Museumsführer des Rauschenberger Heimatmuseums

Museumsschriften Titelbild

 

Rauschenberger Museumsschriften

 

Beiträge und Mitteilungen des Rauschenberger Museums

Zur Geschichte, Landschaft und Volkskunde

2/1997

Gerhard Trost

Museumsführer

des

Rauschenberger Heimatmuseums

Herausgeber: Verkehrs- und Verschönerungsverein

Rauschenberg E.

 

 

 

Liebe Besucher!

Der Verkehrs- und Verschönerungsverein Rauschenberg begrüßt Sie in den Räumen des Rauschenberger Heimatmuseums, das seit 1989 im oberen Stockwerk des historischen Rathauses der Stadt eingerichtet ist und noch weiter ausgebaut werden soll.

Dieser Museumsführer soll Ihnen einige Hilfestellungen geben, um die dargestellten Themenbereiche und Ausstellungsstücke zu erläutern.

 

Entstehung

Zu Beginn des 20. Jahrhunderts begannen der Justizwachtmeister Otto Stock, der Straßenmeister Hesse und der Sparkassen-Rendant Karl Volland alte heimische Gebrauchsgegenstände zu sammeln, mit dem Ziel ein Heimatmuseum zu gründen.

Durch Verhandlungen mit der Stadt wurde als erster Aufenthaltsraum des Sammlungsgutes ein oberer frier Raum im Rathaus neben dem Sitzungssaal freigegeben.

Doch die sehr schnell anwachsende Sammlung benötigte mehr Raum. Nach langen schwierigen Verhandlungen gelang es, ein Zimmer im mittleren Geschoß des Rathauses für das Sammlungsgut zu bekommen. Hier wurden dann durch Otto Stock die ersten Museumsführungen durchgeführt.

Zwei Weltkriege mit ihren schrecklichen Auswirkungen unterbrachen eine Weiterentwicklung, die auch in der weiteren zeitlichen Folge stagnierte.

Erst nach der 700 Jahrfeier 1966 begann Herman Sack im Zusammenwirken mit dem Verkehrs- und Verschönerungsverein Rauschenberg, sich wieder mit der Weiterführung des Heimatmuseums zu beschäftigen. Mit großem Engagement sammelte er weitere Museumsstücke, registrierte und ordnete sie nach ortsbezogenen Schwerpunkten und organisierte im Rathauszimmer bei Bedarf Museumsführungen.

Mit großer Hingabe hat er bis zu seinem Tode 1986 in verdienstvoller Weise für den Fortbestand des Museums gewirkt.

Da 1984 eine Rathaussanierung anstand, wurde das gesamte Museumsgut in einen leerstehenden Raum über der Raiffeisenkasse ausgelagert. Nach der Rathaussanierung sollte dann entsprechender Platz für ein Heimatmuseum im historischen Rathaus geschaffen werden.

Um in fachlicher Kompetenz, ein für Rauschenberg zugeschnittenes Gesamtmuseumskonzept zu entwickeln, wurde unter Mithilfe des Hessischen Museumsverbandes ein Kunsthistoriker vom Magistrat der Stadt eingestellt, der im Rahmen einer Arbeitsbeschaffungsmaßnahme diese Aufgabe übernahm.

Nach Sichten, Ordnen und Katalogisieren des vorhandenen Museumsbestandes schlug der Kunsthistoriker für eine inhaltliche Gestaltung des Rauschenberger Museums vor, es auf „die Brandgefahren im ländlichen Altagsleben“ auszurichten. Den geschichtlichen Hintergrund sah er im großen Brand 1266 und die weiteren größeren Brände von 1507,1515 und 1529 innerhalb der Stadt Rauschenberg. Hierzu jedoch wäre nur eine begrenzte Auswahl aus dem vorhandenen Sammlungsbestand vorhanden gewesen. Vor allen Dingen aber sollte das vorhandene übrig, noch sehr umfangreiche Material an andere Museen abgegeben werden.

Doch zu dem sicherlich aus kunsthistorischer Sicht wohlüberlegtem Vorschlag hat der Magistrat seine Zustimmung nicht gegeben, besonders im Hinblick auf das von riesigen Bürgern gespendete Sammlungsgut, welches dann nicht mehr hier am Ort geblieben wäre.

Der Magistrat beauftragte nunmehr den Ortsvorsteher, Wilhelm Wissemann, im Obergeschoß des Rathauses den vorhandenen Sammlungsbestand nach Sachgruppen mit ortsgeschichtlichen Vermittlungsinhalten zu ordnen und darzustellen. Für diese Arbeiten schaltete Herr Wissemann wieder den Verkehrs- und Verschönerungsverein Rauschenberg mit ein, so dass das Museum mit dem Leitgedanken „Laßt Objekte sprechen-Museum zum Anfassen“ als Vermittlungsziel aufgebaut und 1989 unter der Obhut des Verkehrs- und Verschönerungsvereins Rauschenberg wieder eröffnet werden konnte.

