Neuesten Rauschenberger Nachrichten

Kinderbasar in Bracht

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Deutsche Märchenstraße

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Bauplätze in Rauschenberg

Hessentag 2018

Ferienprogramm 2018

Bu bauen und wohnen
Bu ferienspiele
Bu Feuerwehr
Bu Jugendfeuerwehr
Bu Carsharing

Grußwort des Bürgermeisters

Bürgermeister Michael Emmerich

 

Liebe Internetnutzer, ich heiße Sie herzlich Willkommen auf den Seiten der Stadt Rauschenberg, der Familienstadt mit Herz. Weiter

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Chlorung des Trinkwassers in Bracht

Das Gesundheitsamt Marburg hat festgelegt, dass das Trinkwasser in Bracht weiterhin in einer sehr geringen Dosis gechlort wird. Mitte Dezember wurden in einer Probe im Ortsnetz in Bracht zwei Keime gefunden. Der Brunnen und der Hochbehälter waren durchgehend keimfrei. Seitdem wird das Trinkwasser gechlort. Das Trinkwasser wurde in den ersten beiden Wochen nach dem Fund der Keime täglich beprobt. Seit Anfang Januar erfolgt eine wöchentliche Beprobung. Die Qualität des Wassers ist bis auf die beiden im Dezember gefundenen Keime einwandfrei. Es ist seitdem keine negative Probe mehr aufgetaucht. Die Chlorung wird voraussichtlich bis Ende Februar andauern.

Michael Emmerich

Bürgermeister

 

 

Die Anzahl der „Stolpersteine“ wächst

Stolperstein1Josbach hatte vor der Machtergreifung 1933 ein lebendiges jüdisches Leben. Familien, die ihr Auskommen als Kaufleute und Händler bestritten, lebten zu mehreren Generationen zusammen. Während der Verlegung von 16 weiteren Stolpersteinen vor den Häusern , in denen einst das jüdische Leben pulsierte, aus deren Fenster und Türen ein Kinderlachen oder auch die Mutter zu hören war, die zum Essen rief, wurden die einstigen Bewohner kurz vorgestellt. Manche hatten das vermeintliche Glück nach Amerika auswandern zu können, fanden dort aber meist keine Arbeit, bekamen kein Fürsorge und konnten nur durch die Unterstützung Ihre Kinder überleben. Die Geschichten der aus Ihrer Heimat vertriebenen älteren Juden liest sich oft gleich. Unvorstellbar, dass nur innerhalb von zwei Jahren Menschen, die stark in das dörfliche Sozialgeflecht eingebunden waren, manchmal sogar ein klein wenig Wohlstand ihr eigen nennen durften, alles verloren. Nicht aus eigenem Antrieb sondern weil sich das politische Klima veränderte. Genau an diese Geschichten und Geschichte sollen die Stolpersteine erinnern und mahnen. 

Stolperstein

Herr Gunter Demnig, Künstler und Initiator der Stolpersteine verlegte diese Fachgerecht im Beisein zahlreicher Bürgerinnen und Bürgern, Herrn  Amnon Orbach, Vorsitzender der Jüdischen Gemeinde Marburg, Herrn Kreistagsvorsitzender Detlef Ruffert, Herrn Bürgermeister Michael Emmerich, Vertretern des Magistrates, Vertretern des Ortsbeirates, Frau Pfarrerin Fülling und  Herrn Dohrs. Bekleidet wurde die Veranstaltung musikalisch durch die Gitarrengruppe Josbach.

