Neuesten Rauschenberger Nachrichten

Kinderbasar in Bracht

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Deutsche Märchenstraße

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Bauplätze in Rauschenberg

Hessentag 2018

Grillplatz Rauschenberg

Bracht Neujahrsbrunch 2018

Fosenacht in Bracht

Bu bauen und wohnen
Bu ferienspiele
Bu Feuerwehr
Bu Jugendfeuerwehr
Bu Carsharing

Grußwort des Bürgermeisters

Bürgermeister Michael Emmerich

 

Liebe Internetnutzer, ich heiße Sie herzlich Willkommen auf den Seiten der Stadt Rauschenberg, der Familienstadt mit Herz. Weiter

Nächste Veranstaltungen

21Jan
21.01.2018 10:00
Winterwanderung
26Jan
26.01.2018 20:00
JHV
27Jan
27.01.2018
JHV

Die Stadtverwaltung Rauschenberg informiert

Aufgrund eines Fehlers im Rechenzentrum ekom21, Giessen wurden vorläufige Steuerbescheide über Grundbesitzabgaben ausgedruckt und an die steuerpflichtigen Bürgerinnen und Bürger der Gemeinde Rauschenberg versandt. Die Stadtverwaltung bittet die Steuerzahler/-innen Steuerbescheide die den Aufdruck „Abgaben-/Veranlagungsbescheid – vorläufig- tragen zu vernichten.

Der Versand der korrekten Steuerbescheide wird voraussichtlich Ende Januar/Anfang Februar erfolgen.

Chlorung des Trinkwassers in Bracht

Das Gesundheitsamt Marburg hat festgelegt, dass das Trinkwasser in Bracht weiterhin in einer sehr geringen Dosis gechlort wird. Mitte Dezember wurden in einer Probe im Ortsnetz in Bracht zwei Keime gefunden. Der Brunnen und der Hochbehälter waren durchgehend keimfrei. Seitdem wird das Trinkwasser gechlort. Das Trinkwasser wurde in den ersten beiden Wochen nach dem Fund der Keime täglich beprobt. Seit Anfang Januar erfolgt eine wöchentliche Beprobung. Die Qualität des Wassers ist bis auf die beiden im Dezember gefundenen Keime einwandfrei. Es ist seitdem keine negative Probe mehr aufgetaucht. Die Chlorung wird voraussichtlich bis Ende Februar andauern.

Michael Emmerich

Bürgermeister

 

 

Einladung zur öffentlichen Sitzung des Ortsbeirates Ernsthausen

 

 

           Zur öffentlichen Sitzung des Ortsbeirates Ernsthausen lade ich für

               Dienstag, den 23.01.2018 um 19:30 Uhr

                                 ins Storchennest Ernsthausen ein.

Tagesordnung

1.      Eröffnung und Begrüßung, Feststellung der Beschlussfähigkeit

2.      Neuwahl des Ortsvorstehers

3.      Neuwahl des stellvertretenden Ortsvorstehers

4.      Neuwahl des Schriftführers

5.      Grabendurchlässe In der Lück

6.      Info zum geplanten Baugebiet Vor der Luck

7.      Verschiedenes

     

      Mit freundlichen Grüßen

       Bernd Müller

       Stellv. Ortsvorsteher

Stellenauschreibung Bautechniker ZMA

zmaDer Zweckverband Mittelhessische Abwasserwerke, ein öffentlich­ rechtlicher Verband, betreut und unterhält für seine 7 Mitglieds­ kommunen insgesamt 20 Kläranlagen, 81 Regenentlastungs­ anlagen, 52 Pumpwerke und ein Kanalnetz mit 485 km Länge.

