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Grußwort des Bürgermeisters

Bürgermeister Michael Emmerich

 

Liebe Internetnutzer, ich heiße Sie herzlich Willkommen auf den Seiten der Stadt Rauschenberg, der Familienstadt mit Herz. Weiter

„3 Bausteine eines erfolgreichen Marketings“

 

Impulsvortrag der Qualifizierungsoffensive des Landkreises Marburg-Biedenkopf

IMG 0053Die Qualifizierungsoffensive des Landkreises Marburg-Biedenkopf hat am 16. Juni gemeinsam mit der Stadt Rauschenberg zu einem interessanten Impulsabend mit drei Marketing-Experten eingeladen. Rund 120 Gäste sind der Einladung in die Kratz´sche Scheune in Rauschenberg gefolgt.

Karsten Henrich von der Agentur Provinzglück aus Gladenbach war der erste Redner. Er betonte, dass heutzutage eine Unmenge an möglichen Vertriebskanälen zu beachten und eine individuell passende Strategie zu wählen sei. Seine These: „Nur mit kreativen Ideen können wir heute noch Interesse wecken. Alles andere nervt und wird von unseren Kunden gnadenlos ausgeblendet.“ Dabei sei das Erzählen von Geschichten, die Emotionen erzeugten, der zentrale Ansatz. Der Experte nannte zahlreiche Beispiele aus der eigenen Beratungspraxis. Z. B. einen Mini-Lego-Bausatz, der im Auftrag eines Kunststoff-Produzenten an Ingenieure verschickt wurde. Hier wurde der Spieltrieb der Ingenieure angesprochen und auf den Spaßfaktor gesetzt.

„Die Macht der Marke“ war der Titel des zweiten Vortrags mit dem Referenten Tobias Hummel von der Agentur Die Kommunikatöre aus Marburg. Er erläuterte anhand des alten Kampfes zwischen Pepsi Cola und Coca Cola die Bedeutung der Marke. In Blindtests wird Pepsi stets mit über 50% als besser im Geschmack bewertet. Sobald die Testpersonen jedoch wissen welche Marke sie trinken, liegt Coca Cola mit über 75% vorne. Hirnforscher haben festgestellt, dass beim Blindtest rein verstandesmäßig nach Geschmack beurteilt wird. Doch sobald die Marke bekannt ist bestimmen Emotionen die Entscheidung und schalten den Verstand aus. „Kaum zu glauben aber wahr:“ so Hummel „die Marke ist stärker als die Vernunft“. Dies gelte genauso im B-2-B-Bereich also wenn Unternehmen bei anderen Unternehmen einkaufen. Weitere Vorteile einer starken Marke seien: Steigerung des Unternehmenswerts, Differenzierung vom Wettbewerb, Durchsetzbarkeit von Premiumpreisen, Erhöhung der Kundenloyalität und Erleichterung des Recruiting. In diesem Zusammenhang betonte Hummel, dass der Aufbau einer starken Marke als guter Arbeitgeber im Hinblick auf den Bewerbermarkt besonders wichtig sei. „Die Fachkräfteentwicklung und Nachqualifizierung sind gute Möglichkeiten, um die Arbeitgebermarke zu stärken und gute Mitarbeiter an das Unternehmen zu binden“ so der Referent.

 

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Herr Dr. Frank Hüttemann, Leiter der Stabsstelle Wirtschaftsförderung des Landkreises Marburg-Biedenkopf

 

Den dritten Vortrag zum Thema „Social Media im Unternehmen“ hat Andreas W. Ditze von der Agentur Tripuls aus Marburg gehalten. „Im Zentrum Ihrer Online-Strategie steht das eigene Online-Angebot des Unternehmens, das sehr wichtig ist,“ erklärt der IT-Spezialist. Aber die Homepage werde nicht unbedingt aktiv aufgesucht. Daher seien sogenannte „Traffic-Zubringer“ von Bedeutung wie z.B. Zeitungsberichte, die auf die Homepage verweisen oder das Ranking bei Google. Als äußeren Kreis beschreibt der Referent den Meinungsaustausch über Facebook & Co.. Hier wird über die Unternehmen und ihre Angebote gesprochen und hier sind viele Käufer unterwegs, die sich akut mit einer Kaufentscheidung tragen und nach Empfehlungen suchen. „Daher ist es sinnvoll sich als Unternehmen mit Social Media zu befassen und dort präsent zu sein“ betont Ditze. Als besonders erfolgreiche Marketing-Ideen im mobilen Bereich führte Ditze Filme an, die auf Youtube eingestellt und über Soziale Medien gerne geteilt werden, z.B. der Supergeil-Song von Friedrich Liechtenstein für Edeka war ein herausragender Marketing-Erfolg. Als praktische und einfach umsetzbare Maßnahmen für mehr positive Meinung über das eigene Unternehmen im Internet empfahl Ditze z.B. auf Rechnungen bei Zufriedenheit um eine positive Bewertung in einem Bewertungsportal zu bitten.