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Veranstaltungskalender

November 2017
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Grußwort des Bürgermeisters

Bürgermeister Michael Emmerich

 

Liebe Internetnutzer, ich heiße Sie herzlich Willkommen auf den Seiten der Stadt Rauschenberg, der Familienstadt mit Herz. Weiter

Rainbowpicknick auf dem Schulhof in Bracht

 

Liebe Eltern, Großeltern, Freunde und Bürger von Rauschenberg, hallo Kids, wir, der Arbeitskreis „Erhalt der Grundschule Bracht“ laden zum dritten Mal zu einem besonderen Picknick auf dem Schulhof der Grundschule Bracht ein!

Mit diesem  Picknick wollen wir erinnern, dass uns allen der Erhalt der Grundschule Bracht wichtig ist.  Bringt Euch von Zuhause Leckereien und Picknickgeschirr mit. Für Kaffee, Milch und backfrische Brötchen ist gesorgt. Gemeinsam starten wir „schwatzend“ und genießend in die Sommerferien.

Außerdem gibt es in Zusammenarbeit mit der Bücherei Bracht noch eine besondere Aktion:

BUCH sucht LESER! Wer möchte, kann bei uns – kostenfrei – seine Urlaubslektüre finden. Wer will kann auch eigene Bücher mitbringen und tauschen.     


Rainbowpicknick am Samstag, den 12.09.2015, Beginn um 10:00 Uhr auf dem Schulhof der Grundschule Bracht. Wir freuen uns auf Euch!

 

Brötchenbestellungen bitte unter der Tel.: 06427-8526.

Endlich Sommerferien

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Die Ferienspiele der Stadtjugendpflege Rauschenberg haben begonnen. Im Wald zwischen Waldsportplatz und Schlossruine sind lautes Lachen und ausgelassene Kinderstimmen zu hören.  Es wird gesägt , geschnitzt, gebastelt, gesungen, gewandert, kurz alles was Kinderherzen höher schlagen lässt  und in der freien Natur möglich ist, wird durch das 10 Mensch starke Betreuerteam rund um Stadtjugendpfleger Stefan Ulrich angeboten.  70 Kinder werden so jeden Tag mit Spiel und Spaß beschäftigt. Verschiedene Vereine und Privatpersonen unterstützen die Arbeit des Teams. So bekommen z.B. die Ferienspielkinder Besuch des Spielmannszuges der Freiwilligen Feuerwehr Rauschenberg.  Die Kinder konnten die Instrumente in die Hand nehmen und auch ausprobieren. Um diese Aktionen zu koordinieren bedarf es akribische Vorbereitung. Oft kommt die Runde der Betreuer schon im Januar zusammen um zu überlegen, wie das Programm der Ferienspiele im Sommer aussehen könnte. „Ich überlege dann oft, was ich eigentlich als Kind gerne gemacht habe“, erklärt Elias. Das alleine genügt aber nicht. Um Betreuer zu werden, bedarf es einer gründlichen Ausbildung. Für die ehrenamtliche Arbeit ist hier die Juleica (Jugendleitercard / www.juleica.de) erforderlich.

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Fast wären die Ferienspiele ausgefallen oder hätten bei dem schönen Wetter in Kratz‘sche Scheune (durch die Bauarbeiten der Nahwärme wäre der Außenbereich nicht nutzbar) verlegt werden müssen. Schuld daran waren die Stürme in den vergangenen Wochen. Herunterhängende Äste, gefährliche Baumstümpfe oder umgeknickte Bäume machten den Aufenthalt im Wald zum Teil gefährlich. Aber der städtische Bauhof, das Betreuerteam und Hessen Forst halfen. In einer Nacht und Nebelaktion wurde ein großer Teil der Unfallschwerpunkte beseitigt. Kinder und Betreuer können die Fläche wieder uneingeschränkt nutzen. Das Areal, das mit Flatterband gekennzeichnet ist, ist im Vergleich zu den letzten Jahren etwas kleiner aber immer noch ausreichend um Laubhütten zu bauen oder über die Slackline zu balancieren. Auch die beliebte Seilbahn ist wieder aufgebaut.

