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Grußwort des Bürgermeisters

Bürgermeister Michael Emmerich

 

Liebe Internetnutzer, ich heiße Sie herzlich Willkommen auf den Seiten der Stadt Rauschenberg, der Familienstadt mit Herz. Weiter

Nächste Veranstaltungen

Grillplatz Rauschenberg bekommt neuen Look

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Der Kultur und Verschönerungsverein hat sich eine große Aufgabe für das Jahr 2018 gestellt.

1976 wurde der Grillplatz in Rauschenberg oberhalb des Baugebietes „Am Galgenberg“ errichtet. Die weiträumige Anlage mit tollem Ausblick auf die Stadt wurde 1990  durch eine einfache Toilettenanlage erweitert. Diese Toilettenanlage wird nun in Eigenleistung grundlegend saniert. Auch für den Außenbereich sind einige Neuerungen geplant.

Für den Außenbereich ist neben der Einrichtung einer Drainage, den Bau eines befestigten Gehweges vom Haupthaus zur Toilette beabsichtigt. Außerdem möchten die Verantwortlichen des KVRs  die Feuerstelle erneuern und neue Sitzbänke anschaffen.

Ein Teil des Geldes kommt aus den Gewinnen der Festivitäten rund um die 750jahrfeier im Jahr 2016. Das reicht aber leider nicht aus, um alle Maßnahmen umzusetzen. Deshalb hat sich der Vorstand des KVRs für einen Weg der Finanzierung durch Crowdfounding, auf Deutsch auch Schwarmfinanzierung oder Gruppenfinanzierung, entschieden. Der KVR entschied sich für das Angebot der VR-Bank „Viele schaffen Mehr“ um Ihre Finanzierung der Baumaßnahmen zu erreichen. In zwei Phasen kann nun jeder unter https://vrbank-hessenland.viele-schaffen-mehr.de/grillplatz-rauschenberg die Baumaßnahmen auf dem Grillplatz unterstützen. In der ersten Phase müssen sich 40 sogenannte Fans für das Projekt begeistern, um das Projekt in die zweite Phase zu katapultieren. Um Fan werden zu können, muss man sich zunächst ganz einfach mit Namen und E-Mail-Adresse registrieren. Ab dieser zweiten Phase können nun alle, die das möchten, 40 € und mehr spenden und werden als Dankeschön zu der großen Einweihungsparty eingeladen.

Ein ereignisreiches Jahr des Schwabendorfer Arbeitskreises

Der Arbeitskreis "Hugenotten- und Waldensergeschichte Schwabendorf e.V." blickt auf ein arbeitsintensives Jahr 2017 zurück. Im Februar wurde auf der Jahreshauptversammlung der bisherige Vorstand einmütig wiedergewählt: als Vorsitzende Bernhard Böttge und Hans-Jürgen Vincon, als Kassiererin Helga Pfanzler, als Schriftführer Friedhelm Haar und als Beisitzer Sigi Reekers, Helmut Hampach und Roland Pfanzler.

Das Veranstaltungs-Programm für 2017 wurde vom Vorstand dann vorgestellt und von den Mitgliedern mit weiteren Vorschlägen ergänzt. Im Mittelpunkt der Planung stand der "Schwabendorfer Museumssommer": die Öffnungszeiten des Dorfmuseums "Daniel Martin" in der Winterseite wurden in den Monaten Mai bis August mit besonderen Vortragsveranstaltungen erweitert. Im Mai führte Pfarrer i.R. Hans Kellner mit vielen Informationen und Bildern in das umfangreiche Werk der Künstlerin Johanna Schütz-Wolff ein, die mit ihrem Ehemann Pfarrer Prof. Dr. Paul Schütz von 1925 bis 1940 in Schwabendorf lebte und mitunter durch die nationalsozialistischen Behörden unter Druck geriet, weil ihre Kunst als "entartet" galt. Noch heute erinnert das Buntglasfenster im Chorraum der Schwabendorfer Kirche an die Künstlerin: sie hat das Motiv "Der auferstandene Christus" im Jahre 1955 entworfen.

