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Veranstaltungskalender

November 2017
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Grußwort des Bürgermeisters

Bürgermeister Michael Emmerich

 

Liebe Internetnutzer, ich heiße Sie herzlich Willkommen auf den Seiten der Stadt Rauschenberg, der Familienstadt mit Herz. Weiter

Filmtheater am 21.10.2017 in Josbach

Kinderfilm 15:00 Uhr

Wir zeigen einen Film in dessen Mittelpunkt eine mehrtägige Klassenfahrt steht, die von einer Klassenlehrerin und einem in sie verliebten Lehrer geleitet wird. Auch eine Mutter ist zum Leidwesen der Tochter als waghalsige Busfahrerin mit von der Partie. Einer der beiden großen Spannungsbögen entsteht aus der Rivalität zwischen einer fast schon erwachsen wirkenden Mädchenbande und dem frechen Nachwuchs. Dies führt zu einer lebensbedrohlichen Situation in einem nahe gelegenen verlassenen Bergwerksstollen.
Dieser Film verspricht Spannung, Abwechslung und jede Menge Spaß.


Erwachsenenfilm 20:00 Uhr


Zwei Männer um die 70, die nie richtig gelebt haben, erhalten noch eine letzte Chance, dies zu lernen. Edward ein gelangweilter Milliardär, viermal verheiratet, schikaniert seine Umwelt und mehrt die Rendite seiner Krankenhäuser. Carter ein pflichtbewusster Automechaniker, hat es geschafft, seine Familie, die er vernachlässigt, zu einem bescheidenen Wohlstand zu führen. Diese beiden ungleichen Charaktere treffen im gemeinsamen Krankenzimmer einer Krebsstation aufeinander. Schließlich stellt sich heraus, dass beide noch höchstens ein Jahr zu leben haben. Als Edward bemerkt, dass
Carter eine Liste mit letzten Wünschen schreibt, bietet er ihm eine Abmachung an: Carter soll ihn auf einer Weltreise begleiten. Dieser Film regt,neben aller Dramatik, sehr zum Lachen an.
Alle Einwohner unseres neuen Pfarrbezirks und natürlich Gäste sind herzlich eingeladen, an diesem Tag an den Vorstellungen im Evangelischen Gemeindesaal Josbach teilzunehmen.
Der Eintritt ist frei. Um eine Spende für gemeindliche Zwecke wird gebeten.

Markus Henkel

 

Besetzung des Schiedsamtes Rauschenberg

Vereidigung Schiedsfrau

Nachdem die Stadtverordnetenversammlung Herrn Ludwig Pigulla als Schiedsmann wiedergewählt und Frau Sabine Schmerberg erstmals zur stellvertretenden Schiedsfrau gewählt hatte, wurde Frau Schmerberg jetzt durch die Direktorin des Amtsgerichtes Kirchhain, Frau Andrea Hülshorst, vereidigt.

Zeitgleich wurde Frau Barbara Hampel, die das Amt der stellvertretenden Schiedsfrau 10 Jahre lang innehatte, verabschiedet.

Bürgermeister Michael Emmerich gratulierte Frau Schmerberg zu ihrem neuen Amt und bedankte sich ganz herzlich bei Frau Hampel für die Arbeit in den letzten 10 Jahren.

Ludwig Pigulla beginnt seine 5. Wahlperiode als Schiedsmann, d.h. er übt das Amt bereits seit 20 Jahren aus. Erstmals vereidigt wurde Herr Pigulla am 26.08.1997.

Zur Schiedsperson wird man für 5 Jahre gewählt. Es handelt sich um ein Ehrenamt. Schiedspersonen haben die Aufgabe zur Durchführung von Sühneverhandlungen mit dem Ziel der gütlichen Schlichtung streitiger Rechtsangelegenheiten zur Vermeidung von Privatklageverfahren und Schlichtung kleiner bürgerlich-rechtlicher Streitigkeiten. So kann z.B. die Privatklage in Strafsachen erst betrieben werden, nachdem ein Sühneversuch vor der Schiedsperson erfolglos geblieben ist und eine entsprechende Sühnebescheinigung mit der Einreichung der Privatklage dem Gericht vorgelegt wird.

