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Ferienprogramm 2018

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Grußwort des Bürgermeisters

Bürgermeister Michael Emmerich

 

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Nächste Veranstaltungen

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Alkohol am Steuer – auch das ist in Rauschenberg nicht gut

Twike

Obwohl es den einen oder anderen sehr schwer fallen musste, da die Versuchung durch das leckere Oberrosphe Bier, das normalerweise nur einmal im Jahr verkauft wird, doch sehr groß war, musste man doch erst das Twike, den VW Golf von Denzel oder Peugeot aus dem Autohaus Horst ausleihen und die Erfahrung der Elektrofahrzeuge im wahrsten Sinne des Worte erfahren. Aber es gab ja auch Alternativen. Das Rote Kreuz verkaufte Kaffee und andere Getränke. Speisen wurden vom Hofgut Fleckenbühl zubereitet und angeboten. Auch die Stadtjugendpflege bot vieles für die zahlreichen Gäste des ersten Regionaltages Klimaschutz und Mobilität, der von der Region Burgwald-Ederbergland in enger Zusammenarbeit mit der Stadt Rauschenberg organsiert wurde.

IMG 8946ElekroautosEtwa 1000 Gäste konnten sich bei herrlichem Sonnenschein ein Bild der Leaderprojekte in der Region machen. Herr Prof. Dr. Monheim zeigte in seinem sehr ausführlichen Vortrag auf, welche Potentiale für den ländlichen Raum in der Elektromobilität liegen und welche Alternativen es gibt. Das Theaterstück „Immer den Nordwind nach“ zeigte auf, welche Einsparmöglichkeiten beim Verbrauch von Ressourcen ein jeder von uns hat und richtete sich nicht nur an die kleinen Zuschauer. Der Bürgerbus der Gemeinde Lahntal sowie ein Elektrofahrzeug des Carsharingprojektes Cölbe-Schönstadt waren ebenso zu besichtigen, wie der Stand der Region Burgwald-Ederberglang e.V.. Auch das RepairCafe Cölbe ließ sich beim Reparieren über die Schulter schauen. Viele Rauschenberger Bürger haben ein so großes Interesse an dieser Arbeit bekundet, sodass es vorstellbar ist, auch eine solche Einrichtung in Rauschenberg in Kooperation mit Cölbe auf die Beine zu stellen. Wer sich berufen fühlt hierbei mit zu arbeiten, kann sich gerne an Herrn Jörg Näther im Rathaus unter 06425 923929 oder Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! wenden.

Hurra! – Rauschenberg ist erste Bioenergiestadt Deutschlands

Preisverleihung 2016

Wir dürfen uns ab sofort Bioenergiestadt nennen und das nicht unverdient. Rauschenberg erzeugt heute ca. 18 Millionen KWh Strom durch regenerative Energiequellen wie Wind, Wasser, Biogasanlagen und Photovoltaik. Der Verbrauch lag 2014 aller Haushalte und Gewerbetreibenden bei 12 Millionen KWh. Die Abwärme der Biogasanlagen wird für die Nahwärmesysteme in Josbach, Schwabendorf und der Kernstadt für das Heizen genutzt. Das alles trägt dazu bei, weniger Öl und Gas zu verbrauchen, dem Klimaschutz ein wenig voran zu treiben und Gelder, die sonst nach Russland, Saudi-Arabien, Iran, Irak und viele mehr im Land zu halten und die heimische Wirtschaft zu stärken. Durch den Überschuss an Strom könnte schon heute jeder Rauschenberger seine Benzin- oder Dieselkutsche in ein hochmodernes Elektrofahrzeug klimaneutral umtauschen und mit Ökostrom fahren. Rauschenberg ist damit die erste Stadt in Deutschland, die sich autark mit Wärme und Strom versorgen kann. Auch die Region Burgwald-Ederbergland e.V. unterstützt diese positive Entwicklung Rauschenbergs. Im Rahmen des Regionaltages Klimaschutz und Mobilität der Region Burgwald-Ederbergland in enger Zusammenarbeit mit der Stadt Rauschenberg wurde die drei BIO-Ernergiegenossenschaften mit dem Nachhaltigkeitspreis ausgezeichnet.  1000 Euro teilen sich nun das „Bioenergiedorf Josbach eG“, „Bioenergiedorf Schwabendorf eG“ und die „Nahwärme Rauschenberg eG“.  Aber wir wären nicht Rauschenberg, wenn wir nicht noch eine kleine Schippe drauflegen würden. In den nächsten Monaten wird der zweite Windpark gebaut und für Bracht liegt ein Plan vor, der weltweit für Aufsehen sorgen wird, sollte er umgesetzt werden – das Sonnenenergiedorf. Rauschenberg beweist wieder einmal, dass es sich nicht verstecken muss, dass wir in der Championsleague der regenerativen Energien vorne mitspielen.