Im Juni nahm Schwabendorf mit einem Bildvortrag am Kreismuseumssonntag zum Thema "Kopf und Kragen" teil.

Im Juli feierte Schwabendorf mit Beteiligung von Posaunenchor, Gesangsverein, Landfrauen und Arbeitskreis sein 330jähriges Bestehen (Gründung durch hugenottisch-waldensische Glaubensflüchtlinge am 4. Juli 1687) mit einem festlichen Gottesdienst und einem Festvortrag zu Johannes Calvin, dem französischen Reformator.

Das Thema "500 Jahre Reformation 1517 - 2017" bestimmte auch die abschließende Veranstaltung des Museumssommers im August. Der AK-Vorsitzende Bernhard Böttge informierte über das Verhältnis Martin Luthers zu den Hugenotten und Waldensern im Zeitalter der Reformation. Nach den Veranstaltungen wurde eingeladen zu Kaffee und Kuchen, was die Gäste gern in großer Zahl wahrnahmen - vor allem natürlich bei der Veranstaltung im Juli, wo die Schwabendorfer Landfrauen besonders schmackhaftes Gebäck anboten. Insgesamt waren diese Veranstaltungen so gut besucht, dass der Arbeitskreis-Vorstand plant, sie auch im kommenden Jahr weiterzuführen. Auch die übrigen Öffnungen des Museums (immer am 3. Sonntag eines Monats von März bis November) führten zahlreiche Gäste nach Schwabendorf; eine Reihe von besonderen Gruppen-Führungen außerhalb der Öffnungszeiten fanden ebenfalls statt.

Im Oktober fand die Wanderung von Schwabendorf nach Rauschenberg und über die Wolfskaute zurück nach Schwabendorf statt. Dieser Rundweg ist ein Teilabschnitt der Anbindung von Frankenhain an die Wegschleife des internationalen Kulturfernwanderweges „Hugenotten- und Waldenserpfad“ in Schwabendorf, der in Südfrankreich und in den Tälern der Waldenser im italienischen Piemont beginnt und durch die Schweiz und Süddeutschland bis nach Bad Karlshafen führt.

Vielen Autofahrern werden in diesem Jahr an der Bundesstraße 3 im Bereich der "Schönen Aussicht" die neuen Hinweisschilder "Hugenotten-Gedächtniskirche" aufgefallen sein - sie wurden auf Initiative des Arbeitskreises nach einer entsprechenden Vereinbarung mit dem Landkreis und "Hessen-Mobil" aufgestellt. Damit wird auf die Schwabendorfer Kirche aufmerksam gemacht, die vor allem wegen ihrer Kunstwerke in Hessen einmalig ist und als durchgängig "offene Kirche" zum Verweilen einlädt. Aus diesem Anlass hat der Arbeitskreis in Absprache mit der Kirchengemeinde ein Faltblatt erarbeitet, das die Besucherinnen und Besucher über die Baugeschichte der Kirche und ihre Kunstwerke von Karl Leyhausen (Gemälde "David und Goliath"), Gerhard Marks (Bronzestatue "Heiliger Georg") und Johanna Schütz-Wolff (Glasfenster "Auferstandener Christus") informiert.

Auch ein neues Faltblatt "Sehenswertes in Schwabendorf" wurde entwickelt, das Informationen zu Museum, Dorfschmiede und besonders interessanten Häusern in Schwabendorf enthält - zugleich mit einem Dorfplan, der die hugenottische Ortsanlage deutlich macht, die in Schwabendorf noch heute gut erkennbar ist. Beide Blätter liegen in Kirche und Museum zur kostenlosen Mitnahme bereit. Auch neue innerörtliche Hinweisschilder sind inzwischen auf Initiative des Arbeitskreises in Absprache mit der Stadt Rauschenberg angebracht worden.

