Neuesten Rauschenberger Nachrichten

Frohe Weihnachten

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Brachter Silvesterparty

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Bauplätze in Rauschenberg

Bu bauen und wohnen
Bu ferienspiele
Bu Feuerwehr
Bu Jugendfeuerwehr
Bu Carsharing

Grußwort des Bürgermeisters

Bürgermeister Michael Emmerich

 

Liebe Internetnutzer, ich heiße Sie herzlich Willkommen auf den Seiten der Stadt Rauschenberg, der Familienstadt mit Herz. Weiter

Nächste Veranstaltungen

13Dez
13.12.2017 20:00
Weihnachtsfeier
16Dez
16.12.2017 19:00
Weihnachtsfeier
17Dez
18Dez
18.12.2017 - 07.01.2018
Winterpause

Öffnungszeiten der Stadtverwaltung und des Bauhofes zum Jahreswechsel

Die Stadtverwaltung ist am Mittwoch, den 27.12.2017 von 8:00 bis 12:00 Uhr geöffnet. An den beiden folgenden Tagen, also am 28. und 29. Dezember 2017 ist die Stadtverwaltung geschlossen.

Der städtische Bauhof ist vom 23.12.2017 bis einschl. 01.01.2018 geschlossen. Für Notfälle wurde ein Bereitschaftsdienst eingerichtet, den Sie wie folgt erreichen:

Bereich Bauhof, Tel. 0152 34367309

Bereich Wasser, Tel. 0152 34278441

Bei Problemen im Abwasserbereich wenden Sie sich bitte an den Zweckverband Mittelhessische Abwasserwerke, Tel.: 0176 19506150

Bitte beachten Sie, dass am Samstag, den 23.12.2017 auch keine Annahme von Bauschutt stattfindet.

Wir wünschen allen Bürgerinnen und Bürgern ein schönes und friedliches Weihnachtsfest und einen guten Start ins neue Jahr.

 

Öffnungszeiten Stadtbücherei/Verkehrsamt Rauschenberg

Die Stadtbücherei/Verkehrsamt Rauschenberg hat am 22. Dezember 2017 letztmalig in diesem Jahr geöffnet. Mit neuem Schwung geht es dann am Montag, den 8. Januar 2018 zu den gewohnten Öffnungszeiten weiter. Das Mitarbeiterteam wünscht allen großen und kleinen Lesern schöne Feiertage und freut sich auf viele alte und neue „Bücherwürmer“ im neuen Jahr.

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Heute kann es regnen, stürmen oder schneien,…

Rauschenbergs erste Taschenlampenführung war trotz widriger Wetterbedingungen ein großer Erfolg

Glücklich waren die, die sich innerhalb der ersten 8 Stunden nach Bekanntmachung der ersten Rauschenberger Taschenlampenführung in den Rauschenberger Nachrichten angemeldet hatten. Dies war nämlich die Zeitspanne, in denen die 25 Plätze ausgebucht waren.

Schon in den verschiedenen Social Media Foren wurde im Vorfeld darüber diskutiert, warum Pranger und Drilles auf dem Marktplatz standen. Die Erklärung hierfür sollte am Abend folgen.

In mühsamer Kleinarbeit wurden über 20 Stationen, Geschichten und Geschichte aus der Rauschenberger Historie herausgesucht, diskutiert und teilweise wieder verworfen.  Am Ende blieben 16 übrig, die während des 1,5 Stündigen Spazierganges durch das dunkle Rauschenberg angesteuert wurden. Helfer, Vertreter der Presse und unangemeldete Gäste lies die Gruppe schnell auf über 40 Personen ansteigen, die sich durch das abendliche Rauschenberg aufmachten um gemeinsam mit dem Türmer Ludwig Pigulla kurioses und wissenswertes rund um Rauschenberg in Erfahrung zu bringen.

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Um 18:30 Uhr war es soweit, Kinder, Eltern Großeltern, Verwandte und Freunde standen auf dem Parkplatz des Rathauses und riefen den letzten Rauschenberger Türmer, der noch bis 1870 in Rauschenberg Dienst tat und im Turm, nicht in den Räumlichkeiten des Museums, gemeinsam mit seiner Frau und den sechs Kindern wohnte. Nach mehrfachen  Rufen erschien der Türmer mit seiner Frau (Ludwig Pigulla und Hanelore Klein) und nahm alle mit auf seine Tour durch Rauschenberg. Die erste Station war der älteste Urnenkeller der Stadt. Im Keller der Stadt werden schon seit Jahrhunderten die Wahlurnen, die auch am 06.03.2016 zum Einsatz kommen, aufbewahrt. Heute gleichen sie mehr den blauen Papiertonnen, waren aber vor Jahren noch grau und aus Blech.