 

Aufgliederung

Das Museum wurde in vier Abteilungen aufgegliedert:

Raum 1: Stadtgeschichte, Historisches
Raum 2: Handwerk, Gebrauchsgeräte verschiedener Jahrhunderte
Raum 3: Wohnbereich des 19. Jahrhunderts
Raum 4: Raum- und Gewichtsmaße, landwirtschaftliche Geräte

           

Im Museumseingang sind einige Farbbilder über Rauschenberger Stadtansichten zu sehen, die Herr Kurt Döhrer aufgenommen und dem Museum zur Verfügung gestellt hat.

 

Raum 1 Stadtgeschichte, Historisches

 

Vitrine 1:

Hier sind historische Zeugnisse der Stadtgeschichte dargestellt. Das bedeutendste Schriftstück ist die Original-Kopie der Verleihungskunde der Stadtrechte (1266) durch den amtierenden Grafen Gotfried von Ziegenhain mit der entsprechenden Textübertragung.

Mit der Stadtrechtsverleihung wurde auch zugleich Stadtwappen und Stadtsiegel verliehen. Das Wappen zeigt einen durch einen Querbalken geteilten Schild, das untere Feld ist von oben nach unten halbiert, im oberen nicht halbierten Feld steht ein achtstrahliger Stern. Das sogenannte „Rauschenberger große Reitersiegel“ ist in Kopie ausgestellt. Leider ist das Originalreitersiegel Mitte der 1950er Jahre abhandengekommen.  Die Umschrift in Übersetzung lautet: „Siegel der Gesamtheit der Bürger Rauschenbergs“. Es zeigt einen Ritter (Landesherren), der am linken Arm den Ziegenhainer Wappenschild (Landesherrschaft) trägt und in der Rechten ein Schwert schwingt (Zeichen des landesherrschaftlichen Schutzes). Den Helm zieren 11 Rosen.

 

Vitrine 2:

Hier sind zwei Fensterbierscheiben (Schöffenscheiben) ausgestellt (Chunrad Finck und Reitz Weckesser). Zum Bau des Rathauses (1557) stifteten die Ratsschöffen runde Fensterbierscheiben. In den bleigefassten Kranz sind die entsprechenden Namen angegeben. Diese bunten Scheiben wurden mitten in die Rathausfenster eingefaßt. Die Zahl der tatsächlich gestifteten Schöffenscheiben ist unbekannt. Im Original sind heute nur noch vier vorhanden (zwei im Heimatmuseum, eine in der Rauschenberger Stadtkirche, und eine weitere im Heimatmuseum Korbach)

Eine ebenfalls ein einem Rathausfenster eingelassene Bierscheibe zeigt das damalige Rauschenberger Wappen.

Weiterhin sind sieben Siegel der Stadtverwaltung ausgestellt. Das älteste Siegel stammt aus 1641 und zeigt einen Ziegenhahn mit dem Rauschenberger Wappen. Die Umschrift lautet „Insiegel der Stadt Rauschenberg“. Dieses Siegel wurde noch bis in das 19. Jahrhundert benutzt.

Ein weiteres Exponat zeigt den Unterteil eines Tongefäßes ca. aus dem 11. Jahrhundert, gefunden im Wohratal.

Ausgestellt ist hier auch eine Konzessionsurkunde für Brennen, Ausschank und Verkauf von Branntwein durch Landgraf Friedrich an die Brüder David und Philip Greilinge vom 18.07.1737. Der Hessische Landgraf Friedrich war durch Heirat mit der schwedischen Thronerbin u.a. auch König der Schweden und Wenden geworden. Daher das Verleihungssignum: „Allerdurchläuchtigster, Großmächtigen, Herrn Friedrich, der Schweden und Wenden König, Landgraf zu Hessen usw“. Ausgestellt wurde die Urkunde durch die Fürstlich Hessische Rentkammer in Kassel.

 

Schrank

In den beiden oberen Ablagen des Schrankes sind geistliche Schriften ausgestellt. Gezeigt werden zwei Bibeln, die älteste datiert aus 1710. Zur damaligen Zeit wurden die Bibeln mit Holzdecken und Lederecken gebunden und mit Metallverschlüssen versehen.

Weiterhin werden Gebets- und Gesangsbücher gezeigt.

In der unteren Ablage des Schrankes sind Schmuckstücke und eine Druckplatte zum Bedrucken von Stoffen (Färberdruckstock). Der aus Holz bestehende Druckstock wurde in heißes Wachs getaucht und auf das zu färbende Leinen gedrückt. Dann wurde dieses Muster gestickt.

Charakteristisch für Rauschenberg ist auch die hier ausgestellte Tracht, die zur evangelischen Marburger Tracht gehört, im Gegensatz dazu aber farblich matt wirkt. In der Trachtenmode bestehen zwischen der protestantischen Marburger Tracht (schwache leuchtende Farbgebung) und der katholischen Marburger Tracht (Vielfarbigkeit) große Unterschiede. ( Siehe hierzu die beiden Trachtenmodelle in Raum zwei.)