Über das gesamte Jahr wurde im Ausstellungsraum des Museums die vom Arbeitskreis zusammengestellte Sonderausstellung "Dorferneuerung Schwabendorf" gezeigt. Sie wird nun in der "stillen Zeit" vom 1. Advent über Weihnachten bis über den Jahreswechsel hinaus wieder von der schon traditionellen "Provencalischen Weihnachtskrippe" abgelöst, die Gerhard Badouin mit Originalfiguren aus Südfrankreich gestaltet hat. Sie ist durchgängig bis zum 06. Januar im Ausstellungsraum des Museums in der Winterseite zu sehen und wird allabendlich eindrucksvoll beleuchtet. (B.Böttge)

Kirchen- und Frauenchor Rauschenberg

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Kein Jahr gleicht dem Anderen – irgendetwas ist immer anders und manches ist immer gleich. Eines ist sicher: Die Jahre gleiten dahin und gerade meint man noch, die Jahreshauptversammlung wäre gewesen, da ist auch schon die Weihnachtszeit.

12 Monate vollgepackt mit 43 Chorproben, 7 Chorveranstaltungen und 21-mal Singen, bei allem was das Leben so mit sich bringt. Ein kleines Rechenexempel zeigt uns, dass der Chor im Durchschnitt alle 5 Tage gesungen hat. Zwei Chorveranstaltungen fielen aus…, die Frauenchortour nach Sindersfeld und Anzefahr und die „Nacht der Chöre“ in Kirchhain. Ersteres weil der Pfarrer beider Gemeinden kurzfristig eine eigene Veranstaltung angesetzt und nicht den Schneid hatte, persönlich abzusagen und die Zweite, weil sich so wenig Chöre angemeldet hatten und sie deshalb ausfiel.

Alles Übrige fand statt. Und das war in diesem Jahr besonders bunt. Neben Hochzeitsjubiläen gab es diesmal auch wieder zwei Grüne Hochzeiten. Dabei war eine der beiden Hochzeiten vom Brautpaar gebucht. Keiner von beiden ist Mitglied, sie wollten einfach nur dass wir singen. Die Hochzeit fand in Hatzbach statt und die Brautleute kamen vom Bodensee angereist.  Die zweite Hochzeit, 14 Tage später fand in Rauschenberg statt. Diesmal war es ein passives Mitglied. Für den Chor war es ein bewegtes Wochenende, denn am gleichen Tag hatten er noch einen Auftritt in Buchenau. Überhaupt gehörten die Sommermonate August und September zu den bewegtesten Monaten. Denn es wurde nicht gesungen, sondern der Chor wandert auch. Die Wanderung rings um Hertingshausen herum, fanden einige zu lang… dafür hatte der Vorstand nahezu für ein perfektes Wandern gesorgt: Super Wanderwetter bestellt, für viele Pausen gesorgt und zum Schluß gab es ein leckeres Essen.

Zwei Highlights gab es in diesem Jahr – das Erdbeerfest und unser Weihnachtskonzert. Sommerliches Wetter sorgte beim Erdbeerfest für ein eine gelungene Basis. Erstmals gab es drei kleine Verkaufsstände, die sich nahtlos in den Festablauf einfügten und außerdem vor dem Verkauf der Erdbeertorten, einen Verkauf von Erdbeerschnitten. Für allem die, die direkt nach dem Mittagessen schon ein kleines Dessert vertragen konnten, kamen hier auf ihre Kosten. Die Erdbeertorten waren natürlich in „null Komma nix“ verkauft und man muß beinahe annehmen, manche kommen nur deswegen. Dabei war der Chorgesang in diesem Jahr besonders schön. Aber für alle die, die den Chorgesang besonders mögen, gab es dann 6 Monate später das Weihnachtskonzert. Ein Konzert, was der Chor bisher, auch so noch nicht geleistet hat. Was Fremdsprachen angeht - da ist der Chor und Chorleiter offen für alles. Und deshalb ging in diesem Jahr der Trend ins Nordische. Skandinavien ist in… nicht nur bei den Reiselustigen, sondern auch in der Chorwelt. Der Chor lernte sechs neue nordische Lieder, die Jahre zuvor hatte er schon drei Lieder gelernt, von denen aber nur eins im neuen Programm zu hören war. Es war nicht einfach, aber die Sängerinnen haben meisterliches geleistet und die vor Jahren anfängliche Schwierigkeit in Englisch zu singen, wurde Angesichts dieser Sprachen beinahe belächelt. Das Konzert war ein Erfolg: eine volle Kirche, anspruchsvolle Arrangements, ungewöhnliche Weihnachtslieder, traditionelle Weihnachtslieder im neuen Kleid, super Solisten und zwei kleine Überraschungschöre. Wer noch nie dabei war, der sollte sich für das kommende Jahr schon mal den 17. November vormerken…, denn kaum ist Jahreshauptversammlung vorbei, rast das Jahr mit einem dahin!