Zur Unterstützung unseres Teams suchen wir zum nächstmöglichen Zeitpunkt

einen/eine technische/n Mitarbeiter/- In

Ihre Aufgaben umfassen :

  • Unterstützung der Projektleiter bei Baumaßnahmen am Kanalnetz und Kanalbauwerken im Verbandsgebiet des ZMA
  • Unterstützung der Projektleiter bei Sanierungsmaßnahmen
  •  Wahrnehmung der Bauherrenvertretung
  •  Abstimmung der Maßnahmen mit den betroffenen Behörden und Koordinierung mit beteiligten Ingenieurbüros und Baufirmen
  • Erstellung von Leistungsverzeichnissen für Bauprojekte
  • Technische Sachbearbeitung
  • Allgemeine Verwaltungsarbeiten

Was wir erwarten:

  • Abgeschlossene Ausbildung als Bautechniker oder vergleichbare Ausbildung
  • Mehrjährige praktische Tätigkeit im Bereich Abwasserreinigung/Kanalunterhaltung wünschenswert
  • Gute EDV-Kenntnisse im Bereich MS Office, CAD, AVA und GIS
  • Kommunikations- und Teamfähigkeit sowie hohe Sozialkompetenz
  • Engagement, Verantwortungsbewusstsein und Eigeninitiative
  • Strukturierte und selbstständige Arbeit
  • Bereitschaft zur Teilnahme an Bereitschaftsdiensten

Was wir biet en:

  • Einen sicheren, modernen Arbeitsplatz im Raum Marburg
  • Angemessene Bezahlung nach dem Tarifvertrag für die Versorgungswirtschaft TV-V
  • Zusatzversorgung
  • ein aufgeschlossenes und motiviertes Team

Wir fördern die Gleichstellung von Frauen und Männern im Beruf. Frauen sind deshalb besonders aufgefordert, sich zu bewerben. Schwerbehinderte Bewerber/Innen werden bei gleicher Eignung bevorzugt eingestellt.

Wenn wir Ihr Interesse geweckt haben, richten Sie Ihre aussagekräftige Bewerbung (bitte nur als Kopien, eingereichte Unterlagen werden nicht zurückgesandt) unter Angabe Ihrer Gehaltsvorstellung und Ihrer Verfügbarkeit bis zum 17.02 .2018 an.

Zweckverband M ittelhessische Abwasserwerke Constanze Foerster

Frauenbergstraße 31-33

35039 Marburg

oder per mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Ehrenamt ist uns wichtig!

Die Alzheimer Gesellschaft Marburg-Biedenkopf e.V. sucht ehrenamtliche Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter – Haben Sie Freude an der Arbeit mit Menschen im fortgeschrittenen Lebensalter und ein wenig freie Zeit, die Sie für einen guten Zweck einsetzten möchten?

Die Alzheimer Gesellschaft Marburg-Biedenkopf e.V. sucht Bürgerinnen und Bürger, die sich ehrenamtlich für Menschen mit Demenzerkrankung und deren Angehörige engagieren möchten. Der Verein hat ein vielfältiges Hilfsangebot und bietet freiwilligen Helfern ein großes Spektrum an Einsatzmöglichkeiten.

Zurzeit sucht der Verein Ehrenamtliche zum Einsatz in der häuslichen Betreuung von Menschen mit Demenz. Hier sind sie Gesprächspartner, leisten Gesellschaft und bieten Beschäftigungsangebote an. Menschen mit Demenz sind dankbar für Gespräche und gemeinsames Tun, wenn bei den Aktivitäten ihre persönlichen Vorlieben und Lebenserfahrung berücksichtigt werden. Die emotionale, menschliche Zuwendung und individuelle Beschäftigungsangebote (z.B. Vorlesen, Gesellschaftsspiele, Spaziergänge) sind die zentralen Elemente der häuslichen Betreuung.

Menschen mit demenziellen Veränderungen benötigen im Alltag Unterstützung. Dies leisten in der Regel Familienangehörige, oft rund um die Uhr, was zu einem hohen Belastungserleben führt. Ziel des ehrenamtlichen Einsatzes in der Häuslichkeit ist es, pflegende Angehörige stundenweise vom Pflegealltag zu entlasten und der erkrankten Person neue soziale Kontakte und Erfahrungen zu ermöglichen. Oft tun sich Angehörige schwer, Hilfe anzunehmen. Dies wird als persönliches Versagen empfunden. Wer aber nachts nicht schläft und dauerhaft beansprucht wird, braucht eine Auszeit, um neue Kraft zu schöpfen. Werden Unterstützungsangebote frühzeitig im Betreuungsprozess angenommen, profitieren davon sowohl die erkrankten Personen, als auch ihre Angehörigen und die häusliche Betreuung kann länger aufrechterhalten werden