Fürchte nicht die Wohrataler, auch wenn sie Geschenke bringen

IMG 8528Wer erinnert sich nicht gerne an die schöne Zeit während der Stadtrechtefeier zurück. Während der Grenzgänge und dem Festkommers wurde viel gelacht, erzählt und einiges versprochen. Viele Geschenke wurden überreicht. Und wenn man sich auch noch an die Gabe der Wohrataler erinnert, so gab es damals zu dem Bonsai ein Versprechen. Der Bonsai sei nur ein Platzhalter für einen richtigen Baum, der  später noch folgen solle. Er solle die Verbundenheit der Wohrataler mit den Rauschenberger symbolisieren. Nun war es soweit, die Wohrataler lösten Ihre Bringschuld ein. Bewaffnet mit Spaten kam eine kleine Abordnung nach Rauschenberg. Es wurde ein tiefes Loch ausgehoben und eine kleine Winterlinde in die Wohraaue in der Nähe des Lindenhofes gepflanzt. Wir hoffen nun, dass der Baum wächst und gedeiht und zu einem sichtbaren Zeichen der tiefen Freundschaft zwischen den Rauschenbergern und Wohratalern heranwächst. Aber er soll uns auch immer an die wunderschöne 750jahre Stadtrechtfeier in Rauschenberg, die ohne die Freunde aus den Nachbargemeinden unvorstellbar gewesen wäre, erinnern.

Eine Ära geht zu Ende

Armin Koehler Ruhestand

Rauschenbergs dienstältester Bademeister wurde in den wohl verdienten Ruhestand entlassen.  Nach 35 Jahren widmet Armin Köhler sich nun vermehrt seinem professionellen Hobby, dem Fotografieren. Er war schon lange nicht mehr als Bademeister im Schwimmbad zu sehen und dennoch kennt ihn jeder Rauschenberger genau. Er hat noch miterlebet, wie das Schwimmbad seine Folie bekam oder die Solaranlage installiert wurde. Anfänglich arbeitete er bis zu 14 Std täglich im Bad und war mit seiner manchmal sehr unorthodoxen Art für die großen und kleinen Sorgen für alle ansprechbar. Manch Anekdote hat er erleben dürfen und gab die Eine oder Andere  auch während der feierlichen Verabschiedung zum Besten. Wir wünschen Herrn Armin Köhler in seinem (Un-)Ruhestand viele schöne Fotomotive und hoffen ihn weiter als Gast im Freibad begrüßen zu dürfen. 