Wir wünschen allen ein gutes neues Jahr und wer das Singen mal probieren möchte… erster Montag im März ist „Aufnahemtag“

Alle Jahre wieder – und doch immer anders

oder

Nordisches Konzert in der Stadtkirche Rauschenberg

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Der Kirchen- und Frauenchor Rauschenberg verzauberte am Sonntag die Stadtkirche mit weihnachtlichen Liedern – direkt aus dem Norden. Schon am Kircheneingang wurden die Gäste von kleinen Elchen und Laternen begrüßt, die Kirche selbst und der Altar war mit passenden Kerzen ausgeleuchtet und mit Kugeln weihnachtlich geschmückt. In der vollbesetzten Kirche gab der Kirchen- und Frauenchor am 3. Advent unter der Leitung von Chorleiter Philipp Imhof ein Konzert. Die 35 Frauen boten den Zuhörern außergewöhnliche Lieder. Das Thema des diesjährigen Konzertes war ein ganz Einzigartiges. Die Sängerinnen haben über das ganze Jahr hin, nordische Lieder einstudiert und sangen neben deutschen Weihnachtsliedern auch Lieder aus Schweden, Norwegen und Dänemark. Dass in unseren Breitengraden nordische Lieder in den Chören nur sehr selten vorkommen, nicht zuletzt wegen der Aussprache der Liedtexte, unterstreicht die Exklusivität des Konzertes, das außerdem freien Eintritt bot. Der deutsche Programmteil unterstrich schon die Vielseitigkeit des Konzertes. Neben dem Klassiker wie „Maria durch ein Dornwald ging“, das die zarten Frauenstimmen sehr stimmig und in sich ruhend sangen, sang Philipp Imhof in Begleitung eines neunköpfigen Männerensembles vom MGV Langenstein „Die Könige“. Die Männerchorstimmen und die warme Baritonstimme von Philipp Imhof wurden zu einer Einheit. Schon diese beiden Lieder versetzten das Publikum in eine festliche Weihnachtsstimmung. Außer den Liedern des Chores lauschten die Besucher auch den Klängen von der Empore. Organist Christoph Hohl spielte weihnachtliche Lieder an der Orgel und im Altarbereich begleitete er den Frauenchor und die Solostücke von Philipp Imhof auf dem Klavier. Im nordischen Teil des Programmes, der aus sechs skandinavischen Liedern bestand, sang der Chor keine gewöhnlichen nordischen Stücke. Außergewöhnliche Arrangements von außergewöhnlichen Komponistinnen wie Tone Krohn und Winnie Brückner verliehen den dargebotenen Stücken einen ganz eigenen Charakter: Bodenständige Töne bieten der feinen Melodiestimme eine feste Basis. Doch auch leicht eingängige nordische Lieder wie „Jul, Jul stralande Jul“ und „Deilig er jorden“ waren zu hören. Monika Friedrich, Vorsitzende des Kirchen- und Frauenchor Rauschenberg, moderierte das Konzert und bot den Besuchern interessante Fakten und Informationen über die gesungenen Lieder. Die Noten für das norwegische Lied, betont Friedrich, habe Sie nirgendwo in Deutschland bekommen und so direkt bei einem norwegischen Musikverlag bestellen müssen. Ein Konzert vom Kirchen- und Frauenchor Rauschenberg heißt aber nicht nur still dasitzen und zuhören, sondern die Besucher dürfen auch selbst aktiv werden. „Jetzt kommt der Moment, auf den sie alle das ganze Konzert über gewartet haben, sie dürfen endlich mitsingen“ mit diesen Worten animierte Chorleiter Imhof die Besucher in der Stadtkirche Rauschenberg zum gemeinsamen Singen. Für das einwandfreie Textverständnis enthielten die, in der Kirche ausgeteilten Liedtexte, auch deutsche Übersetzungen der nordischen Lieder.
Das Ende des Konzertes war der Stille gewidmet. Das Männerensembles aus Langenstein sang unter der Leitung von Christoph Hohl „Whisper, Whisper“ und fügte sich so gut in das Konzert ein. Ein weiterer Höhepunkt war das Solo „Happy Xmas“ von Philipp Imhof, der von einigen Frauen aus dem Frauenchor begleitet wurde. Ebenso wie die Beteiligung des Männerensembles kam die Idee für Mitwirkung eines Frauenensembles bei Imhofs Solostücken erst während der letzten zwei Proben. Diese Spontanität zeigt wieviel Spaß die Sänger und Sängerinnen bei ihrem Hobby haben.

