33. Der Werwolf am Irrbächerteiche

 

Vor langer, langer Zeit lebte einmal in Schwabendorf ein Pfarrer, der ging noch eines Abends spät für sein krankes Kind nach

Rauschenberg zum Arzte.

Auf dem Rückweg sprang ihm in der Nähe des Irrbächerteiches ein Werwolf auf den Rücken und klammerte sich mit den Pfoten so fest an ihn, daß er ihn nicht abzuschütteln vermochte. Keuchend schleppte der Pfarrer das zottige Ungetüm bis an den Teich vor Schwabendorf. Dort nahm er die letzte Kraft zusammen und warf das Untier in den Teich, wo es ertrank. Seitdem ist kein Werwolf mehr gesehen worden.