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Grußwort des Bürgermeisters

Bürgermeister Michael Emmerich

 

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Die Anzahl der „Stolpersteine“ wächst

Stolperstein1Josbach hatte vor der Machtergreifung 1933 ein lebendiges jüdisches Leben. Familien, die ihr Auskommen als Kaufleute und Händler bestritten, lebten zu mehreren Generationen zusammen. Während der Verlegung von 16 weiteren Stolpersteinen vor den Häusern , in denen einst das jüdische Leben pulsierte, aus deren Fenster und Türen ein Kinderlachen oder auch die Mutter zu hören war, die zum Essen rief, wurden die einstigen Bewohner kurz vorgestellt. Manche hatten das vermeintliche Glück nach Amerika auswandern zu können, fanden dort aber meist keine Arbeit, bekamen kein Fürsorge und konnten nur durch die Unterstützung Ihre Kinder überleben. Die Geschichten der aus Ihrer Heimat vertriebenen älteren Juden liest sich oft gleich. Unvorstellbar, dass nur innerhalb von zwei Jahren Menschen, die stark in das dörfliche Sozialgeflecht eingebunden waren, manchmal sogar ein klein wenig Wohlstand ihr eigen nennen durften, alles verloren. Nicht aus eigenem Antrieb sondern weil sich das politische Klima veränderte. Genau an diese Geschichten und Geschichte sollen die Stolpersteine erinnern und mahnen. 

Stolperstein

Herr Gunter Demnig, Künstler und Initiator der Stolpersteine verlegte diese Fachgerecht im Beisein zahlreicher Bürgerinnen und Bürgern, Herrn  Amnon Orbach, Vorsitzender der Jüdischen Gemeinde Marburg, Herrn Kreistagsvorsitzender Detlef Ruffert, Herrn Bürgermeister Michael Emmerich, Vertretern des Magistrates, Vertretern des Ortsbeirates, Frau Pfarrerin Fülling und  Herrn Dohrs. Bekleidet wurde die Veranstaltung musikalisch durch die Gitarrengruppe Josbach.