Die Kopfbedeckung der Rauschenberger Frauentracht bestand aus dem Stülpchen, auch Häubchen oder Betzel genannt. Es gab weiße, schwarze, bunte teilweise verschiedenfarbig gestickte Stülbchen. Die Altersstufe der Mädchen und Frauen kennzeichneten sie durch ihre rote, grüne oder schwarze Einfaßbänder. Bei Trauer wurde ein schwarzes Tuchmäntelchen über das Stülpchen gehängt. Die Grundformen der Oberbekleidung bestanden aus einer Teilung von Oberteil und Rock. Ein Ober- oder Halstuch und ein Unterschnurtüch (Brusttuch) wurden durch den sogenannten Ärmel-Motzen (Leibchen) eingefaßt. Am Hals wurde das Tuch mit einer Brosche gehalten. Der Rock ist im oberen Teil eingeengt, um ihn der Taille anzupassen, nach unten verbreiterte er sich in Falten. Bei der praktischen Arbeit trug man einen nur im Bund eingefaßten Rock. Als Schutztuch für die Kleidung wurde eine Schürze um die Taille gebunden die farblich und in der Ausstattung der jeweiligen Festlichkeiten angepaßt war. Die Strümpfe reichten nur bis an das Knie und wurden über der Wade mit einem Strumpfband festgehalten. Als Schuhwerk trug man weit ausgeschnittene Schuhe.

Die Männer trugen an Festtagen Hemd mit Stehkragen, Jacken, Weste, Hose, evtl. Zylinder, im Alltag Schirmmützen, Hemd, den Hessenkittel mit Halstuch, lange Hose  Wollstrümpfe und ebenfalls weit ausgeschnittene Schuhe. Sowohl bei Frauen und Männern gab es in der Werktags- Sonntags- und Festtagstracht der jeweiligen Würde und Bedeutung der Tage deutliche Unterschiede.

Rechts von der Eingangstür zum Raum 2 sind einige Vorderlader Gewehre zu sehen, die die Bürgerwehr führte. Bei den Vorderlader Gewehren wurden Pulver und Kugel mit einem Ladestock in den Lauf geschoben, die anschließende Zündung erfolgte anfangs per Hans, später mit einem Luntenschloß. Das explosive Schießpulver bestand aus einem Gemisch aus Kalisalpeter, Schwefel und Holzkohle. Letztere wurden in einer Pulverstampfe (siehe Exponat) zerkleinert.

In der weiteren Folge werden einige militärische Requisiten gezeigt: Waffenrock, Schirmmütze, Degen, Ledertaschen, Messlatte zur Musterung der Rekruten u.a.

An den Wänden befinden sich Ansichten und Einzelaufnahmen markanter, noch bestehender und bereits abgerissener Fachwerkhäuser.

Die ältesten Stahl- und Kupferstiche sind von Dilich (1605) Meißner (1623) und Merian (1635). An der Wand über der Vitrine 1 ist der Grundriss des alten Stadtkerns von 1740 und ein Luftbild des jetzigen Stadtkerns zu sehen.

Rechts neben der Tür zu Raum 2 befindet sich ein Bild von Hermann Sack, der sich um den Erhalt des Museums und um die Erweiterung des Sammlungsbestandes verdient gemacht hat.

 

Raum 2: Handwerk, Gebrauchsgerät verschiedener Jahrhunderte

Zunächst bietet eine beiderseitige Schautafel im Überblick Teilinformationen zur Stadtgeschichte. An der gegenüberliegenden Wand befinden sich Uhren aus dem vorigen Jahrhundert.

Beim Rundgang rechts wird das Schusterhandwerk mit einer kompletten Werkstatt und der dazugehörigen speziellen Geräten und Materialien gezeigt, die zur Schuhherstellung und –Reparatur benötigt wurde: Nähmaschine, Leder, Holzfußmodelle verschiedener Größen, Schuhmacherhammer, Zangen, Ahle, Glätter, Messer, Lederraspel, Feilen, Nägel, Pinfuß aus Eisen u.a.

Zur Herstellung von Schuhen diente dem Schuster als Modell der Schuhleisten, über den das Leder geschlagen und anschließend angepasst wurde. Vielfach wurden jedoch auch die Lederschuhe auf dem Jahrmarkt gekauft. Für die Herstellung von einem Paar Schuhen, benötigte man etwa einen Tag. Die Haltbarkeit solcher handwerklich angefertigter Schuhe war beträchtlich, sie hielten oftmals mehrere Jahr und wurden von den älteren Familiengliedern an die jüngeren weitergegeben.

Mitte des 19. Jahrhunderts zählte man in Rauschenberg 16 Schuhmacher, die Mehrzahl dieser Handwerker betrieb nebenbei noch eine kleine Landwirtschaft.