Den Kindern, den Betreuern – und auch Eltern – gefällt’s. Viele sind Stammgäste hier. „Die Plätze waren dieses Mal innerhalb von wenigen Tagen vergeben“, so Stefan Ullrich. Die Warteliste für freie Plätze war auch in diesem Jahr wieder sehr lang.
Am Donnerstag ist Premiere, zum ersten Mal innerhalb der Ferienspiele besuchen die Ferienspielkinder das Freibad. 70 Kinder und 10 Betreuer werden für viel Stimmung im und am Wasser sorgen.

Drachenjagd im Burgwald

Ferienspiele 2015 1 Drache

120 Kinder aus der Großgemeinde Rauschenberg starteten in die erste Sommerferienwoche mit der Spurensuche von Drachen. In den Ferienspielen Bracht wollten sie zusammen das „Handwerk des Drachen zähmen“ erlernen. Alle FerienspielteilnehmerInnen waren bestens ausgestattet und selbst der heftige Regen am ersten Ferienspieltag hielt die Forscher nicht von ihrer ersten Waldexkursion ab. Schutzhütten wurden errichtet, Spuren gesucht. Leider hatte der Regen die Spuren verwischt. Doch ab Dienstag gab es kein Halten mehr. Der „Saurüssel“ wurde gesichert und erobert, Lager entstanden, ein Drachenkeller mit Drachenschatz wurde in Rauschenberg entdeckt. Förster Armin Wack zeigte den Kindern unterschiedliche „Minidrachen“, wie Kammmolche oder Feuersalamander. Die nötige Mobilität erlangten die älteren Kinder durch ihre Fahrräder. Aber auch die jüngsten, zweijährigen Kinder zeigten ihren Entdeckergeist, indem sie täglich die Strecke von Kindertagesstätte bis zum Wald per Fuß zurücklegten.

Ferienspiele 2015 2 Drache gebastelt Am Donnerstag ward ein Drachen gefunden und alle Kinder hatten genügend Techniken erlernt, um ihn zu zähmen. Beim Waldfest am Abend zeigten die FerienspielteilnehmerInnen Ihre Drachenzähmkunst, die allen Eltern und Gästen einen angstfreien Besuch des Festes ermöglichte. Viele Gäste haben einen Blick in die Schatzkiste der Drachenhöhle geworfen und sich bei einem guten Picknick gestärkt.
Die diesjährigen Ferienspiele in Bracht wurden wieder von zahlreichen Menschen unterstützt. Allen voran die FerienspielhelferInnen und Eltern der Kinder. Besonderen Dank an Armin Wack, dem Hessen Forst, dem Jagdpächter, der Naturschutzbehörde und Familie Altheinz für die Erlaubnis zur Nutzung des Wald- und Flurgebietes. Ohne Euch hätten wir niemals die Drachen gefunden. Da ein solches Abenteuer Hunger macht, einen besondern Dank an das Küchenteam. 140 Menschen verputzen eine Menge Lebensmittel! Damit niemand hungrig nach Hause ging, unterstützen uns der Gut Kauf in Schönstadt, SB-Union Cölbe sowie Rewe Cölbe, Helmut Dittmar und Ludwig Pfalz. Drachen finden ist sehr anspruchsvoll. Dank an Peter Söllner und Heinrich Schmidt für eure Hilfe. Zum Schluss möchte ich noch dem KiTa Team, dem Bauhof Rauschenberg, Stefan Ullrich (Stadtjugendpflege), Birgit Vaupel, der Stadt Rauschenberg und Bracht aktiv für ihre Unterstützung danken. Ohne Euch klappt diese Arbeit nicht.

Allen herrliche Sommerferien!

Anne Schmidt, Kindertagesstätte Bracht

Ferienspiele 2015 4 Mädchen

Ferienspiele 2015 3 Junge

Straßenbaumaßnahme Landstraße Kirchhain-Anzefahr; Sperrung der K 11 Richtung Stause­ bach, Zufahrt Biomassezentrum Stausebach

 

VorsichtBaustelleSehr geehrte Damen und Herren,

über den geplanten Bau eines Kreisels an der Kreuzung Kirchhain-Anzefahr, Stausebach-Niederwald (L 3073 / K 11) hatten wir Sie bereits mit Schreiben vom 05.05.2015 informiert. Inzwischen hat Hessen Mobil als Bauträger den konkreten Zeitrahmen der Baumaßnahme sowie die jeweilige Sperrung ein­ zelner Straßenabschnitte bekannt gegeben.

