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Grußwort des Bürgermeisters

Bürgermeister Michael Emmerich

 

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Wenn das liebe Geld nicht wär

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So oder so ähnlich könnte man die Museumsberatung von Frau Bernadette Gorsler, Vertreterin des hessischen Museumsverbandes beschreiben, die das traditionelle Stadtmuseum mit der fast 100jährigen Geschichte in den letzten Tagen besuchte.

Bei einer gemeinsamen Begehung konnte sich Frau Gorsler einen Eindruck über unser Museums verschaffen. Im anschließenden Gespräch bestätigte sie, dass die neuen Ideen für etwaige  Schwerpunkte des Museums die eines neuen zeitgemäßen Museums sind. Nach einen kurzen Blick in die Datenblätter zeigte sie sich erstaunt über fachgerechte Dokumentation und erklärte diese als ausreichend. Damit zukünftig auch die Besitzverhältnisse der einzelnen Objekte festgehalten werden, übereichte uns die Museumsberaterin ein Eingangsbuch, in dem nach abwägen der zukünftigen Museumsbetreuer die gespendeten oder geliehenen Ausstellungsstücke ein aber auch ausgetragen werden. Hierzu wird Herr Daniel Heimbach verschiedene Hilfsmittel ausarbeiten, die eine zielorientierte, moderne Museumssammlung ausmacht.

Das Museum entspricht zurzeit eher einer Sammlung von Gegenständen vergangener Zeiten mit dem Schwerpunkt auf dem letzten Jahrhundert. So gibt es alleine 10 Bügeleisen, die auf dem Ofen erwärmt und dann benutzt wurden. Drei Spinnräder, keines verwendbar, oder aber eine größere Anzahl von Schreibmaschinen zeigen einen weiteren Problempunkt auf, es gibt kein Depot. Frau Gorsler gab den Tipp, dass ein Depot dem Museum helfen würde. Sobald ein Depot zur Verfügung steht könnten die inventarisierten Objekte mit großer Vorsicht gereinigt und verpackt werden, auch sollten nicht 10 Objekte eingelagert werden, sondern nur 2 oder 3.

Nachdem die bisherigen Kooperationen abgefragt wurden, befürworteten alle Beteiligten die Wiederaufnahme der aktiven Kommunikation mit dem Museumsverband.

Ein wichtiges Thema der Museumsberatung war eine neue Dauerausstellung. In dieser Thematik wurden Punkte wie die Zielgruppen der Ausstellung besprochen.

Frau Gorsler könnte sich die Bereitstellung von freiberuflichen Kulturwissenschaftlern und Historikern als erste Förderungsmöglichkeiten vorstellen. Es wurden hilfreiche Informationen gegeben, so kann das Museum mit etwas Glück schon demnächst Hilfe für die Bestandssicherung erhalten. Erklärt wurde auch, dass sobald ein Konzept für die neue Dauerausstellung vorliegt, Anträge auf  finanzielle Unterstützung des Museums eingereicht werden können. Diese sind aber auch von Nöten. Fast alle textilen Ausstellungsstücke sind in einem sehr bedenklichen Zustand und fangen an zu verfallen. Auch die alte Bemalung des einstigen Feuerwehrwagens bedarf einer gründlichen Restaurierung. Es genügt nicht, Objekte einfach nur in einen trockenen Raum zu stellen sondern diese müssen umhegt und gepflegt werden. Ähnlich sieht es mit den Trachten und dem Rauchenberger Zimmer aus. Jahrzehntelange Verwahrung der Ausstellungsobjekte trugen auch hier dazu bei, dass langsam aber sicher diese sich auflösen. Alleine die Rettung einer Tracht kann leicht einen vierstelligen Betrag kosten. Auch hier sollte daher auf eine exemplarische Eingrenzung der Ausstellungsstücke Wert gelegt werden.  

Sowohl die erfahrene Museumsberaterin als auch die Vertretung des KVR’s, der IG Schloßberg und der Stadtverwaltung sind sich einig das demnächst viele kleine aber vor allem neue Schritte gegangen werden müssen.

Wer Lust hat, diese Schritte zu begleiten und sich bei der Neuausrichtung des Museums mit einbringen möchte, wendet sich bitte an Herrn Jörg Näther, Telefon 06425 923929 oder per Mail an Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!