…neues aus der feuerwehr

Spiel und Spaß rund ums Feuerwehrhaus

Aktionstag der Jugendfeuerwehr startet in Schwabendorf

Bei durchwachsenem Wetter präsentierte sich die Rauschenberger Jugendfeuerwehr am Samstag, 08.10.17, mit einem bunten Programm für Kinder und Jugendliche, rund um das Gerätehaus in Schwabendorf.

Die gute Laune der Besucher wurde durch das trübe Wetter nicht verdorben. Galt es doch die ausgestellten Feuerwehrfahrzeuge von innen und außen zu erkunden. Immer wieder große Erstaunen rief das große Gewicht hervor mit denen die Feuerwehr regelmäßig hantiert.

Fahrzeugausstellung

Doch nur anschauen, dass gab es heute nicht. An einem Stand konnte jeder ein Strahlrohr in die Hand nehmen und ein brennendes Haus löschen. Die Flammen wurden durch Fallklappen dargestellt und die galt es nun umzuspritzen.

Jan Badouin erklärt Sara und Lisa Krebs wie das mit dem Strahlrohr funktioniertJan Badouin erklärt Sara und Lisa Krebs wie das mit dem Strahlrohr funktioniert

Aber auch eine Slotcar-Rennbahn (zu meiner Kinderzeit hieß sowas noch Carrera-Bahn) und kleine Aktionsspiele sorgten ebenso für Kurzweil, wie die aufgebaute Hüpfburg. Als Andenken an diesen Tag konnte sich jeder einen eigenen Button herstellen lassen.

Elias Möschet und Niclas Schein versorgten die Besucher mit Rauschenberg-ButtonElias Möschet und Niclas Schein versorgten die Besucher mit Rauschenberg-Button

Zwischendurch konnten sich Groß und Klein mit leckeren Bratwurst vom Holzkohlegrill und Pommes stärken (Es wurde gemunkelt, dass die Pommes so reißenden Absatz fanden, einige private Bestände kurzfristig geplündert wurden). Auf Leckermäulchen wartete ein großes Küchenbuffet drauf, verputzt zu werden. Kalten Getränken und warmem Kaffee stillten den Durst.  Ein großes Dankeschön an den Feuerwehrverein der FF Schwabendorf, welcher sich bereit erklärt hatte, die Verpflegung zu organisieren und parat zu stehen, alles unter die Leute zu bringen.

Im Schulungsraum erklärten Marion Henkel und Dominik Jünger den ganz kleinen, wie man sich bei einem Notfall richtig verhält. Auch übten sie das richtige Absetzen eines Notrufes.

Gespannt lauschen die Kinder den Erklärungen von Dominik JüngerGespannt lauschen die Kinder den Erklärungen von Dominik Jünger

Selbstverständlich zeigten die jungen Brandschützer auch, was sie bereits gelernt haben. Gezeigt wurde ein Löschangriff mit drei C-Rohren. „Hut ab“ kann man nur sagen, den in Schnelligkeit und Professionalität müssen sich die Nachwuchskräfte mit Nichts vor den „Großen“ verstecken. Alles klappte sehr gut.

Doch dieser Aktionstag hatte auch einen ernsten Hintergrund, wie mir Stadtjugend-feuerwehrwart Heiko Schein berichtet. Die Jugendfeuerwehr braucht Nachwuchs. In den sechs Stadtteilen sind „nur“ rund 40 Jugendliche aktiv. „Wir haben für die Ausbildung zwei Gruppen gebildet: Ernsthausen, Rauschenberg, Schwabendorf und Albshausen, Bracht, Josbach.“ erklärt Schein. Dieser Aktionstag soll der erste von vielen weiteren sein, die reihum stattfinden werden. Ziel ist es, die Kinder und Jugendlichen für eine Mitarbeit zu begeistern. Wer montags um 18:00 Uhr Zeit und Lust hat ist herzlich willkommen.

Am Ende dieser ersten Veranstaltung zeigten sich alle Beteiligten sehr zufrieden über die Resonanz der Besucher. Also kann die Planung für den nächsten Aktionstag in Angriff genommen werden!

Matthias Pfaff

Mehr Bilder finden Sie auf unserer Facebook-Seite!

