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Grußwort des Bürgermeisters

Bürgermeister Michael Emmerich

 

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Neue Willkommensschilder für die Brachter Ortszufahrten

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Bildunterschrift: Von links nach rechts Alexander Jünge (Holzrücker), Franziska Wagner (Vorsitzende Kultur.Leben.Bracht e.V.), Frank Haberzettl (Holzbau Haberzettl), Michael Wagner (Forstwirt), Walter Vollmer (Forstwirtschaftsmeister), Armin Wack (Revierförster Bracht)
 
Insgesamt vier Schilder aus Holz mit Schutzüberdachung werden künftig die Besucher des Rauschenberger Ortsteils Bracht an den Zufahrten begrüßen. 2018 feiert das Dorf 777 Jahre Bracht. Bis dahin sollen die Schilder gefertigt und aufgestellt werden.  Das dafür notwendige Holz stellt das Forstamt Burgwald von Hessen-Forst  zur Verfügung. Just, noch während der winterlichen Frostperiode und Saftruhe der Bäume wurde für diesen Verwendungszweck eine 71 Jahre alte Douglasie im Waldgebiet der Gemarkung Bracht gefällt. Förster Armin Wack beschreibt die Douglasie und ihre Nutzung als Bauholz "In Europa sind Douglasien seit der Eiszeit ausgestorben. Die bei uns seit ca. 150 Jahren angebauten Bäume stammen aus dem Westen der USA und dem Südwesten Kanadas. Bekannt als gutes Bauholz wiederstehen Douglasien den meisten Schädlingen und sind witterungsbeständig. Das Holz muss daher nicht unbedingt behandelt werden. Douglasien werden in Mischung mit heimischen Baumarten angepflanzt  und  tragen so  mit ihrer herzförmigen Wurzel  zur Sicherung der Wälder gegen Stürme bei. Wie alle Bäume speichern Douglasien, auch nachdem sie geerntet und  zu  Bauholz weiter verarbeitet worden sind,  langfristig CO2. Das Holz der Douglasie reißt bei der Trocknung nicht stark, es ist daher ideal für Baumaßnahmen verwendbar.                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                     
Zunächst wurden 3 bis 3,5 Kubikmeter Holz für die zu fällende Douglasie geschätzt. Nach der Fällung stellte Forstwirtschaftsmeister  Walter Vollmer fest, dass der Baum insgesamt 42,7 m lang ist. Nachdem er die  7 m lange Spitze abgetrennt hatte, blieb  immer noch ein verwertbarer Stamm mit 35,5 m Länge und 47 cm Durchmesser ohne Rinde.  Das ergaben  insgesamt  6,16  Kubikmeter Holz. Gefällt wurde der Baum im von Hessen-Forst betreuten Staatswald  und wird zusammen mit dem Einschnitt zu Balken und Brettern durch ein  mobiles Sägewerk vom Forstamt Burgwald in Bottendorf den Brachtern zur Festvorbereitung kostenfrei zur Verfügung gestellt.  Da von diesem einen Baum nun mehr als das für die vier Schilder benötigte Holz zur Verfügung steht, eröffnet  sich noch eine weitere Möglichkeit: zwei große Baumrollen werden der Kindertagesstätte Bracht zur Verfügung gestellt. Die Erzieherinnen hatten angefragt, ob es möglich ist, Baumrollen zum Balancieren für ihre Schützlinge bekommen zu können. So wird die Douglasie nachhaltig und langfristig gleich zu doppelter Verwendung in Bracht kommen. Es werden zum gemeinsamen Einschnitt durch das mobile Sägewerk von Herrn Böhling am 4.3.2017 noch weitere Douglasien zu dem nun gefällten Baum hinzu gefahren werden.

Im Steinborn wird am Samstag, 4. März 2017 ab 8.00 Uhr morgens das Holz eingeschnitten. Es werden helfende Hände benötigt und alle Brachter und Freunde sind geladen, mit dabei zu sein und mitzuhelfen oder einfach zuzusehen. Geplant ist das Aufladen des passend gesägten Holzes direkt vom Sägewerk auf einen LKW der Firma Haberzettl-Holzbau, die genauso wie der Architekt Hermann Koch das Projekt der neuen Willkommensbeschilderung für alle vier geplanten Standorte tatkräftig unterstützt. Der Holzeinschneideplatz befindet sich im Wald an der Kreuzung des Steinbornwegs mit dem Hainbachweg (hinter dem Spielplatz rechts ab) von Bracht kommend. Ab dem Naturdenkmal "Hohle Eiche" an dem alten Rosenthaler Weg wird der Weg ebenfalls ausgeschildert sein.
Übrigens: Dort, wo die Douglasie gefällt wurde, ist nun genügend Platz für die vielen kleinen Bäumchen in der Nachbarschaft frei geworden. Wer weiß? Vielleicht ist da für die 1000-Jahr-Feier ja einer dabei….
Für Fragen können Sie gerne Franziska Wagner, Telefon 06427 / 70012 ansprechen oder eine E-Mail an Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! senden.