Bracht – Wir leben zusammen einen Traum

Bracht BioEnergie

Stellen Sie sich vor, es kommt jemand zu Ihnen und erzählt, dass sie nie wieder Öl, Gas, Holz oder Dergleichen verbrennen müssen, um warmes Wasser oder ein warmes Zuhause zu haben. Im Normalfall bitten sie ihn höflichst zu gehen oder rufen den Krankenwagen. Nicht so in Bracht. Hier könnte am 14.09.2016 Geschichte geschrieben worden sein. Während der zweistündigen Präsentation zu den Ergebnissen der Machbarkeitsstudie „Bioenergiedorf Bracht“ durch Herrn Brandt vom Planungsbüro G.u.T, kristallisierte sich heraus, dass hier etwas weltweit Einmaliges geschaffen werden kann. Neben den üblichen Bioenergien wie Hackschnitzel, Stroh oder Holzpellets wurde das Augenmerk auf eine genial einfache aber zugleich ungewöhnliche Lösung für Bracht gelenkt. Bracht kann das erste autarke Sonnenenergiedorf der Welt werden, dass ausschließlich durch Sonnenenergie geheizt wird. Auf einer Fläche zwischen 1 und 2 Ha werden sogenannte thermische Sonnenkollektoren aufgestellt. Die Sonnenenergie wird aufgefangen. Wasser wird erhitzt und in einem 43 Millionen Liter fassenden Behälter in den Monaten März/April bis September/Oktober eingelagert. Die Temperatur beträgt ca. 80°C mit einem Wärmeverlust von ca. 2°C pro Monat. In den Wintermonaten wird dieses Wasser genommen, um in einem ca. 4 km langen Rohleitungssystem Ihr Haus zu beheizen. Die Baukosten betragen stolze 8,8 Millionen Euro. Der Clou, über die Hälfte dieser Kosten kann durch Fördergelder durch den Staat subventioniert werden, sodass die Last pro Hauseigentümer bei 4000 Euro liegt. Zwar ist diese Art des Heizens zurzeit aufgrund des niedrigen Ölpreises etwas teurer, aber wann die weltweiten Märkte mit Ihren Preisen anziehen ist nur eine Frage der Zeit. Bracht wurde mit dieser Lösung ein großer Wurf aufgezeigt, der natürlich auch weltweit für Aufsehen sorgen wird. Das große „Aber“ folgt sogleich. Um diese Lösung auch umsetzen zu können, müssen mindestens 103 Haushalte aus Bracht und Bracht-Siedlung bereit sein, sich daran zu beteiligen. Wenn Sie als Brachter mithelfen wollen Bracht in den Geschichtsbüchern einen Platz einzuräumen, ihnen der Klimaschutz am Herzen liegt oder sowieso eine neue Heizungsanlage benötigen, dann sprechen Sie mit Ihrem Ortsvorsteher.

Rauschenberg hat gewonnen

Q7-etron

170 Städte und Gemeinden sowie Universitäten und andere Einrichtungen des öffentlichen Rechts haben bei der diesjährigen Ausschreibung des hessischen Wirtschaftsministeriums „eKommunal“ teilgenommen. Und Rauschenberg hat gewonnen. Die Verwaltung darf 14 Tage lang unentgeltlich Elektromobilität testen. Hierfür wurde den Vertretern der Stadt von Audi Deutschland und dem hessischen Wirtschaftsministerium der hybridbetriebene Audi Q7 etron zur Verfügung gestellt. Neben dem üblichen Dieselaggregat verfügt dieses Fahrzeug über ein Elektromotor, der eine Reichweite von 80 Km aufweist und für die täglichen Dienstfahrten mehr als ausreichend ist. Das Fahrzeug kann sowohl im reinen Elektromodus als auch nur über den Dieselmotor angetrieben werden. Auch ist es durch die intelligente Elektronik möglich, beide Antriebsformen zugleich zu nutzen.  Wer möchte, kann sich das Fahrzeug im Rahmen  des Regionaltages am 25.09.2016 ab 11 Uhr an der Kratz’schen Scheune anschauen. Hier werden auch andere Fahrzeuge, von e-Bikes bis zu Elektroautos verschiedener Hersteller, die zum Teil auch getestet werden können, vorgestellt. Für die Probefahrten wird die Bahnhofstraße in Höhe Kratz’sche Scheune an diesem Tag  gesperrt.  Das Wirtschaftsministerium und die Autohersteller möchten durch die Aktion „eKommunal“ erreichen, dass die Elektromobilität bei Behörden aber auch in der Bevölkerung stärkere Akzeptanz erfährt.

Unter dem Motto MAXimal mobil bleiben – mit Verantwortung fand eine Veranstaltung zur Verkehrsprävention für Seniorinnen und Senioren statt.