Der Arbeitskreises für Hugenotten- und Waldensergeschichte Schwabendorf e.V informiert

Der Arbeitskreis für Hugenotten- und Waldensergeschichte Schwabendorf e.V. lädt ein: am Samstag, 14.10.2017 zur Wanderung von Schwabendorf nach Rauschenberg und über die Wolfskaute zurück nach Schwabendorf. Dieser Rundweg ist ein Teilabschnitt der Anbindung von Frankenhain an die Wegschleife des internationalen Kulturfernwanderweges „Hugenotten- und Waldenserpfad“ in Schwabendorf, der in Südfrankreich und in den Tälern der Waldenser im italienischen Piemont beginnt und durch die Schweiz und Süddeutschland bis nach Bad Karlshafen führt.
Start- und Zielpunkt: Schwabendorf, Bushaltestelle am Dorfgemeinschaftshaus Schwabendorf
Länge: insgesamt ca. 12 km. Höhenlage zwischen 240 und 330 m üNN
Wir starten die Wanderung um 13:00 Uhr.
Dabei orientieren wir uns am blaugrünen Logo des Hugenotten- und Waldenserpfades. An der „Heiligen Eiche“ in Rauschenberg legen wir eine Pause ein. Bevor wir zum letzten Teilabschnitt über die Wolfskaute nach Schwabendorf aufbrechen, wird es spannende Einblicke zur Geschichte geben. Für alle, die den Weg nicht in voller Länge mitmachen wollen: es sind auch Quereinsteiger auf der Strecke herzlich willkommen. Festes Schuhwerk und wetterfeste Kleidung sowie Selbstverpflegung wird empfohlen. Eine Anmeldung ist nicht nötig.
 
Sigi Reekers

Danke allen Wahlhelferinnen und Wahlhelfern

Mit einem öffentlichen Dank wendet sich die Stadt Rauschenberg an alle tatkräftigen Helferinnen und Helfer, die an der Durchführung der Bundestagswahl am 24. September 2017 im Stadtgebiet Rauschenberg mitgewirkt haben.

Für die geleistete Wahlhelfertätigkeit bei der vergangenen Bundestagswahl möchten wir den Damen und Herren, die uns in den Wahlvorständen bei den Stimmbezirken und bei der Briefwahl unterstützt haben, und auch den im Rathaus beschäftigten Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern recht herzlich danken. Ihre zuverlässige Mithilfe hat die sorgfältige und rasche Feststellung des Gesamtwahlergebnisses ermöglicht, so dass Rauschenberg wieder einmal die ersten Ergebnisse an den Kreiswahlleiter senden konnten.

Insgesamt rund 60 Wahlhelfer/-innen hatten in der Stadt Rauschenberg am Sonntag erst in den 8 Stimmbezirken tagsüber für einen geordneten Wahlablauf gesorgt und nach Schließung der Wahllokale die abgegeben Stimmen samt den Ergebnissen der Briefwahl ausgezählt.

Unabhängige, freie Wahlen sind Eckpfeiler der Demokratie – und bei der Durchführung am Wahltag aktiv mitzuarbeiten in den Wahllokalen und beim Auszählen sei zwar ein zeitlicher Aufwand, aber ein zutiefst demokratischer Auftrag. Unser herzlicher Dank gilt allen, die uns bei der Abwicklung unterstützt haben. Wir hoffen sehr, dass wir für eine reibungslose Durchführung auch in Zukunft auf die zuverlässige Mithilfe aus der Bevölkerung bauen können!

Zu Gast bei Musikern, Rennfahrern und Nachtschwärmern – „777 Jahre“ feiert Bracht in 2018 mit einem außergewöhnlichen Programm

Presseinformation 15. September 2017
KULTUR.LEBEN.Bracht e.V.