Die ehrenamtlich Helfenden werden durch eine Fachkraft der Alzheimer Gesellschaft Marburg-Biedenkopf e.V. in eine passende Betreuungsstelle vermittelt und fachlich begleitet. Eine Fachkraft steht Ihnen jeder Zeit als Ansprechpartner für alle Betreuungsbelange zur Seite und unterstützt Sie in Ihrer ehrenamtlichen Tätigkeit. Voraussetzung zur ehrenamtlichen Mitarbeit ist die Teilnahme an einer Schulung (Termine bitte erfragen). Die Alzheimer Gesellschaft bietet zudem ein vielfältiges Fortbildungsprogramm und die Möglichkeit zum regelmäßigen Erfahrungsaustausch an.

Neben ehrenamtlichen Mitarbeitern in der häuslichen Betreuung werden auch interessierte Freiwillige zur Unterstützung unserer Vereinsarbeit in anderen Bereichen (u. a. Mitarbeit in Betreuungsgruppen für Menschen mit Demenz oder Mithilfe bei der Durchführung von anderen Veranstaltungen) gesucht.

Sie können durch Ihr Engagement Menschen mit Demenz unterstützen, pflegende Angehörige entlasten und ihnen ein wenig Freiraum ermöglichen, sowie selbst um eine großartige Erfahrung reicher werden. Für weitere Fragen stehen wir Ihnen gerne zur Verfügung.

Informationen erhalten Sie bei Frau Bender und Frau Wächtershäuser unter 06421-690 393

 

Elisabeth Bender

Alzheimer Gesellschaft Marburg – Biedenkopf e.V.

Am Grün 16

35037 Marburg

Prosit Festjahr! Brachter feiern gemeinsam in ihr Jubiläumsjahr „777 Jahre Bracht“

Silvester2017 Saal

In der ausverkauften Mehrzweckhalle feierten rund 300 Gäste aus Bracht und umliegenden Orten gemeinsam mit groß und klein ins neue Jahr. Eine „all inclusive“‐Silvesterparty als stimmungsvoller Auftakt in die Jubiläumsfeierlichkeiten. Kulinarisch ließ das Silvesterfest nichts zu wünschen übrig: vom Weinstand der Familie Semus mit köstlichen Weinen aus dem Nahetal, über flotten Getränkeservice, bis hin zu einer außergewöhnlichen Buffetauswahl mit mehr als 80 Vorspeisen, Fingerfood und Desserts, zusammengestellt von allen Partygästen und Dorfmetzger Volkert Hofmann. Kein 5‐Sterne‐Hotel könne ein großartigeres Buffet zu einer Silvestergala kreieren, wurde von einigen Partygästen geäußert.
Nach dem „Werbeblock“ der Veranstaltung, einer Einführung in die Festtermine 2018 durch Franziska Wagner, stellte Martin Schneider den Ablauf des Abends vor. So wurde nach dem Essen gemeinsam „Dinner for one“ geschaut, einem Geburtstagskind zum 10. Geburtstag ein Ständchen gesungen und im Anschluss das „Brachter Lied“ angestimmt. Eine Übung für die vielen Gelegenheiten während des Jubiläums, das schöne Dorflied zu singen. Anschließend heizten Maximilian Fus und Reinhard Vaupel den Partygästen mit einer ausgesuchten Mischung an Schlagern, Pop, Rock und Hits aus den vergangenen 40 Jahren ein. Die Tanzfläche füllte sich rasch und fast alle, der über 50 Musikwünsche, die im Vorfeld der Party über Facebook und Instagram an den Verein Kultur.Leben.Bracht e.V. eingesandt wurden, wurden gespielt.
Das Profifeuerwerk zur Begrüßung des neuen Jahres startete mit 20‐minütiger Verzögerung, da es zunächst so viele Neujahrswünsche gab, die miteinander ausgetauscht werden mussten. Nach dem Motto „Prosit Festjahr 2018“, stellte der Verein Kultur.Leben.Bracht e.V. die neue Jubiläumskollektion vor: Poloshirts in navy mit stilisierten Hornknöpfen und Krageninnenfutter und einem roten Logoaufdruck sind ebenso wie die Fleecejacken mit Logoeinstickung ab sofort bestellbar. Damit es so günstig wie möglich wird, bittet der Verein, Bestellungen bis zum 20.2.2018 einzureichen. Auf der Webseite www.777jahrebracht.de sind Bestellformulare und Abbildungen der Jubiläumstextilien zu sehen. Zu den kommenden Festausschusssitzungen sind auch in gängigen Größen Muster zur Anprobe vorrätig. Die Termine stehen auf der o.g. Webseite.
Allgemeine Information:
Für die Kartenvorbestellung, Buchung von Ständen zum Nachtflohmarkt, Gewerbeschau und allgemeine Informationen erreichen Sie den veranstaltenden Verein Kultur.Leben.Bracht e.V. unter www.777jahrebracht.de oder www.kulturlebenbracht.de sowie via Email an Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!.