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Ein Klassiker unter den Weihnachtsliedern wurde in zwei verschiedenen Arrangements dargeboten. „Silent Night“ in einem sehr modernen Satz von Matthias Nagel von Christoph Hohl an der Orgel gespielt. Das in manchen Passagen gar nicht mal so „stille“ Lied bot auch jazzige Teile oder auch den Swing von Filmmusik. Die „Stille Nacht“, geschrieben für zwei dreistimmige Frauenchöre von Graham Buckland war der Kontrahent dazu. Der Chor teilte sich in sechs Stimmen auf, verteilt im vorderen Drittel des Kirchenschiffs, hatten die Gäste das Gefühl ein immer wiederklingendes Echo zu hören. Der Chor trug das Weihnachtslied sanft und mit viel Gefühl vor. Wer sich bis dahin noch nicht in Weihnachtsstimmung befand, ist es nach diesem Konzert allemal.
Gegen Ende des Konzertes bedankt sich Vorsitzende Friedrich bei allen anderen Beteiligten. Ein besonderer Dank ging an die Inhaberinnen von „SchwesterHerz“ in Kirchhain, die für die Dekoration vor und in der Kirche gesorgt haben.
Ein weiteres Dankeschön ging auch an die langjährige Unterstützung der Solisten Hohl und Imhof, die anstatt einer Flasche Wein oder Sekt dieses Mal mit schwedischen Haferkeksen überrascht wurden.
„Es ist der gute Umgang miteinander“ verdeutlicht die Vorsitzende „der solche Konzerte einzigartig macht“ und bedankt sich an dieser Stelle auch bei ihren zahlreichen Sängerinnen, die sich auf das nordische Musikerlebnis eingelassen haben.

 

Nik'laus ist ein guter Mann, dem man nicht g'nug danken kann

Aber manchmal kommt noch was richtig Gutes dazu.
 
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100 Kinder und Ihre Erzieher aus dem ev. Kindergarten in Rauschenberg wurden am Nikolaustag, dem 06.12.2017, von den Betreibern des Hotels Lindenhof nicht nur kulinarisch verwöhnt, auch für das Auge wurde viel geboten. Kindgerecht und einer Mäuseburg angemessen wurde ein riesiges Buffet aufgebaut. Burgen aus Kuchen und Käse, kleine Mäuse all überall nebst Bergen von Wurst und manch süßer Leckerei. Wenn nicht Hans Sachs (1494 -1576) schon vor 450 Jahren das Märchen vom Schlaraffenland aufgeschrieben hätte, so wäre dies spätestens nach diesem Festmahl der Fall gewesen. Nicht nur dem Tag, an dem der Nikolaus den Kindergarten besucht geschuldet, sondern auch dem tollen Essen, waren überall leuchtende Kinderaugen zu sehen. Eine super Überraschung, die sich nahtlos an die schon für Rauschenberg traditionell etablierte Einladung des Hotels Lindenhof einreiht. So konnten in den vergangenen Jahren unsere Seniorinnen und Senioren oder aber die Schulkinder von der tollen Aktion des Teams vom Hotel und Restaurant Lindenhof profitieren.Und zum Höhepunkt kam zu guter Letzt der Schutzpatron der Kinder, Reisenden und Seefahrer, der Bischoff von Myra, der hl. Nikolaus in den Kindergarten um, wie zahlreiche Legenden berichten, weiterhin kleine Geschenke zu bringen.  

