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Grußwort des Bürgermeisters

Bürgermeister Michael Emmerich

 

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MAXimal mobil bleiben – mit Verantwortung!

MAX Anhaenger gross freigestellt 2000Am Dienstag, 29. September, um 14 Uhr, ist es soweit. Ab dann gibt es die „Aktion MAX“ auch im Landkreis Marburg-Biedenkopf.

Landrätin Kirsten Fründt, Bürgermeister Christian Somogyi, Polizeivizepräsident Peter Kreuter und viele Kooperationspartner laden alle Interessierten in die Stadthalle nach Stadtallendorf  ein und stellen das Verkehrspräventionsprogramm des Polizeipräsidiums Mittelhessen vor.

Das Motto lautet: „MAXimal mobil bleiben – mit Verantwortung!“

Die Aktion MAX wurde unter Federführung des Polizeipräsidiums Mittelhessen nach einer umfassenden polizeilichen Analyse der Bevölkerungs- und Unfallentwicklung  entwickelt.Prognosen des Statistischen Landesamtes zufolge wird bis zum Jahr 2050 ein Drittel der

Gesellschaft das 65. Lebensjahr überschritten haben. Ein demografischer Wandel, dessen

Auswirkungen sich auch im Straßenverkehr deutlich zeigen. Die neue Generation 65plus ist viel

häufiger im Besitz einer Fahrererlaubnis, als das noch vor ein paar Jahren der Fall war. Gerade im ländlichen Raum ist die Nutzung des eigenen Autos zu einer gefühlten Notwendigkeit geworden, um soziale Kontakte aufrecht zu erhalten und die eigene Grundversorgung sicherzustellen. Hinzu kommt ein deutlich gesteigerter Freizeitverkehr. Vom E-Bike über den Motorroller bis hin zum Wohnwagen sind den eigenen Vorlieben kaum Grenzen gesetzt. Umso wichtiger wird es, die eigene Leistungsfähigkeit sicher einschätzen zu können.

Die auf Nachhaltigkeit und Langfristigkeit angelegte Verkehrspräventionsaktion zeigt insbesondere den Verkehrsteilnehmern jenseits der 65 Möglichkeiten, wie eine bleibende Mobilität und Agilität bei größtmöglicher Sicherheit verantwortungsvoll  zu erreichen ist.

Die verschiedenen Aktionen bei der Auftaktveranstaltung, die zum Mitmachen und Erfahren einladen, geben einen Einblick, wie das geht!

Kleine Maßnahmen, wie das Tragen einer Brille, der Einbau einer neuen technischen Raffinesse am Auto oder ein fachgerecht eingestelltes Fahrrad, können helfen die Sicherheit zu erhöhen.

Machen Sie einen Hör- und/oder Sehtest oder prüfen Sie Ihr Reaktionsvermögen an der „T-Wall“ oder auf dem „Agility-Board“.

Nutzen Sie die Möglichkeit, sich über Fahrassistenzsysteme in den Autos und Fahrräder und E-Bikes zu informieren. Die Veranstaltung bietet die Chance schon in jüngeren Jahren zu erleben, welche Beeinträchtigungen im Alter zwangsläufig, bei dem einen früher bei dem anderen etwas später, eintreten – dabei hilft ein „Altersanzug“, den man ausprobieren kann. Mit dem Fahrsimulator und Simulationsbrillen lässt sich die Wirkung des Einflusses von Alkohol und/oder Medikamenten erfahren.

Alle Tests sind natürlich freiwillig. Die Ergebnisse werden absolut vertraulich behandelt!

Mit der Einführung im Landkreis Marburg-Biedenkopf  gibt es die Aktion MAX jetzt flächendeckend im Polizeipräsidium Mittelhessen.

Neben den vielfältigen Beratungsangeboten, bietet die Aktion Workshops und Vorträge an, die jeweils auf individuelle Bedürfnisse der Teilnehmer abgestimmt werden können.

Ihre Teilnahme an der Aktion können die Seniorinnen und Senioren mit dem „MAX“-Schlüsselanhänger zum Ausdruck bringen, den sie kostenlos bei den Polizeistationen und bei allen Veranstaltungen mit der Aktion MAX erhalten.

Als Ansprechpartner für den Landkreis Marburg-Biedenkopf steht Polizeihauptkommissar Martin Frank für Fragen zur Verfügung. Er übernimmt die Koordination im Landkreis und ist erreichbar beim Regionalen Verkehrsdienst Marburg-Biedenkopf unter  Tel. 06421-881438.

Weiterführende Informationen gibt es im Internet unter www.verkehrssicher-in-mittelhessen.de (Polizeipräsidium Mittelhessen/Aktion MAX). 

 

Der Akrionstag als PDF-Flyer hier downloadbar