Die Anzahl der „Stolpersteine“ wächst

Stolperstein1Josbach hatte vor der Machtergreifung 1933 ein lebendiges jüdisches Leben. Familien, die ihr Auskommen als Kaufleute und Händler bestritten, lebten zu mehreren Generationen zusammen. Während der Verlegung von 16 weiteren Stolpersteinen vor den Häusern , in denen einst das jüdische Leben pulsierte, aus deren Fenster und Türen ein Kinderlachen oder auch die Mutter zu hören war, die zum Essen rief, wurden die einstigen Bewohner kurz vorgestellt. Manche hatten das vermeintliche Glück nach Amerika auswandern zu können, fanden dort aber meist keine Arbeit, bekamen kein Fürsorge und konnten nur durch die Unterstützung Ihre Kinder überleben. Die Geschichten der aus Ihrer Heimat vertriebenen älteren Juden liest sich oft gleich. Unvorstellbar, dass nur innerhalb von zwei Jahren Menschen, die stark in das dörfliche Sozialgeflecht eingebunden waren, manchmal sogar ein klein wenig Wohlstand ihr eigen nennen durften, alles verloren. Nicht aus eigenem Antrieb sondern weil sich das politische Klima veränderte. Genau an diese Geschichten und Geschichte sollen die Stolpersteine erinnern und mahnen. 

Stolperstein

Herr Gunter Demnig, Künstler und Initiator der Stolpersteine verlegte diese Fachgerecht im Beisein zahlreicher Bürgerinnen und Bürgern, Herrn  Amnon Orbach, Vorsitzender der Jüdischen Gemeinde Marburg, Herrn Kreistagsvorsitzender Detlef Ruffert, Herrn Bürgermeister Michael Emmerich, Vertretern des Magistrates, Vertretern des Ortsbeirates, Frau Pfarrerin Fülling und  Herrn Dohrs. Bekleidet wurde die Veranstaltung musikalisch durch die Gitarrengruppe Josbach.

Bracht – Wir leben zusammen einen Traum

Bracht BioEnergie

Stellen Sie sich vor, es kommt jemand zu Ihnen und erzählt, dass sie nie wieder Öl, Gas, Holz oder Dergleichen verbrennen müssen, um warmes Wasser oder ein warmes Zuhause zu haben. Im Normalfall bitten sie ihn höflichst zu gehen oder rufen den Krankenwagen. Nicht so in Bracht. Hier könnte am 14.09.2016 Geschichte geschrieben worden sein. Während der zweistündigen Präsentation zu den Ergebnissen der Machbarkeitsstudie „Bioenergiedorf Bracht“ durch Herrn Brandt vom Planungsbüro G.u.T, kristallisierte sich heraus, dass hier etwas weltweit Einmaliges geschaffen werden kann. Neben den üblichen Bioenergien wie Hackschnitzel, Stroh oder Holzpellets wurde das Augenmerk auf eine genial einfache aber zugleich ungewöhnliche Lösung für Bracht gelenkt. Bracht kann das erste autarke Sonnenenergiedorf der Welt werden, dass ausschließlich durch Sonnenenergie geheizt wird. Auf einer Fläche zwischen 1 und 2 Ha werden sogenannte thermische Sonnenkollektoren aufgestellt. Die Sonnenenergie wird aufgefangen. Wasser wird erhitzt und in einem 43 Millionen Liter fassenden Behälter in den Monaten März/April bis September/Oktober eingelagert. Die Temperatur beträgt ca. 80°C mit einem Wärmeverlust von ca. 2°C pro Monat. In den Wintermonaten wird dieses Wasser genommen, um in einem ca. 4 km langen Rohleitungssystem Ihr Haus zu beheizen. Die Baukosten betragen stolze 8,8 Millionen Euro. Der Clou, über die Hälfte dieser Kosten kann durch Fördergelder durch den Staat subventioniert werden, sodass die Last pro Hauseigentümer bei 4000 Euro liegt. Zwar ist diese Art des Heizens zurzeit aufgrund des niedrigen Ölpreises etwas teurer, aber wann die weltweiten Märkte mit Ihren Preisen anziehen ist nur eine Frage der Zeit. Bracht wurde mit dieser Lösung ein großer Wurf aufgezeigt, der natürlich auch weltweit für Aufsehen sorgen wird. Das große „Aber“ folgt sogleich. Um diese Lösung auch umsetzen zu können, müssen mindestens 103 Haushalte aus Bracht und Bracht-Siedlung bereit sein, sich daran zu beteiligen. Wenn Sie als Brachter mithelfen wollen Bracht in den Geschichtsbüchern einen Platz einzuräumen, ihnen der Klimaschutz am Herzen liegt oder sowieso eine neue Heizungsanlage benötigen, dann sprechen Sie mit Ihrem Ortsvorsteher.

