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Bürgermeister Michael Emmerich

 

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Rauschenberg – auf dem Weg zur Bioernergiestadt 2015 – der Ersten ihrer Art in der Region

 

In seiner kurzen Ansprache zeigte sich Bürgermeister Michael Emmerich tief beindruckt über das Arbeitspensum der Rauschenberger Nahwärmegenossen. In gerade etwas mehr als einem Jahr wurde aus der Machbarkeitsstudie Wirklichkeit.

Nahwärmegenossenschaftsvorstandsmitglied  Axel Schmidt zeichnet in einem kurzen Abriss den Werdegangs des Projektes nach und dankte an dieser Stelle nicht nur dem Planer Gunter Brand und der  VR-Hessenland als starken Finanzpartner, sondern auch den 134 Genossenschaftsmitgliedern.

Das 4,2 Millionen Euro teure Großprojekt wird über ein 10,4Km langes Rohrleitungssystem verfügen. Die 500kw Biogasanlage an der Fiddemühle wird 5,5 Millionen Kilowattstunden im Jahr erzeugen, um alle Genossen mit Nahwärme zu versorgen.

In einem ersten Bauabschnitt werden nun eine Übergabestation und die Nahwärmerohrleitung gebaut und verlegt. Hinzu kommen Spitzenlastkessel, Wärmepufferspeicher, Pumpen und Steuerung. Das, durch einen Biogasreaktor gewonnene Gas, wird zum Betreiben eines Stromaggregates genutzt. Der entstehende Strom wird in das Stromnetz eingespeist und die erzeugte Abwärme in etwa 167 Haushalte gebracht. Über einen Wärmetauscher wird die Wärme zum Beheizen und dem Erzeugen von Warmwasser eingesetzt.

Die Bauarbeiten sollen rechtzeitig zum Beginn der kalten Jahreszeit am 30.November 2015 abgeschlossen sein. Für die nahe Zukunft ist eine Erweiterung der Anlage durch eine Holzhackschnitzelanlage geplant, um die Haushalte anschließen zu können, die heute noch nicht berücksichtigt werden konnten. Und zum wiederholten Male zeigen die Rauschenberger, dass Sie gelernt haben, ihre eigene Zukunft werterhaltend zu gestalten und stellt so ein positives Leuchtfeuer über die Region hinweg dar. Bei so viel Elan, Phantasie, Arbeitseinsatz und Zielstrebigkeit kann man sich schon auf das nächste Projekt freuen, dass durch die Rauschenberger verwirklicht wird.