777 Jahre Bracht

Eigentlich hätte Bracht in 2015 sogar schon den 1.000 Ortsgeburtstag feiern können, wenn nur Steininschriften gleichwertig mit Urkunden anerkannt wären. Ein historischer Steinfund lässt darauf schließen, dass „Altebracht“ bereits in 1015 existierte. Am 2. Januar 1241 wurde Bracht erstmals in einer auf der Amöneburg ausgestellten Urkunde als „Brachtfe“ erwähnt. So freuen sich die Menschen in Bracht und Bracht‐Siedlung auf einen „Glückszahlen“‐Geburtstag im kommenden Jahr und feiern gleich mit ganzen Reihe Veranstaltungen.
Silvester soll in diesem Jahr bereits gemeinsam gefeiert werden, so ist geplant, in der Brachter Mehrzweckhalle ins Jubiläumsjahr hinein zu tanzen und mit einem Feuerwerk das Festjahr zu begrüßen. Vorher wird noch der 4. Band der Brachter Geschichte im Buchformat vom Autor Hans Naumann veröffentlicht werden und es ist geplant, am 22. Oktober erstmals ein Apfelfest auf dem Dorfplatz hinter der Kircher stattfinden zu lassen. Ein Familienfest für alle und mit tollen Mitmachaktionen für Kinder, das mit einem Festgottesdienst und anschließender Pflanzung eines Apfelbaumes auf dem Platz „Zöllersch Hob“ beginnen wird. Am 18. März starten die Wanderer zur ersten Etappe des Grenzgangs. Ist doch die Brachter Gemarkung neben der Biedenköpfer die größte im Landkreis, sind daher  insgesamt 4 Wanderungen geplant: am 29. April, 27. Mai und während der Festwoche am 22. August 2018. Wer sich rechtzeitig beim Festausschuss für die Wanderungen anmeldet, kann sich über ein Wanderpaket im Jubiläumsrucksack freuen.
Erstmals ist mit dem Schlepperkino am 28. Juli 2018 das besondere Open‐Air‐Kinoerlebnis garantiert. Schlepperkino bedeutet: jeder, der sich eine der begehrten Eintrittskarten im Vorverkauf ergattern kann, kommt mit seinem Traktor, Aufsitzrasenmäher oder Klappstuhl zum Feldkino. Auf einer Großprojektionsfläche wird eine Komödie gezeigt, für das leibliche Wohl ist ebenfalls gesorgt. Maximal 300 Schlepperplätze sind aktuell geplant. Auch der Erntetag am Sonntag, 29. Juli 2018 mit Erntearbeiten von früher bis heute, einem Feldgottesdienst und lokalen Köstlichkeiten der Landfrauen, wird ein Höhepunkt werden. Befreundete Vereine unterstützen mit ihrem Können, historischen Maschinen und beim kulinarischen Angebot für das gemeinsame Feldpicknick. Die Festwoche beginnt am 22. August 2018 mit der letzten Etappe der Grenzwanderungen, entlang der südlichen Gemarkungsgrenze durch den Langen Grund in Richtung Schönstadt, parallel zum Junkernwald und zurück zur Mehrzweckhalle Bracht. Am Donnerstag, 23. August 2018 feiert die Brachter Siedlung ab nachmittags ein zünftiges Straßenfest mit Egerländer Musik, gespielt von den Rosenthaler Musikanten. Ein Fest für Groß und Klein hält selbstverständlich auch einen historischen Event für alle bereit, die sich noch an Landwirtschaft mit viel Handarbeit und Pferden, statt Maschinen erinnern können. Eine historische Bilderschau mit Anekdoten zu Kaffee und Kuchen findet am Freitag, 24. August 2018 in der Mehrzweckhalle statt.

