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Kranke Eschen gefährden Verkehrssicherheit an Straßen


Hessen Mobil veranlasst Fällung geschädigter Gehölze im Lahn-Dill-Kreis, im Landkreis Marburg-Biedenkopf und im Landkreis Limburg-Weilburg

In diesem Herbst und Winter ist Hessen Mobil aus Verkehrssicherheitsgründen leider gezwungen, Baumfällarbeiten durchzuführen. Mit der Fällung von rund 2.000 am sogenannten "Eschentriebsterben" erkrankter Gehölze entlang von Bundes-, Landes- und Kreisstraßen im Lahn-Dill-Kreis, rund 900 Eschen im Landkreis Marburg-Biedenkopf sowie rund 700 Eschen im Landkreis Limburg-Weilburg trifft Hessen Mobil Vorsorge für die Sicherheit der Verkehrsteilnehmerinnen und Verkehrsteilnehmer.

Das Eschentriebsterben ist eine auf asiatischen Eschen eingeschleppte Pilzerkrankung. Diese Erkrankung kommt aus dem nordosteuropäischen Bereich.

Die Häufigkeit der Symptome an den Eschen tritt lokal verschieden in der Region auf. So gibt es Bereiche, die zurzeit keinerlei Symptome zeigen, während in anderen Bereichen, wie in den oben genannten drei Landkreisen, nahezu alle Eschen betroffen sind.

Die heimische Esche kommt mit diesem Pilz offenbar nicht zurecht. Die Infektion durch den Pilz im Frühsommer/Sommer verursacht in der Regel eine lokale Welke und häufig ein Absterben der Triebspitze (daher Eschen-Trieb-Sterben). Durch die wiederholten Infektionen in den kommenden Jahren kommt es zu einer starken Totholzbildung, was den Verkehr gefährdet. Als Nebenfolge kommt es zu pilzlichen Erkrankungen der Wurzeln und des Stammes, die mit einer Gefährdung der Standsicherheit und Bruchsicherheit einhergehen können. Der Stammbereich wird in der Folge des Eschentriebsterbens auch häufig durch Insekten befallen. Alle diese Faktoren führen zu einem relativ zügigen Absterben des betroffenen Baumes.

Aktuell sind aus der Forschung keine Maßnahmen bekannt, die eine vorbeugende Bekämpfung ermöglichen. Auch kostenintensive Schnittmaßnahmen verzögern die Entfernung der Esche nur um ca. ein bis fünf Jahre.

Wissenschaftliche Untersuchungen weisen darauf hin, dass damit zu rechnen ist, dass nahezu 100 Prozent der Eschen so schwer geschädigt werden, dass ein Entfernen der betroffenen Bäume unumgänglich ist. Aus Gründen der Verkehrssicherheit ist das rechtzeitige Fällen insbesondere im Straßenbereich erforderlich.

Hessen Mobil wird die aktuell schwerer betroffenen Eschen fällen, die Naturschutzbehörden sind dabei immer informiert und eingebunden. Soweit es am jeweiligen Standort notwendig und möglich ist, wird Hessen Mobil in Absprache mit den Behörden bei den Landkreisen entsprechende Ersatzpflanzungen mit anderen Baumarten vornehmen.

Während der Arbeiten erfolgt die Verkehrsführung auf den betroffenen Streckenabschnitten unter halbseitiger, teilweise unter beidseitiger Fahrbahnsperrung. Der Verkehr wird durch Ampeln geregelt. Zur Durchführung der Fällarbeiten kann es notwendig werden, den Verkehr kurzzeitig auch anzuhalten indem beide Ampeln auf "rot" geschaltet werden.

Mehr Informationen zu Hessen Mobil unter www.mobil.hessen.de