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Gemeinsam mit dem RNV - RegionalenVerkehrsVerbund Marburg-Biedenkopf haben die Seniorenbildung der Volkshochschule des Landkreises Marburg-Biedenkopf und das Polizeipräsidium Mittelhessen diese Veranstaltung durchgeführt.
DSC04973Seitens des RNV wurde der Bustransfer zu der Veranstaltung organisiert. Mit einem supermodernen Niederflurbus wurden die Seniorinnen und Senioren aus den Stadtteilen abgeholt. Ausführliche Informationen gab es im Storchennest Ernsthausen von Heinz-Konrad Debus und Hariet Maria Gunesch. „Mobil mit dem Bus“ war das Thema des Nachmittages, der zum Ziel hatte, den Öffentlichen Personen Nahverkehr besser kennenzulernen. Gerade wer den ÖPNV nicht so häufig nutzt, kennt viele Angebote nicht, weiß nicht, was bei der Nutzung von öffentlichen Verkehrsmitteln zu beachten ist und auch nicht, was ein Bus heutzutage zu bieten hat. Während Herr Debus über die Aufgaben und Ziele des RNV informierte,  ergänzte Frau Gunesch zu Tarifen, Fahrplänen, AST. 
Für ein praktisches, aktives Bustraining stand Herr Prior vom ALV-Oberhessen zur Verfügung. Unterstützt wurde die Aktionsnachmittag vom Omnibusbetrieb Nau, das den Bus zur Verfügung stellte und dem Team der ehrenamtlichen Mitarbeiterinnen der vhs-Seniorenbildung aus Ernsthausen, die für Kaffee und ein tolles Tortenbuffet sorgten.

 

Karin Lippert

Zweites Lehmseminar erneut ein Aushängeschild für Rauschenberg

Gruppenfoto2 2016

Auch das zweite Lehmseminar der Stadt Rauschenberg war ein großer Erfolg. Das bewährte Team um Helmut Nau (Aktiv gegen Leerstand) und Ludwig Pigulla (Interessengemeinschaft Schlossberg – Historischer Arbeitskreis) konnten den 13 Teilnehmerinnen und Teilnehmern ihr umfangreiches Wissen in dem Fachseminar der Stadt Rauschenberg vermitteln. Eine Besonderheit war diesmal die tatkräftige Unterstützung durch die Ortsvorsteherin von Ernsthausen, Annette Hahn. Die gelernte Restauratorin und Inhaberin des Meisterbriefes für das Malerhandwerkes konnte durch Ihr profundes Fach- und Sachwissens das bewährte Team sinnvoll ergänzen. IMG 8277IMG 8341Auch diesmal drehte sich wieder alles um das Arbeiten mit Lehm. Das Herstellen von Haselspließen, das Ausfachen und die verschiedenen Möglichkeiten der Lehmvorbereitung und Verarbeitungen sowie eine kleine Einführung in die Marburger und Oberhessischen Kratzputztechniken waren zentrale Themen der Veranstaltung. Und wer sagt, das ist was für alte Leute, den müssen wir hier berichtigen, der jüngste Teilnehmer war 17 Jahre. Wer hingegen sagt, sowas ist etwas nur für junge Leute, auch den können wir hier nur entgegenbringen, unsere älteste Teilnehmerin war 74 Jahre alt. Auch das Verhältnis von Frauen und Männer ging in diesem Kurs 7 zu 6 für die Frauen aus. Positiv aufgenommen wurde der Besuch von Teilnehmern aus dem ersten Seminar sowie die vielen Rauschenberger Zaungäste und die Besucher aus dem gesamten Landkreis, die sich immer wieder ein eigenes Bild von den Aktivitäten rund um das Debus’sche Haus machten. Markus Semmler stellte wieder einmal seine meisterhafte Kochkunst unter Beweis und Arnold Ziegler war, als fleißiger Helfer im Hintergrund, ein wichtiges Mosaikteil während der zwei Tage.

Aufgrund der zu erwartenden Witterung werden in diesem Jahr keine Seminare mehr stattfinden. Weitere Seminare, auch für die Bereiche Lehminnenausbau und Holzbearbeitung sind für das nächste Jahr angedacht. Da die Außenfassade des Debus’schen Hauses in den nächsten Wochen vollendet wird, werden in ganz Rauschenberg, auch in den Stadtteilen neue Objekte für die Seminare gesucht und geprüft.