Neben dem Schuhmacherhandwerk wird das Steinmetzhandwerk dargestellt: Gerät zur Bearbeitung von Steinen für Hausbau, Einfassung u.a., wie Steinmeißel, Steinschneide, Steinbeil, Steinhammer, Holzformen zur Herstellung von Ziegelsteinen aus Lehm und Ton.                            

Zur Holzbearbeitung durch das Schreiner- und Zimmermannshandwerk werden folgende Geräte ausgestellt: Hobelbank, verschiedene Sägen und Hobel, Holzbohrwinde, Holzschraubzwinge, Schnitzmesser für Rundholz, Stecheisen, Holzbeil zum Behauen von Balken, Holzhammer. Bis in das Frühmittelalter waren Schreiner und Zimmerleute beruflich vereint, erst danach vollzog sich eine handwerkliche Trennung. Während sich das Arbeitsfeld des Schreiners auf die Planung und Herstellung von Möbeln, Zimmereinrichtung, Wandverkleidung, Treppen, Fenster und Türen auch Särgen erstreckte, war der Zimmermann für Planung und Bau von Häusern ( Fachwerkbauten), Mühlenwerken, Brücken und auch Schiffen und Flößen zuständig.

In Rauschenberg arbeiteten Mitte des 19. Jahrhunderts 2 Zimmerleute und 9 Schreiner, die neben ihrem Handwerk noch eine kleine Landwirtschaft betrieben.   

Brände innerhalb der Stadt hatten für Rauschenberg schicksalhafte Bedeutung. Eine der größten Brandkatastrophen von 1266 war ja Anlass der Stadtrechtsverteilung, um einen städtischen Neubeginn mit wichtigen Privilegien zu ermöglichen. Aber auch durch spätere Brände, so 1507, 1515, 1529 und 1661, wurden erhebliche Teile der Stadt vernichtet. In einer alten Katastervorbeschreibung heißt es: „Liegt diese Stadt (Rauschenberg) bekanntermaßen auf einem hohen Berge nahe dem verfallenen Schloss, an einem Tannenwalde, im Übrigen aber ganz offen (…) Übrigens besteht diese Stadt aus 150 contribuablen (besteuerbaren) Häusern um 69 ½ separaten Scheuern, und ist als ein Hauptgebrechen noch zu bemerken, dass sie mit sehr wenigem Wasser versehen, so, dass bei harter Winterszeit eine Wache bei die Kämpfe gestellt werden muss, damit niemand mehr Wasser haben dürfe, als zur Konsumtion derer Menschen erforderlich, für das Vieh hingegen mit der Axe (mit dem Wagen) aus der Wohra, welche ½ Stunde von der Stadt entfernt ist, mit vieler Beschwerlichkeit den Berg hinauf herbei geschafft werden muss. Bei solchen erheblichen Umstand, lässt sich auch leicht folgern, in was für einen betrübten Zustand diese Stadt gesetzt sehen würde, wenn eine Feuers Brunst entstehen sollte.“

Es sind daher im Museum neben der früheren Schutzbekleidung der Feuerwehrleute auch Gerätschaften zur Brandbekämpfung ausgestellt. Als erstes Wassertransportmittel bei einem Brand wurden Ledereimer benutzt, die durch eine Menschenkette vom Brunnen (Kump) zum Brandherd und zurück befördert wurden. Später kamen dann zunächst Handfeuerspritzen und dann fahrbare Feuerspritzen zum Einsatz, die mit einen Handpumpgerät versehen waren, mit dem das Wasser durch Schläuche zum Brandherd gepumpt wurde. Die Schläuche wurden nach dem Brand an einer Reifenvorrichtung an einem der oberen Rathausfenster zum Trocknen aufgehängt.

In der weiteren Raumfolge sind einige Haus- und Türbalken mit Schnitzereien ausgestellt. Oft wurden solche Schnitzereien als Schreckbilder zur Vertreibung böser Geister dargestellt.

Einen breiten Raum im Museum nimmt das Beleuchtungsgerät ein. Bis in das 18. Jahrhundert war der Kienspan (aus harzreichem Kieferholz) die Haus- und Wohnzimmerbeleuchtung. Die Kienspäne wurden an Leuchtpfählen in Kienspanhalter gesteckt. Ein weiteres Beleuchtungsgerät zu jener Zeit waren Fackeln, die mit Harz, Pech oder Tierfett präpariert waren. Sie dienten überwiegend der Straßen- und Gassenbeleuchtung. Im Mittelalter verdrängte dann die Kerze die Fackel bei der Innenbeleuchtung des Hauses. Die aus Paraffin, Stearin, Talg, Wachs u.a. mit einem aus Wollfäden geflochtenem Docht hergestellte Kerze war zunächst als Luxusartikeln den Fürstenhöfen, Kirchen und reichen Bürgern vorbehalten. Für die normale Beleuchtung in den Häusern war bis in das 19. Jahrhundert hinein die Öllampe als Ständerlampe am einem Lichterknecht befestigt oder als Hängelampe in Gebrauch. Diese Lampen wurden mit Rüböl oder tierischem Öl gefüllt. Als Docht diente zusammengedrehter Faserstoff. Mitte des 19. Jahrhunderts traten den Öllampen allmählich auch Petroleum- und Gaslampen (Karbidlampen) zur Seite. Für die Karbidlampe wurde ein brennbares Gas aus Calciumkarbid und Wasser verwandt. Der nächste große Fortschritt waren die Erfindungen des Zündholzes (1829) und der elektrischen Glühlampe (1879). In Rauschenberg wurde 1921 das elektrische Licht eingeführt. Für die Beleuchtung des Rathaussitzungssaales wurde ein sogenanntes Lichtermännchen angefertigt. Solche Beleuchtungskörper waren zu Beginn des 16. Jahrhunderts sehr beliebt. Dieser Deckenleuchter ist in der Mitte des Raumes 2 ausgestellt. Er ist aus Hirschgeweihstangen hergestellt und mit einer männlichen Halbfigur verbunden, die das Rauschenberger Wappen zeigt. Am äußeren Geweihrand waren die Kerzenhalter angebracht.