Die Baumaßnahme beginnt in der KW 33 mit diversen Vorarbeiten und der Baustelleneinrichtung. Der erste Bauabschnitt erfolgt dann in der KW 34, also ab dem 17.08.2015, mit der Sperrung der K 11 in Richtung Stausebach, voraussichtlich für eine Dauer von 5 Wochen.

In der KW 39, also voraussichtlich ab 21.09.2015 erfolgt die Einrichtung des zweiten Bauabschnitts mit der Sperrung der L 3073 Richtung Niederwald (Zubringer B 62) für einen Zeitraum von 3 Wochen. Nach Durchführung von Restarbeiten in der KW 42 soll die Baumaßnahme Mitte Oktober abgeschlos­ sen sein.

Im Zuge der Baumaßnahme ist mit erheblichen Verkehrsbeeinträchtigungen zu rechnen, von denen insbesondere auch die Zufahrt zum Biomassezentrum Stausebach betroffen ist. Da der ursprünglich angedachte Bau einer Behelfszufahrt nicht realisiert werden kann, ist die Anlage in Stausebach im Zeitraum 17.08. bis 20.09 . ausschließlich über die Umleitungstrecke Rauschenberg I Himmelsberg / Stausebach zu erreichen.

Die verlängerten Anfahrtswege bedeuten aber auch gleichzeitig einen erhöhten Zeitaufwand für die Anlieferung von Bioabfällen, insbesondere durch die kommunalen Sammelfahrzeuge. Vor diesem Hin­ tergrund stehen wir derzeit im Dialog mit den einsammelnden Unternehmen, um geeignete Lösungen zu finden, die eine weitere planmäßige Durchführung der Sammeltouren gewährleisten, so dass keine Verschiebungen im Einsammlungsrhythmus erforderlich werden.

 

Die 10.000 sind voll!

Badegast

Am Freitag konnte das Team vom Freibad Rauschenberg mit Frau Christa Kissling die zehntausendste Besucherin begrüßen. Frau Kissling ist eine der treuesten  Schwimmerinnen und kommt jeden Morgen. Sie konnte sich über ein Geschenk sowie den Gutschein für eine Saisonkarte des nächsten Jahres freuen. Kassierer Gerhard Schein überreichte ihr die Präsente und zeigte sich sichtlich erfreut, dass eine Stammkundin die Auszeichnung erhielt. Damit hat das Bad jetzt schon rd. 1.500 mehr Besucher verzeichnet als im gesamten letzten Jahr. „Wenn der August einigermaßen sommerliches Wetter bietet, können wir endlich mal wieder an die Besucherzahlen vergangener Jahre anknüpfen. Auch wenn wir natürlich extrem wetterabhängig sind, scheinen sich die Attraktivierung des Freibads sowie die zusätzlichen Angebote in dieser Saison auszuzahlen“, so der langjährige Mitarbeiter. 

 

Bild und Text: Manfrred Barth

Sagenhaftes Rauschenberg

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Soviel Trubel gab es schon lange nicht mehr im Sitzungszimmer des Rathauses. 14 Kinder der dritten Klasse der Grundschule Rauschenberg übergaben Herrn Bürgermeister Emmerich ihre bildlichen Interpretationen der Märchen und Sagen aus Rauschenberg. Diese Märchen und Sagen bilden die Grundlage für das Projekt „Sagenhaftes Rauschenberg“. Hierin werden die alten Märchen und Sagen mit den neuen Medien kombiniert. Bilder und die jeweilige Geschichte werden zusammen auf 20 wetterfeste Acrylglasscheiben aufgebracht und nach Möglichkeit an dem Schauplatz des Geschehens im gesamten Stadtgebiet verteilt. Dazu werden Zusatzinformationen mittels QR-Code auf den Tafeln hinterlegt. Diese Zusatzinformationen werden durch die Werke der Geschichtswerkstatt, einem Teilbereich des Vereines „Wir alle in Rauschenberg“, wie Gassenschrift oder Wasserschrift bzw. den Museumsschriften entnommen. Auch Informationen der IG Schlossberg sowie des Arbeitskreises „Aktiv gegen Leerstand Rauschenberg“ fließen mit ein. Somit ist dieses Projekt nicht nur ein Projekt verschiedener Gruppen und Vereine in Rauschenberg, sondern auch ein Generationsübergreifendes. Ziel des Projektes ist, die Sagen und Märchen wieder Bewusst werden zu lassen. Dieser kulturhistorische Schatz, der erstmals durch Eduard Bromm 1889 in seinem Werk „Die Stadt Rauschenberg - Geschichte und Beschreibung“ und später nochmals in „Das Burgwaldbuch – Sagen und Gedichte aus Rauschenberg“ aus dem Jahre 1979 von August-Werner Seibel zusammengetragen wurde, bildet die Grundlage, unsere Stadt neu zu entdecken. Auf den Schildern werden die nächsten Anlaufpunkte durch Geokoordinaten und zusätzlich durch ein kleines Rätsel mitgeteilt, sodass dadurch ein kleines Schnipsel-Jagd-Spiel entsteht. Wer aber nicht laufen möchte, hat die Möglichkeit, auch virtuell auf den Internetseiten der Stadt seinen Stadtrundgang zu bestreiten. Die Kosten für das Projekt belaufen sich auf rund 2.000,-- Euro, die über Spenden finanziert werden sollen. Die Spender werden auf den Tafeln mit berücksichtigt. Ab 100,-- Euro Spende stellen wir eine Spendenquittung aus. Wir würden uns sehr freuen, wenn Sie das Projekt mit unterstützen.