Ansprechpartner für den Verein sind: Franziska Wagner, Vorsitzende, Andreas Möhl, 2. Vorsitzender, Anna‐Lena Schütz, 1. Kassiererin, Norbert Merlau, 2. Kassierer sowie Jutta Schäfer und Regina Kranz als 1. und 2. Schriftführerinnen. Heinrich Aillaud, Karin Lippert und Thorsten Thamke stehen dem Festausschuss zum Dorfjubiläum „777 Jahre Bracht“ vor.

Ansprechpartner für die einzelnen Veranstaltungen sind: Grenzwanderungen (18.3.; 29.4.; 27.5. und 22.8.2018) – Thorsten Thamke, Schlepperkino (28.7.2018) – Anna‐Lena Schütz und Franziska Wagner, Erntetag (29.7.2018) – Werner Metke, Fest der Brachter Siedlung (23.8.2018) – Frank Haberzettl, Bracht bei Nacht (24.8.2018) – Franziska Wagner und Anna‐Lena Schütz, Familientag (25.8.2018) – Anne Schmidt, Seifenkistenrennen – Anne Schmidt und Stefan Detsch, Höfe‐ und Scheunenfestival (26.8.2018) – Karin Lippert und Thorsten Thamke; Marketing und Sponsorenanfragen – Anna‐Lena Schütz und Franziska Wagner


Bildmotive Silvesterfeier 2017 / 2018 von Patrick Rapp

Text: 777 Jahre Bracht

Solarenergie für Bracht geht in die nächste Stufe

Solarenergiedorf BrachtLange Zeit war es vermeintlich ruhig um die Solarenergie in Bracht. Wie in den Rauschenberger Nachrichten schon berichtet, soll in Bracht das bundesweit größte Projekt entstehen, das die Gemeinde durch Sonnenenergie völlig unabhängig von konventionellen Energieträgern macht. Der allerdings aufwendige Aufbau sieht die Speicherung von Sonnenenergie durch Solarkollektoren vor, in denen Wasser erhitzt wird, das in großen Speichern gelagert wird, bis die Wärme in der kalten Jahreszeit verbraucht wird. Das Betriebsgeheimnis liegt dabei in der Größe der Speicher, die selbst bei zweistelligen Minustemperaturen die Wärme mit nur geringen Verlusten halten können. Die Heizwärme für die angeschlossenen Haushalte bleibt ganzjährig gesichert. Die Sonnenenergie wird im Wasser gespeichert, das durch die Kollektoren fließt, im Speicher auf Abruf wartet und im Haushalt die Heizkörper erwärmt.