Der Tross setzte sich weiter die Schlossstraße hinauf in Gang und blieb gleich darauf wieder stehen. Die Rauschenberger Elle, an der so manches Stück edlen Stoffes gemessen wurde, war Grund des Haltens. Und es ging weiter.

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Fragten sie sich auch schon, warum in Geschichtsbüchern immer vom finsteren Mittelalter die Sprache ist. Im Keller der Alten Oberförsterei konnte man das Sichtbar erfahren. Nachdem alle Taschenlampen ausgeschaltet waren, wurde der Kienspan entzündet. Licht zum Lesen oder für Handarbeiten war das nicht. Lediglich zum Geschichten erzählen oder für das Schattenspiel war es hell genug.

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Weiter ging es zu den Hungerbögen, eine Erfindung, die es ermöglichte, die Baukosten für die Stadtmauer zu minimieren. Von außen eine mächtige, dicke Mauer, von innen aber mit halbrunden Aussparungen versehen. Hinter den Hungerbögen der Friedhof, den die Rauschenberger schon frühzeitig außerhalb der Stadtmauer aufgrund der vielen Seuchen dorthin verlegt hatten. Gevatter Tod durfte auch nicht fehlen, ein Knochenmann mit Sense lies kurz auf den Aberglauben des Mittelalters blicken. Auch die Schreckmasken, bei der Führung an Molls Haus gut erklärt, war ein weiterer Indiz für das Denken um Geister und Gespenster im Mittelalter. Vergessen Sie nicht, den Spielplatz Casino zu besuchen http://www.cop17-cmp7durban.com.

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Als nächstes ging es in die Blaue Pfütze, im Keller konnten sich die Kinder bei Kerzenschein originalen Rauschenberger Quatsch abholen und die Erwachsenen wurden über das Rauschenberger Judentum aufgeklärt. Einige Meter weiter war einer der letzten Kratzsteine in Rauschenberg zu sehen. Diese Steine verhinderten, dass Wagenräder bei Kurvenfahrten zu nahe an die Häuser kamen.

Entlang eines kurzen Stückes der alten Stadtmauer ging es zum Philips Kumpf, der neben den anderen Kumpen für die Wasserversorgung und als Löschwasserbehälter gebaut wurde. Der städtische Bauhof ertüchtigte im Vorfeld noch die Tür, sodass man mit den Taschenlampen in das kristallklare Wasser leuchten und den Boden sehen konnte.

Weiter ging es immer an der Wand lang und dies aus gutem Grund. Da es im Mittelalter weder ein Kanalnetz noch Toiletten gab, wurden die Hinterlassenschaften in einem großen Bogen aus dem Fenster geschüttet, hielt man sich in der Mitte der Straße auf, so konnte dies unangenehme Folgen haben.

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Auf dem Weg zum Entenpfuhl, einer nassen Ecke in Rauschenberg, in denen sich die Gänse und Enten der Stadt einfanden, lief die Gruppe über uraltes Rauschenberger Sandsteinpflaster.

An der Apotheke angelangt, gab es warmen Tee und einen kleinen Happen Kräuterbrot, um auf die medizinische Versorgung im Mittelalter hinzuweisen.

Und wieder ging es in den Keller, diesmal in das alte Badehaus. In kleinen Gruppen und bei Kerzenschein konnte einer Rauschenberger holden Maid beim wöchentlichen Baden zugesehen werden.

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Als letzte Station war der Marktplatz an der Reihe, Herr Werner Hampel hatte die Wochen vorher damit zugebracht, ein Modell eines Drillis nach zu bauen, der neben dem Pranger die Bestrafungsmethoden im Rauschenberger Mittelalter waren.

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Herr Gerhard Vaupel blies zum Abschluss vom Rauschenberger Rathausturm „Hört Ihr Herren und lasst Euch sagen“ und alle Kinder erhielten noch eine Türmerurkunde als Andenken an diesen Abend.

Die Veranstaltung war in Gänze ein Erlebnis, von denen die Kinder, aber auch die Erwachsenen noch eine Weile zu erzählen haben.

Die Stadt Rauschenberg bedankt sich bei allen Helfern und Unterstützern, nicht zuletzt bei den Akteuren des IG Schlossberg, des AK Leerstandes, dem städtischen Bauhof, den Eigentümern der Keller und den Anwohnern, ohne deren Hilfe dieses Projekt nicht umsetzbar gewesen wäre. Einen weiteren Bericht finden sie in der Oberhessischen Presse vom Montag, 22. Februar 2016.