In der weiteren Folge des Mitteltisches sind Dachziegeln der Stadtziegelhütte ausgestellt. Diese städtische Ziegelhütte ausgestellt. Diese städtische Ziegelhütte befand sich vor dem Albshäuser Tor (jetzt Gaststätte Ziegelhütte) und war verpachtet. In zwei Brennöfen wurden Dachziegel und Ziegelsteine gebrannt. Ab dem 17. Jahrhundert waren wegen der Brandgefahr Strohdächer verboten. Es war Sitte, dass die jeweils letzte Ziegel eines Brandes mit der Identität des jeweiligen Auftragsgeber oder des Zieglers, so hießen damals Ziegelarbeiter, versehen wurde. Die hier ausgestellten Ziegel sind solche Schlussexemplare.

An der gegenüberliegenden Wand ist ein Stück Ledertapete angebracht. Tapeten waren vor dem 19. Jahrhundert aus Leder oder Stoff. Besonders teuer waren Ledertapeten, man fand sie daher auch nur in begüterten Häusern. Die hier ausgestellte Ledertapete mit Baummotiven stammt aus dem Haus Schloßstraße 18, vormals Lehnhof der Herren v. Seiboldsdorff, die von hier aus das Lehnsgut „Zitrichshausen“ bewirtschafteten.

Die Flachsverarbeitung wird hier dargestellt, weil in der ländlich sozialen Struktur und der sandigen,  mageren Boden breite Bevölkerungsschichten zur Leinenherstellung (Heimarbeit) gezwungen waren, um zu überleben. Besonders im Winter war dies ein ertragreiches Betätigungsfeld von Frauen und Männern, die sich durch die Herstellung und den Verkauf von Leinentüchern ein kleines Einkommen erwirtschafteten. Auch gab es einen speziellen Berufszweig, die Leinweber, deren Beruf jedoch weniger ertragreich war. In der Einkommensskala der Handwerker rangierten sie an letzter Stelle. Durch die Baumwollen Konkurrenz und die Erfindung der Maschinenweberei Mitte des 19. Jahrhunderts konnten die heimischen Leinweber jedoch nicht mehr mithalten, und ihre Existenz war innerhalb weniger Jahre zugrunde gerichtet.

Der Rohstoff für das Leinen lieferte der Flachs, oder auch Lein genannt, eine einjährige Öl- und Faserpflanze mit grünen Blättern und blauen Blüten. Die Fruchtkapseln enthalten leinölhaltigen Samen. Der lange zähfaserige Stängel bildet den Ausgangsstoff für das Leinen. Nach der Samenreife im Juli/August wurden die Pflanzen geerntet, indem man sie mit der Wurzel ausrupft.

 

 

In 9 Verfahrensgängen wird dann das Leinen hergestellt:

  1. Die Samenkapseln werden durch Ziehen des Flachses durch die Reffe von den Stängeln getrennt. Die Fruchtkapseln werden zu Leinöl und Lampen öl verarbeitet oder für neues Saatgut aufbereitet.

  2. Damit nun die Pflanzenfaser spröde und mürbe wird, kommt sie in eine Röste, d.h. sie wird in einer Wasserröste gewässert oder im Freien durch Tau (Tauröste) behandelt.

  3. Nach dem Rösten werden die Fasern gedörrt.

  4. Um nun die Bastschicht der Pflanzen gebundenen Fasern zu lösen, werden sie mit einer Breche bearbeitet, um holzige Teile von der Faser zu trennen.

  5. Zur vollständigen Entfernung der Holzteile ist das Schwingen des Flachses notwendig, was an einem Schwingstock mit Schwingmesser geschieht.

  6. Nach dem Schwingen besteht der Flachs nur noch aus der eigentlichen Faser. Nun wird eine Handvoll Strähnen der gerafften Flachsfasern durch die Hechel (Nagelbrett) gezogen. Kurze Fasern ergeben Werk, lange Fasern werden in einen Zopf gebündelt.