 

Stand der Dinge

Nach der sehr gut besuchten Bürgerversammlung im Juni 2017 waren die Mitglieder der Arbeitsgruppe aktiv im Ort unterwegs, um Informationen weiterzugeben und Gespräche mit interessierten Mitbürgern zu führen. Fast alle Bürger wurden erreicht und neben einigen Unschlüssigen ließen sich viele von der Zukunftsfähigkeit des Projekts überzeugen. Die erforderliche Teilnehmerzahl konnte im Ort bereits erreicht werden (allein in Bracht über 100 dazu noch knapp 30 in Bracht-Siedlung). Weitere Interessenten können sich aber noch anmelden. Für die Wirtschaftlichkeitsberechnung hat Herr Brandt vom Ingenieurbüro G.U.T. aufgrund der neuen Datengrundlage alles neu berechnet. Herr Schütz, Herr Aillaud und Herr Pfalz (alle aus Bracht) haben diese zur Grundlage einer Projektskizze verwendet, die im Januar 2018 durch Herrn Bürgermeister Emmerich dem Wirtschaftsministerium in Wiesbaden vorgelegt wird. Hier wird dann über die notwendige zusätzliche Förderung entschieden, ohne die das Projekt nicht starten kann. Parallel dazu wird die Skizze auch an die BAFA (Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle) als Vorabanfrage weitergeleitet.

Sonnenkollektoren (vorne) auf dem Dach der Universität Speyer, dahinter Photovoltaikanlage<-Sonnenkollektoren (vorne) auf dem Dach der Universität Speyer, dahinter Photovoltaikanlage

Wissenschaftliche Begleitung

Im Rahmen einer Veranstaltung im November vergangenen Jahres in Kassel, dem Zukunftsforum Energiewende, konnten Verbindungen zur Universität Kassel geknüpft werden, speziell zum Fachgebiet "Solar- und Anlagentechnik" am Fachbereich Maschinenbau. Die zuständigen Fachleute zeigten sich sehr interessiert an dem Brachter Projekt, das auf fast völligem Verzicht von CO2- Emissionen basiert, sie haben für den weiteren Verlauf ihre Unterstützung angeboten. Wir gehen davon aus, pro Jahr über 1500 Tonnen CO2 einzusparen. (Nur zum Vergleich: In der Schweiz wurde bei Zürich eine Versuchsanlage aufgebaut, mit der man unter hohem Energieeinsatz CO2 aus der Luft filtern kann, für 500 € pro Tonne- und dann weiß man erst mal immer noch nicht, wohin damit. Quelle SZ-6.9.2017)  Die Projektskizze wurde von den Ansprechpartnern an der Universität auf Plausibilität geprüft und mit Ergänzungen versehen. Diese Anregungen wurden von der Arbeitsgruppe in die Projektskizze eingearbeitet.

In unserer Anlage wären Steuergelder sinnvoll eingesetzt, da hiermit in großem Umfang Ressourcen geschützt würden. Alle konventionellen Energieträger sind mit erheblichen Nachteilen für Mensch und Umwelt behaftet. Nicht nur, dass sie schlechte Luft, damit Krankheiten und Umweltverschmutzung verursachen oder mit gewaltigen Risiken verbunden sind, auch die Folgekosten werden meist auf die nachfolgenden Generationen abgewälzt. Das Brachter Projekt kann Pilotprojekt für weitere Anlagen dieses Typs sein und sicherlich bundesweit und darüber hinaus Beachtung finden.

Umweltbewusstes Handeln muss aber nicht teuer sein. Auf lange Sicht wird die Brachter Solarenergie preiswerter sein als das Verfeuern von Erdöl oder anderen wertvollen Stoffen. Noch steht die Tür für alle Brachter offen, sich an dem Projekt zu beteiligen.

An dieser Stelle werden wir auch in Zukunft über den weiteren Fortgang berichten.

Machen Sie mit!

Informationen unter  http://www.nahwaerme-bracht.de

und bei den Mitgliedern der Arbeitsgruppe/ Ortsvorsteher                             

Ralph Vogt

Schließung Bürgerhaus Schwabendorf

Das Bürgerhaus in Schwabendorf steht Nutzern noch bis Ende Februar 2018 zur Verfügung. Anfang März beginnen die Abrissarbeiten für den Umbau des Bürgerhauses. Die Arbeiten dauern voraussichtlich ein Jahr, so dass das Bürgerhaus ab Frühjahr/Frühsommer 2019 wieder allen Nutzern zur Verfügung steht. Wir bitten um Beachtung.