Einen ersten Eindruck über die Märchen und Sagen, ihrer Interpretation durch die Grundschüler, kann man sich im Rahmen der Veranstaltung „Rauschenberger Kunst“ am 12.09. und 13.09.2015 machen. Neben den Bildern der jungen Künstler werden auch Plastiken des über die Landesgrenzen hinaus bekannten Bildhauers Karl J.F. Wegmann präsentiert. Herr Wegmann ist bekannt für seine kindgerechten Werke aus altem Holz (u.a. aus Rauschenberger Häusern). Abgerundet wird die Veranstaltung durch die Ausstellung der Kachelfunde aus Rauschenberg und einem Modell des Rauschenberger Schlosses durch die IG Schloßberg.

Badeparty im Freibad ein voller Erfolg

Zumba

Über 500 Gäste zog es am Freitag in das Rauschenberger Freibad, denn dort wurde nach vielen Jahren erstmals wieder eine Badeparty gefeiert. Gegen 15 Uhr begann die Veranstaltung mit Spiel und Spaß für die Kinder, denn die neuen Wasserspielgeräte durften alle ausprobiert werden. Die schon etwas größeren Kinder durften unter Anleitung von Trainern das Sporttauchen ausprobieren. Hierfür hatte sich der Tauschsportverein „Büschelbarsche“ aus Wetter zur Verfügung gestellt. Für gute Laune und Musik sorgten Andreas Nettermann und Michael Motz mit dem AN Disco-Team. Das Programm für die Erwachsenen begann dann gegen 18 Uhr mit einem Highlight: Aqua Zumba mit den beiden Trainerinnen Rita und Gianna. Das Nichtschwimmer – Becken war komplett gefüllt mit vorwiegend weiblichen Teilnehmerinnen, denen das Tanzen im Wasser sichtlich Spaß machte. Gianna wird übrigens noch zwei bis dreimal in den Ferien Aqua – Zumba im Freibad anbieten, die Termine werden über Facebook bekanntgegeben.

Nacht

Der Abend konnte dann mit allerlei leckeren Speisen, Cocktails und anderen Getränken gemütlich ausklingen. Das Wetter war ideal, so  dass es viele Gäste bis zum Schluss aushielten und das abendliche Schwimmen im beleuchteten Becken genossen. Aufgrund der tollen Stimmung  und des guten Zuspruchs waren sich das Freibad – Team und die vielen ehrenamtlichen Helfer einig, dass es im nächsten Jahr eine Fortsetzung geben soll.

Frauenchor on tour

 

Just Married… einmal hoch in den Norden!

