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Grußwort des Bürgermeisters

Bürgermeister Michael Emmerich

 

Liebe Internetnutzer, ich heiße Sie herzlich Willkommen auf den Seiten der Stadt Rauschenberg, der Familienstadt mit Herz. Weiter

Zu Gast bei Freunden

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Der Bürgermeister aus Wanfried, der östlichsten Stadt Hessens und von drei Seiten von Thüringen umgeben, Herr Wilhelm Gebhard, folgte einer gemeinsamen Einladung von Stadtverordnetenvorsteher Norbert Ruhl und Bürgermeister Michael Emmerich im Rahmen der Bürgerverssammlung, um über das Thema: "Wege zum Haushaltsausgleich", zu referieren.

Obwohl beide Gemeinden sehr viele Gemeinsamkeiten aufweisen, wurde schnell klar, Rauschenberg ist nicht Wanfried. Wo einst zur Zeiten der Zonenrandförderung die Steuereinnahmen nur so flossen, plätscherten diese nach der Wiedervereinigung nur noch vor sich hin. Industrie zog nach Thüringen ab und siedelte sich nur wenige Kilometer hinter der einstigen Grenze neu an. Grund hierfür waren die Fördertöpfe der EU und des Bundes. Wanfried wurde dies aber erst 10 Jahre später wirklich bewusst. In dieser Zeit hatten sich schon Schuldensummen angehäuft, die nicht mehr ohne starke Einschnitte in alle Lebensbereiche der Stadt und den Bürgern möglich war. Dies war auch der ausschlaggebende Grund unter den Rettungsschirm des Landes Hessen zu schlüpfen. Unter den 83 Maßnahmen zur Konsolidierung des städtischen Haushaltes waren viele, die dem Bürgermeister und den Stadtverordneten manch schlaflose Nacht bereitet hatten. So wurde zuletzt die Grundsteuer A und Grundsteuer B auf 770 Punkte und die Gewerbesteuer auf 450 Punkte erhöht. Die Stadtjugendpflege wurde abgeschafft, Einschnitte bei Vereinsförderung, die auf ein Minimum zurückgeführt wurde, Verkleinerung der städtischen Gremien und Abschaffung von Büchereien gehörten zu diesen Einschnitten, um nur einige zu nennen.

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Viele der angesprochenen Themen werden in Rauschenberg schon verfolgt, wobei es sich immer um eine Gradwanderung handelt. Niemand kann sagen, wann eine Stadt sich tot spart und natürlich gibt es auch noch in Rauschenberg die eine oder andere Stellschraube, aber anders wie in Wanfried hat Rauschenberg etwas mehr Zeit die schwarze Null zu erreichen, sodass die Sparmaßnahmen moderat verlaufen.

Wie Herr Ruhl zum Schluss richtig feststellte: „An der Geräuschkulisse konnte man die Faszination des Vortrages erkennen, es war 40 Minuten so ruhig, man hätte eine Stecknadel fallen hören.“  Wir bedanken uns bei Herrn Bürgermeister Wilhelm Gebhard für diesen kurzweiligen, spannenden und informativen Abend.

 

 

Im Anschluss fand noch eine kleine Fragestunde statt, in der das Thema Baustelle Nahwärme kurz angerissen wurde. Bis zum Wochenende sollen die Baumaßnahmen in der Bahnhofstraße und in den nächsten 3 Wochen die jetzigen Baumaßnahmen, wie z.B. an der Kratz’schen Scheune abgeschlossen sein, sodass dann die Rohrleitungen gespült und  anschließend mit entmineralisierten Wasser gefüllt werden können. Anschließend werden die ersten Häuser mit Nahwärme versorgt. Die übrigen Baumaßnahmen werden witterungsabhängig zeitnah ausgeführt.