„Bracht bei Nacht“ verspricht am 24. August 2018 ein nächtlicher Höhepunkt des Jubiläumsjahres zu werden: der historische Ortskern, der in den 1970er Jahren Straßenbaumaßnahmen zum Opfer fiel, wird mittels einer Lichtshow und Installationen für eine Nacht wieder auferstehen. Ein Nachtflohmarkt im Dorf und ein Lichtspielplatz für Groß und Klein, runden zusammen mit dem lokalen Foodfestival und einem außergewöhnlichen Musikprogramm, die Veranstaltung ab. Eine Nacht mit Feuershow, Rittern und Orgelklängen in der illuminierten Kirche, Musik in den Höfen und auf dem Dorfplatz mit Weindorf, erwarten alle Nachtschwärmer. Ein festlicher Auftakt mit magischem Ambiente für das Festwochenende.
Der Familientag am Samstag, 25. August 2018 wartet mit Spielattraktionen für Kinder, Kinderdisco und Styling für Mädchen ebenso auf, wie mit einem absoluten Höhepunkt: dem Seifenkistenrennen.
Mutige Rennfahrer sausen in ihren schnellen Kisten die Schwabendorfer Straße hinab und werden vom begeisterten Publikum im Zieleinlauf auf der Brücke am Roten Wasser empfangen werden. Es
sind Rennstarts in unterschiedlichen Altersklassen geplant und wer mag, kann sich direkt für die Seifenkistenbau‐Workshops anmelden. Im Festzelt erwartet die Besucher am Samstagabend ein musikalischer Leckerbissen: zünftig startet die Party mit dem Evangelischen Posaunenchor Bracht und wer das Repertoire der Musiker kennt, weiß, dass sie weitaus mehr als Gottesdienstlieder schwungvoll vortragen! Die Band Aischzeit sorgt im Anschluss für eine top Stimmung bei den Partygästen.
Das Höfe‐ und Scheunenfestival am Sonntag, 26. August 2018 wird eine bunte Schau unterschiedlicher Handwerke und Gewerbe von gestern bis heute, mit vielen Mitmachaktionen und spannenden Vorführungen zum Staunen werden. Kinderattraktionen und ein buntes Musikprogramm mit der Unterstützung befreundeter Chöre und Orchester erwarten die Gäste im gesamten Ortskern von 11.00 Uhr bis 18.00 Uhr. Den Abend wird zum Abschluss eine Tanzband im Festzelt stimmungsvoll gestalten.
Und bevor am Montagvormittag das Fest geschlossen wird, spielen die Böhmischen Kellerwald‐Musikanten aus Löhlbach noch einmal im Festzelt zum musikalischen Festausklang auf.

Allgemeine Information:
Für die Kartenvorbestellung, Buchung von Ständen zum Nachtflohmarkt, Gewerbeschau und allgemeine Informationen erreichen Sie den veranstaltenden Verein Kultur.Leben.Bracht e.V. unter
www.777jahrebracht.de oder www.kulturlebenbracht.de sowie via Email an Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!. Ansprechpartner für den Verein sind: Franziska Wagner, Vorsitzende,
Andreas Möhl, 2. Vorsitzender, Anna‐Lena Schütz, 1. Kassiererin, Norbert Merlau, 2. Kassierer sowie Jutta Schäfer und Regina Kranz als 1. und 2. Schriftführerinnen. Heinrich Aillaud, Karin Lippert und
Thorsten Thamke stehen dem Festausschuss zum Dorfjubiläum „777 Jahre Bracht“ vor.
Ansprechpartner für die einzelnen Veranstaltungen sind: Grenzwanderungen – Thorsten Thamke, Schlepperkino – Anna‐Lena Schütz und Franziska Wagner, Erntetag – Werner Metke, Fest der
Brachter Siedlung (23.8.2017) – Frank Haberzettl, Bracht bei Nacht – Franziska Wagner und Anna‐Lena Schütz, Familientag – Anne Schmidt, Seifenkistenrennen – Anne Schmidt und Stefan Detsch,
Höfe‐ und Scheunenfestival – Karin Lippert und Thorsten Thamke, Marketing und Sponsorenanfragen– Anna‐Lena Schütz und Franziska Wagner

…neues aus der feuerwehr

AchtungIhre Feuerwehr twischert jetzt auch. Unter „FF Rauschenberg“ und #feuerwehrrauschenberg informieren wir über den Kurznachrichtendienst Twitter über Aktivitäten unserer Jugendfeuerwehr, Einsatzabteilung, Alters- und Ehrenabteilung sowie unserem Spielmannszug. Auch versuchen wir hier einen weiteren Kanal zu schaffen, um kurzfristig über einsatzbedingte Behinderungen zu informieren. Also, anmelden und folgen!

Kreis und Kommunen bilden Denkmalagentur

Ziel: Baudenkmäler erhalten und wieder nutzbar machen / Aufsuchende Beratung für Eigentümer

Marburg-Biedenkopf – Gemeinsam mit den Kommunen Amöneburg, Kirchhain, Neustadt, Rauschenberg, Stadtallendorf und Wohratal hat der Landkreis Marburg-Biedenkopf die Idee einer Denkmalagentur entwickelt. Mit der offiziellen Unterzeichnung einer entsprechenden Vereinbarung über die Zusammenarbeit kann das Konzept nun umgesetzt werden.