Rauschenberg hat gewonnen

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170 Städte und Gemeinden sowie Universitäten und andere Einrichtungen des öffentlichen Rechts haben bei der diesjährigen Ausschreibung des hessischen Wirtschaftsministeriums „eKommunal“ teilgenommen. Und Rauschenberg hat gewonnen. Die Verwaltung darf 14 Tage lang unentgeltlich Elektromobilität testen. Hierfür wurde den Vertretern der Stadt von Audi Deutschland und dem hessischen Wirtschaftsministerium der hybridbetriebene Audi Q7 etron zur Verfügung gestellt. Neben dem üblichen Dieselaggregat verfügt dieses Fahrzeug über ein Elektromotor, der eine Reichweite von 80 Km aufweist und für die täglichen Dienstfahrten mehr als ausreichend ist. Das Fahrzeug kann sowohl im reinen Elektromodus als auch nur über den Dieselmotor angetrieben werden. Auch ist es durch die intelligente Elektronik möglich, beide Antriebsformen zugleich zu nutzen.  Wer möchte, kann sich das Fahrzeug im Rahmen  des Regionaltages am 25.09.2016 ab 11 Uhr an der Kratz’schen Scheune anschauen. Hier werden auch andere Fahrzeuge, von e-Bikes bis zu Elektroautos verschiedener Hersteller, die zum Teil auch getestet werden können, vorgestellt. Für die Probefahrten wird die Bahnhofstraße in Höhe Kratz’sche Scheune an diesem Tag  gesperrt.  Das Wirtschaftsministerium und die Autohersteller möchten durch die Aktion „eKommunal“ erreichen, dass die Elektromobilität bei Behörden aber auch in der Bevölkerung stärkere Akzeptanz erfährt.

Unter dem Motto MAXimal mobil bleiben – mit Verantwortung fand eine Veranstaltung zur Verkehrsprävention für Seniorinnen und Senioren statt.

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Gemeinsam mit dem RNV - RegionalenVerkehrsVerbund Marburg-Biedenkopf haben die Seniorenbildung der Volkshochschule des Landkreises Marburg-Biedenkopf und das Polizeipräsidium Mittelhessen diese Veranstaltung durchgeführt.
DSC04973Seitens des RNV wurde der Bustransfer zu der Veranstaltung organisiert. Mit einem supermodernen Niederflurbus wurden die Seniorinnen und Senioren aus den Stadtteilen abgeholt. Ausführliche Informationen gab es im Storchennest Ernsthausen von Heinz-Konrad Debus und Hariet Maria Gunesch. „Mobil mit dem Bus“ war das Thema des Nachmittages, der zum Ziel hatte, den Öffentlichen Personen Nahverkehr besser kennenzulernen. Gerade wer den ÖPNV nicht so häufig nutzt, kennt viele Angebote nicht, weiß nicht, was bei der Nutzung von öffentlichen Verkehrsmitteln zu beachten ist und auch nicht, was ein Bus heutzutage zu bieten hat. Während Herr Debus über die Aufgaben und Ziele des RNV informierte,  ergänzte Frau Gunesch zu Tarifen, Fahrplänen, AST. 
Für ein praktisches, aktives Bustraining stand Herr Prior vom ALV-Oberhessen zur Verfügung. Unterstützt wurde die Aktionsnachmittag vom Omnibusbetrieb Nau, das den Bus zur Verfügung stellte und dem Team der ehrenamtlichen Mitarbeiterinnen der vhs-Seniorenbildung aus Ernsthausen, die für Kaffee und ein tolles Tortenbuffet sorgten.

 

Karin Lippert