Der Magistrat der Stadt Rauschenberg

Michael Emmerich, Bürgermeister

Grillplatz Rauschenberg bekommt neuen Look

Toilette 2 1

Der Kultur und Verschönerungsverein hat sich eine große Aufgabe für das Jahr 2018 gestellt.

1976 wurde der Grillplatz in Rauschenberg oberhalb des Baugebietes „Am Galgenberg“ errichtet. Die weiträumige Anlage mit tollem Ausblick auf die Stadt wurde 1990  durch eine einfache Toilettenanlage erweitert. Diese Toilettenanlage wird nun in Eigenleistung grundlegend saniert. Auch für den Außenbereich sind einige Neuerungen geplant.

Für den Außenbereich ist neben der Einrichtung einer Drainage, den Bau eines befestigten Gehweges vom Haupthaus zur Toilette beabsichtigt. Außerdem möchten die Verantwortlichen des KVRs  die Feuerstelle erneuern und neue Sitzbänke anschaffen.

Ein Teil des Geldes kommt aus den Gewinnen der Festivitäten rund um die 750jahrfeier im Jahr 2016. Das reicht aber leider nicht aus, um alle Maßnahmen umzusetzen. Deshalb hat sich der Vorstand des KVRs für einen Weg der Finanzierung durch Crowdfounding, auf Deutsch auch Schwarmfinanzierung oder Gruppenfinanzierung, entschieden. Der KVR entschied sich für das Angebot der VR-Bank „Viele schaffen Mehr“ um Ihre Finanzierung der Baumaßnahmen zu erreichen. In zwei Phasen kann nun jeder unter https://vrbank-hessenland.viele-schaffen-mehr.de/grillplatz-rauschenberg die Baumaßnahmen auf dem Grillplatz unterstützen. In der ersten Phase müssen sich 40 sogenannte Fans für das Projekt begeistern, um das Projekt in die zweite Phase zu katapultieren. Um Fan werden zu können, muss man sich zunächst ganz einfach mit Namen und E-Mail-Adresse registrieren. Ab dieser zweiten Phase können nun alle, die das möchten, 40 € und mehr spenden und werden als Dankeschön zu der großen Einweihungsparty eingeladen.

Ein ereignisreiches Jahr des Schwabendorfer Arbeitskreises

Der Arbeitskreis "Hugenotten- und Waldensergeschichte Schwabendorf e.V." blickt auf ein arbeitsintensives Jahr 2017 zurück. Im Februar wurde auf der Jahreshauptversammlung der bisherige Vorstand einmütig wiedergewählt: als Vorsitzende Bernhard Böttge und Hans-Jürgen Vincon, als Kassiererin Helga Pfanzler, als Schriftführer Friedhelm Haar und als Beisitzer Sigi Reekers, Helmut Hampach und Roland Pfanzler.

Das Veranstaltungs-Programm für 2017 wurde vom Vorstand dann vorgestellt und von den Mitgliedern mit weiteren Vorschlägen ergänzt. Im Mittelpunkt der Planung stand der "Schwabendorfer Museumssommer": die Öffnungszeiten des Dorfmuseums "Daniel Martin" in der Winterseite wurden in den Monaten Mai bis August mit besonderen Vortragsveranstaltungen erweitert. Im Mai führte Pfarrer i.R. Hans Kellner mit vielen Informationen und Bildern in das umfangreiche Werk der Künstlerin Johanna Schütz-Wolff ein, die mit ihrem Ehemann Pfarrer Prof. Dr. Paul Schütz von 1925 bis 1940 in Schwabendorf lebte und mitunter durch die nationalsozialistischen Behörden unter Druck geriet, weil ihre Kunst als "entartet" galt. Noch heute erinnert das Buntglasfenster im Chorraum der Schwabendorfer Kirche an die Künstlerin: sie hat das Motiv "Der auferstandene Christus" im Jahre 1955 entworfen.

Im Juni nahm Schwabendorf mit einem Bildvortrag am Kreismuseumssonntag zum Thema "Kopf und Kragen" teil.

Im Juli feierte Schwabendorf mit Beteiligung von Posaunenchor, Gesangsverein, Landfrauen und Arbeitskreis sein 330jähriges Bestehen (Gründung durch hugenottisch-waldensische Glaubensflüchtlinge am 4. Juli 1687) mit einem festlichen Gottesdienst und einem Festvortrag zu Johannes Calvin, dem französischen Reformator.