  7. Mit einem Spinnrad wird aus den langen feinen Fasern ein Faden (Garn) gesponnen.

  8. Auf einem Haspel wird dann das Flachsgarn aufgewickelt.

  9. Das so gewonnene Garn kann nunmehr auf einem Webstuhl zu Leinen verarbeitet werden. Bis zur Einführung Maschinenwebstuhls, Mitte des 19. Jahrhunderts, wurden Tretwebstühle eingesetzt. Praktische Webvorführungen finden in der Web Stube (gegenüber Rathaus, hinter Haushaltswarengeschäft Renate Gamb) statt.

In zwei Exponaten werden die evangelische und die katholische Frauentracht ausgestellt. Die spezielle Rauschenberger Tracht wurde bereits auf S. 3 beschrieben. Ein bedeutender Unterschied beider Trachten liegt u.a. neben dem größeren Farbenreichtum der katholischen Tracht in der Eigenart der Haarfrisur. Während evangelische Trachtenträgerinnen den Haarzopf zu einem Knäuel, dem sogenannten Schnatz auf dem Kopftragen, wird er bei den katholischen Mädchen und Frauen um den Kopf herumgelegt. Wer Näheres über die Marburger Frauentracht erfahren möchte, kann sich durch spezielle Literatur von Ferdinand Justi, Siegrid Ebert u.a informieren.

Türschlösser, -schlüssel, -drücker, -schilder aus der Zeit Mitte 19./ Anfang 20. Jahrhundert sind in einer gesonderten Vitrine ausgestellt. Es handelt sich überwiegend um handgearbeitete Kastenschlösser, bei denen der Verrieglungsmechanismus auf der einen Türseite aufgeschraubt wird und ein Riegel durch Schlüsseldrehung in einer Haltevorrichtung am oder im Türrahmen greift. Die handgeschmiedeten Objekte wurden teilweise reich verziert.

Auf der mittleren Tischseite gegenüber der Schlüsselvitrine sind einige ältere Schriftstücke ausgestellt. Es ist beabsichtigt, in einem besonderen Raum (ehem. Wohnung des städt. Polizeidieners) eine Ausstellung z.Zt. noch archivierter Schriftstücke früheren Jahrhunderter zu zeigen.

Zwischen Flachsaufbereitung und Schlösservitrine sind einige Schärfgeräte ausgestellt: Schleifsteine für Sensen, Sicheln, Äxte, Messer u.a.

Als letzte Ausstellungsstücke werden im Raum 2 Gegenstände des täglichen Gebrauchs im Haushalt ausgestellt: Backtrog, Backtrogkratzer, Krauthobel, Butterwiege, Butterfass (sog. Strampelfass), Leierfass mit Kurbel, Butterwiege, Brotschieber. Daran anschließend: Pfannen, Kuchenformen, Bügeleisen (mit Untersatz zum Füllen mit glühenden Kohlen), Schneiderbügeleisen (mit abnehmbaren Griff beim Erhitzen im Feuer), Bügeleisen ( zum Erwärmen auf dem Herd), Mörser mit Stampfer zum Zerkleinern von Zuckern und Gewürzen, Waffeleisen (mit Stiel zum Aufklappen auf dem Herd, zum Drehen auf dem Herd, zum Backen im Feuer), verschiedene Kaffeebrenner für Gerste oder Rohkaffee, Kaffeemühle, Pfeffermühle, Holzrolle zum Auswellen von Teig für Kuchen und Nudeln, Holzbock mit Hebealarm und Sieb zum Durchdrücken gekochter Kartoffeln, Kessel für Muszubereitung mit Musrührer und Mussieb.

 

Raum 3: Wohnbereich des 19.Jahrhunderts

Im 19. Jahrhunderts waren hier die Häuser so oft errichtet, dass sich Wohnung, Stall und Scheune unter einem Dach befanden. Vielfach waren die Ställe im Untergeschoss unter der Wohnung, die kleineren Scheunen hinter oder über dem Wohngeschoss. Die größeren Scheunen mussten hier in Rauschenberg außerhalb der Stadtmauer errichtet werden. Das Wohngeschoss war meistens unterteilt in Stube mit Kachelofen, Ofenbank, Tisch, Hocker, Stühle, evtl. Sofa, gepolsterte Ohrensessel. Küche mit Herd, Schrank, Geschirrbord, Hängeregal, Bänke, Stühle, evtl. Uhr. Kammer mit Betten, Kleiderschrank, Truhe, Wiege. Die Familie, oft Großeltern, Eltern und Kinder, lebten unter einem Dach und führten einen gemeinsamen Haushalt.

Das Bett: Einzelbetten pro Person waren auf dem Lande allgemein nicht üblich. Das gemeinsame Bett stand als Vorhangbett (Kastenbett mit Strohsack) in einer Ecke des Wohnraumes und war wohnseits mit Rahmen und Vorhang zum Zuziehen umgeben, in ihm schlief das Elternpaar. Ein solch zweites Bett war für die Großeltern in der Auszugsstube vorhanden. Die Kinder schliefen zusammen in Kastenbetten, die Kleinsten in der Wiege. Sie schliefen meistens in einer Kammer.