„Im Landkreis Marburg-Biedenkopf gibt es über 6.000 Kulturdenkmäler. Dörfer, Städte und Ortsbilder der Region sind von diesen Denkmälern entscheidend geprägt. Im Zuge des demografischen Wandels zeigt sich in vielen dieser Dörfer und Ortsteile, zunehmend auch in den Kernbereichen von Klein- und Mittelstädten, leider der Verfall ortsbildprägender, häufig denkmalgeschützter Bausubstanz“, erläuterte der Erste Kreisbeigeordnete Marian Zachow. Durch die Leerstände und den im Laufe der Zeit fortschreitenden Verfall der Gebäude verlören Umgebung und ganze Straßenbereiche ihre Attraktivität und Atmosphäre.

297 Denkmalagentur

Foto: Landkreis Marburg-Biedenkopf/Stefanie Wellner.

„Vor diesem Hintergrund haben wir gemeinsam mit den Kommunen Amöneburg, Kirchhain, Neustadt, Rauschenberg, Stadtallendorf und Wohratal das Konzept einer Denkmalagentur auf den Weg gebracht, um den Eigentümern der Baudenkmäler eine Hilfestellung anzubieten“, so Zachow weiter. Das Konzept sei zunächst auf eine Dauer von zwei Jahren ausgerichtet.

„Viele Besitzer empfinden ein denkmalgeschütztes Objekt mehr als Last“, konstatiert Marian Zachow, weil oft große Ängste vor den Kosten und den fachlichen Herausforderungen bestünden und Nutzung und Vermarktungschancen pessimistisch eingeschätzt würden. Demgegenüber seien Förder- und Unterstützungsmöglichkeiten wenig bekannt und kreative Ansätze zu intelligenten und auch finanziell attraktiven Nutzungskonzepten noch nicht breit verbreitet. Die Denkmalagentur soll dazu beitragen, diese Chancen aufzuzeigen und Menschen motivieren, Sanierung und ggf. Vermarktung des Denkmals in Angriff zu nehmen. „Wir wollen mit aufsuchender Beratungsarbeit vermitteln, dass ein Denkmal Lust statt Last ist“, so Zachow.

Die Denkmalagentur soll Eigentümer und Investoren beraten, Akteure im Bereich des Denkmalschutzes vernetzen, vorhandenes Wissen vermitteln, innovative Nutzungs- und Vermarktungsstrategien entwickeln und unterstützen sowie Wege der Förderung und Finanzierung aufzeigen. „Diese Beratung soll Eigentümer von denkmalgeschützten Gebäuden motivieren, aktivieren und überzeugen, dass eine Sanierung ihres Gebäudes möglich und umsetzbar ist“, sagte der Erste Kreisbeigeordnete.

Der Fachbereich Ökonomie der Stadt- und Regionalentwicklung an der Universität Kassel (Prof. Dr. Hahne) hatte zuvor im Auftrag des Landkreises Marburg-Biedenkopf zunächst eine Machbarkeitsstudie zur Realisierung einer solchen Denkmalagentur erstellt und nicht nur die Notwendigkeit sondern auch die grundlegende Machbarkeit einer Denkmalagentur dargelegt.

Eine Steuerungsgruppe, bestehend aus Vertretern der beteiligten Kommunen und des für den Denkmalschutz zuständigen Fachbereichs der Kreisverwaltung, koordiniert die Arbeit der Denkmalagentur. Die beteiligten Kommunen können zunächst jeweils drei Objekte nennen, um die sich die Denkmalagentur kümmern soll. Wenn ein aus der Beratung Objekt ausscheidet, kann die Kommune ein neues Objekt benennen. Die Steuerungsgruppe kann in Einzelfällen auch eine andere Anzahl an Objekten zulassen.

Die Denkmalagentur wird dann die Eigentümer der benannten Objekte gezielt ansprechen und beraten. Dieser Service ist für die Eigentümer in den teilnehmenden Kommunen kostenlos.

Pressestelle des Landkreises Marburg-Biedenkopf