Rotes Wasser Tour - 4 km auf neuen Wegen

Rotes Wasser

Vor 10 Jahren wurde die „Extratour Rotes Wasser“ konzipiert und 2008 als „Premium- Wanderweg“ erstmals zertifiziert. Die Region Burgwald-Ederbergland hat sich 2014 als Ziel gesetzt eine „Premium-Wanderregion“ zu werden. Hierzu wurde es u. a. erforderlich die Wanderwege der Region zu überprüfen ob die Wegeführung und auch attraktive Orte auf den Wegen aufgewertet werden können. Da die „Extratour Rotes Wasser“ seinerzeit viel auf befestigten Waldwegen geführt wurde, war es besonders wichtig, den Weg zu verbessern. Die Wegepaten aus Bracht, Hessen Forst mit den beiden zuständigen Förstern und auch die Jugendgruppe des Elisabethvereins in Schönstadt haben gemeinsam mit der Region neue Wegeabschnitte ausgesucht, hergerichtet und markiert. Jetzt laufen Wanderer zu 45 % auf unbefestigten Wald- oder Feldwegen und Pfaden.

Am 25. September fanden sich die Akteure am vom Förster Wack neu gestalteten Rastplatz in der Nähe des Rennplätzchens zum vorläufigen Abschluss der Aufwertung der „Rotes Wasser Tour“ zusammen. Herr Süßmann vom Forstamt fand die Veränderungsvorschläge gut und machbar, Herr Fricke vom Elisabethverein stellte fest, dass die Arbeiten für die Jugendlichen eine Abwechslung im Alltag waren. Für den Magistrat der Stadt Rauschenberg sprach Frau Lippert ihren Dank für die geleistete Arbeit aus und die Wegepaten fanden, dass es Spaß gemacht hat. Letztlich dankte Herr Daubert seitens der Region für die konstruktive Zusammenarbeit und das Engagement.

 

Gerd Daubert 

Unterwegs im Schächerbachtal

Unterwegs im Schaecherbachtal

Dass der Chor gerne unterwegs ist und mindestens einmal im Jahr auf Tour geht, dürfte wohl inzwischen jedem bekannt sein.

In diesem Jahr zog es den Chor zum ersten Mal außerhalb der Rauschenberger Gemarkung zum Wandern. Die Schächerbachtour bei Homberg/Ohm war das Ziel der muntereren Gruppe. Nachdem die Tour vor der Sommerpause vorgestellt wurde und über die Sommerpause hin, die Planungen dafür auf Hochtouren liefen, machten sich einige Sängerinnen schon mal ein Bild von der Tour. Die Vorsitzende wanderte die Strecke ab, reservierte für das anschließende gemeinsame Essen in der Hainmühle die entsprechende Anzahl an Plätze. Ein, zwei Sängerinnen kannten die Strecke bereits und hatten sie in einer anderen Gruppe abgelaufen. Zwei Sängerinnen liefen die Strecken zweimal ab um zu überlegen welches wohl der beste Start und Zielpunkt wäre. Einige waren schon mal vorab in der Hainmühle um das Essen auszutesten.Unterwegs im Schaecherbachtal1Unterwegs im Schaecherbachtal2 Ja…, Planung ist die halbe Miete! Die Wanderung ist seit einigen Jahren immer der Startschuss in das Winterhalbjahr. Direkt anschließend beginnen dann wieder die Proben. Sonntag, 21.August bei bestem Wanderwetter (unsere Pessimisten hatten schon die Befürchtung es könne regnen) ging es auf die 9km Wanderung. Tatsächlich waren auch gelegentlich dunkle Wolken über uns und verstreuten ein paar winzige Regentropfen, doch von Regen zu sprechen, wäre mehr als übertrieben. In Wirklichkeit zogen die vereinzelten dunklen Wolken hinter uns her. Die Wanderung führte uns durch vorbei an Kleingärten, der Motorradrennbahn direkt hinein in den Wald. Bergauf auf wunderbar hergerichteten Wegen wandernten wir praktisch auf dem Plateau mit herrlichen Ausblicken. Die Stadt Homberg lassen wir hinter uns und begeben uns direkt an den Rand des Vogelsberges. Viel zu wenig wird mal inne gehalten um die Landschaft und die vielen Aktionspunkte auf dieser Tour zu genießen. Dabei gibt es rund um diese Tour so viele sagenhaften Geschichten.  Aber wandern heißt auch sich mit dem Nachbarn unterhalten. So hat bald jeder seine eigene Wandergeschwindigkeit gefunden und der Gesprächsbedarf wird erfüllt.  Nach gut der Hälfte der Strecke hat die Gruppe fast den höchsten Punkt erreicht, dort wartet das Serviceauto mit Getränken und Plätzchen. Die Tour geht langsam bergauf, unmerklich überwindet man die knapp 160m Höhenunterschied. Die letzte Etappe der Wanderung führt uns an verschiedenen Stellen über den Schächerbach. Riesige Steine zeigen den Weg über den Bach und zuletzt, die Hainmühle schon in Sichtweite, geht es nochmal über die Ohm.