Stühle wurden erst Ende 18./ Anfang 19. Jahrhundert Gewohnheit, vorher gab es Bänke und Hocker. Es war üblich dass bei der Hochzeit der einheiratende Teil, meistens die Braut, eine Mindestaussteuer mitbrachte, dazu gehörte das Bett, Truhe und Kästen mit entsprechender Wäsche. Bei dem gehobenen Stand (Bäuerin) wurde das Heiratsgut auf einem Brautwagen eingebracht. Bei der Aussteuer demonstrierten Möbel, Hausrat, Wäsche, Kleidung entsprechende Armut oder Reichtum.

In Raum 3 ist ein Teil der zu jener Zeit gebräuchlichem Einrichtungsgegenstände ausgestellt. Normalerweise müsste eine Dreiraumtrennung erfolgen, doch fehlende Räumlichkeiten lassen eine solche Trennung nicht zu. Ausgestellt sind: An Mobiliar: Kachelofen, Vorhangbett, Geschirrschrank, Dippenbrett, Schreibkontor, Wiege, Holzbank (oben standen die Wassereimer, unten die eisernen Kochtöpfe), Serviertisch, Holzstühle, Fußbänkchen, Wäschetruhe, Konsole (Standort von Töpfen und Flaschen), Holzkleiderleiste, Schließkorb, Wandregal, Holzsessel, Waschständer mit Waschschlüssel.

Küchenausstattung: Wasserkrüge, Milchtöpfe, Karaffen, Schlüsseln, Brot- und Obstkörbchen, Kuchenschalen, Glasteller, Zuckerdose, Flaschen, Wein- und Biergläser, Porzellantassen, Holzgeschirr, Käsebrett, Sandstreuer zum Scheuern von Tischen und Holzfußböden. Ferner sind ausgestellt: Schmuck, Toilettenartikeln, Tabakpfeifensammlung, Brautkränze und Schleifen zur silbernen- und goldenen Hochzeit, sogenannte Kitzel zum Tragen von Gegenständen auf dem Kopf, Mausefälle u.a.

Raum 4 -Dachgeschoss: Hier sind landwirtschaftliche Gerätschaften sowie Raum- und Gewichtsmaße ausgestellt.

Geräte zur Feldbearbeitung: Häufelpflug (ca. Mitte 19. Jahrhundert), Holzegge, Dreispitzhacke, Hebelade, Spaten, Erdbohrer, Erntegeräte: Sense, Sichel, Strohschneider, Rübenschneider, Holzrechen, Holzgabel, Fruchtwender, Dreschflegel. Das Dreschen des Getreides erfolgte etwa folgendermaßen: 4 Bunde Getreide (1 Bund = 4 Garben) wurden auf der Tenne ausgebreitet. Die Ähren lagen zur Mitte. Dann schlugen die Drescher, 3 Mann unten einander zugewandt, im 1-2-3-4-5-6 Rhythmus mit dem Dreschflegel auf die Getreideähren, bis die Körner aus den Ähren sprangen. So wurde das gesamte Getreide Lage um Lage abgedroschen. Mit Einführung der Dreschmaschine etwa ab Ende des 19. Jahrhundert endete nach und nach das Handdreschen mit Dreschflügel.

Geräte zur Tierhaltung: Pferdehamen (wird mit dem Zugpferd um den Hals gehängt und daran Zugketten und Riemen befestigt.) Lederjoch für Ochsen und Kühe wurde am Kopf befestigt und diente ebenfalls zum Einhängen von Ketten und Riemen. Schillscheid (diente zum Einspannen von Pferd und Kuh vor Wagen, Ackergerät u.a.) Wasserjoch (zum Transport von Eimern, Essenskorb u.a.) Holzkreuz mit Rolle für Zugseil und Haken (zum Transport von Stroh, Heu u.a. auf dem Dachboden.) Schmierbock zum Wagenheben, Kuhhorn des Kuhhirten, Schweinehorn zum Weideauftrieb der Schweine, Maulkorb für Kühe und Ochsen, Brot- und Wurstgehänge aus Holz (hing frei unter der Decke zur Aufbewahrung von Brot und Wurst und diente der Abwehr von Mäusen).

Weiterhin werden gezeigt: Messgeräte: Dezimalwage mit Gewichtssteinen, Hängewaage mit Schiebegewicht, Briefwaage, Meste und Sefter zur Gewichtsmessung von Getreide.

