tage erlebt, musste ich dieses Ereignis auf jeden Fall fotografisch festhalten. Nachdem der Retter des Uhus, Reinhold Kreyling den Deckel des Kartons geöffnet hatte, nahm der Vogel die Chance in Freiheit zu kommen sofort wahr und flog so schnell davon, dass ich Mühe hatte, ein paar brauchbare Fotos von ihm zu machen. Aber viel wichtiger, als die Fotos war es für uns, dass der Uhu wieder gesund in die Freiheit entlassen werden konnte. Man kann seinen Rettern, die sich sehr für das Wohl des Uhus eingesetzt haben, nur danken, denn es ist nicht selbstverständlich, dass sich Leute so für den Vogelschutz und gerade für den seltenen Uhu einsetzen.

Uhu in Not

Bild und Text Armin Köhler

Kranke Eschen gefährden Verkehrssicherheit an Straßen


Hessen Mobil veranlasst Fällung geschädigter Gehölze im Lahn-Dill-Kreis, im Landkreis Marburg-Biedenkopf und im Landkreis Limburg-Weilburg

In diesem Herbst und Winter ist Hessen Mobil aus Verkehrssicherheitsgründen leider gezwungen, Baumfällarbeiten durchzuführen. Mit der Fällung von rund 2.000 am sogenannten "Eschentriebsterben" erkrankter Gehölze entlang von Bundes-, Landes- und Kreisstraßen im Lahn-Dill-Kreis, rund 900 Eschen im Landkreis Marburg-Biedenkopf sowie rund 700 Eschen im Landkreis Limburg-Weilburg trifft Hessen Mobil Vorsorge für die Sicherheit der Verkehrsteilnehmerinnen und Verkehrsteilnehmer.

Das Eschentriebsterben ist eine auf asiatischen Eschen eingeschleppte Pilzerkrankung. Diese Erkrankung kommt aus dem nordosteuropäischen Bereich.

Die Häufigkeit der Symptome an den Eschen tritt lokal verschieden in der Region auf. So gibt es Bereiche, die zurzeit keinerlei Symptome zeigen, während in anderen Bereichen, wie in den oben genannten drei Landkreisen, nahezu alle Eschen betroffen sind.

Die heimische Esche kommt mit diesem Pilz offenbar nicht zurecht. Die Infektion durch den Pilz im Frühsommer/Sommer verursacht in der Regel eine lokale Welke und häufig ein Absterben der Triebspitze (daher Eschen-Trieb-Sterben). Durch die wiederholten Infektionen in den kommenden Jahren kommt es zu einer starken Totholzbildung, was den Verkehr gefährdet. Als Nebenfolge kommt es zu pilzlichen Erkrankungen der Wurzeln und des Stammes, die mit einer Gefährdung der Standsicherheit und Bruchsicherheit einhergehen können. Der Stammbereich wird in der Folge des Eschentriebsterbens auch häufig durch Insekten befallen. Alle diese Faktoren führen zu einem relativ zügigen Absterben des betroffenen Baumes.

Aktuell sind aus der Forschung keine Maßnahmen bekannt, die eine vorbeugende Bekämpfung ermöglichen. Auch kostenintensive Schnittmaßnahmen verzögern die Entfernung der Esche nur um ca. ein bis fünf Jahre.

Wissenschaftliche Untersuchungen weisen darauf hin, dass damit zu rechnen ist, dass nahezu 100 Prozent der Eschen so schwer geschädigt werden, dass ein Entfernen der betroffenen Bäume unumgänglich ist. Aus Gründen der Verkehrssicherheit ist das rechtzeitige Fällen insbesondere im Straßenbereich erforderlich.

Hessen Mobil wird die aktuell schwerer betroffenen Eschen fällen, die Naturschutzbehörden sind dabei immer informiert und eingebunden. Soweit es am jeweiligen Standort notwendig und möglich ist, wird Hessen Mobil in Absprache mit den Behörden bei den Landkreisen entsprechende Ersatzpflanzungen mit anderen Baumarten vornehmen.

Während der Arbeiten erfolgt die Verkehrsführung auf den betroffenen Streckenabschnitten unter halbseitiger, teilweise unter beidseitiger Fahrbahnsperrung. Der Verkehr wird durch Ampeln geregelt. Zur Durchführung der Fällarbeiten kann es notwendig werden, den Verkehr kurzzeitig auch anzuhalten indem beide Ampeln auf "rot" geschaltet werden.

Mehr Informationen zu Hessen Mobil unter www.mobil.hessen.de