58. Geldfeuer am Schwitzenberg

 

Eine Bürgersfrau unserer Stadt hatte einst ihre Wäsche zum Bleichen und Trocknen auf den Rasenplatz am Schwitzenberg gelegt. Dann eilte sie nach Hause, um ihren Angehörigen das Mittagessen auf das Feld zu bringen. Ihr Weg führte sie wieder den Schwitzenberg hinauf, dicht an ihrer Wäsche vorbei. Zu ihrem Schrecken sieht sie auf vielen Wäschestückchen goldene Flämmchen brennen. Schnell stellt sie ihren Essenkorb ab, ergreift eine auf der Erde liegende Rute und streicht damit die Flämmchen von der Wäsche ab. Zwetschensteine fliegen dabei ins Gras. Erst am Nachmittag fand sie Zeit, die inzwischen trocken gewordene Wäsche zu holen. Zu ihrer größten Verwunderung und Freude findet sie überall Häufchen von Goldstücken, wo zuvor die Zwetschensteine gelegen haben. Dass sie alle Goldstücke sorgsam aufgelesen hat, kann sich jeder wohl selbst denken.