Das Kleinstädtchen Rauschenberg war landwirtschaftlich geprägt, eine Acker- Bürger-Stadt. Das örtliche Leben gestaltete sich in vergangenen Jahrhunderten nach festen Gepflogenheiten und wirtschaftlich bestimmten Bedingungen. Da waren zunächst die Bauernhöfe, hier mittlere und kleinere Bauernbetriebe, jeder in er Stadt kannte die Besitzverhältnissen. Dann folgten die Handwerker (Schmied, Tischler, Zimmermann, Wagner oder Stellmacher, Schuster, Weber), meistens besaßen auch sie zur Existenzsicherung eine kleine Landwirtschaft. Dann der Müller, der zwischen Bauern und Handwerkern eine Zwischenstellung einnahm. Er wurde in Naturalien entlohnt und gehörte im Allgemeinen nicht zu den ärmsten. Eine weitere Schicht im ländlichen Gefüge waren die Kleinlandbesitzer, deren Familienmitglieder zum Lebensunterhalt durch Tagelohn, Fuhrdienste oder durch Krämerei beitragen mussten. Dann waren die Tagelöhner, die gewöhnlich ein Haus mit einem Garten, eine Kuh und ein paar Schafe und Hühner besaßen und meistens in einem Arbeitsverhältnis zu einem Bauhof standen und in der Winterzeit sich handwerklich durch Besenbinden, Herstellung und Reparatur landwirtschaftlicher Geräte u.a. beschäftigten. Ihre Kinder gingen oft als Hütejungen, später dann als Dienstboten in Stellung. Dienstboten (Knechte und Mägde) standen auf den Bauerhöfen oder bei begüterten Familien in festem Dienstverhältnis. Einen eigenen Rang in der städtischen Struktur nahmen die Gewerbetreibenden ein (Bäcker, Metzger, Händler, Kaufleute, Gastwirte, Schnapsbrenner, Bierbrauer). Eine letzte Gruppe bildeten der Pfarrer, der Arzt, die Beamten (Lehrer, Förster, Justizbeamte, Kassenverwalter) und der Bürgermeister mit den städtischen Bediensteten (Stadtsekretär, Stadtpolizist, Nachtwächter, Gemeindebote, Flurschütz).

Wenn wir uns das überwiegend landwirtschaftlich geprägte Leben vergangener Jahrhunderte Rauschenberg vergegenwärtigen, so gestaltete sich der tägliche Ablauf mit Normen der wechselseitigen Abhängigkeit. Diese gegenseitig abhängigen Beziehungen waren meistens wirtschaftlicher Art. Das Einzelschicksal war verquickt und eingebunden in eine gemeinsame Lebenswelt, ein Ausbrechen war sehr schwer möglich und wenn, mit großen Risiken verbunden. Das Leben zur damaligen Zeit war bestimmt kein idyllisches, sondern mit oft unerbittlichen Bedingungen mussten Lebensunterhalt und Erwerbsmöglichkeit bewältigt werden.

Mit dem Objektbestand des Rauschenberger Heimatmuseums soll ein Einblick in das Leben vergangener Jahrhunderte gezeigt werden. Daneben wird die Stadtgeschichte durch Urkunden, Dokumente und Fotografien dargestellt. Das Museum ist von den Objekten her angelegt, durch die räumliche Vorgabe ist leider eine detaillierte Sachgruppenzuordnung (Leben, Außenbereich, Wohnung, Stube, Küche, Schlafzimmer u.a.) nicht möglich. Es ist jedoch das allgemeine Grundkonzept erkennbar. Daneben stehen Museumsschriften ergänzend zur örtlichen Geschichte, Landschaft und Volkskunde zur Verfügung.

 

Bisher sind erschienen:

1/94

„Historische Zeittafel“

2/94

„Arado Bellachini, alias Wilhelm Mann“ Illusionist,

Zauberkünstler aus Rauschenberg. Eine Biographie.

3/94

„Das Rauschenberger Fachwerk- Rathaus“ Neuauflage 1997.

1/95

„Der Rabenstein auf dem Elbesberg bei Rauschenberg“

1/96

„Brände-Brandgefahr-Brandschutz in Rauschenberg.“

1/98

„Sitten und Gebräuche von Rauschenberg“

Weitere Museumsschriften sollen folgen.

Weiterhin finden von Zeit zu Zeit besondere Ausstellungen im Museum statt.

Wir hoffen, dass in der „Veranschaulichung“ der gezeigten Exponate dieses kleinen Heimatmuseums ein Bezug von der Vergangenheit zur Gegenwart belebend und nachvollziehbar möglich ist.

 

Öffnungszeiten:

Das Museum ist von März bis Oktober jeden 4. Sonntag von 14:00 – 17:00 Uhr und nach persönlichen Absprachen geöffnet. Gruppenführungen (auch Kleingruppen) nur nach Anmeldung.

Sonderöffnungszeiten werden in der Presse bekannt gegeben.

Der Eintritt ist frei

 

Kontaktadressen:

Ulrich Kison, Am Galgenberg 10, Tel. u. Fax. 06425-564

Verkehrsbüro, Am Markt 2, Tel. 06425-2750 (nur während der Öffnungszeiten)

Museumsträger: Stadt Rauschenberg