Die Kinder waren fasziniert und sprechen noch heute begeistert von diesem eindrucksvollen Tag. Der ev. Kindergarten, die Erzieher und Kinder, bedanken sich bei den Akteuren des Hotel und Restaurant Lindenhof und wünschen allen eine Frohe Weihnacht und eine gutes neues Jahr.

Grußbotschaft des Bürgermeisters

Liebe Rauschenbergerinnen,

liebe Rauschenberger,

wieder neigt sich ein für uns alle bewegtes und ereignisreiches Jahr dem Ende entgegen. Es hat für viele von uns Veränderungen gebracht.

Dies gilt ebenso für die Stadt. Ob durch die vielen Baumaßnahmen, die im Laufe des Jahres ausgeführt wurden oder aber gerade auch durch die vielen Events die in diesem Jahr stattgefunden haben, alles hat seine Spuren hinterlassen. So wurde im Frühjahr der Märchenwald mit neuen Figuren bei einer wunderbaren Veranstaltung wieder eröffnet, im Herbst fand die 2. Rauschenale mit mehr als 70 Künstlerinnen und Künstlern statt. Davor, dazwischen und danach haben die vielen Ehrenamtlichen in den Vereinen und anderen Organisationen im Stadtgebiet tolle Veranstaltungen durchgeführt. Dafür meinen herzlichsten Dank, denn alle diese Festlichkeiten zeigen, dass Rauschenberg eine lebendige Stadt ist, in der es sich gut leben und auch arbeiten lässt.

Den Mitbürgerinnen und Mitbürgern, die sich auch in diesem Jahr durch ihr soziales und ehrenamtliches Engagement in besonderer Weise hervorgetan haben, danke ich auf diese Weise ausdrücklich. Ihre Mitarbeit ist in den örtlichen Vereinen, Verbänden, Schulen, Kirchen, Parteien, freiwilligen Feuerwehren und nicht zuletzt für das öffentliche Leben unverzichtbar.

So freue ich mich, die Zusammenarbeit im kommenden Jahr gemeinsam mit Ihnen allen fortsetzen zu können.

Ich wünsche allen Mitbürgerinnen und Mitbürgern ein friedvolles Weihnachtsfest und ein gutes neues Jahr 2018.

Rauschenberg, im Dezember 2017

Ihr

Michael Emmerich

Bürgermeister

Hessen Mobil – Straßen- und Verkehrsmanagement

Pressemitteilung

Bad Arolsen, 19 . Dezember 2017

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L 3077: Landesstraße zwischen Rosenthal und Rauschenberg-Bracht wird nach Um- und Ausbau wieder freigegeben

Am Mittwoch, dem 20. Dezember 2017, wird im Laufe des Tages nach halbjähriger Bauzeit die L 3077 zwischen Rosenthal und Rauschenberg-Bracht wieder für den Verkehr freigegeben.

Im Rahmen des umfassenden Um- und Ausbaus erhielt die neue Landesstraße eine verbesserte Linienführung und wurde auf 6,00 m zuzüglich einer Bankette von beidseitig jeweils 1,00 m verbreitert. Im Bereich der Serpentinen erhielt die Straße einen gradlinigen Verlauf. Dadurch verkürzt sich die Fahrbahnlänge um rd. 190 m. Die Gesamtbaulänge der Um- und Ausbaustrecke betrug rd. 2,3 Kilometer.

An den Um- und Ausbau des Landesstraßenabschnitts schloss sich ab der Einmündung der K 19 in die L 3077 (Kreisgrenze Marburg-Biedenkopf / Waldeck-Frankenberg) eine Fahrbahnerneuerung auf einer Strecke von rd. 2,9 km in Richtung Bracht an.