Das Brautpaar

Just Married… So ähnlich könnte der Titel der Wochenendreise auch heißen. Der eigentliche Grund für diese Reise war nämlich ein Gastspiel des Kirchen- und Frauenchores Rauschenberg bei einer Hochzeit in Sevelten.
"Sevelten… wo liegt das denn eigentlich?" Das fragten sich die Vorstandsdamen als Chorleiter Philipp Imhof mit diesem Anliegen bei Ihnen vorsprach. Nachdem das Geografische geregelt war und man zu der Überzeugung gekommen war, dass man dorthin nicht nur eine Tagesfahrt unternehmen konnte, bereitete man eine Wochenendfahrt vor. Überraschend schnell hatte man die groben Eckpunkte zusammen und konnte sie den Sängerinnen vortragen. Diese fanden die Idee gut, ein Hochzeitsständchen mit einer Reise zu verbinden.
Mitte Juli machte sich der Frauenchor auf den Weg nach Cloppenburg. Erster Halt war das Museumsdorf Cloppenburg. Das Museumsdorf ist vergleichbar mit dem Hessenpark in Neu-Anspach, nur um einige Hektar größer. Etwa 50 Gebäude, darunter große Hofanlagen, kann man besichtigen. Die Wohn- und Arbeitsstätten geben einen guten Einblick in das damalige Leben im Nordwesten von Deutschland. Hinzu kommen Mühlen, ein Herrenhaus, eine Kirche und wunderbare Bauerngärten. Ein besonderes Highlight war an diesem Wochenende die historische Dorfkirmes. Fahrgeschäfte, Kleinkünstler, Mandeln und Zuckerwatte erinnern an die vergangene Zeit. Knapp drei Stunden Zeit verbrachten die Sängerinnen dort… zu kurz um alles zu sehen!
Nachmittags um 17 Uhr war dann die Hochzeit. Optimal vorbereitet und eingesungen erwartete man das Brautpaar in der schönen katholischen Kirche St. Marien. Die Kirche, von außen eine Backsteinkirche, bot innen einen überraschend schönen hellen Anblick und eine überwältigende Akustik.

Chor in sevelten
Während der Trauung sang der Chor drei Lieder. Zum Eingang "Ambrosianischer Lobgesang", nach dem Trausegen " The Rose" und zum Ausgang "Let it shine". Die Hochzeitsgemeinde bedankte sich mit einem herzlichen Beifall bei dem Chor. Der Bräutigam, der von dieser Überraschung nichts wusste, war sehr gerührt.
Nach einem Foto mit dem Brautpaar verabschiedete sich der Chor und fuhr zum Abendessen.
Am nächsten Morgen führte uns eine Reiseführerin durch das Friesoyter Land. Zu Beginn eine kleine Rundfahrt durch die Stadt Friesoyte und dem angrenzenden Industriegebiet. Und dann ging es aufs Land hinaus, durch kleine Dörfer mit sehr schön gepflegten Gartenanlagen bis hin zu einem kleinen privaten Tiergarten. Eine sehr schöne, aber recht flache Gegend. Nach gut 2 1/2 Stunden kamen wir dann in Oldenburg an. Eine Universitäts- und Einkaufsstadt wie wir am Nachmittag feststellen mussten. Nach einem guten Mittagessen im Ratskeller schieden sich die Geister, ob man den Stadtrundgang nicht ausfallen lassen sollte. Es regnete nämlich in Strömen. Regen war bisher auf allen Fahrten die der Chor gemacht hatte, immer ein Fremdwort gewesen und man sagte ihm schon nach, dass er wohl himmlische Kräfte habe. Deshalb war es wohl auch so, dass praktisch keiner einen Regenschirm dabei hatte. Nun ist es aber bewiesen: Der Chor ist menschlich und das Restaurant Ratskeller und der Busfahrer konnten die Spaziergangwilligen mit genügend Schirmen versorgen. Die Altstadt von Oldenburg ist ein Paradies für Geldausgeber. In engen Straßen und Gassen reiht sich ein Geschäft an das Andere. Und falls man mal gar nicht mehr weiß wo man ist, sorgen Kanaldeckel mit einem Stadtplan darauf wo man sich gerade befindet. Im Sommer locken außerdem noch die kleinen Stadtgärten Besucher in die Stadt. Die große evangelische Stadtkirche St. Lamberti wäre sicher sehr interessant und sehenswert, wäre sie nicht verschlossen gewesen. Hier hat man sozusagen eine Kirche in eine Kirche gebaut. Das Innere der Kirche ist rund im Gegensatz zur eckigen Aussenfassade. Oldenburg hat um die 100000 Einwohner und die höchste Erhebung ist 7,20m über NN. Am späten Nachmittag verabschiedete man von Oldenburg und trat die Heimreise an. Wieder einmal eine schöne Reise des Kirchen- und Frauenchores Rauschenberg.
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