Die Plätze in der Hainmühle sind reserviert und so nimmt die Wandergruppe dort Platz. Nach und nach kommen noch die übrigen angemeldeten Sängerinnen dazu. Eine Sängerin nutzt die Zeit, bis das Essen kommt, die Tour noch einmal zu laufen. Scheinbar hat sie daraus einen Geländelauf gemacht, denn sie war nach einer Stunde wieder zurück.

Infos zum Chor und Fotos zur Wanderung auf www.frauenchor-rauschenberg.de

Lehmbauseminar in Rauschenberg

Stadtrundgang

Das erste Lehmbauseminar der Stadt Rauschenberg war ein riesen Erfolg. 14 Teilnehmer aus Rauschenberg und der Region hatten das Glück, aus über 70 Anfragen an dem ersten zweitägigen Lehmbauseminar teilzunehmen. Am ersten Tag war die Archetektur und die kunsthistorische Bedeutung verschiedener Rauschenberger Fachwerkbauten im Fokus. Herr Helmut Nau vom Arbeitskreis Aktiv gegen Leerstand konnte viel über die baulich Entwicklung in den verschiedenen Jahrhunderten berichten, Herr Ludwig Pigulla von der Interessengemeinschaft Schloßberg ergänzte die politischen und kulturellen Hintergründe.  Einen ersten Eindruck des kommenden Tages, der seinen Schwerpunkt auf die praktische Arbeit legte, konnten die Teilnehmer des Seminars  bei den vorbereitenden Arbeiten wie die Herstellung von Buchenspließen  gewinnen.

Lehmvorbereitung

Der zweite Tag stand komplett unter der Überschrift „Arbeiten mit Lehm“. Kleingruppen gingen gemeinsam an die Arbeit um Gefache mit Spießen zu verweben, Strohwickel herzustellen oder den Stampflehm vorzubereiten. Naturfüllstoffe wurden mittels Eier, Quark, Leinöl und Mineralwasser hergestellt oder der Lehm mittels Quark und Kalk in einen Oberputz verwandelt. Gegen Ende des offiziellen Teils der Veranstaltung konnten die Teilnehmer noch Einzelne Gefache im Stil des oberhessischen Kratzputzes verschönern.

Arbeiten am Fachwerk

Ziel der Veranstaltung war es, den Menschen Rauschenberg und dessen Fachwerkhäuser näher zu bringen, die Angst vor der Arbeit mit Lehm zu nehmen und Wissen zu transportieren. Im Anschluss der Veranstaltung  wurde noch lange bei Speisen und Getränken geredet und ein reger Informationsaustausch half dem einen oder anderen bei seinem eigenen Projekt. Die Kursgebühr von 90,-€ je Teilnehmer  wurde komplett für den Aufwand  der Veranstaltung verbraucht. So gab es ein T-Shirt für alle, alle Speisen, die von Herrn Markus Semmler frisch aus regionalen Zutaten zubereitet hatte und von allen Teilnehmern hoch gelobt wurden, sowie alle Getränke waren kostenfrei.

Aufgrund der guten Resonanz wird der Kurs am 02.09. und 03.09.2016 wiederholt. Interessierte wenden sich bitte bis zum 22.08.2016 an Frau Ulrike Huth, Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!, 06425 923912.