Die Erneuerung der Fahrbahndecke diente insbesondere der Verbesserung der Verkehrssicherheit, da die alte Fahrbahn in weiten Teilen eine nicht mehr ausreichende Griffigkeit aufwies.

Um den Fahrbahnaufbau zu verstärken, wurde der vorhandene Asphaltbelag in einer Stärke von rd. 4 cm abgefräst und anschließend mit neuen Asphaltschichten in einer Stärke von rd. 12 cm versehen. Außerdem wurden im gesamte Streckenabschnitt neue Stahlschutzplanken installiert.

Um während der Bauarbeiten die Arbeits- und die Verkehrssicherheit gewährleisen zu können. war es unumgänglich, die Landesstraße zwischen Bracht und Rosenthal während der Bauzeit zu sperren.

Hessen Mobil bedankt sich bei Anwohnern und Verkehrsteilnehmern für ihr Verständnis für die mit der Baumaßnahme verbundenen verkehrlichen Einschränkungen.

Rund 3,130 Mio. Euro investierte das Land Hessen im Rahmen der Sanierungsoffensive 2016 - 2022 für die Baumaßnahme in den Erhalt und den Ausbau des Landesstraßennetzes.

Maßnahmen zur Verringerung des Leerstandes greifen

Stadt Rauschenberg investiert mehr als 500.000 Euro in die Rauschenberger Altstadt

Aufbauend auf das Leerstandkonzept, dass das Büro Buchenauer aus Marburg im Rahmen des Förderprogramms Stadtumbau Hessen aufgestellt hatte, erarbeitete ein ehrenamtlich tagender Arbeitskreis Leerstand in den Jahren 2012 bis 2014 weitere Maßnahmen, die den Leerstand, insbesondere in der Kernstadt, verringern sollten.

Mittlerweile haben mehrere leerstehende aber auch bewohnte ältere Häuser neue Eigentümer gefunden. Es standen und stehen noch an vielen Häusern Gerüste, die zeigen, dass sich etwas tut. Dafür sind wir allen Hauseigentümern dankbar, denn es zeigt sich immer mehr, dass Rauschenberg weiterhin lebens- und liebenswert ist.

Jetzt steigt auch die Stadt selbst in die Sanierung eines Wohngebäudes ein. Bereits im Jahr 2015 haben wir uns zur Aufnahme in ein Förderprogramm des Bundes und des Landes Hessen beworben. Leider sind wir damals nicht aufgenommen worden. Aber wir haben nicht aufgegeben und uns bei einer weiteren Ausschreibung in 2016 und jetzt neu in 2017 wieder beworben.

Das Programm heißt „Soziale Integration im Quartier. Ziel des Programms ist die Schaffung von Orten der Integration und des sozialen Zusammenhaltes. Es ist uns jetzt gelungen mit unserem Konzept zu überzeugen und eine Förderung zu bekommen. Insgesamt lagen dem Hessischen Umweltministerium 77 Bewerbungen von Städten und Gemeinden vor, 18 Kommunen erhielten eine Förderung.

Bei voraussichtlichen Gesamtkosten von 520.000 Euro erhalten wir grundsätzlich eine Förderung von 90%, allerdings werden uns künftige Einnahmen für die Dauer von 20 Jahren angerechnet. Da auch eine Vermietung einer Wohnung mit im Konzept aufgeführt ist, wurde uns jetzt ein Förderbetrag von 380.000 Euro zugesprochen, was einer Förderquote von 73% entspricht. Mit diesem Geld werden wir in den nächsten Jahren ein Haus in der Marktstraße grundhaft sanieren und wieder mit Leben füllen.

Wir arbeiten weiterhin intensiv an der Innenentwicklung unserer Stadtteile, um die Ortskerne weiter zu beleben. Aber genauso wichtig ist die sogenannte Außenentwicklung, also die Schaffung von Bauplätzen für Bauwillige aus Rauschenberg oder von außerhalb. Denn nur bei einem guten Mix aus Innen- und Außenentwicklung haben wir eine Chance bei dem Wettbewerb um neue Mitbürgerinnen und Mitbürger zu bestehen.

Ihr

Michael Emmerich

Bürgermeister