61. Die verwandelten Zwetschensteine

 

Auf unserem Friedhof wurde eines Tages ein Toter zur letzten Ruhe getragen. In dem Leichengefolge war ein Mann, der sich auf dem Friedhof in den Schatten eines Baumes stellte.

Sein Fuß stieß auf einmal an ein Häufchen Zwetschensteine. Er beachtete sie nicht weiter und lauschte andächtig der Leichenrede. Als der Pfarrer den Segen gesprochen hatte, wollte er sich mit den anderen vom Friedhof entfernen. Da klirrte es unter seinem Fuß, und er erblickte eine Menge Goldstücke. Schnell bückte er sich, hob sie auf und steckte sie ein. Die Zwetschensteine hatten sich unter seinem Fuß in Goldstücke verwandelt.