15. Geldfeuer bei der Siechkirche

 

Ein Mann besaß bei der Siechkirche einen Acker. Eines Abends kam er spät die Straße von Kirchhain her und sah auf seinem Acker ein Feuer brennen. Verwundert ging er hinzu. Da lag auf den glühenden Kohlen ein großer Haufen von Zwetschensteinen. Er wollte sie nicht auf seinem Acker leiden, raffte sie auf und schleuderte sie fort. Dabei waren ihm einige an seinem Kittel hängen geblieben, ohne dass er es ahnte. Als er am anderen Morgen den Kittel anziehen wollte, klirrte es. Da fand er an ihm eine ganze Anzahl Goldstücke kleben. Es waren die Zwetschensteine, die sich in Goldstücke verwandelt hatten.