Das Thema "500 Jahre Reformation 1517 - 2017" bestimmte auch die abschließende Veranstaltung des Museumssommers im August. Der AK-Vorsitzende Bernhard Böttge informierte über das Verhältnis Martin Luthers zu den Hugenotten und Waldensern im Zeitalter der Reformation. Nach den Veranstaltungen wurde eingeladen zu Kaffee und Kuchen, was die Gäste gern in großer Zahl wahrnahmen - vor allem natürlich bei der Veranstaltung im Juli, wo die Schwabendorfer Landfrauen besonders schmackhaftes Gebäck anboten. Insgesamt waren diese Veranstaltungen so gut besucht, dass der Arbeitskreis-Vorstand plant, sie auch im kommenden Jahr weiterzuführen. Auch die übrigen Öffnungen des Museums (immer am 3. Sonntag eines Monats von März bis November) führten zahlreiche Gäste nach Schwabendorf; eine Reihe von besonderen Gruppen-Führungen außerhalb der Öffnungszeiten fanden ebenfalls statt.

Im Oktober fand die Wanderung von Schwabendorf nach Rauschenberg und über die Wolfskaute zurück nach Schwabendorf statt. Dieser Rundweg ist ein Teilabschnitt der Anbindung von Frankenhain an die Wegschleife des internationalen Kulturfernwanderweges „Hugenotten- und Waldenserpfad“ in Schwabendorf, der in Südfrankreich und in den Tälern der Waldenser im italienischen Piemont beginnt und durch die Schweiz und Süddeutschland bis nach Bad Karlshafen führt.

Vielen Autofahrern werden in diesem Jahr an der Bundesstraße 3 im Bereich der "Schönen Aussicht" die neuen Hinweisschilder "Hugenotten-Gedächtniskirche" aufgefallen sein - sie wurden auf Initiative des Arbeitskreises nach einer entsprechenden Vereinbarung mit dem Landkreis und "Hessen-Mobil" aufgestellt. Damit wird auf die Schwabendorfer Kirche aufmerksam gemacht, die vor allem wegen ihrer Kunstwerke in Hessen einmalig ist und als durchgängig "offene Kirche" zum Verweilen einlädt. Aus diesem Anlass hat der Arbeitskreis in Absprache mit der Kirchengemeinde ein Faltblatt erarbeitet, das die Besucherinnen und Besucher über die Baugeschichte der Kirche und ihre Kunstwerke von Karl Leyhausen (Gemälde "David und Goliath"), Gerhard Marks (Bronzestatue "Heiliger Georg") und Johanna Schütz-Wolff (Glasfenster "Auferstandener Christus") informiert.

Auch ein neues Faltblatt "Sehenswertes in Schwabendorf" wurde entwickelt, das Informationen zu Museum, Dorfschmiede und besonders interessanten Häusern in Schwabendorf enthält - zugleich mit einem Dorfplan, der die hugenottische Ortsanlage deutlich macht, die in Schwabendorf noch heute gut erkennbar ist. Beide Blätter liegen in Kirche und Museum zur kostenlosen Mitnahme bereit. Auch neue innerörtliche Hinweisschilder sind inzwischen auf Initiative des Arbeitskreises in Absprache mit der Stadt Rauschenberg angebracht worden.

Über das gesamte Jahr wurde im Ausstellungsraum des Museums die vom Arbeitskreis zusammengestellte Sonderausstellung "Dorferneuerung Schwabendorf" gezeigt. Sie wird nun in der "stillen Zeit" vom 1. Advent über Weihnachten bis über den Jahreswechsel hinaus wieder von der schon traditionellen "Provencalischen Weihnachtskrippe" abgelöst, die Gerhard Badouin mit Originalfiguren aus Südfrankreich gestaltet hat. Sie ist durchgängig bis zum 06. Januar im Ausstellungsraum des Museums in der Winterseite zu sehen und wird allabendlich eindrucksvoll beleuchtet. (B.Böttge)